welcher betrag für w,kwasser und heizung währe angemessen

Dieses Thema im Forum "Verwaltung" wurde erstellt von wlad, 13.12.2009.

  1. wlad

    wlad Neuer Benutzer

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    schön guten tag
    folgendes problem, und zwar ich besitze ein zweifamilienhaus mit einem nebengebäude was nicht mir gehört aber die versorgung komplett an meinem haus hängt. demächst werden zähler verbaut aber erst in 3-4 monaten.

    Das nebengebäude ist ca. 125qm groß, bj.1991 kein Vollwärmeschutz, beheizbare Fläche ca.100qm + Warm-, und Kaltwasser, 3 Personen im Haushalt. jetzt die Frage: währen 150 Euro pauschal ohne weitere Abrechnung pro Monat fürs Heizen und Wasserverbrauch angemessen? Danke
     
  2. AdMan

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  3. #2 lostcontrol, 13.12.2009
    lostcontrol

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    bezüglich heizkosten: das wird sich nicht so einfach sagen lassen, solange man die beheizbare fläche des haupthauses nicht kennt und die gesamten heizkosten (zu denen ja unter anderem auch schornsteinfeger, wartung, heizungsstrom und gegebenenfalls -wasser gehören). ausserdem hängt's natürlich davon ab zu welchem preis du wieviel öl gekauft hast (bzw. je nachdem halt, welchen energieträger ihr benutzt).
    da wird dir wohl nichts anderes übrig bleiben als eine abrechnung nach quadratmetern vorzunehmen, entsprechend der heizkostenverordnung.

    bezüglich wasserverbrauch: den kann man nun wirklich nicht schätzen, da gibt's sehr unterschiedliche individuelle verbräuche, mal als beispiel: ich habe verbräuche bei singles zwischen 20 und 140 kubik jährlich.
    solange du keine zähler hast wärs vermutlich am sinnvollsten den gesamtverbrauch durch personen zu teilen und entsprechend umzulegen.
     
  4. Capo

    Capo Erfahrener Benutzer

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    eine Pauschalmiete zu vereinbaren finde ich sehr mutig. Man kann zwar bei unterzahlung anpassen, jedoch muss man es dann berechnen, was wieder einer Abrechnung nahe kommt.
    Dann kann man die Abrechnung auch gleich machen und einfach abrechnen.

    Es gibt Erfahrungswerte bezüglich des Verbrauchs:
    Heizung: 5-6 l Heizöl / qm
    Das muss man dann nur noch auf den Energieträger umrechnen und den Preis dafür ermitteln. dann hat man die Kosten für das Jahr.
    Das gilt natürlich nur bei einem durchschnittlichen Winter mit einer Person bei einem normalen Wohnverhalten. Also komplett standardisiert.

    Wasser:
    40m³ pro Person und Jahr. jede weitere Person sollte in etwa 20 m³ mehr verbrauchen.
    Wenn es eine putzwütige Frau mit einem Hang zu Blumen hat, dann sind das natürlich entsprechend mehr m³.

    Aufmessung auf deine Variante:
    BJ 91 das war vor der ersten Wärmeschutzverordnung und hat damit die 6 l pro qm.
    6*125l/ qm= 750 l ~ 7.500 kWh
    60€ / 100l -> 450€
    NK: 450/12 = 37,50 € /pro Monat

    Wasser:
    1,50 € pro 1000 l
    1,50 € pro m³
    -> 40 m³ * 1,50 € = 60€
    NK: 60/12 = 5 €
    Für Abwasser: *1,9
    60€ * 1,9 = 114€
    114€ / 12 = 9,50€

    Damit wäre der ein-Personenhaushalt im Durchschnitt pro Monat in deinem Fall mit durchschnittlich 47€ pro Monat zu belasten.
     
