Wer zahlt verbeultes Garagentor?

Diskutiere Wer zahlt verbeultes Garagentor? im Wohngebäudeversicherung Forum im Bereich Versicherungsforum; Hallo zusammen, plötzlich ist das Garagentor total verbeult. Mieter sagt, sei wohl jemand anders drauf gefahren. In wessen Zuständigkeit fällt...

Ich-bin-es

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Hallo zusammen,

plötzlich ist das Garagentor total verbeult. Mieter sagt, sei wohl jemand anders drauf gefahren.

In wessen Zuständigkeit fällt das? Gebäudeversicherung? Haftpflicht des Mieters? Müsste ich ihm nachweisen, dass er es verursacht hat oder ist es qua Mietvertrag seine Verantwortlichkeit?

Gruß
Ich-bin-es
 

Ferdl

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Gebäudeversicherung?
Wenn das so versichert ist, ja. Nennt sich irgendetwas mit Vandalismus...
Müsste ich ihm nachweisen,
Wenn du kannst, ja. Dann ist es auch erst mal egal ob er eine Haftpflichtversicherung hat oder nicht.
oder ist es qua Mietvertrag seine Verantwortlichkeit?
ziemlich sicher nicht.
 

Ich-bin-es

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Ich werde es ihm nicht nachweisen können. War plötzlich da und keiner weiß wie. Er sagt, er sei da nicht gegen gefahren.

D.h. dann müsste ich wohl zahlen bzw. die Gebäudeversicherung. Oder?
 

Ich-bin-es

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Der Mieter verlangt nichts. Er ist jetzt ausgezogen und im Zuge der Übergabe habe ich festgestellt, dass das Schloss schon gar nicht mehr funktioniert, so verbogen ist alles. Für eine Neuvermietung wird man es wohl richten müssen.
 

Andres

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Nennt sich irgendetwas mit Vandalismus...
Knapp daneben ist auch vorbei. Anprall, insbesondere solcher von Fahrzeugen, ist die gesuchte Leistung. Das gehört nicht immer zu den versicherten Gefahren (Vandalismus übrigens auch nicht), also liest man mal besser in den eigenen Versicherungsbedingungen nach. Falls das versichert ist, würde ich auch bei absehbarer Ablehnung trotzdem einfach mal melden. Der Aufwand ist überschaubar und wenn die Versicherung zahlt, ist die Geschichte erledigt.


Der Mieter verlangt nichts. Er ist jetzt ausgezogen
Dass er dagegen gefahren ist, wird ihm nun kaum noch zu beweisen sein. Wenn man dem Mieter etwas will, geht die Argumentation also höchstens über die unterlassene Meldung des Mangels an den Vermieter. Aus diesem Versäumnis muss dem Vermieter ein Schaden entstanden sein - die Leistungsfreiheit der Versicherung wäre so ein Kandidat.

Ansonsten ist es eher eine Frage des persönlichen Geschmacks, wie man damit verfahren will: Mit der Kaution aufrechnen und hoffen, dass sich der Mieter nicht beschwert? Die Meldung an die Versicherung mit dem Hinweis an den Mieter ankündigen, dass die Versicherung dann sicher haben möchte, dass Anzeige wegen § 142 StGB erstattet wird? Vielleicht versteht er ja den Wink mit dem Zaunpfahl? Oder ist der Schaden so gering, das man das Theater überhaupt nicht anfangen will?
 

immodream

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Hallo ,
das kenne ich von meinem Zaun zum Nachbargrundstück .
Da sind 4 Garagen vermietet und zahlreiche Mieter parken auf dem Hof.
Auf einmal war mein Stabmattenzaun in der Höhe von 40 cm stark eingedrückt.
War , wie früher bei meinen Kindern , Keiner.
Also wer zahlt, der Hausbesitzer .
Grüße
Immodream
 

Ich-bin-es

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@ dots: verstehe ich Dich richtig, Du häldst es für sinnvoll, eine Wohnung mit nicht mehr verschließbarer Garage neu zu vermieten?
 

dots

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Du verstehst mich NICHT richtig.
Weder halde noch halte ich es für sinnvoll, eine Wohnung neu zu vermieten. Egal, ob mit oder ohne Garage und unabhängig von der Ver- und Abschließbarkeit eventueller Garagen.

Ich habe lediglich gefragt, wer sagt (bzw. verlangt), dass man es wohl richten müssen wird.
 

Duncan

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Ich habe lediglich gefragt, wer sagt (bzw. verlangt), dass man es wohl richten müssen wird.
dots könntest du dich noch mal in allgemeinem Sprachverständnis weiterbilden?
Und ja man wird es wohl richten lassen müssen, wenn man einen halbwegs brauchbaren Nachmieter haben will. Dieser Gedankengang sollte jedem Vermieter inhärent sein.
 

taxpert

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Und ja man wird es wohl richten lassen müssen, wenn man einen halbwegs brauchbaren Nachmieter haben will. Dieser Gedankengang sollte jedem Vermieter inhärent sein.
Auch hier ist es wieder, das "böse" Wort "müssen"! @dots hat aber doch vollkommen recht wenn er sagt, dass es weder eine gesetzliche, noch eine vertragliche Verpflichtung gibt, diesen Schaden zu beheben! Das Gleiche gilt genau so für die Körperhygiene und den Haarschnitt!

