Wer zahlt die Kosten für defekten FI Schalter

Diskutiere Wer zahlt die Kosten für defekten FI Schalter im Kleinreparaturen Forum im Bereich Mietvertrag über Wohnraum; Hallo, Ich hätte vom 28.09 bis 02.10.19 keinen Strom im Wohnzimmer. Seit dem Donnertsg davor flog mir 4 mal der FI Schalter immer wieder raus....

  1. #1 Sajusa0910, 16.10.2019
    Sajusa0910

    Sajusa0910 Neuer Benutzer

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    Hallo,

    Ich hätte vom 28.09 bis 02.10.19 keinen Strom im Wohnzimmer. Seit dem Donnertsg davor flog mir 4 mal der FI Schalter immer wieder raus.

    Seit dem 28.09 saßen wir da nun ohne Strom weil der FI Schalter nicht mehr hoch ging.

    Nachdem ich dort Montag angerufen hab bei der Hausverwaltung, kam am Dienstag der Chef persönlich und meinte da muss ein Elektriker ran ( das wusste ich auch vorher schon)

    Nach langem hin und her kam der dann auch endlich am 02.10.

    Er Hat den FI Schalter ausgetauscht weil dieser defekt war.

    Nun bekam ich die Rechnung über 54€ und soll diese auch zahlen weil ich die Klausel mit den Kleinreperaturen habe.

    Aber für den defekten FI Schalter kann ich ja nix. Wer muss denn nun zahlen?

    Danke schonmal
     
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  3. Olbi

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    Was steht denn im Mietvertrag bzgl. der Kleinreparaturen?
     
  4. #3 ehrenwertes Haus, 16.10.2019
    ehrenwertes Haus

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    Willst du ernsthaft wegen 54 € ein Fass aufmachen?

    Steht in der Kleinreparaturklausel drin, dass du was dafür können musst?
     
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  5. #4 Sajusa0910, 16.10.2019
    Sajusa0910

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    Unabhängig davon ob ich was dafür kann oder nicht, bin ich der Meinung es ist Vermietersache aber ich lass mich auch gern eines anderen behlehren.
     

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  6. #5 Katharmo, 16.10.2019
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    Wenn du meinst, dass du das nicht bezahlen musst, solltest du deinen Vermieter darauf ansprechen. Vielleicht besprecht Ihr den Vertrag noch einmal, da auf deiner Seite noch Unklarheiten bestehen.
    Ansonsten könntest du einen Anwalt fragen, aber für 54 Euro macht das keinen Sinn.
     
  7. set

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    Warum nicht, wenn die Forderung des Vermieters unbegründet ist?

    Aus meiner Sicht ist sie da nämlich. Im steht Mietvertrag drin das die Sachen die unter die Kleinreparaturklauseln fallen den häufigen Zugriff des Mieters ausgesetzt sein müssen. Das ist ganz sicher ein Lichtschalter, aber nicht der FI im Verteilerschrank. Von daher ist aus meiner Sicht die Kleinreparaturklausel nicht anwendbar.

    @TE
    frag mal deinen Vermieter wann der letzte E-Check in der Wohnung durchgeführt wurde. Desweiteren könntest du den Vermieter noch darauf aufmerksam machen, das du wenn er auf der Rechnung besteht von deinem Recht auf Mietminderung für die Tage in denen das WZ keinen Strom hatte Gebrauch machst.
     
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  8. #7 ehrenwertes Haus, 16.10.2019
    Zuletzt bearbeitet: 16.10.2019
    ehrenwertes Haus

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    Und das bringt genau was?
    Ein E-Check mag zwar sinnvoll sein, ist aber keine Pflicht für Vermieter.

    Selbst eine Mietminderung um 100% für 6 Tage liegt ziemlich sicher unterhalb der stolzen Handwerkerrechnung von 54 €.
    Der "Gewinn" der potentiellen Mietkürzung sollte mit dem Spitzenplatz bei der nächsten Mieterhöhungsrunde gegengerechnet werden, den sich ein Mieter mit solchem Kleinkram ziemlich sicher "erkauft".
     
