Wasserschaden - Mieter schaltet Trocknung fast nie ein. Dadurch Folgeschaden!!

Dieses Thema im Forum "Themen aus unserem Portal" wurde erstellt von Hofmeister, 08.10.2015.

  1. #1 Hofmeister, 08.10.2015
    Zuletzt bearbeitet: 08.10.2015
    Hofmeister

    Hofmeister Neuer Benutzer

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    Hallo,
    ich bin Vermieter von einem Mehrparteien Wohnhaus.

    Der Mieter im 2.Obergeschoss hatte im Bad einen Wasserleitungswasserschaden
    welches Ordnungsgemäß durch unsere Versicherung und deren beauftragten Firmen behoben wurde.
    1.) Schaden beseitigt
    2.) 1 Trocknungsgerät für 14 Tage aufgestellt. (Verbrauch 110 KW):engel005:
    3.) Wiederherstellung

    Der Mieter im 1. Obergeschoss hatte in 2 Zimmerdecken und der Zwischenwand
    (Badezimmer und Kinderzimmer) den Wassereinbruch.
    1.) Zimmerdecken wurden entfernt und offengelegt. Wand wurde geöffnet.
    2.) 2 Trocknungsgeräte für 14 Tage aufgestellt. (Gesamtverbrauch 30KW) !!!:152::152::152:

    Die Firma, die die Trocknungsgeräte demontierte
    wunderte sich schon über den geringen Stromverbrauch, baute diese nach einer Messung an der Decke und am Boden dennoch ab.
    Anschließend kam der Schreiner und hat die Raumdecken im 1.OG wieder erneuert.
    Bei der Begehung stellten wir plötzlich fest dass die Wände im Badezimmer förmlich aufquellen
    und die Fliesen sich teilweise ablösen.
    Bei einer erneuten Feuchtigkeitsmessung durch den Gutachter,
    stellte sich heraus dass die Zwischenwand noch eine Feuchtigkeit von 91% hat.
    Nun wird vermutet dass dies dadurch entstanden ist,
    dass die Trocknungsgeräte im 1.OG meistens durch den Mieter ausgeschaltet wurden
    oder er sich nicht um die Trocknungsgeräte kümmerte!
    Denn wenn die Eimer und dem Gerät voll sind, schaltet es sich bekanntlich aus.

    - Kann man dem Mieter "Mutwillige Unterlassung" oder dergleichen vorwerfen?
    Denn der normale Menschenverstand sagt einem, dass der Stromverbrauch bei 2 Trocknungsgeräten
    fast doppelt so hoch (ca. 200KW) hätte sein müssen wie beim Mieter der 2.OG Wohnung!
    und nicht nur 30KW!
    - Hat dieser Mieter dennoch an Recht auf Mietminderung?
    - Er hat durch nun sein Verhalten den Sanierungsvorschritt um mindestens 4 - 6 Wochen verzögert.

    Jetzt muß alles nochmals von vorne beginnen.
    Es kommen wieder Trocknungsgeräte für 2-4 Wochen in das 1.OG.
    Anschließend müssen die Fliesen von den Wänden demontiert und erneuert werden.
    Wären die 2 Trocknungsgeräte Ordnungsgemäß durchgelaufen,
    wären die Wände nicht aufgequollen und der Schaden schon längst wieder erledigt.

    Nochmals meine Fragen:
    - Kann man dem Mieter "Mutwillige Unterlassung" oder dergleichen vorwerfen?
    - Hat dieser Mieter dennoch an Recht auf Mietminderung?

    Vielen Dank für eure Rückantworten
    Hofmeister
     
  2. AdMan

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  3. Duncan

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    Warum wurden die Geräte ohne vorherige Messung abgebaut?
    Warum wurden nicht während der Trocknungszeit regelmäßig Zwischenmessungen vorgenommen?
    Warum wurde nicht vor dem Einbau neuer Teile eine Messung durchgeführt?

