Widerspruch bei Mieterhöhung

Diskutiere Widerspruch bei Mieterhöhung im Mieterhöhung Forum im Bereich Mietvertrag über Wohnraum; Hallo, wir wollten zum 1.12. eine Mieterhöhung haben und haben den Brief am 30.9. persönlich in den Briefkasten gesteckt. Am 3.12. kam der...

  1. #1 mies_muschel, 03.12.2015
    mies_muschel

    mies_muschel Neuer Benutzer

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    Hallo,
    wir wollten zum 1.12. eine Mieterhöhung haben und haben den Brief am 30.9. persönlich in den Briefkasten gesteckt.
    Am 3.12. kam der Widerspruch mit der Behauptung sie hätte den Brief erst am 7.10. erhalten, da er angeblich in einen falschen Briefkasten gesteckt wurde. Jetzt meint sie, die Fristen wurden nicht eingehalten und sie brauch gar keine Mieterhöhung mehr zahlen.

    Verlängert sich der Mieterhöhung dann einfach zum 1.1.2016 oder müssen wir das ganze Prozedere noch mal schreiben?

    Anmerkung: Ich schreibe für meinen Vater und ja ich weiß er hätte schon viel früher reagieren sollen als die Zustimmungserklärung nicht rechtszeitig eingetroffen ist.

    Danke für eure Antworten

    mies_muschel
     
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  3. #2 BHShuber, 03.12.2015
    BHShuber

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    Hallo,

    das ganze Prozedere noch mal machen und das Mieterhöhungsbegehren beweisbar zustellen oder zustellen lassen.

    Am besten mit unabhängigen Zeugen, der auch in Kenntnis des Inhaltes ist und vor allem in den richtigen Briefkasten!

    Die neuen Fristen beachten, aufgeschoben ist nicht aufgehoben und was die Mieterin meint interessiert keinen.

    Gruß

    BHShuber
     
  4. Andres

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    (Wie) ist das beweisbar?


    § 558b Abs. 1 BGB regelt, dass die Mieterhöhung mit Beginn des dritten Monats nach Zugang des Erhöhungsverlangens eintritt. Selbst wenn die Erklärung also verspätet zugegangen sein sollte, gilt sie dann eben einen Monat später.

    Wie sicher ist eigentlich, dass das Erhöhungsverlangen keine weiteren Fehler enthält?
     
  5. #4 Pharao, 03.12.2015
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 03.12.2015
    Pharao

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    also das sind mir die liebsten Mieter :54:

    ansonsten wurde ja schon alles gesagt, deswegen von mir nur ein Ratschlag noch dazu: Tu dir selber einen gefallen und vergesse das diesem Mieter nie. Also falls genau dieser Mieter mal mit einer Bitte an dich ran tritt, selber einen Fehler macht oder sonst irgendwas von dir möchte, dann kennst du ja jetzt schon die Antwort darauf.
     
  6. Duncan

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    unbedingt diesen Punkt abklären! Und dann:
    hierfür den GV bemühen. Die weitaus meisten schlackern dann mit den Ohren.
     
  7. #6 mies_muschel, 03.12.2015
    mies_muschel

    mies_muschel Neuer Benutzer

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    Ziemlich sicher. Das dachte ich mir schon, dass so etwas in der Art kommt.

    Jetzt habe ich also zwei verschiedene Meinungen. Denke aber auch das nach BGB die Frist einfach nach hinten verschoben wird.

    Danke für die Antworten
    mies_muschel
     
  8. #7 Aktionär, 03.12.2015
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    Bei dieser Antwort auf Andres Frage aus #3 habe ich so meine Zweifel.
    Ein Vermieter der nicht den zugehörigen Briefkasten zu der von ihm vermieteten Wohnung kennt, hat vielleicht auch noch andere "Wisenslücken" ...
     
    BHShuber gefällt das.
  9. Pharao

    Pharao Gast

    Hi,

    du weist was die Worte Zitat "Behauptung" & "angeblich" bedeuten :? Ich mein, ich frag ja nur mal ..... ;)
    .
     