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  9. Andres

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    Aus meiner auch. Es ist schon fraglich, ob der FI-Schalter überhaupt ein "Installationsgegenstand" ist. Spätestens am "häufigen Zugriff" scheitert es dann endgültig.


    Mit dem gleichen Argument könnte der Vermieter die Rechnung selbst zahlen. Und außerdem war das nicht gefragt.
     
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  10. set

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    Hast du mal ausgerechnet was da für eine Monatsmiete bei rauskommt? Selbst wenn man die Miete nur um ca 30% mindert (was so ungefähr hinkommen würde) wäre das nicht so eine Wahnsinnsmiete um auf die 54 Euro zu kommen.

    Das es für den E-Check keine Pflicht gibt weiß ich auch. Die Unterlassung des selben kann aber ziemlich schnell Schadensersatzforderungen des Mieters oder Versicherung im Schadensfall nachziehen.
     
  11. #10 ehrenwertes Haus, 16.10.2019
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    Wie hast du denn gerechnet? Von welcher Miete gehst du denn aus?
     
  12. #11 Tobias F, 16.10.2019
    Tobias F

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    Du hast doch sicher § oder Urteile aus denen hervorgeht das die Nichteinhaltungen einer NICHTPFLICHT in einem nicht bekannten Zeitraum zu Schadensersatzforderungen von wem führen kann.

    Soll dieser Check jährlich gemacht werden weil der Mieter in dieser Zeit evtl. an den Leitungen gespielt hat?
    Und wer müsste für die Kosten und Folgen des "vielleicht Mieterspielens" haften?
    Gibt es da nicht so etwas wie das Verursacherprinzip? Wenn ja, wer müsste also, nachdem er/sie/es an Steckdosen gespielt hat wem gegenüber was nachweisen?
     
  13. Ferdl

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    @Tobias F
    Der erste Teile seines Posts ist gut und berechtigt.
    Das kann ich dir auch teilweise beantworten. Es gibt meines Wissens eine Versicherung die die Überprüfung der E-Anlage in regelmäßigen Abständen (jährlich?) in ihren VS-bedingungen Vorschreibt. Welche juristischen Türchen sich damit für die VS öffnen...? Ob man die hat oder haben will kann sich jeder selbst überlegen.

    Der zweite Tel deines Post ist kompletter Käse.
    Wer mit wem Spielt und wer da mitspielt ist völlig wurscht.
    Der E-Check ist ein Blatt Papier welches dem Eigentümer einer E-Anlage die regelkonforme Funktion der Anlage bescheinigt.
    Damit hat man Haftungstechnisch eine starke Position.
    Da geht es jedoch nicht um wer,was, wann...

    Das ist aber für den TE alles völlig uninteressant. Vermutlich muss er die Rep. nicht bezahlen.
    Die Frage ist eher Psychologischer Natur: Bezahlt er die Rechnung, wer weiß auf welche Ideen der VM als nächstes kommt, bezahlt er sie nicht, wer weiß auf welche Ideen der VM dann kommt?
     
  14. #13 ehrenwertes Haus, 16.10.2019
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    Es gibt vom VDE eine Empfehlung für E-Check alle 4 Jahre, FI-Prüfung alle 6 Monate.
    Bei gewerblicher Nutzung ist das teilweise (immer?) Pflicht.

    Regelmäßige E-Checks lassen sich auf die Mieter abwälzen, Änderungen an der Elektrik während der Mietdauer belegen und u.U. auch mietrechtliche Konsequenzen haben.

    Ich denke das ist eine Frage Wer bzw. Was den Schaden verursacht hat.
    Der Sicherungskasten ist in der Regel für Mieter frei zugänglich. Häufiger Zugriff würde ich zumindest bei Ein- und Auszug bejahen, ebenso wenn sich Mieter an die Prüfempfehlung der Sicherungen halten. Ich weiß das macht kaum ein Mieter oder ein Eigenheimbesitzer, Vermieter (wenn überhaupt) auch nur bei Mieterwechsel oder Problemmeldungen mit der Elektrik.

    Nicht alle FI-Sicherungen sind LED-tauglich, LEDs sind trotzdem inzwischen in fast jeder Wohnung vorhanden ohne dass die Sicherungen getauscht wurden.
    Das funktioniert auch meist ohne offensichtliche Probleme, macht längerfristig aber nicht LED-taugliche Sicherungen kaputt.
    Nach dem Verursacherprinzip, müßte dann der Mieter den Sicherungstausch zahlen.
     