    PS: der Messwert dürfte eher bei 91 Digits liegen denn 91% Feuchte, weil sonst wäre dein Baustoff (zäh-)flüssig. In etwa die Konsistenz von Beton frisch aus der Betonpumpe.
     
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  4. dots

    dots Erfahrener Benutzer

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    Hat der Mieter das oder die Gerät(e) ausgestellt? Oder wurden sie gar nicht erst eingeschaltet bzw. nur kurz für einen Probelauf eingeschaltet und dann von den Monteuren gar nicht wieder eingeschaltet? Haben die Geräte eine Sicherung, die (unabhängig vom Einfluss des Mieters) ausgelöst haben könnte?

    Natürlich kannst du vorwerfen, fordern und berechnen, was du willst. Aber wenn sich die Gegenseite wehrt, musst du u.U. vor Gericht beweisen können, dass die Gegenseite Schuld ist. Diesen Beweis wirst du m.E. nicht bringen können.
     
  5. #4 Hofmeister, 08.10.2015
    Hofmeister

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    1.) Messung wurde an der Decke und am Boden vorgenommen. Vermutlich aber nicht in der Mitte der Zwischenwand.
    2.) Zwischenmessung unrelevant. (Vermutlich unnötige Kosten für die Versicherung)
    3.) Es wurde eine Messung vorgenommen. Neuer Einbau erfolgte an der Raumdecke.
    4.) Es handelt sich bei dem Wänden um Holzständerwände mit Holzplatten und Gipskartonbeplankung.
     
  6. #5 Hofmeister, 08.10.2015
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    1.) Die Geräte wurden eingeschaltet und sind gelaufen.
    2.) Die Geräte sind auch gelaufen als sie abmontiert wurden. (Somit Sicherungsfrage aussen vor.)
    3.) Wie schon im Text oben beschrieben schalten sich die Geräte aus, sobald die Wassereimer voll sind. Jedoch hat die Mieter dafür zu sorgen dass diese Regelmäßig entleert werden. Sobald er die leeren Eimer wieder einsetzt laufen die Geräte weiter. (Gesetz: § 536c BGB: Obhutspflicht des Mieters)
    4.) Ich muß im Zweifelsfall vor Gericht garnichts. Denn dies würde die Versicherung sowie die Firmen vom Mieter fordern.
     
  7. Jobo45

    Jobo45 Erfahrener Benutzer

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    Da kann man nach "normalem Menschenverstand" eher der Sanierungsfirma Mutwilligkeit unterstellen, wenn die ohne Messung und mit der Erkenntnis dass wenig Leistung mit dem Trockner verbraucht wurde, das Gerät trotzdem abgebaut haben.
    Der Mieter hatte ja wohl nicht die Möglichkeit beide Geräte zu vergleichen was diese an Leistung verbrauchen! oder ?

    War der Mieter eingewiesen und wurde ihm mitgeteilt wie lange die Geräte zu laufen haben? Hat er diese Anweisungen aktiv boykottiert?
    Es liegt ja wohl noch ein Mangel vor.
     
  8. #7 Hofmeister, 08.10.2015
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    Bei der Messung damals war ich perönlich mit anwesend. Es wurde wie schon gesagt, an der Decke und am Boden gemessen.
    Beides war in Ordnung. Das in der Zwischenwand Mittig noch Feuchtigkeit vorhanden war, konnte damals nicht festgestellt werden.
    Es handelt sich um Holzständerwände mit Gipskartonbeplankung.
    Das braucht er auch nicht. Es ist wohl sehr leicht nachvollziehbar. Das er bei 2 Geräten und so einem geringen Verbrauch
    die Geräte nur sehr selten eingeschaltet hatte.
    Selbstverständlich wurde der Mieter in die Geräte eingewiesen und hat dies auch schriftlich bestätigt.
    Nein die Anweisungen hatte er damals nicht boykottiert.
    Ja
     
  9. #8 Hofmeister, 08.10.2015
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    Diskutiere ich hier mit Mieter oder Vermietern?
    Denn wenn ich hier mit Mietern diskutiere ist es fast schon sinnlos.
    Denn bekanntlich hakt ein Vogel dem anderen Vogel kein Auge aus.;)
    Nicht böse gemeint. Einfach nur ehrlich.
     
