Welche Vorschrift? Welche Tool? - Wohnfläche

Dieses Thema im Forum "Abrechnungs-/Umlagmaßstab" wurde erstellt von garfield_79, 20.10.2014.

  1. #1 garfield_79, 20.10.2014
    Zuletzt bearbeitet: 20.10.2014
    garfield_79

    garfield_79 Neuer Benutzer

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    Servus,

    hab Mietvertrag übernommen ohne eine Flächenangabe.

    In der Nebenkostenabrechnung werden dem Mieter aber seine flächenanteiligen Kosten zu 113 qm Wohnfläche aufgeschlüsselt.

    Die Fläche stimmt allerdings nicht, sie wurde nach Sanierung des DG nie exakt ermittelt und das wird irgendwann zu Ärger führen.

    Deshalb wollen wir die Sache rechtssicher und sauber nachregeln.

    Frage 1:

    Gilt zur Wohnflächenermittlung noch zusätzlich ein anderes Regelwerk ausser die aktuelle Wohnflächenermittlungsverordnung (WoFIV)?

    Frage 2:

    Gibt es ein einfaches zu bedienendes kostenloses Software-Tool im Internet mit dem ich die Grundrisse der Räume inkl. 1 m und 2 m Linien der Dachschrägen sowie Balken sowie Tür- und Fensternischen grafisch abbilden und Flächen schraffieren kann?


    Danke im Vorab!
     
  2. AdMan

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  3. Andres

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    Gute Idee, die euch zwar jetzt etwas Ärger macht, langfristig aber auch viel Ärger sparen kann.


    1. Das Kind heißt "Verordnung zur Berechnung der Wohnfläche (Wohnflächenverordnung - WoFlV)"
    2. Ja, DIN 283 gilt nach wie vor als "Stand der Technik", auch wenn die Norm selbst nicht mehr gilt. Das ist für dein Vorhaben aber insgesamt nicht besonders relevant.


    LibreOffice Draw. :90:

    Ernsthaft: Vernünftige CAD-Software gibt es nicht geschenkt, aber eine Behelfslösung lässt sich mit den üblichen Büroprogrammen stricken. Ich möchte dir aber fast garantieren, dass du mit Papier und Bleistift schneller bist. Außerdem wäre zu überlegen, ob man sich über die Wohnfläche nicht gleich ein Gutachten eines Architekten oder eines Ingeniersbüros erstellen lässt. Immerhin gefährdet man durch eine falsche Flächenberechnung die Betriebskostenabrechnung des ganzen Gebäudes.
     
  4. #3 garfield_79, 20.10.2014
    garfield_79

    garfield_79 Neuer Benutzer

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    Vielen Dank für deine Hinweise Andres!
     
  5. #4 Berny, 20.10.2014
    Zuletzt bearbeitet: 20.10.2014
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    Hi garfield_79,

    in meinen Mietverträgen steht, dass eine Mietfläche von X m² als vereinbart gilt.
    (Dies ist für die Berechnung mancher Betriebskostenpositionen wichtig.)
     
  6. #5 Papabär, 20.10.2014
    Papabär

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    Also ich verstehe das Problem nicht.
    Zunächst mal wird man den Mietvertrag nicht ohne Zustimmung des Mieters ändern können - und dann ist die Fläche zur Definition einer Wohnung überhaupt nicht notwendig. Ich meine, man vermietet ja ein Stück Wohnung ... und nicht xy m².

    Wenn die Wohnung im Mietvertrag auch über die Fläche definiert ist, bietet man dem Mieter einen wunderbaren Ansatzpunkt für Mietminderungen, falls die WoFlV irgendwann mal zu Lasten der Vermieter geändert werden sollte.

    In unseren aktuellen Mietverträgen ist bei der Wohnungsbezeichnung auch keine Fläche definiert ... lediglich als Umlageschlüssel bei den Betriebskostenvereinbarungen. Aber nun hat der Mieter hier offenbar schon mehrere Abrechnungen über 113m² (ohne Beanstandungen?) hingenommen ... den Ärger würde ich mir ersparen.

    Sollte die Wohnung gar kleiner als die besagten 113m² sein, muss man den Mieter ja nicht auch noch mit der Nase darauf stoßen, oder?
     
  7. #6 edelpacker, 21.10.2014
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    Hallo

    Zum erstellen und berechnen von Räumen und anderen Flächen nutze ich "Room Arranger". Insbesondere schön, dass man bei Bedarf auf die gespeicherten Daten zurückgreifen kann.

    LG
    Michael
     
  8. Berny

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    Bei mir sind es Gliedermassstab und Excel.
     
  9. #8 Papabär, 21.10.2014
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    Also ich schwöre ja eher auf mein Maßband.

    Wenn man sich gleich einen Grundriss basteln will ginge - als Alternative zu Papier, Bleistift und Geodreieck - auch jedes billige Architekturprogramm vom Grabbeltisch. Ich sehe nur immer noch keinen Bedarf an derartigen Spielereien.
     
  10. #9 BHShuber, 21.10.2014
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  11. Duncan

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    Kann dein Maßband auch gleich m² und m³ mit ausspucken?
    Ich mag meinen kleinen Ridgid .

    Wie misst du Deckenhöhen über 4m? (Treppenhäuser z.B. oder Fassaden - Sockel bis Dachkasten)
     
  12. #11 Papabär, 21.10.2014
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    In Wohnungen? ... Gar nicht.
     
  13. Duncan

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    Also bei Malerrechnungen einfache Plausibilitätsprüfung? Und bei Dachschrägen usw. zur Wohnflächenberechnung wird einfach die Grundfläche übernommen? Heizenergieabschätzung auch eher π mal Daumen?
    hmm
    Bin ich ein Kontrollfreak?
     
  14. #13 Papabär, 21.10.2014
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    Die Wandflächen prüfe ich bereits vor Auftragsvergabe. Sollte ich mich bei der Raumhöhe da mal um 5cm vertun/verschätzen, geht das i.O.

    Zumal ich hauptsächlich Plattenbauten im Bestand habe - und mittlerweile habe ich Listen für so annähernd jede Wandfläche (Irgendwann haben wir von jedem Wohnungstyp mal 1 exakt vermessen - dabei wurde sogar so´n elektronischer Schnickschnack verwendet)


    Z. Teil haben wir Flächenberechnungen von Architekten vorliegen - und da wir die Flächen ja nicht zur Bestimmung einer Wohnung heranziehen, sondern nur als Umlagewert vereinbaren, sind mir 3-5m² Differenz ehrlich gesagt herzlich egal.


    Ja, warum nicht. Der nächste Winter/Mieter kommt eh´ anders als man plant.

    Und da sich die Wohnungen jetzt eher selten wesentlich verändern, kann ich auf Vergleichswerte der Vorjahre zurückgreifen (wobei sich gelegentlich an plötzlichen Änderungen der Energieeffizienz der Heizanlage sogar feststellen lässt, welcher Monteur die letzte Wartung durchgeführt hat).



    Hm ... vielleicht hast Du einfach mehr mit neu errichteten Häusern zu tun als ich? Oder einfach mit häufigeren Objektwechseln ... ich meine, die Maße Deiner eigenen Wohnungen kennste vielleicht sogar auswendig, oder?
     
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