Wer haftet jetzt?

Dieses Thema im Forum "MV - Allgemeine Fragen" wurde erstellt von Grueneninny, 15.03.2010.

  1. #1 Grueneninny, 15.03.2010
    Grueneninny

    Grueneninny Erfahrener Benutzer

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    Hi Leute!

    Ich habe da mal wieder ein kleines Ärgernis mit den Mietern unter uns.
    Wir haben in die beiden Kellertüren (eine im Hausflur, eine nach draußen) Katzenklappen eingebaut.
    Diese wurden heute sehr delitantisch von den unteren Mietern ausgebaut und die Löcher "verschlossen".
    Dies geschah ziemlich unsachgemäß indem er auf eine Seite der Tür ein Stück so einer Gipsplatte dran geschraubt hat. Mit acht Schrauben in die Holztüren!
    Wir sollten die Katzenklappen bei Auszug entfernen und dafür sorgen das die Löcher wieder zu sind.
    Nun sehe ich mich allerdings außer stande dies noch ordentlich zu machen.
    Bin ich nun aus der Pflicht oder heißt es nur das ich den jetzt noch größeren Schaden, den die unteren Mieter verursacht haben, auch noch tragen muss?

    Hatte vor dem Vermieter den folgenden Brief zu überreichen:

    Unabgesprochene Entfernung unseres Eigentums (Zwei Katzenklappen)

    Sehr geehrter Herr XXX, sehr geehrte Frau XXX,

    durch das heutige unsachgemäße entfernen der Katzenklappen und schadhafte verschließen, der dadurch entstandenen Löcher in den Kellertüren, treten wir (Eheleute XXX) von jeder Haftung zurück.
    Wir waren gewillt die Katzenklappen bei Auszug am 30. Mai 2010 zu entfernen und die entstandenen Löcher in den Türen ordnungsgemäß wieder zu verschließen. Dies ist uns nun nicht mehr möglich.

    Bezüglich unseres Auszugs hätten wir noch die Bitte, dass sie bei möglichen Mietinteressenten, sich frühzeitig mit uns in Verbindung setzten um einen Besichtigungstermin zu vereinbaren.

    Mit freundlichen Grüßen
     
  2. AdMan

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  3. #2 armeFrau, 15.03.2010
    armeFrau

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    tja....wie kommen die anderen Mieter dazu, jetzt eure Katzenklappen zu entfernen?
    Ihr zieht doch auch erst am 31.05. aus, oder?
     
  4. #3 Grueneninny, 15.03.2010
    Grueneninny

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    Keine Ahnung, die haben auch unseren Rasenmäher vor die Tür (in den Regen) gestellt...
    Außerdem meine ganzen Blumenkübel im Garten umgekippt.
    Denke mal um uns zu ärgern!?
    :gehtnicht
     
  5. #4 Michael_62, 15.03.2010
    Michael_62

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    "Wir treten von der Haftung zurück." - echt süss.

    Das ordnungsgemässe Verschliessen von Katzenklappen in einer Holztüre wird wohl nur ein Schreiner ordentlich hinbekommen.

    Eine neue Türe ist eventuell billiger.

    Das Einverständnis zum Einbau mit Rückbau wie hier gegeben, bedeutet, dass du den Originalzustand ohne Wenn und Aber wieder herstellen musst.

    "Wir treten von der Haftung zurück." - echt süss.

    Wenn du haftest oder einen Vertrag unterschrieben hast, dann war es das. Ein Rücktrittsrecht? Wer hat dir denn das eingeredet?
     
  6. #5 armeFrau, 15.03.2010
    armeFrau

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    Was sind das denn für Leute?
    Das würde ich alles dem Vermieter mitteilen, dass der Zustand sofort wieder herzustellen ist und natürlich auch die Katzenklappen. (denn bis zum 31.5. möchten/müssen die Katzen doch auch raus und rein, oder).

    Ich denke doch, dass diese mit Einverständnis des Vermieters eingebaut worden sind.
    Und Du willst sie ja auch am 31.05. ordnungsgemäß entfernen und die Löcher verschließen.
     
  7. #6 Grueneninny, 15.03.2010
    Grueneninny

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    Süß finde ich den Zirkus hier schon lange nicht mehr.
    Mir ist die Sache durchaus ernst und ich suche ernsthafte Ratschläge und nicht das man sich über mich lustig macht.

    Mir geht es da drum, das ich durchaus bereit war den Schaden so zu regulieren, das unsere Vermieter damit zufrieden sind.
    Aber nicht auch noch die Schäden anderer Personen mit zu übernehmen.
    Darum geht es mir.
    Aber Danke für deinen äußerst hilfreichen Ratschlag!
     