  10. Duncan

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    Warum wurde nicht wie üblich über ein Raster, großzügig über dem betroffenen Bereich gemessen?
    Die Relevanz der Zwischenmessungen liegt in der Beurteilung des Trocknungszeitraumes. Einfach mal irgendwo 2 Wochen blind nen Tockner hinstellen ist nämlich Blödsinn und keine Trocknung. Bei den Zwischenmessungen wäre auch schon die geringe Trockenleistung aufgefallen und man hätte die Geräte auf Defekt und Laufzeiten kontrollieren können und ggf. auf die Mieter einwirken können. Ich habe noch von keinem unserer Kunden (weit über 1.000 Trocknungen) gehört, dass die Vers. die Kosten der Zwischenkontrollen nicht übernommen hätte, auch beim Wasserschaden in meinem eigenen MFH hat die Versicherung in diesem Posten nichts eingewendet, sondern einfach den Rechnungsbetrag überwiesen.
    Warum wurden die berührenden Bauteile offensichtlich nicht gemessen? Warum wurde nicht an den zuführenden Bauteilen gemessen?
    Warum wurde bei der Verwendung bekannt feuchteempfindlicher Bauteile nicht die vollkommene Trockenheit aller umliegenden Bauteile sichergestellt?
    Der Aggregatzustand wäre bei 91% Feuchte übrigens ähnlich der von pumpfähigem Beton, ja.

    Sorry, aber dass der Mieter die Geräte nicht wie angedacht betrieben hat, habt ihr in meinen Augen auch selbst mit verursacht und zugelassen, ebenso wie ein Gutteil der sich daraus ergebenen Folgeschäden.
     
  11. #10 Hofmeister, 08.10.2015
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    1.) Kann auch sein daß die Messfirma auch im Raster gemessen hatte. Diesbzgl. bin ich kein Profi.
    2.) Wäre bei der Messung nach 14 Tagen die Feuchtigkeit in Decke und Boden noch feststellbar gewesen, hätte sie die weiteren Firmen sicherlich nicht beauftragt.
    3.) Es handelte sich um das Bad (Vollflächig gefliest)
    4.) Berührende Bauteile wurden gemessen. Jedoch wie gesagt vollflächig gefliest.

    Ich als Vermieter hatte sämtliche Maßnahmen der Versicherung übergeben, diese Wiederum an die Sanierungsfirma.
     
  12. #11 Hofmeister, 08.10.2015
    Zuletzt bearbeitet: 08.10.2015
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    Aus welchem Grund dieser Vorwurf?
    Der Mieter ist eingewiesen worden. Ich kann sicherlich nicht täglich bei ihm auftauchen und die Eimer kontrollieren.
    Im Grund läuft alles über die Versicherung. Wie dies nun weitergeht kann mir im Prinzip egal sein.
    Ich wollte hier sachdienliche Informationen und keine Vorwürfe an mich!!!
    Und wenn die Schuld auf die Sanierungsfirma kommt, kann es mir auch recht sein.
    Es ist einfach nur eben sehr leicht nachvollziehbar
    dass ein Stromverbrauch von nur 30KW bei 2 Geräten
    sicherlich viel zu wenig ist!
    Wenn der Mieter oben drüber bei nur 1 Gerät 110KW verbraucht hat.
     
