WG: Heiz- und Warmwasserkasten pauschal

Diskutiere WG: Heiz- und Warmwasserkasten pauschal im Betriebs- und Heizkostenvorauszahlung Forum im Bereich Betriebs- und Heizkosten; Hallo zusammen, ich bin seit einiger Zeit in Besitz eines 3-Familienhauses in bester Uni-Nähe. Mit aktuell anstehendem Auszug von 2 Mietparteien...

  1. Petra_

    Petra_ Gast

    Hallo zusammen,

    ich bin seit einiger Zeit in Besitz eines 3-Familienhauses in bester Uni-Nähe.
    Mit aktuell anstehendem Auszug von 2 Mietparteien möchte ich diese zwei 4-Zimmerwohnungen an Studenten/innen vermieten. (Die letzte Mietpartei (2 Zimmer)hat auch bereits mündlich einen baldigen Auszug angekündigt, dasselbe gilt natürlich für diese Wohnung.)
    Hierbei möchte ich jedoch nicht die gesamte Wohnung an eine Gruppe vermieten, sondern jedes Zimmer einzeln, damit ich die Kontrolle über die Bewohner behalte.
    D.h. am Ende sollte es dann 10 Einzelmietverträge geben.

    Entsprechend der Betriebskostenverordnung (korrigiert mich wenn ich mich irre) müssen die Kosten für Warmwasser und Heizung nach Verbrauch abgerechnet werden und dürfen nicht pauschal sein.
    --> Das würde also damit enden, dass auf eine 4- Zimmerwohnung x-Liter entfallen und diese dann zu 1/4 von jedem getragen werden müssen. Analog dazu mit den Heizkosten der Wohnung (Fußbodenheizung mit einem Wärmemengenzähler pro Wohnung)
    Gibt es hier eventuell eine "Hintertüre" ähnlich zu der Sonderregelung für das Einfamilienhaus mit ELW? Ich würde am liebsten eine komplette Pauschale nutzen, das wäre zum einen einfacher und zum anderen würde es die horrenden Ablese-/ und Abrechnungskosten sparen.

    Viele Grüße und auf eine konstruktive Diskussion

    Petra
     
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  3. Andres

    Andres
    Super-Moderator

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    Richtig.


    Den zweiten Teil müsste man explizit vereinbaren, denn die einzelnen Zimmer werden kaum alle die exakt gleiche Wohnfläche haben. Außerdem besteht die Abrechnung natürlich nicht nur aus einem Verbrauchsanteil ("x-Liter").


    Hier wird es noch gemeiner, denn eigentlich wären die Einzelverbräuche der Zimmer zu erfassen und abzurechnen. Bei einem zentralen WMZ für die ganze Wohnung wird das aber nicht ohne bauliche Veränderungen gehen.


    Nur wenn du jede Wohnung an einen Hauptmieter vermietest und dieser dann die übrigen Zimmer untervermietet. Für dich bleibt höchstens eine Argumentation über die Unwirtschaftlichkeit einer Verbrauchserfassung. Für die Heizkosten scheint mir das halbwegs erfolgversprechend zu sein.
     
  4. Petra_

    Petra_ Gast

    Hallo nochmal und vielen Dank für die Antwort.
    Leider hatte ich das schon befürchtet.

    Einmal anders gefragt: Was kann passieren, wenn ich trotzdem einfach eine pauschale vereinbare? Steht hier Vor- und Nachteil in einem akzeptablen Verhältnis oder kann das ganz gewaltig nach hinten losgehen? Also:
    Miete xxxc€
    Nebenkostenpauschale xxxc€
    Heizkostenpauschale xxxc€

    Grüße

    Petra
     
  5. Andres

    Andres
    Super-Moderator

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    Den Mietern steht dann ein pauschales Kürzungsrecht von 15 % zu, außerdem können sie weiterhin die Ausstattung mit einer Verbrauchserfassung und entsprechende Abrechnung fordern.

    Auch wenn du jetzt den Plan haben solltest, die Pauschale dann einfach höher anzusetzen, kann es Ärger geben, denn die Pauschale darf nicht unangemessen hoch sein.
     
    immobiliensammler und Syker gefällt das.
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