Wasserverbrauch als Umlageschlüssel - was ist mit nicht erfasstem Wasser?

Dieses Thema im Forum "Abrechnungs-/Umlagmaßstab" wurde erstellt von dots, 22.03.2015.

  1. dots

    dots Erfahrener Benutzer

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    Hallo,

    im selbst bewohnten 2-Parteien-Haus (eine Wohnung vermietet, die andere selbst genutzt) gibt es einen Haupt-Wasserzähler (vom Versorger) und je Wohnung einen (privaten) Zähler.

    Bisher wurde das Kaltwasser wie folgt abgerechnet:

    Der Betrag der Wasserrechnung wurde durch die auf der Rechnung angegebenen Kubikmeter dividiert, um so den m³-Preis auszurechnen.
    Der m³-Preis wurde mit dem gemessenen Verbrauch der vermieteten Wohnung multipliziert.

    Wasser, welches so zum auffüllen der Heizungsanlage oder am (für alle zugänglichen) Waschbecken im Waschkeller verbraucht wurde, wird so nicht berücksichtigt.

    Spräche etwas dagegen, die Verbräuche der beidenen Wohnungen (laut privater Zähler) zu addieren, und diese Menge dem Betrag der Wasserversorgerrechnung gegenüberzustellen?


    Viele Grüße
    Christian
     
  2. AdMan

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  3. Andres

    Andres
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    Nein, überhaupt nicht. Du musst (weder beim Wasser noch bei Heizöl oder anderen Verbrauchsgrößen) einen Leistungspreis ausweisen. Die Gesamtkosten werden verteilt - das ist alles.
     
  4. dots

    dots Erfahrener Benutzer

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    Hallo Andres,

    danke für die klare Antwort. :-)

    Viele Grüße
    Christian
     
  5. #4 immodream, 29.03.2015
    immodream

    immodream Erfahrener Benutzer

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    Hallo Christian,
    wenn die eine Wohnungswasseruhr z. B 10 m³ anzeigt und die zweite Wasseruhr 20 m³ anzeigt, würde wenn die Hauptwasseruhr 36 m³ anzeigt, 12 m³ Wasser auf die eine und 24m³ auf die andere Wohnung verteilt.
    Grüße
    Immodream
     
  6. #5 PHinske, 29.03.2015
    PHinske

    PHinske Erfahrener Benutzer

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    dots,

    bei deinen beiden Varianten sehe ich im Ergebnis überhaupt keinen Unterschied.

    Das Wasser, dass an dem Waschbecken gezapft wird, ist doch in der Jahresabrechnung des Versorgers enthalten.

    Damit werden Grundkosten und Verbrauchskosten des Hauses unter den beiden Nutzern im Verhältnis der Messungen an den Wasseruhren vollständig und zutreffend umgelegt.
    So oder so.

    MfG PHinske
     
  7. dots

    dots Erfahrener Benutzer

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    @ Immodream : Genau so möchte ich es zukünftig machen.

    @ PHinske:

    Doch, es gibt einen Unterschied.

    Mieter A: 1m³ laut Wohnungszähler
    Mieter B: auch 1 m³ laut Wohnungszähler
    Rechnung Wasserversorger: 3 m³ laut Hauptzähler für 3 Euro.

    Bisher hat A ein Drittel von den 3 Euro angerechnet bekommen - also einen Euro.
    Zukünftig soll er 1,50 € angerechnet bekommen. Es sollen nicht mehr die 3 m³ des Hauptzählers (und der Rechnung des Wasserversorgunsunternehmens), sondern stattdessen die Summe der Wohnungszähler (also 1+1=2m³) als Gesamtsumme für den Verteilschlüssel genommen werden.

    Da bisher noch nichts dagegen vorgebracht wurde, werde ich zukünftig so abrechnen.

    Gruß
    Christian
     
  8. #7 PHinske, 30.03.2015
    PHinske

    PHinske Erfahrener Benutzer

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    Na gut, dots,

    aus deinem Sachverhalt ging allerdings nicht hervor, dass du n i c h t 100 % der Kosten für Frischwasser auf die Wohnungen verteilst!

    Das Verfahren mit den Wasseruhren geht rechtsgültig aber nur, wenn diese auch geeicht (und eichgültig!) sind.
    Ansonsten müsste man wohl nach qm abrechnen.

    Zu den Kosten der Messung/Ablesung/Eichung hast du nichts geschrieben, daher dieser zusätzliche Hinweis.

    MfG PHinske
     
  9. ika

    ika Erfahrener Benutzer

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    Doch, ging es ;)
     
  10. #9 immodream, 30.03.2015
    immodream

    immodream Erfahrener Benutzer

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    Hallo Christian,
    bei meinem Rechenbeispiel kann man natürlich auch die eigentliche Wassermenge der Hauptwasseruhr vernachlässigen und direkt den Betrag der Wasserrechnung ( in diesem Beispiel 1/3 und 2/3 ) aufteilen.
    Grüße
    immodream
     
  11. Berny

    Berny Erfahrener Benutzer

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    Wenn die 14 Wasserzwischenzähler meines MFH bspw. in der Summe 180m³ anzeigen, der Hauptwasserzähler jedoch 198m³, erhält jeder ZwZähler einen Multiplikator von 1,1. Excel macht das problemlos möglich.
     
  12. #11 Malte78, 31.03.2015
    Malte78

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    Hauptwasseruhren vom haus haben eine Spanne von 12 Prozent....was die Ungenauigkeit angeht
     
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