  13. #12 Hofmeister, 08.10.2015
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    Ich will hier nun auch keine große Diskussion starten, sondern lediglich eine ordentliche und sachliche Antwort.
    Danke
     
  14. Duncan

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    Nach einem Studium Bauingenieurwesen und Tätigkeit im elterlichem Handwerksbetrieb gibt es Leute die mich für einen solchen halten.
    Das halte ich für einen der schwersten Fehler, die man machen kann. Die Versicherungen beauftragen zumeist den billigsten irgendwie greifbaren Handwerker und du hast keinerlei Einfluß auf die Art und Qualität der Arbeiten. Diese Firmen sind bestrebt möglichst billig zu sein, an einer langfristigen Zusammenarbeit mit kleinen Hauseigentümern oder Verwaltungen besteht zumeist kein Interesse. Deine Haus & Hof-Handwerker sollten da eine andere Interessenlage aufweisen. Wir betreuen einige Häuser schon seit über 25 Jahren, haben bei einigen Objekten auch schon die ET überlebt und etliche Verwaltungen.
     
  15. #14 Hofmeister, 08.10.2015
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    Da wir mehrere Wohneinheiten haben, hatten wir auch schon mehrfach einen Schaden
    und daher auch genügend Erfahrung mit unserer Versicherung und der entsprechenden Firma.
    Diese Firma arbeite bisher immer sehr zuverlässig und sehr korrekt.
    Wenn Arbeiten benötigt wurden welche nicht in ihrem Aufgabengebiet waren,
    benannte ich meine persönlich bekannten Firmen und diese Wiederum rechneten mit der Versicherung ab.
    Daher kann auch mit Verlaub aus eigener Erfahrung sprechen dass sämtliche Arbeiten
    immer sehr gut und qualitiv hochwertig umgesetzt wurden.
     
  16. #15 Jobo45, 08.10.2015
    Zuletzt bearbeitet: 08.10.2015
    Jobo45

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    Also ganz ehrlich, ich bin Vermieter! aber bedenke es gibt Mieter die sich mit unserer Juristerei auskennen!
    Mit den Fragen zielst Du doch darauf ab, von uns zu erfahren wie gut Deine Aussichten sind die Kosten der erneuten Sanierung auf den Mieter abzuwälzen und die Mietminderung als ungerechtfertigt abzuwenden, oder?

    Wenn wir hier nun Deine Aussagen hinterfragen geht es doch nur darum eine "Mutwillige Unterlassung" zu bewerten ob Du sie auch gerichtlich einklagen kannst!
    Und da sehe ich auch als Vermieter mit den Informationen die wir haben wenig Chancen dies mit Erfolg für Dich zu tun.
    Sehe unsere Fragen eher als Schutz für Dich, denn der Mieter nimmt sich einen Rechtsanwalt wenn ihm "Mutwillige Unterlassung" unterstellt wird, ob es Dir dann paßt oder nicht.
     
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  17. Duncan

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    und zu diesem Ergebnis kommst du aufgrund welcher Fachkenntnisse?

    Wie viel WE in wie vielen Objekten sind es denn, dass da mehrfache Schäden nicht gegen die Qualität der ausgeführten Reparaturen sprechen?
    Ich habe nur ein MFH, ein Gewerbeobjekt und einige ETWs und habe guten Einblick in die Bestände einiger HV, darunter welche mit zigtausend WE, bin daher noch sehr unerfahren bei der Beurteilung solcher Zusammenhänge. ;)
     
  18. #17 Hofmeister, 08.10.2015
    Zuletzt bearbeitet: 08.10.2015
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    Es geht mir eher darum, ob die Versicherung oder die ausführende Firma,
    es evtl. auf den Mieter abwälzen könnte. Denn ich persönlich, bin versichert und daher aussen vor.
     
  19. #18 Hofmeister, 08.10.2015
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    Diese o.g. Aussagen kommen vom unabhängigen Gutachter sowie meiner eigenen beruflichen Erfahrung. (Details werden nicht öffentlicht)
     
  20. #19 Pharao, 08.10.2015
    Zuletzt bearbeitet: 08.10.2015
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    :wink005: Hofmeister,

    die entscheidende Frage wird hier m.E. sein (und Vermutungen bringen uns hier i.d.R. überhaupt nicht weiter!), hat der Mieter die Trocknungsgeräte tatsächlich eigenmächtig (dauerhaft) abgeschaltet (dann wäre er ggf. haftbar für Folgeschäden) oder haben die Geräte sich selber abgeschaltet, weil zB der Wassertank voll war? Ich mein, der Mieter ist i.d.R. nicht dazu da, sich um die korrekte Funktion der Trocknungsgeräte zu kümmern!

