Wer ist im Recht?

Diskutiere Wer ist im Recht? im WEG - Allgemeine Fragen Forum im Bereich Wohnungseigentum; Folgende Ausgangslage: ETWanlage mit 4 Parteien, vom Balkon der ETW über meiner Wohnung fliesst Wasser auf die Terasse meiner Wohnung (Marke...

  1. Lheo

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    Folgende Ausgangslage: ETWanlage mit 4 Parteien, vom Balkon der ETW über meiner Wohnung fliesst Wasser auf die Terasse meiner Wohnung (Marke Tropfsteinhöhle), meine Mieterin ist sauer und verlangt(Richtigerweise) ein Beheben des Problems, und droht mir mit Mietminderung. Nun hat der Verwalter durch einen Brief an alle 4 Eigentümer ein Angebot eines Dachdeckers vorgelegt das 3 Eigentümer so auch unterschrieben haben, über die Renovierung des Balkons auf eine Art, das es durch die Wohnung des Balkonbesitzers erfolgt. Der weigert sich aber wegen Schmutz etc in seiner Wohnung, er will das es von aussen gemacht wird, da aber dadurch meine Mieterin geschädigt wird und der von ihr angelegte Garten beschädigt wird weigert Sie sich das zu erlauben, und ich bin auf seiten meiner Mieterin.
    Wie ist nun die Lage? Können wir 3 Eigentümer den 4. und Verursacher des Problems "zwingen" sich uns 3 zu beugen ? Dazu muss man noch wissen das der gute Mann schon mit Altersstarrsinn geschlagen ist. Oder muss ich dem Herren einen Brief schreiben und Ihn einfach nur Auffordern das Problem zu lösen und dabei nochmal schriftlich darzulegen das es auf garkeinen fall die Erlaubnis geben wird den Garten meiner Mieterin zu betreten/zu beschädigen?Oder renne ich am besten gleich zu einem Anwalt?
    (auch muss man dazu noch wissen das gefühlt jedes Jahr was mit dem Balkon war und meine Mieterin jedesmal die Erlaubnis (zähneknischen) gegeben hat es von aussen zu machen, aber diesmal ist das Maß eben voll und sie wird es auf keinen fall mehr erlauben)
     
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  3. RMHV

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    Die Erlaubnis der Mieterin wird nicht erforderlich sein. Die Mieterin ist zur Duldung verpflichtet und muss keinesfalls um Erlaubnis gefragt werden.

    Da vertritt der TE also die Auffassung, dass besser eine fremde Wohnung durch die Baumaßnahme ruiniert werden soll als der "eigene" Garten. Das ist das Floriansprinzip. :help

    Im übrigen scheint Ahnungslosigkeit über die Rechtsverhältnisse in einer WEG zu bestehen.
    Ein Balkon ist zwingend Gemeinschaftseigentum und die Gemeinschaft ist zur Instandsetzung verpflichtet. Die Aufforderung an einen einzelnen Wohnungseigentümer zur Instandsetzung von Gemeinschaftseigentum würde nur Ahnungslosigkeit dokumentieren.
    Grundsätzlich beschließt die Gemeinschaft über die Instandsetzung mit einfacher Mehrheit. Wenn denn die Gemeinschaft der Meinung ist, eine Instandsetzung müsste zur Vermiedung irgendwelcher Schäden im Außenbereich von einer Wohnung aus durchgeführt werden, kann dies so beschlossen werden. Der Beschluss wird nicht ordnungsgemäßer Verwaltung entsprechen, wenn die für den betroffenen Wohnungseigentümer weniger belastende Alternative nicht zumindest ernsthaft geprüft wurde. Sollte der betroffene Eigentümer nachweisen, dass eine Instandsetzung durch die Wohnung auch noch zu höheren Kosten führen würde, würde ein Beschluss m.E. endgültig nicht mehr ordnungsgemäßer Verwaltung entsprechen und wäre demzufolge im Anfechtungsverfahren aufzuheben.

    Ein Beschluss kann fristgerecht bei Gericht angefochten werden und wird für ungültig zu erklären sein, wenn er nicht ordnungsgemäßer Verwaltung entspricht.
     
  4. Lheo

    Lheo Neuer Benutzer

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    also erstmal es geht nicht ums bezahlen, da gibts keinerlei Probleme oder Streit, es geht darum das der Verursacher die Folgen tragen muss und nicht die unschuldige Mieterin und es kann ja wohl nicht sein das mal Staubsaugen als Wohnung ruinieren gilt...und höhere Kosten würden die Aussenarbeiten verursachen (die schonmal versagt haben und die Mieterin hat eben auch Angst das in 2 Jahren wieder der gleiche Mist anfängt) also gehört quasi der Balkon uns allen, na dann kann ich ja gelassen abwarten...
     
  5. #4 lostcontrol, 14.05.2009
    lostcontrol

    lostcontrol Erfahrener Benutzer

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    gibt's denn keine möglichkeit sich dahingehend zu einigen, dass
    a) der besitzer der wohnung die höheren kosten der maßnahme von aussen trägt (gerüste sind teuer) und
    b) der besitzer der wohnung die kosten für eine neuanlage des gartens trägt?
     
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