  10. Berny

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    Hallo mies_muschel,
    schon mal den Ausdruck "Einwurfeinschreiben" gehört...?
     
  11. Pitty

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    Oder auf der Mieterhöhung vermerken

    1. auf Richtigkeit abklären lassen. Formfehler werden teuer.
    2. per Boten übergeben und auf der Mieterhöhung vermerken oder das dem GV machen lassen
    3. Fotos oder Video vom Einstecken machen ect.
     
  12. #11 BHShuber, 04.12.2015
    BHShuber

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    Hallo,

    um es noch beweisbarer zu machen, wenn man es einem Boten übergibt sollte dieser Kenntnis von dem Inhalt des Briefes haben und das auch unterschreiben, er könnte ja auch beweisbar einen "fünfer" im Kuvert übergeben, du verstehst.

    Gruß

    BHShuber
     
  13. Nanne

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    Diese Form der Zustellung wäre mir -und auch den meisten Usern hier - viel zu lasch. Was beweist ein zugestellter Brief? Wenns dumm kommt eine leere Hülle:gehtnicht
     
  14. #13 immobiliensammler, 04.12.2015
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    Und was beweist Deiner Meinung nach ein Einwurf-Einschreiben? Nämlich nur dass der Posterer ein Kuvert eingeworfen hat!

    Ich mache fristlose Kündigungen z.B. immer über den Gerichtsvollzieher, kostet rund 13 Euro und ist "amtlich". Bis jetzt ist noch kein Mieter auf die Idee gekommen, den Zugang zu bestreiten.
     
  15. Nanne

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    Diese Form der Zustellung wird bei Gericht nie in Frage gestellt, es gibt für mich als VM auch keinen Freund/Nachbarn etc, den ich bitten muß evtl.als Zeuge tätig zu werden, und es gibt bei Gericht auch noch die Möglichkeit, den Zeugen als unglaubwürdig abzulehnen. Dazu kommt, daß ich einen Freund/Nachbarn noch verpflichtet wäre .Deshalb aus meiner Sicht in wichtigen Angelegenheiten, wie Kündigung, Mieterhöhung etc,.immer vom GV zustellen lassen.
     
  16. Pitty

    Pitty Erfahrener Benutzer

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    Die Unterschrift auf der Mieterhöhung-Kopie setzt immer vorraus, dass der Überbringer und der Zeuge den Inhalt kennen. Das setzt man grundsätzlich vorraus.
     
  17. Berny

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    Meinst Du, dass er so blöd ist? Und wenn der Adressat Zicken macht, gibt es auch noch geschicktere Möglichkeiten (ohne Ausrufzeichen).
     
  18. #17 Pharao, 04.12.2015
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 04.12.2015
    Pharao

    Pharao Gast

    Hi,

    also das sehe ich nicht nur anders, das handhabe ich auch anders. Und ich gehe mal davon aus, das das die meisten Vermieter genauso machen.

    Sorry, aber ich komme garnicht auf die Idee, wenn ich zB eine Mieterhöhung, ect., machen will, das ich diese gerichtsfest bzw. per GV zustelle! So was macht man nur bei Spezialmieter, wo man weis, das es ansonsten Probleme geben kann/wird. Ansonsten reicht i.d.R. ein ganz normaler Brief ohne Nachweis völlig aus.

    Klar, bei einer Kündigung von Vermieterseite sieht das sicherlich anders aus, weil`s hier i.d.R. um wesendlich "mehr" geht und man hier i.d.R. als Vermieter ja auch nicht ohne Vorgeschichte kündigt. Das man hier bedenken hat, ist auf jeden Fall mehr Nachvollziehbar als bei einer Mieterhöhung, ect.
     
  19. Nanne

    Nanne Erfahrener Benutzer

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    Dieser Spezialmieter ist damit auch gemeint. Unter normalen Umständen/Verhältnissen rede ich erst mal mit dem Mieter über eine Mieterhöhung um evtl. einvernehmlich was klären zu können. Mit einigermaßen normalen Mietern ist das möglich. Es gibt eben auch die Spezialmieter und bei denen muß man speziell anders verfahren.
     
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