Widerspruch gegen Eigenbedarfskündigung!

Diskutiere Widerspruch gegen Eigenbedarfskündigung! im Kündigung Forum im Bereich Mietvertrag über Wohnraum; Hallo, unser Mieter hat Widerspruch gegen unserem Eigenbedarfskündigung über Mieterbund eingelegt. Begründung: Trotz intensiver suche sie haben...

Tarantino

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Hallo,

unser Mieter hat Widerspruch gegen unserem Eigenbedarfskündigung über Mieterbund eingelegt. Begründung: Trotz intensiver suche sie haben kein Alternativwohnung gefunden. Sie suchen einen Wohnung welches finanziell von denen getragen werden können. Die prekären Situation auf dem hiesigen Wohnungsmarkt gilt als Härtefall!

Der bezahlt bei mir eine niedrige Miete im vergleich zum heutigen Mietspiegel und scheint mir das er nicht ausziehen will! ich habe ihm sogar beim suche geholfen und enorme menge Wohnungsanzeigen geschickt! sogar Termin ausgemacht !

ich suche einen günstige Wohnung und finde keine! er hat mir schon mal gesagt: Mietpreis ist egal für mich!

ich sehe das wir trotz alle Bemühungen zum Räumungsklage am ende gehen werden. Dieses Thema ist seit März 2018 und ich habe ihm sogar in januar 2018 gesagt das ich diese Wohnung kaufen möchte und später wegen Eigenbedarf kündigen! das war gar kein Überraschung aber trotzdem wenn ich nachfrage sagt er: ich finde nichts! er sogar kein Makler eingeschaltet!


ist das wirklich ein Härtefall? nimmt der Gericht diese Begründung an? unsere Eigenbedarfskündigung ist von Anwalt formuliert und geprüft und laut derAnwalt reagiere nichts einfach ende august raümunganklage erheben .

schaden die ich bisher haben:

wir sind bei den Eltern von meine frau und ihre Eltern kommen bald von ausland und wollen wieder hier einziehen !

Renovierungsgeld ist immer noch bei Bank, noch nicht abgerufe., ich zahle straffzinsen dafür. Bank hat mich noch bis ende september zeit gegeben bevor er andere massnahmen zieht. Er hat uns gewarnt per Brief.

Tochter muss in die schule aber wo? wo die neue Wohnung ist oder wo wir jezt wohnen gleich ist für mein sohn der in die KG ist. Das wir dunsere Kinder belästigen weil sie seit jahren hier her sind und in die andere schule /KG zeit brauchen um wieder daran zu gewöhnen.

Wir führen zwei Haushalt (wir bezahlen für neue Wohnung) und die Miete deckt nicht die Wohnungskosten ab!

Renovierungsplan: alles auf eis gelegt und die Wohnung ist renovierungsbedürftig. küche kannmann nicht vorstellen, bad seit 70er Jahren .......

stress stress stress........

Vorab Danke für eure hilfreiche meldungen und tipss !
 

ehrenwertes Haus

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Das ist ein Fall für einen Anwalt. Du hast auch schon einen mit dieser Angelegenheit beauftragt.
Du solltest mit dem Anwalt die neue Situation besprechen und die beste Vorgehensweise.

Wenn die Mieter nicht freiwillig umziehen, bleibt nur der Klageweg oder aufgeben und selbst eine andere Wohnung suchen.

Das deine Mieter jetzt besonders günstig wohnen, ist nicht gerade ein Anreiz für sie eine neue Wohnung zu suchen.
Einen Anspruch auf eine neue Wohnung, die genauso günstig ist wie die jetztige haben sie aber nicht.
 

JungesPaarMitEFH

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Wenn du für den Mieter Wohnungsangebote raus gesucht hast, dann gucke, dass du die Ergebnisse dieser Arbeit dokumentierst. Die Informationen wann es wo welche und wie viele passende Angebote gab könnten dann hilfreich sein.
 

JungesPaarMitEFH

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Wir führen zwei Haushalt (wir bezahlen für neue Wohnung) und die Miete deckt nicht die Wohnungskosten ab!

Dann sprecht mal mit eurem Anwalt in wieweit euch deswegen ein Schadensersatzanspruch zustehen könnte. Oder zumindest nach Ablauf der Kündigungsfrist die ortsübliche Miete als Nutzungsausfall. Das bringt zwar am Ende nur dann etwas, wenn ihr nicht ein Verfahren vor Gericht verliert, aber für den Fall dass ihr da kein Pech habt (wir drücke euch die Daumen) solltet ihr es natürlich vorher schon verlangt haben. Und wenn ihr eh schon wegen der Räumung klagt, dann kann der Schadensersatz glaube ich da direkt mit rein (kann dies jemand hier bestätigen oder dementieren?)

Was ihr selber noch leicht prüfen könnt ist in euerm Kündigungsschreiben (rechtssicher zugestellt?) auf die Härtefallreglung hingewiesen worden. Wenn ja, haben die Mieter evt. die Frist für einen Härtefall-Widerspruch (2 Monate vor Ende des Mietverhältnisses) versäumt? Das wäre sehr gut für euch.
 
immobiliensammler

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Was ihr selber noch leicht prüfen könnt ist in euerm Kündigungsschreiben (rechtssicher zugestellt?) auf die Härtefallreglung hingewiesen worden. Wenn ja, haben die Mieter evt. die Frist für einen Härtefall-Widerspruch (2 Monate vor Ende des Mietverhältnisses) versäumt? Das wäre sehr gut für euch.

