Wasseruhren

Dieses Thema im Forum "Kaltwasserversorgung" wurde erstellt von Unregistriert, 29.07.2011.

  1. #1 Unregistriert, 29.07.2011
    Unregistriert

    Unregistriert Gast

    ist es zulässig das man bei der wasserabrechnung nur mit einem zähler abrechnet? Also so dass eine wohnung einen zähler hat und die andere wohnung hat keinen?
    Wäre das nicht für einen der beiden ungerecht, weil es doch auch abweichungen gäbe.
    Welcher der beiden, wäre der benachteiligte, der mit zähler oder der ohne?
     
  2. AdMan

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  3. #2 Christian, 29.07.2011
    Christian

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    .. der mit Zähler, weil als Wohnungszähler deklarierte Zähler 3,2 ml pro Liter mehr messen als Zähler, die als Hauszähler deklariert sind.

    Ich hoffe für dich, daß du selbst auf die Antwort auf die Frage, wer benachteiligt sein könnte, kommst.

    --

    Mal davon abgesehen, ob es erlaubt ist, in einem (scheinbaren) Zweifamilienhaus nur einen (Zwischen-)Zähler einzubauen und dann die Differenz zwischen Zwischen- und Hauptzähler zu bilden, würde ich als Mieter erst mal über die Konsequenzen nachdenken, bevor ich ohne weitere Indizien eine Zahl als falsch darstelle.
    Die Konsequenzen können darin bestehen, daß man als Mieter den Zähler incl. Einbau zahlen darf (direkt oder indirekt) und daß der Vermieter, sofern er im gleichen Haus wohnt und es sich um ein Zweiparteienhaus handelt, den Mietvertrag ohne Gründe kündigen kann.

    Wenn man wirkliche Indizien hat, die über ein "kann nicht sein" hinausgehen, sieht das m.E. anders aus.

    Gruß,
    Christian
     
  4. #3 Ingerose, 30.07.2011
    Ingerose

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    Wasseruhr

    Hatte auch mal einen Mieter, der behauptete, dass seine Wasseruhr nicht stimmt, er würde zu viel Wasser zahlen. Der Zähler laufe zu schnell, da er alt sei.
    Somit habe ich beim Wasserversorger reklamiert, das Schreiben meines Mieters in Kopie beigeleg. Der Wasserversorger hat den Wasserzähler ausgebaut und dem Aichamt zur Untersuchung geschickt. Der Wasserzähler war in Ordnung. Die Kosten trug letztlich der Mieter.
     
  5. Heizer

    Heizer Erfahrener Benutzer

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    Ja das kenn ich.

    Dabei ist es doch so einfach den Zähler mal auszulietern. Einen Messbecher mit 1-2L Fassungsvermögen hat ja fast jeder. Das ist zwar nicht so supergenau wie eine Eichung, aber um eine Überschreitung der Betriebsfehlergrenze von 5% festzustellen, reicht es allemal.
     
  6. Berny

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    Hast Du das schon mal gemacht?
    Ich zwar noch nicht, kann mir aber vorstellen, dass viele Parameter die Messwerte beeinflussen können, bspw. Einbaulage, Wasserdruck, Temperatur, Durchflussgeschwindigkeit.
    Abba mal abgesehen davon: Verbräuche anderer Konsumenten über Differenzberechnungen ermitteln zu wollen, betrachte ich sowieso als abenteuerlich und vom Gesetz her nicht abgesichert.
     
  7. Heizer

    Heizer Erfahrener Benutzer

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    Ja schon oft. Meist lasse ich mir sogar den Messbecher vom Mieter geben um ihm zu zeigen wie genau sein Zähler läuft.

    Natürlich spielen die von Dir genannten Dinge eine Rolle. So irgendwo im 0,X % Bereich.

    Jeder Zähler muss im Bereich seiner Trenngrenzen die maximale Betriebsfehlergrenze von 5% unterschreiten. Diese Grenzen liegen bei ca. Qn/100 bis Qn*2. Also bei einem normalen 1.5er Wohnungswasserzähler zwischen 15L/h bis 3000L/h.

    Ein normal geöffneter Wasserhahn mit Perlator sogt etwa für einen Volumenstrom von 300L/h. Also voll drin im Messbereich. Selbst wenn man 10 Zapfstellen gleichzeitig öffnet, ist der Zähler noch im richtigen Messbereich.
     
  8. #7 Papabär, 01.08.2011
    Papabär

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    Äh, ... ist es nicht eigentlich genau andersherum?
    Also das der Hauptzähler einen höheren Wert misst, als der Wohnungszähler?
     
