Wechselprämie bei Versorger-Wechsel

Dieses Thema im Forum "Betriebs- und Heizkostenvorauszahlung" wurde erstellt von artur99, 02.03.2010.

  1. #1 artur99, 02.03.2010
    artur99

    artur99 Neuer Benutzer

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    Hallo an alle

    bei einem Wechsel des Strom- oder Gasanbieters gibt es von dem Versorger einen
    netten Betrag ( 50 bis 100 Euro ) als Wechselprämie.
    Wird meistens nach einem Jahr mit der Jahresabrechnung verrechnet.

    WEM steht diese Wechselprämie zu, dem Mietern oder dem Vermieter ??

    Der Vermieter ( hier also ich) hatte doch die Arbeit mit dem Wechsel des Versorgers,
    muss dies auch aufwendig in der Nebenkostenabrechnung berücksichtigen, da sich die
    Preise dann ja ändern.

    vielen Dank

    gruß artur99
     
  2. AdMan

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  3. #2 pragmatiker, 02.03.2010
    pragmatiker

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    da die prämie mit der rechnung verrechnet wird, dürfte es zumindest nicht ganz klar sein, dass sie dem vermieter gebührt. will nämlich der mieter die rechnung sehen, wird er ja erkennen, das die endrechnung weniger war.

    aber festlegen will ich mich darauf nicht. und da immer noch gilt: wo kein kläger, da kein richter kann man es ja bis zu einem evt. gegenteiligenurteil so handhaben.
    hab das auch gemacht und das wechselgeschenk, einen i-pod (was natürlich einfacher einzusacken ist als geld) meinem kind geschenkt.
     
  4. RMHV

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    Das lässt nur einen Schluss zu: keine Ahnung von einer Betriebskostenabrechnung. :help
    Preise haben in einer Betriebskostenabrechnung nichts zu suchen. Eine Änderung von Preisen kann daher auch keinen zusätzlichen Aufwand verursachen.

    In der sache bin ich ohne Einschränkung mit pragmatiker einig. Der Bonus reduziert die Kosten.
     
  5. #4 BartS1975, 22.05.2015
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    Ich hole den Thread mal hoch, da mich diese Frage auch beschäftigt. Wie ein Wechselbonus gegenüber den Mietern zu handhaben ist, scheint ja nach wie vor eine Grauzone zu sein (ich stehe eher auf dem Standpunkt, dass er nicht anteilig auf die Mieter umgelegt werden muss, zumindest dann nicht, wenn ein solcher Bonus lediglich mit dem Anbieterwechsel zusammenhängt [der ja Sache des Vermieters ist], nicht aber mit dem Verbrauch oder der Grundgebühr.

    Aber wie ist der Bonus gegenüber dem Finanzamt zu handhaben, Stichwort Werbungskosten? Ich gehe mal davon aus, dass von den Zahlungen an den Versorger der Bonus abgezogen werden muss, oder gibt es hierzu andere Meinungen?

    Danke.
     
  6. Andres

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    Nur weil einige Leute es partout nicht glauben wollen, ist es noch lange keine Grauzone: Der Bonus mindert die Kosten. Egal ob Betriebs- oder Werbungs-.


    Das macht der Versorger doch selbst: Er verrechnet den Bonus, wird gerne "Rechnungsgutschrift" genannt. Sowohl gegenüber dem Finanzamt als auch gegenüber dem Mieter musst du also das gleiche angeben: Was ist aus deinem Vermögen abgeflossen?
     
  7. #6 alibaba, 22.05.2015
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    der Mieter muss nur das bezahlen was ihm der Energieversoger in Rechnung stellt ,bzw .dem Vermieter :unsicher033:

    wenn der Vermieter mit dem zB.Gas/Stromanbieter abspricht die Vergünstigungen auf seine eigene Wohnung/Haus zu übertragen

    und dort auf/ab zurechnen ,ohne das es bei der Mieterrechnung auftauch ...... , na dann funktioniert so was :smile038::erschreckt014::tongue:

    bei 20 oder 50 WechselGutHaben lohnt es sich schon gewaltig ,jeder ist seines Vertrages Schmied oder so heesst die FerengieGlücksLatinumRegel:055sonst:

    Gruss
    alibaba :D
     
  8. #7 BartS1975, 22.05.2015
    Zuletzt bearbeitet: 22.05.2015
    BartS1975

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    In diesem Fall nicht, das war eine separate Zahlung für den Versorgerwechsel (ganz egal, wie hoch der Verbrauch gewesen wäre).
     
  9. Andres

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    Ok, das macht die Argumentation interessanter (aber auch nur ein bisschen), ändert aber nichts am Ergebnis.
     
  10. Pharao

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    Will hier jemand sich bereichern an den Nebenkosten oder wie soll man das verstehen? Abzurechnen sind die tatsächlich entstandenen Kosten und das beinhaltet auch Gutschriften a`la Bonuszahlungen.
     
  11. #10 BartS1975, 22.05.2015
    BartS1975

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    Okay, aber wo liegt der rechtliche Unterschied z.B. zu Fonds? Auch da gibt es ja ein ähnliches Konzept (die Fondsverwalter erhalten bei einem Fondskauf eine Prämie und müssen diese NICHT weitergeben, auch wenn es einige Fondsdiscounter zur Kundengewinnung teilweise machen).

    Wenn das rechtlich tatsächlich eindeutig ist (bisher las ich immer, dass es schlechtestenfalls eine Grauzone ist, weil solche Prämien eben für einen Vertragswechsel gezahlt werden, also nichts mit dem Verbrauch, etc. und damit auch nichts mit den Mietern zu tun haben), erspare ich mir den Wechselaufwand.
     
  12. Pharao

    Pharao Erfahrener Benutzer

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    Hi,

    das das vielleicht mit Mietrecht wenig zu tun hat :?

    Mal unabhängig von so Sachen wie "dabei ist der Grundsatz der Wirtschaftlichkeit zu beachten", es schadet sicherlich nicht dem aktuellen oder ggf. neuen Mietverhältnis, wenn man die Nebenkosten irgendwie senken kann .... :91:
     
  13. Duncan

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    nur wenn ich die dem Mieter wichtige Grenze der Warmmiete erziele, oder ich entsprechend zugunsten der Kaltmiete verschieben kann.
    Sonst habe ich nur Aufwand ohne Nutzen für mich. Ich bin da doch ganz gepflegt Egoist. Einen kleinen Vorteil für mich musst du mir schon schmackhaft machen.
     
  14. Andres

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    Du meinst nicht der Verwalter sondern den Verkäufer. Der Verwalter wird anders vergütet. Und der entscheidende Unterschied ist, dass die Vermittlungsprovision vertraglich vereinbart ist, während mit dir als Vermieter niemals irgendjemand vereinbart hat, dass du dich an den Betriebskosten bereichern darfst.
     
  15. seppo

    seppo Gast

  16. Andres

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    Die Einschätzung des Anwalts ist schon alleine hinsichtlich der Einschätzung, dass der Mieter das Gas vom Vermieter "beziehe", äußerst fragwürdig. Der Mieter bezieht nicht Gas (und im engeren SInne bezieht er noch nicht einmal die Heizwärme), sondern er trägt die Kosten der Versorgung. Genau diese Kosten werden durch den Wechselbonus gemindert.
     
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