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  15. #14 Tobias F, 16.10.2019
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    Wen Du solchen Behauptungen aufstellst solltest Du auch sagen können "wer/wie"wo/wann".



    Ach ne, darauf wäre ich ja nie gekommen :021sonst:

    Oh doch.
    Beispiel: Das E-System wurde vor 13 Jahren geprüft und seit dem seitens des Eigentümers nichts nichts geändert. Wieso sollte er er also gezwungen sein (auch wenn er die Kosten weiterreichen kann) etwas zu überprüfen das er nicht verändert hat?


    Abgesehen davon das es sich hier nicht um einen Gewerbetrieb handelt gibt es von tausend Vereinen ebenso viele Empfehlungen - die mit der hier gestellten Fragen ebenso wenig zu haben wie die Anzahl der Reiskörner ...........

    Ach ja, bevor ich es vergesse, der BGH (VIII ZR 321/07) sieht hier KEINE Pflicht.
     
  16. Andres

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    Nein. Genau das spielt für Kleinreparaturen keine Rolle. Es ist stattdessen ein einfacher Weg, einen kleinen Teil der Instandhaltungspflicht vom Vermieter auf den Mieter abzuwälzen, völlig unabhängig von Ursachen oder Verschulden. Genau deshalb ist das Thema so stark reglementiert: Es ist eine stark einseitige Vertragsgestaltung.
     
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  17. set

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    Erst mal ein FI Schalter ist keine Sicherung. ;-)
    Meines Wissens nach, besteht bei bei nicht LED tauglichen FI Schaltern die Gefahr das sie im Fehlerfall nicht abschalten. Das sie durch den Anschluß von LED Lampen kaputt gehen hab ich noch nicht gehört. Lasse mich aber da auch gerne eines Besseren belehren, ganz so tief sind mein Elektrokenntnisse dann doch nicht. Dem kann man begegnen in dem man LED taugliche Fi Schalter einbaut. Die gibt es aber schon eine ganze Weile (lange bevor es LED Lampen zu kaufen gab).

    Bei Leitungsschutzschaltern (Sicherungen) kann es beim gleichzeitgen Einschalten von mehren LED gleichzeitig zu hohen Einschaltströmen kommen die dann den Leitungsschutzschalter auslösen. Auch hier hilft ein anderen Sicherungsautomaten mit eine entsprechenden Abschaltcharakteristik zu verwenden.
     
  18. #17 Immofin, 16.10.2019
    Immofin

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    Leute was regt ihr euch so auf! Ist egal wer nun die 54 Euronen begleicht, zum Schluss zahlt es der Mieter über eine Mietanpassung.
    Ich kenne keinen Vermieter der von Rechnung bezahlen lebt.
     
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  19. #18 ehrenwertes Haus, 16.10.2019
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    Stimmt, wenn man ausschließlich auf der Kleinreparatuschiene bleibt, die den häufigen Zugriff des Mieters als ein Kriterium hat.
    Du meinst das trifft hier nicht zu.
    Mein Gedankengang war von der anderen Seite, einem evt. vom Mieter (unwissentlich/versehentlich) verursachten Schaden. Dann ist es keine Frage von Kleinrep ja/nein, sondern nach dem Verursacherprinzip.

    Ok, was ist das dann?
    Ganz korrekt heißt das Dingens Fehlerstromschutzschalter.
    Die anderen Sicherungen im Sicherungskasten heißen offiziell auch nicht "Sicherung", sondern Leitungsschutzschalter. (Keramiksicherungen außen vorgelassen).
    "Sicherung" ist nur die Beschreibung der Funktion dieser Bauteile.
    "Schalter" weil es sich dabei um schaltbare Bauteile handelt.
     
  20. set

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    Wie geht nun der FI Schalter durch den Anschluss von LED Lampen kaputt?
     
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  21. #20 ehrenwertes Haus, 17.10.2019
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    Beantworte doch erst mal die Frage warum ein FI-Schutzschalter keine Sicherung ist, nach deiner Meinung.
     
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