  9. #8 Christian, 02.08.2011
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    @ Papabär: Eigentlich war das, was du zitiert hast, von mir scherzhaft gemeint. 1 Liter ist genau 1 Liter, egal, ob auf der Verpackung des Zählers "Wohnungszähler" gestanden hat oder "Hauszähler".

    Ich gehe ganz stark davon aus, daß eventuelle Abweichungen auf Messungenauigkeiten zurückzuführen sind, und ich gehe noch stärker davon aus, daß man nicht vorhersehen kann, ob die Messungenauigkeiten ein "zu viel" oder ein "zu wenig" bewirken.

    In der Theorie sollten beide Zähler bei einem tats. Verbrauch von einem Liter auch eine "1" (und keine 1,00001 oder 0,0009) anzeigen.

    Gruß,
    Christian
     
  10. #9 Papabär, 02.08.2011
    Papabär

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    Hallo Christian,

    sicherlich kann Heizer das genauer wiedergeben als ich, aber soweit mir bekannt handelt es sich bei den Hauptzählern um sogenannte Nassläufer, die schon bei relativ kleinen Durchflussmengen zählen. Die in den Wohnungen verwendeten Trockenläufer sind etwas kompakter und zählen erst ab einer etwas höheren Durchflussmenge.

    Hinzu kommt, daß beim Hauptzähler ja eine Summierung der Wohnungszähler stattfindet - soll heißen, daß z. B. bei einem tropfenden Wasserhahn sich der Wohnungszähler überhaupt nicht regt ... der Hauptwasserzähler hingegen hat aber den Durchfluss von mehreren tropfenden Wasserhähnen und vlt. noch den einen oder anderen nachlaufenden Spülkasten (nachlaufende Spülkästen scheinen eine recht beliebte und zutrauliche Haustierrasse zu sein :61:) zu bewältigen und zählt daher eher mehr als die Summe der einzelnen Wohnungswasserzähler.

    Für allzu ungläubige Wohnungseigentümer hat die T****m (oder war´s die I**a?) übrigens ein recht gutes Merkblatt herausgegeben, auf dem genau dieses Problem erläutert wird.
     
  11. Heizer

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    Ja das sollte so sein. In der Praxis ist es jedoch so, dass die Hauswasserzähler meist mindestens eine Nummer größer sind als die Wohnungswasserzähler.

    Weiterhin gibt es technische Unterschiede zwischen den Zählerarten. Während Hauswasserzähler immer Mehrstrahler sind und sowohl als Nass- als auch als Trockenläufer mit magnetischer Kupplung vorkommen und eine bevorzugte Einbaulage besitzen, sind die meisten Wohnungswasserzähler als Einstrahlzähler ausgeführt, immer Trockenläufer und in beliebiger Einbaulage montierbar.

    Messtechnisch sollten die Hauswasserzähler etwas genauer sein. Daher setzen Versorger nur diese ein, auch wenn sie etwas teurer sind.


    Nach unseren Erfahrungen zeigt der Hauptzähler fast immer 5-15% mehr an als die Summe der Wohnungszähler. Dies liegt an der Anlaufgrenze von den Wohnungswasserzählern, die kleinste Wassermengen (unter 5-15L/h) nicht registrieren können. Beispielsweise wenn der Wasserhahn nur tröpfelt oder die Klospülung immer geringfügig läuft. Der Hauswasserzähler hingegen registriert auch die Kleinstmengen, insbesondere wenn er eh gerade in Schwung ist, weil der Nachbar auf dem Örtchen war.

    Manchmal gibt es auch noch eine ungemessene Zapfstelle im Keller wo sich der Hausmeister mal die Hände waschen kann oder die Heizung nachgefüllt wird. Die Reinigungsfirma ihre Eimer füllt oder in der Waschküche ein Ausguss. Manchmal gibt es Außenwasseranschlüsse zum Rasenindiluftjagen etc.
     
  12. #11 Unregistriert, 02.12.2011
    Unregistriert

    Unregistriert Gast

    Umlage Austausch Wasseruhren

    Hallo zusammen,

    kann die Anschaffung neuer Wasseruhren von dem Vermieter an den Mieter im Rahmen der Nebenkostenabrechung umgelegt werden?

    Vielen Dank für die Rückmeldung.

    Grüße K.
     
  13. Berny

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    Nein, geht nicht.
     
Thema: Wasseruhren
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