widerspruch gegen ordentliche kündigung

Dieses Thema im Forum "Kündigung" wurde erstellt von S.P., 25.10.2007.

  1. S.P.

    S.P. Gast

    dfbdf
     
  2. AdMan

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  3. #2 Vermieterheini1, 25.10.2007
    Vermieterheini1

    Vermieterheini1 Erfahrener Benutzer

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    Hallo S.P.,

    es würde meiner Verständnisfähigkeit entgegenkommen, wenn du in deiner Frage die Worte Mieter und VERmieter sachrichtig benutzt.
    Du kannst deinen Text über die Schaltfläche [Editieren] korrigieren bzw. ergänzen.
    (Bei meinen unzähligen Tippfehlern habe ich das dringendst nötig!)
    Auch die Benutzung von großen Anfangsbuchstaben würde die Lesbarkeit und damit Verständlichkeit deiner Worte nicht behindern.

    Wie krieg ich die Mieter raus?
    => Meiner unmaßgeblichen Meinung nach sind deine (hier geschiebenen) Kündigungsgründe - vor allem angesichts der 2 Kinder Wie alt? - dürftig.
    Deine "Superzeugen" (ein anderer Mieter) dürfte erfahrungsgemäß schon vor der Gerichtsverhandlung "umknicken".
    Hast du eine formal rechtsgültige Kündigung zustandegebracht?
    Steht in deinem Kündigungsschreiben wirklich alles Erforderliche drin?
    Hast du in deinem Kündigungsschreiben über das Erforderliche hinaus alles für dich Wichtige und auch richtig formuliert hineingeschrieben?
    Kanst du den Zugang deiner Kündigung beim Mieter vor Gericht zweifelsfrei beweisen?

    Muss ich eine Räumungsklage beantragen?
    => Wenn die Mieter (= nach deinen Angaben 4 Personen, also auch der renitente Ehemann!!!) NICHT freiwillig ausziehen, die Wohnung Räumen und die Wohnung zurückgeben (was halt manche Richter als Wohnungsrückgabe anzusehen belieben) dann wirst du zusätzlich auf Räumung klagen müssen.
    Und vor der Räumungsklage wirst du (vermutlich) erst mal die Kündigungsklage gegen den Prozesskostenhilfe-Anwalt gewinnen müssen.

    "und mir eine Mängelrüge mit etlichen Mängeln"
    => Siehst du, schon kommen die "Dankesbezeugungen" für deine unverschämte * Kündigung.
    * so sehen das deine lieben Mieter!

    "wie z. B. Boiler kaputt, Fenster undicht (wurde bei Vermietung besprochen, dass sie es mit der Kaution von 800 euro beheben)"
    => Wurde das von den Mietern unterschrieben?
    Also ehrlich - so wie du es im Stenostil schreibst - kapiere ich nicht was du meinst, genauer was Sache ist!
    Ob so eine - vom VERmieter diktierte! (ggfs.wird es so der Richter sehen wollen) - Vereinbarung angesichts der richterlichen Rechtsprechung in der Praxis Bestand haben wird?
    Hat der VERmieter ZEITNAH ZUM EINZUG DER MIETER kontrolliert, ob die lieben Mieter diese Vereinbarung - so überhaupt rechtswirsam - eingehalten haben?

    "außerdem bemängeln sie dass der Ofen (Holzofen) nicht ausreichend für die Wohnung ist
    Sie wohnen schon seit 1,5 jahren in der wohnung und letzten winter hatten sie auch nichts zu bemängeln."
    => Welche Beweise habe die lieben Mieter für diese pauschale Behauptung vorgelegt?
    Und was hat der VERmieter in dieser Sache getan?
    Hat der VERmieter der "Mängelrüge" formvollendet und gerichtsbeweisbar zugegangen widersprochen?
    Nachprüfbare Beweise von den Mietern für deren blose Behauptung angefordert?

    "Sie wohnen schon seit 1,5 Jahren in der Wohnung und letzten Winter hatten sie auch nichts zu bemängeln."
    => 1. Das hat nichts zu sagen, der Zustand des VERmietereigenen? Holzofens könnte sich verschlechtert haben?
    2. Damals, als die lieben Mieter noch nichts zu bemängeln hatten, lag ja auch die Kündigung des bösen VERmieters nicht von!