  5. #4 lostcontrol, 13.12.2009
    lostcontrol

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    capo, warum glaubst du, dass weitere personen weniger wasser verbrauchen als die erste person? duschen/baden paare weniger als einzelpersonen? waschen sie ihre wäsche seltener? benutzen die ihre teller und tassen gemeinsam?
    find ich extrem unlogisch, und es deckt sich auch absolut nicht mit meinen verbrauchsprotokollen aus über 20 jahren.

    zudem setzt du den wasserpreis extrem niedrig an - da würde ich dann doch lieber den tatsächlichen wasserpreis ansetzen, den wird wlad ja kennen, da muss man ja nicht schätzen oder irgendwelche durchschnitte nehmen oder ähnliches.

    umgekehrt find ich's unlogisch dass du die heizkosten personenabhängig machst.
    es mag ja sein, dass der menschliche körper wärme abgibt, aber das dürfte dann doch so minimal sein, dass es nicht wirklich ins gewicht fällt, ob in den beheizten räumen nun ein oder zwei oder mehr leute sitzen.
     
  6. Capo

    Capo Erfahrener Benutzer

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    gekocht wird gemeinsam, die Pflanzen werden auch nicht mehr, geputzt wird deswegen nicht doppelt soviel...

    Aber nehmen wir eben 80 m³ für 2 Personen.

    Ich berechne die Heizwerte auch nicht pro Person. Bei mehr Personen wird sich das nur unwesentlich ändern, ich nenne es nur um Mißverständnisse zu verhindern.
     
  7. #6 lostcontrol, 13.12.2009
    lostcontrol

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    na komm, also das sind im vergleich zu baden/duschen und wäschewaschen ja nun wirklich lächerliche mengen die da anfallen. abgesehen davon dass erfahrungsgemäss 2 personen auch doppelten dreck machen (also eben doch mehr geputzt werden muss).
    pflanzen hab ich zugebenermassen nicht auf dem schirm gehabt, aber was ist das im monat? 10, 15 liter höchstens, oder?

    mich drückt da auch mehr dass du bei den heizkosten den schorni und die wartung weggelassen hast - das ist ja auch nicht grad wenig...
     
  8. wlad

    wlad Neuer Benutzer

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    danke. es geht nur um die 3-4 Monate bis die zähler drin sind, jetzt habe ich etwas überblik.
     
  9. Capo

    Capo Erfahrener Benutzer

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    und das Wasser für die Heizung auch; ebenso wie die Grundsteuer, Versicherung etc.

    Es geht einzig und allein um den Verbrauch, der unklar ist. Die Heizung war schon drin und deswegen wird der Schorni ebenfalls bereits bekannt sein.

    Was davon zu halten ist, dass man das pauschal berechnet, habe ich bereits erläutert.

    Damit das individuell anpassbar ist, habe ich den Rechenweg aufgezeichnet. ein pauschales "dafür hat man zu wenige Werte" hilft dem Threadstarter sicher nicht. Was er mit dem Rechenweg macht bleibt ihm überlassen.

    Wenn der Mieterbund also einen durchschnittlichen Betriebskostenspiegel aufstellen kann, warum halten wir dann mit unseren Erfahrungswerten hinter dem Berg?

    Selbstverständlich habe ich auch Abrechnungen dabei, die pro Person mehr Wasser verbraucht hat als 40m³. Aber wenn dieser Wert deutlich überschritten wird, dann sollte man das genauer kontrollieren, ob da alles richtig berechnet wurde. Vielleicht ist ja ein Zahlendreher drin oä.

    Das sind eben die Werte, die man in keiner Ausbildung lernt und darum geht es hier eben.
     
  10. #9 lostcontrol, 13.12.2009
    lostcontrol

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    wollte ich ja auch nicht sagen.
    aber die werte, die man in jedem falle hat, wie z.b. den wasserpreis - die sollte man dann schon auch nehmen. ebenfalls dürften ja die gesamtkosten, gesamtwohnfläche etc. bekannt sein.

    da haste natürlich recht. aber meine erfahrungsweise sind natürlich sehr individuell, sowas wie aufzug z.b. gibt's ja bei uns nicht, auch keine putzfrau (wir haben kehrwoche) oder einen hausmeister, drum liegen wir natürlich deutlich unter diesem "betriebskostenspiegel".
    andererseits - wenn der mieterschutz das immer als richtwerte propagiert, warum sollte man das nicht auch nutzen.

    bei uns liegt der schnitt ja auch so um den dreh, eher etwas niedriger.
    sowohl die 20 kubik als auch die 140 kubik sind natürlich extreme, aber ich wollte ja auch veranschaulichen, wie weit das auseinandergehen kann.
     
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