Das sollte der Anwalt aber wohl schon geprüft haben, oder?
 

Tarantino

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Dann sprecht mal mit eurem Anwalt in wieweit euch deswegen ein Schadensersatzanspruch zustehen könnte. Oder zumindest nach Ablauf der Kündigungsfrist die ortsübliche Miete als Nutzungsausfall. Das bringt zwar am Ende nur dann etwas, wenn ihr nicht ein Verfahren vor Gericht verliert, aber für den Fall dass ihr da kein Pech habt (wir drücke euch die Daumen) solltet ihr es natürlich vorher schon verlangt haben. Und wenn ihr eh schon wegen der Räumung klagt, dann kann der Schadensersatz glaube ich da direkt mit rein (kann dies jemand hier bestätigen oder dementieren?)

a das stht schon auf unserem Plan. Bald werde ich mit dem Anwalt sitzen und über Klage und schadenersatz reden. Hoffentlich vor dem Gericht und wie ich erfahren habe, geht es mehr um Zeit für Mieter zu geben als Gewinnen und Verlieren. oder hast du n andere Erfahrung?
 

Tarantino

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Was ihr selber noch leicht prüfen könnt ist in euerm Kündigungsschreiben (rechtssicher zugestellt?) auf die Härtefallreglung hingewiesen worden. Wenn ja, haben die Mieter evt. die Frist für einen Härtefall-Widerspruch (2 Monate vor Ende des Mietverhältnisses) versäumt? Das wäre sehr gut für euch.

Ja er hat 9 Monate vor dem Fristende widersprochen aber über Mieterbund und bestimmt er hat denen beraten lassen. Brief kam von Mieterbund nicht von ihm aber das ist auch komisch weil meine Meinung nach das bedeutete ich will nicht suchen , er hat sofort widersprochen!
 

JungesPaarMitEFH

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a das stht schon auf unserem Plan. Bald werde ich mit dem Anwalt sitzen und über Klage und schadenersatz reden. Hoffentlich vor dem Gericht und wie ich erfahren habe, geht es mehr um Zeit für Mieter zu geben als Gewinnen und Verlieren. oder hast du n andere Erfahrung?

Wir haben noch nicht viel Erfahrung, wir sind Vermieter geworden, weil wir gekauft haben und unser Traumhaus leider nur mit Mieter drin verfügbar war. Haben da aber eine andere Situation, unser Mieter scheint sich bisher nicht beraten zu lassen.
 

ehrenwertes Haus

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Ja er hat 9 Monate vor dem Fristende widersprochen aber über Mieterbund und bestimmt er hat denen beraten lassen. Brief kam von Mieterbund nicht von ihm aber das ist auch komisch weil meine Meinung nach das bedeutete ich will nicht suchen , er hat sofort widersprochen!
Dann sofort Klage einreichen und deinen Anwalt machen lassen.
 

JungesPaarMitEFH

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Dann sofort Klage einreichen und deinen Anwalt machen lassen.

Grundsätzlich kann man vor einer Klage noch einmal versuchen eine außergerichtliche Einigung zu erzielen. Wenn Leute nur auf Geld aus sind (bei Mietern könnte ich mir da vorstellen: Wollen woanders keine höhere Miete zahlen, oder spekulieren auf ein nettes Angebot) reicht manchmal der drohende Geldverlust (teures Verfahren vor Gericht), damit die ihre Pläne verwerfen.

Wir kennen allerdings auch einen Vermieter (der mehrere Häuser hat) welcher Geld für nette Angebote fest einplant. Er legt einfach immer einen kleinen Teil der Mieteinnahmen zurück. Macht ein Mieter Probleme nimmt er davon ein paar Tausend Euro und legt die dem Mieter Bar auf den Tisch, mit dem Angebot, das dieser das Geld bekommt, wenn innerhalb einer kurzen Zeit ausgezogen wird. Bisher ist er damit zufrieden und meint, das wäre weniger Last (Kosten und Ärger) als der Rechtsweg; auf jeden Fall geht es deutlich schneller.

Wir persönlich hätten da einen Wiederwillen gegen, Leute fürs Ärger machen noch zu bezahlen.
 

ehrenwertes Haus

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Grundsätzlich kann man vor einer Klage noch einmal versuchen eine außergerichtliche Einigung zu erzielen.
Kann man, ist aber meist nur Zeitverschwendung.

Bis eine Klage vor Gericht durch ist vergehen Monate. Bei Eigenbedarf nicht selten über 1 Jahr. Während der gesamten Zeit kann man sich auch außergerichtlich einigen und sobald der Mieter ausgezogen ist die Klage zurückziehen.

Zuwarten bedeutet nur noch länger auf den eigenen Umzug warten müssen + Doppelbelastung durch eigene Mietzahlung und Kreditrückzahlung.


Wir kennen allerdings auch einen Vermieter (der mehrere Häuser hat) welcher Geld für nette Angebote fest einplant.
Trifft tendentiell bei Eigenbedarf eher weniger zu, dass der Eigentümer noch ein paar Mietshäuser + entsprechendes Taschengeld in der Hinterhand hat. Das ist ein gut gemeinter Tipp für Leute, die nicht auf die Eigennutzung ihrer Wohnung (Haus) wirklich angewiesen sind.
 
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