    "jetzt drohen sie, wenn ich die Mängel nicht bis in 2 Wochen behoben haben, dass sie die Miete mindern"
    => Also ich finde, dass diese Mieter außergewöhnlich großzügig zu ihrem VERmieter sind!
    Die geben ihrem allerliebsten VERmieter sage und schreibe 2 ganze Wochen Zeit die paar keinen Mängel abzustellen bevor Sie von ihrem Recht Gebrauch machen die Miete zu mindern.
    Andere Mieter kürzen die Miete
    - ohne ihrem VERmieter überhaupt was mitzuteilen (der wird sich schon rühren, wenn die Kohle nicht kommt)
    - gnädigerweise zeitgleich mit der "Mängelrüge"
    Da sieht du erst mal was für Goldstücke als Mieter (vermutlich ist der Besoffene der einzig wahre Schuldige und die anderen 3 Unschuldig) du hast.

    =================================================
    Lieber Fragender,
    was ich hier schreibe ist - in gewisser Weise - NICHT meine Meinung,
    sondern meine Meinung wie es in der rauhen Wirklichkeit "lauft"!
     
  4. RMHV

    RMHV Erfahrener Benutzer

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    Wenn der Mieter nicht freiwillig auszieht, bleibt nur die Räumungsklage und bei Bedarf die anschließende Zwangsräumung.

    Hier über die Aussichten einer Räumungsklage zu spekulieren, dürfte wenig sinnvoll sein. Halten wir uns an die Fakten...

    Die vorgebrachten Mängel sind im Räumungsverfahren irrelevant.

    Die ordentliche Kündigung wegen einer Störung des Hausfriedens ist nach 2 Abmahnungen mit Sicherheit zulässig. Fraglich ist lediglich, wie weit die Störung des Hausfriedens im Prozess bewiesen werden kann.

    Soweit bewiesen werden kann, dass sich der Zustand der Mietsache während der Mietdauer nicht verschlechtert hat, dürfte ein Minderungsrecht nach 1,5 Jahren vorbehaltloser Mietzahlung verwirkt sein.
     
  5. #4 Vermieterheini1, 26.10.2007
    Vermieterheini1

    Vermieterheini1 Erfahrener Benutzer

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    Hallo RMHV,

    kommt vor der Räumungsklage nicht erst mal die "Kündigungsklage", wenn der Mieter der Kündigung widerspricht oder sich einfach nicht rührt?

    Vermieter kündigt (rechtswirksam)
    Mieter sagt NÖ oder zieht nicht aus
    Vermieter muss "auf Kündigung"? klagen
    Annahme: Vermieter gewinnt, Gericht legt Auszugstermin fest
    Annahme: Mieter zieht nicht aus
    Muss dann nicht der Vermieter erneut klagen (auf Räumung)?
     
  6. RMHV

    RMHV Erfahrener Benutzer

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    Kündigungsflage, Räumungsklage, Zahlungsklage sind Begriffe, die den Inhalt des Verfahrens beschreiben, sonst aber keine weitere Bdeutung haben.

    Nach einer Kündigung wird im Verfahren beantragt, den Mieter zur Räumung und Herausgabe zu verurteilen. Dieser Antrag wird damit begründet, dass das Mietverhältnis durch eine Kündigung beendet wurde. Die Kündigung wird als Beweis vorgelegt.
    Die Gegenseite wird darauf erwiedern und Klageabweisung beantragen. Dieser Antrag wird damit begründet werden, dass das Mietverhältnis - aus welchen Gründen auch immer - weiter besteht.
    Daraufhin wird der Kläger vielleicht erneut vortragen und der Beklagte vielleicht erneut erwiedern.
    Das Gericht wird dann zu entscheiden haben, ob das Mietverhältnis durch die Kündigung wirksam beendet wurde und die Verurteilung zur Räumung - dann zwangsläufig - erfolgen muss oder ob die Kündigung unwirksam ist und die Klage - auch in diesem Fall zwangsläufig - abgewiesen werden muss.

    Damit ist über alles entschieden. Für ein zusätzliches Verfahren, mit welchem Inhalt auch immer, ist kein Raum.
     
Thema: widerspruch gegen ordentliche kündigung
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