Wer muss wann Wohngeld bezahlen?

Dieses Thema im Forum "WEG - Allgemeine Fragen" wurde erstellt von mika, 02.01.2015.

  1. mika

    mika Neuer Benutzer

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    Angenommen eine Wohnung geht durch Kaufvertrag von Eigentümer A auf Käufer B über. Für diese Wohneinheit geht seit Monaten kein Wohngeld ein. Eigentümer A beruft sich auf Käufer B, der zahlen muss, weil er vor ein paar Monaten den notariellen Kaufvertrag unterschrieben hat und un EIgentümer ist.
    Käufer B sagt, er hat vorerst den Notarvertrag unterschrieben, aber den Kaufpreis noch nicht bezahlt, daher ist der Kosten-Lasten Übergang noch nicht vollzogen.--> ergo er bezahlt kein WOhngeld.
     
  2. AdMan

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  3. helaba

    helaba Erfahrener Benutzer

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    In Kurzform: A labert Quatsch, B hat Recht, erst wenn Übergang von Besitz, Nutzen und Lasten waren (steht im KV) muss er das Wohngeld zahlen.
     
  4. #3 Martens, 02.01.2015
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    Zur Zahlung von Wohngeld an die WEG ist der jeweilige Eigentümer verpflichtet, wer das ist steht im Grundbuch und sonst nirgends.

    In der Übergangszeit mag der Verkäufer und Noch-Eigentümer aus dem Kaufvertrag heraus einen Erstattungsanspruch an den Käufer haben, diese Regelungen gelten jedoch nur zwischen diesen beiden Parteien.

    Christian Martens
     
  5. #4 BHShuber, 03.01.2015
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    DAbei wäre es doch so einfach

    Hallo,

    entgegen der Behauptung nur derjenige der im Grundbuch steht muss Hausgeld bezahlen, das ist so nicht richtig.

    Entscheidend ist der Übergang Nutzen u. Lasten.

    So nun werfe man einen Blick in den Kaufvertrag, was wurde hier geregelt, falls man es gar nicht kapiert, den Notar nochmal fragen, so einfach geht das!

    In der Regel ist der Zeitpunkt des Übergangs Nutzen und Lasten nach bestätigtem Geldeingang beim Verkäufer, ab diesem Zeitpunkt muss das Hausgeld vom Käufer getragen werden, im Gegenzug obliegt ihm dann der Nutzen!

    Was der Verkäufer hier labert ist vollkommener Quatsch!

    Gruß

    BHShuber
     
  6. Chase

    Chase Neuer Benutzer

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    Ich bin kein professioneller Anwalt, so dass ich weiß nicht, ob es richtig ist. Ich denke, dass sie einen Vertrag unterzeichnet, so natürlich, befassen sich mit dem Käufer an den Verkäufer Geld.
     
  7. helaba

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    Was will uns der Autor damit sagen.....?
     
  8. #7 BHShuber, 03.01.2015
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    Hallo,

    dass er ein wenig verwirrt ist!

    Gruß

    BHShuber
     
  9. mika

    mika Neuer Benutzer

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    aber wie weiß man als unbeteiligter Miteigentümer, was die beiden in ihrem Kaufvertrag geregelt haben? (z.B. wann ist Kaufpreiszahlung und wann Kosten-Nutzen Übergang?)

    Allerdings weiß ich noch, dass anscheinend der Notar eine Abschrift des Kaufvertrags an den Hausverwalter schickt. Darf man diesen dann als Miteigentümer bei der Hausverwaltung Einsicht verlangen?
     
  10. Syker

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    Hallo mika,

    Der N/L übergang ist für dich nicht relevant, sondern die Eintragung ins Grundbuch (siehe Beitrag von Martens)
    Zwischen der Eintragung ins Grundbuch und dem N/L-Übergang können VK und K im Vertrag Abweichungen festlegen.
    Ist dies der Fall das ab N/L der K das Hausgeld zahlen soll müssen dies VK und K untereinander ausmachen. Gegenüber der WEG ist aber noch der VK in der Pflicht.

    VG Syker
     
  11. helaba

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    Als unbeteiligter Miteigentümer hat Dich das auch nicht zu interessieren.
     
  12. helaba

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    In der Praxis handhaben das quasi alle Verwalter anders, die richten sich nach NL-Übergang, selbst mehrfach erlebt.
     
  13. #12 Tobias F, 03.01.2015
    Tobias F

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    Überhaupt nicht, da es dich nichts angeht was A wann und zu welchem Preis an B verkauft hat.


    Meinst du? Wir zumindest haben noch niemals von einem Notar eine Abschrift des Kaufvertrages erhalten. Haben die etwa alle ihre Pflichten verletzt?
     
  14. Syker

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    Hallo haleba,

    Für den Verwalter ist ja eigentlich nur wichtig das das Hausgeld für die WHG eingeht.
    I.d.R. wird es ja auch so sein, dass der neue Eigentümer keine großen Probleme macht und auch wenn es in der WEG üblich ist am Lastschriftverfahren teilnimmt.
    Rechtlich gesehen ist aber trotzdem der Eigentümer der im Grundbuch steht für die Zahlung verantwortlich, und dies ist i.d.R. noch nicht der Käufer.

    VG Syker
     
  15. #14 Martens, 03.01.2015
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    Wenn man immer nur die eigene Erfahrung zum Maßstab nimmt... erschließt sich einem vieles nicht.

    Sofern die jeweilige Teilungserklärung die Verwalterzustimmung gem. §12 WEG vorsieht, bekommt der Verwalter eine Kopie des Kaufvertrages, ich habe hier ca. alle drei Wochen ein neues Exemplar vorliegen und dann entsprechende Notartermine für die Zustimmung.

    Unbeteiligte Eigentümer gibt es innerhalb einer WEG nicht, jeden hat alles zu interessieren.
    Wenn mein Miteigentümer X kein Wohngeld zahlt, komme ich irgendwann - zumindest zwischenzeitlich - für die Außenstände auf, also interessiert mich das durchaus.

    Was im Kaufvertrag steht, interessiert nur Verkäufer und Käufer, nicht jedoch die WEG. Zur Frage, wer Wohngeld (und Sonderumlagen oder Abrechnungsspitzen) zu zahlen hat, habe ich oben bereits alles geschrieben.

    Sofern der Erwerber die laufenden Zahlungen aufnimmt, ist das ja kein Problem, da kann ein Übergang zwischendrin vereinbart sein wie will und der Verwalter wird sich danach richten. Nur, falls nicht... siehe oben.

    Christian Martens
     
  16. #15 Tobias F, 03.01.2015
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    Und wer Zitate aus dem Zusammenhang reißt ......
    Es ging um folgende Behauptung:
    Und nicht darum ob es unter gewissen Umständen, von denen niemand weiß ob sie hier vorliegen, evtl. so sein kann das der Notar eine Abschrift an den Verwalter schickt.
     
  17. #16 BHShuber, 05.01.2015
    BHShuber

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    Hallo,

    genau so ist es!

    Gruß

    BHShuber
     
  18. #17 Martens, 05.01.2015
    Martens

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    moin Tobias,

    dann erkläre mir bitte, in welchem größeren Zusammenhang Deine Aussage zutrifft oder Sinn hat. So erschließt es sich mir nicht.

    ich kann an der Aussage von mika nichts Merkwürdiges finden.

    Christian Martens
     
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