    Auch nicht ganz uninteressant dürfte hier evtl. sein, hätte der Mieter (Laie) überhaupt erkennen können, das die Trocknungsgeräte evtl. seit Tagen (wirklich) garnicht mehr laufen? Ich mein, je nach dem wo der Schaden war oder wie der Mieter seine Wohnung in dem Zeitraum genutzt hat, ect, kommt man als Mieter ja auch nicht alle 5 min. vorbei um zu "gucken".

    Auch weitere Fragen stellen sich mir hier u.a., welche Beeinträchtigung hatten diese Trocknungsgeräte für den Mieter, denn zB gerade Nachts will man ja auch gerne in ruhe schlafen. Allgemein also, war die Wohnung überhaupt noch bewohnbar oder hätte der Mieter ggf. sogar ein Recht auf Umzug gehabt (was bei kleinen Wohnungen sehr schnell der Fall seinen kann) ?

    Für mich auch wirklich völlig unverständlich, warum diese Trocknungsfirma alles abgebaut hat, obwohl ihr der niedrige Stromverbrauch eindeutig aufgefallen ist! Hier reden wir nämlich nicht mehr vom Laien, sondern von einer Fachfirma und da ändert m.E. auch nichts die Tatsache, das diese "Fachfirma" 1-2 oberflächliche Messungen gemacht hat bei dem Schadensausmaß.

    OK, dann stellt sich immer noch die Frage, wie oft musst man ggf. diesen Wassereimer entleeren? Also ich weis das zB nicht. Wollte der Mieter sich darum kümmern? Wie hat der Mieter in der Zeit die Wohnung überhaupt benutzt (also war er tagsüber Arbeiten, nachts ggf. bei Freunden, ect?), immerhin sind Trocknungsgeräte ja nun auch nicht besonders leise und sollten i.d.R. 24 Stunden laufen?

    Wo steht, das ein Mieter 24 Stunden sich in der Wohnung aufhalten muss?

    Ansonsten lese ich in diesem §§ nur, das der Mieter Schäden anzeigen muss bzw. darauf zielte ja auch meine obige Frage, ob er hätte erkennen müssen, das die Geräte ggf. seit Tagen nicht mehr laufen? Was ich da nicht raus lese, das der Mieter sich um die Geräte kümmern muss!

    Die Frage bleibt trotzdem offen, in wie weit man einen Mieter dazu verpflichten kann und in wie weit man ggf. auch Beweisen kann, das der Mieter dem nicht nach gekommen ist? Und nein, der Stromverbrauch ist m.E. kein eindeutiger Beweis, das der Mieter hier absichtlich die Geräte falsch bedient hat. Und unabsichtliches falsches Bedienen kann man m.E. dem Mieter nicht zu Last legen.

    Ansonsten kenne ich es eigentlich nur so, das normalerweise sich die Trocknungsfirma um ihre Geräte & den Trocknungsverlauf kümmert und nicht der Mieter.

    Und der Mieter bestimmt auch nicht, der vor Gericht eh immer als "super unwissend" gilt und deswegen nie was Wissen muss.
     
  21. #20 Hofmeister, 09.10.2015
    Hofmeister

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    Bevor ich hier nun hier in unzählige Diskussionen hineingerate...warten wir es einfach ab wie sich Sachlage verläuft.
    Ich dachte vielleicht hat jemand schon die gleiche Erfahrung gemacht und könnte mir davon erzählen.
    Dennoch vielen Dank für eure Teilnahme.
    Hofmeister
     
Thema: Wasserschaden - Mieter schaltet Trocknung fast nie ein. Dadurch Folgeschaden!!
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