  8. #7 armeFrau, 15.03.2010
    armeFrau

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    Sprich mit deinem Vermieter, oder schreibe ihn höflich an.
     
  9. #8 Michael_62, 16.03.2010
    Michael_62

    Michael_62 Erfahrener Benutzer

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  10. #9 Grueneninny, 16.03.2010
    Grueneninny

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    Sorry Michael, aber Humor habe ich leider echt keinen mehr.
    Eher mit den Nerven total am Ende. :help

    Besonders weil sich mit den Vermietern in keinster Weise zu reden ist.
    Wir sind da pase die Bösen und die unteren Mieter im Recht.
    Die können sich einfach mit einem, das waren wir nicht rausreden und die Vermieter glauben das.

    Die Vermieter gehen ja sogar so weit das sie Ansprüche stellen die überhaupt keine vertragliche Grundlage haben.
    Jetzt könnten wir es auf einen Rechtsstreit ankommen lassen, aber gerade das wollen wir vermeiden.

    In zwei Monaten beziehen bzw. renovieren wir unser Eigenheim, da hat man wohl andere Sorgen!
     
  11. RMHV

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    Das klingt mal wieder ziemlich nach "Verfolgungswahn".

    Was um alles in der Welt soll der Vermieter auch sonst machen? Es gibt einen Mieter, der zum Rückbau verpflichtet ist und sich dieser Verpflichtung - ganz egal ob berechtigt oder nicht - entledigen will mit der Behauptung, ein anderer hätte irgendwelche Veränderungen vorgenommen. Dies wird vom angeblichen "Täter" bestritten. Es stehen für den Vermieter damit schlicht und einfach zwei gegensätzliche Aussagen im Raum. Für keine der beiden Versionen liegt offenbar ein Beweis vor. Der Vermieter hält sich nun an denjenigen, gegen den er einen Anspruch hat. Wenn man den Verfolgungswahn ausblendet, ist das ein naheliegendes und rationales Verhalten des Vermieters. Was sonst sollte er wohl machen? Soll er sagen: das habt ihr toll genmacht und ich zahle den Schaden?

    Ohne dass man sich über den Anspruch als solches im Moment Gedanken macht, hätte bei der Ausgangslage der zum Rückbau verpflichtete Mieter seine Behauptung im Streitfall zu beweisen. Beweisen ist etwas anderes als "wissen". Gelingt der Beweis nicht, wird man sich ohnehin keine weiteren Gedanken machen müssen.

    Sollte der Beweis gelingen wäre die Frage, ob der Rückbauanspruch des Vermieters unverändert weiter besteht und der geschädigte Mieter gegen den Schädiger einen Anspruch auf Ersatz des Schadens hätte oder ob die Verpflichtung zum Rückbau durch den Eingriff eines Dritten erloschen wäre oder ob vielleicht der Anspruch des Vermieters aufzuteilen wäre auf den ohne Einmischung betehenden Rückbauaufwand und den Zusatzaufwand.
    Ich habe keine Vorstellung, welche dieser möglichen Konstellationen letztlich zutreffend sein könnte. Als sicher würde ich aber ansehen, dass sich die Rückbauverpflichtung nicht in Luft auflösen wird. Der zum Rückbau verpflichtete Mieter wird zumindest im Ergebnis also m.E. mindestens den "regulären" Rückbauaufwand zu tragen haben.

    Damit drängt sich mir die Frage auf, ob beim konkreten Sachverhalt ein möglicherweise sehr aufwändiger Streit um einen behaupteten Zusatzaufwand sinnvoll ist.
    Lt. Sachverhalt handelt es sich um eine Holztür. Offen ist, ob eine Massivholztür gemeint ist oder eine Tür einer Innenlage aus Pressspan und Furnier. Im ersten Fall ist die Tür reparabel und der Zusatzaufwand könnte sich auf eine geringe Menge Spachtelmasse zum verschließen der Schraubenlöcher vor der ohnehin erforderlichen Lackierung beschränken. Im zweiten Fall ist die Tür ohnehin nicht reparabel und muss ausgetauscht werden. Ein Zusatzaufwand fällt dann gar nicht an.

    Macht es bei diesen Konstellationen Sinn, sich möglicherweise in mehreren Verfahren um ein oder zwei Euro zu streiten? Wenn ich mit meinen Vorstellung vom Sachverhalt nicht völlig daneben liegen sollte, wird für den zum Rückbau verpflichteten Mieter mehr kaum zu verdienen sein.
     
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