Wir wissen jetzt alle nicht, ob @dots vielleicht Vorfahren aus Mölln hat oder ob man aus diesen Aussagen Rückschlüsse auf den Zustand der Immobilien von @dots und vielleicht auch auf sein eigenes Aussehen ziehen kann. Was aber mal wieder klar wird, ist, dass hier in diesem teutschen Forum nur feinste und reinste hochteutsche Schriftsprache verwendet werden darf! Ansonsten gibt es Forumsmitglieder, die Ankläger, Richter und Henker in einem sind ...

taxpert
 

Ferdl

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Nebenbei, manche Dinge muss man aus einem inneren Bedürfnis heraus, so ganz ohne gesetzliche Verpflichtung. So wie dots manchmal den Haarspalter geben muss
 

Ich-bin-es

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Viele sprachliche Formulierungen beinhalten ja bereits Verkürzungen und gehen von ungenannten Prämissen aus etc. Die meisten Menschen verstehen diese Sprache und es gibt da einen gewissen Konsens. Nicht aber bei dots. Ich vermute seine eigenen Dokumente sind daher sehr, sehr umfangreich, weil sie ja alles berücksichtigen müssen, was Normalo so ergänzt. Völlig korrekt übrigens, auch wenn etwas unpraktisch. Und wie ist seine Verständigung im Alltag? Überhaupt noch möglich?

Dokumente, die einen Sachverhalt beschreiben, werden bei dots übrigens mit einer Spedition angeliefert ... und ja, bevor man es gelesen hat, ist das betreffende Ereignis oft schon vorbei ... im Moment berechnen Experten, wann es da zum Kommunikationsstillstand kommt und wägen Präzision gegen praktischen Nutzen ab .... und weil das alles sehr komplex ist ......
 
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Duncan

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Ich denke es ist an der Zeit, um zum Garagentor zurückzukommen.

Ohne Nachweis des Verschuldens wird es ohne Eingeständnis schwer mit der Geltendmachung von Schadensersatz.
Trotzdem Meldung an Versicherung, auch wenn diese dankend ablehnt, könnte sich daraus noch was ergeben (z.B. Rechtsschutz gegen Forderung).
Wenn das Tor verbeult ist, würde ich mir so rein vorsorglich auch mal potenzielle Verursachungswerkzeuge anschauen. Gibt ja immer wieder das Gerücht, dass Kommissar Zufall der mit Abstand erfolgreichste Ermittler sei.
Lässt sich irgendein Zeitraum eingrenzen? Und um welche Größenordnung reden wir hier? Nicht das der Aufwand deutlich höher ist als der für ein neues Tor.
 

dots

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Die meisten Menschen verstehen diese Sprache und es gibt da einen gewissen Konsens. Nicht aber bei dots.
Doch, Dots versteht diese Sprache sehr wohl.

Aber dass es viele Menschen (insbesondere auch Vermieter) gibt, die felsenfest davon überzeugt sind, dass man verbeulte Garagentore nicht vermieten darf, und dass man nicht verriegelbare Tore nicht vermieten darf, kommt dir nicht in den Sinn, gell?
Ich kenne mindestens zwei von denen.
Und jetzt steht im Internet bis in alle Ewigkeit für alle zu lesen:
Für eine Neuvermietung wird man es wohl richten müssen.
Ich weiß, wie das gemeint ist (bzw. glaube zu wissen, wie das gemeint ist). Aber es ist halt auch mißverständlich.

Ich persönlich habe noch nie ein verbeultes oder nicht verriegelbares Garagentor vermietet - aus Prinzip. Dennoch könnte es für den TE ja durchaus eine Option sein, das Tor nicht richten zu lassen, und es so, wie es ist, neu zu vermieten. Verboten ist es jedenfalls nicht (mal von Moral und persönlichen Ansprüchen abgesehen).
 

immodream

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Hallo,
ich behaupte jetzt mal einfach, das die meisten User in diesem Forum klar und eindeutig verstanden haben, was " ich- bin -es meint.
Wir sind hier nicht vor Gericht, wo manchmal jedes Wort auf die sogenannte " Goldwaage " gelegt wird.
Ich weis , ich habe in einem Gerichtssaal auch noch nie eine Goldwaage gesehen .
Die stehen eher beim Goldschmied oder bei " Kaufe alles Gold, zahle gute Preis " .
Und jetzt kommt mal wieder zum Garagentor zurück.
Ob mit oder ohne richten .
Grüße
Immodream
 
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