Wie Abwasser fair abrechnen?

Dieses Thema im Forum "Abrechnungs-/Umlagmaßstab" wurde erstellt von Bolanger, 15.01.2009.

  1. #1 Bolanger, 15.01.2009
    Bolanger

    Bolanger Neuer Benutzer

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    Hallo,

    mich würde doch sehr interessieren, wie andere Vermieter die Abwassergebühren fair abrechnen. Das Problem besteht ja darin, dass die Abwassergebühren erst im Folgejahr von der Gemeinde erhoben werde. Also wenn im Kalenderjahr 2008 200 cbm Wasser verbraucht wurden, dann bemisst die Gemeinde die Abwassergebühren für 2009 am Verbrauch aus 2008. Im kalenderjahr 2008 habe ich als Vermieter jedoch die Abwasserkosten für das Abwasservolumen aus 2007 bezahlt

    Eine Abrechnung nach dem Abflussprinzip empfinde ich als sehr unfair. Dann hat der Mieter nämlich keine wirkliche Rückmeldung über seinen geänderten Wasserverbrauch und damit die Abwassergebühren. Ferner kommt man in teufel Küche bei einem Mieterwechsel, denn nach meinem kenntnisstand ist die Anwendung des Abflussprinzips in solchen Fällen immernoch strittig.

    Wenn ich nun aber einfach den tatsächlichen Abwaserverbrauch aus 2008 mit dem Preis pro cbm in 2008 verrechne, dann bildet das immernoch nicht die tatsächlich entstehenden Kosten ab. Dabei bleiben dann nämlich die geänderten Gebührensätze außen vor. Unterm Strich kann es also aufgrund der geänderten gebührensätze durchaus sein, dass ich als Vermieter ein leichtes Plus oder Minus mache.

    Kann mir jemand auf die Sprünge helfen, wie ich die Abwasserkosten am besten abrechne?

    Danke,

    Bolanger
     
  2. AdMan

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  3. Capo

    Capo Erfahrener Benutzer

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    Genau das ist der Grund, warum der Vermieter soviel Zeit hat, die Abrechnung zu erstellen. 12 Monate sollten reichen, die Abrechnung fair zu erstellen.
     
  4. #3 lostcontrol, 15.01.2009
    lostcontrol

    lostcontrol Erfahrener Benutzer

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    ehrlich gesagt verstehe ich deine frage nicht so ganz, bzw. glaube dass ihr bei euch entweder ein komplett anderes abrechnungssystem habt, oder du da etwas falsch verstehst.

    bei uns wird wasser und abwasser vom vermieter im voraus per abschlag (also vergleichbar mit einer betriebskostenvorauszahlung durch die mieter) bezahlt.
    am ende des jahres - bzw. eigentlich anfang des nächsten jahres - kommt dann die entsprechende abrechnung, in der die differenz zwischen tatsächlichem verbrauch und abschlägen (vorauszahlungen) berechnet wird und dann je nachdem entweder eine nachzahlung oder eben eine rückzahlung an den vermieter bezahlt wird.
    es wird also tatsächlich das wasser des vergangenen jahres bezahlt und nicht des neuen.

    klar, die abschläge werden (vergleich bar mit betriebskostenvorauszahlungen) natürlich entsprechend den erfahrungswerten vom vorausgegangen jahr angepasst. abgerechnet wird dann nach ende des jahres.

    na ist doch logisch, vorher weiss der versorger ja noch garnicht wieviel denn wirklich verbraucht wurde und zu zahlen ist.

    das ist der punkt der mir nicht klar ist.
    wie wird denn das abwasser bei euch gemessen?
    habt ihr da irgendwo in der kanalisation zähler oder wie soll das gehen?
    vor allem: wie rechnet ihr da das regenwasser raus, dass ja doch meist auch über die kanalisation abfliesst?
    könntest du das mit dem abflussprinzip mal erklären? ist mir nämlich total neu.

    bei uns wird die abwassermenge entsprechend der gelieferten klarwasser abgerechnet. mit der ausnahme, dass wenn man ein grosses grundstück mit viel sickerfläche hat, man nachlass bekommt.

    du kannst doch die zähler ablesen?

    wieso, du musst die gebühren doch nur umlegen?

    na ich würd sagen du nimmst deine wasser-jahresabrechnung und legst die kosten entsprechend der parteien und verbräuche um (bzw. halt nach dem, was ihr da bei den betriebskosten so vereinbart habt - daran musst du dich ja halten).
     
  5. RMHV

    RMHV Erfahrener Benutzer

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    Abwassergebühren sollen lt. Sachverhaltsdarstellung nach dem Wasserverbrauch des Vorjahres festgesetz werden. Niemand hat was von Abschlagszahlungen erzählt. Die Rede war von Gebührenfestsetzung und gemessen wird - eigentlich selbstverständlich - der Frischwasserverbrauch. Mit Regenwasser hatte das ganze Thema zumindest bisher nicht das geringste zu tun.

    Der Begriff "Abflussprinzip" hat nichts, aber restlos gar nichts mit Wasser oder Abwasser zu tun.
    Abflussprinzip bedeutet, dass Betriebskosten in dem Jahr abgerechnet werden, in dem die Rechnung fällig wird. Die Alternative wäre das Leistungsüprinzip. Dabei werden die Kosten der Periode zugeordnet, in der die Leistung erbracht wurde.



    In der Sache sollte man einen Blick auf den Gebührenbescheid werfen. Vermutlich wird ein Kalenderjahr bezeichnet für das der Bescheid ergeht. Ist dies der Fall, sollte sinnvollerweise auch dann in genau dem Jahr abgerechnet werden, wenn die Berechnungsgrundlage der Wasserverbrauch des Vorjahres ist.

    Beispiele:
    Die Überschrift lautet "Abwassergebührenbescheid 2008", erstellt am xx.yy.2008. Im Bescheid werden Gebühren berechnet Verbrauch(2007) x Kosten = Abwassergebühr.
    Diesen Bescheid würde ich in die Betriebskostenabrechnung 2008 aufnehmen.

    Alternativ denkbar wäre eine Überschrift "Abwassergebührenbescheid für 2007", erstellt am xx.yy.2008 und ansonsten gleicher Berechnung. Hier käme eine Abgrenzung der Kosten in Betracht, wenn das Zugangsdatum nicht wesentlich später liegt als der Abrechnungsstichtag, sagen wir mal nicht mehr als 3 Monate.

    Grundsätzlich betrachte ich die Suche nach einer fairen Abrechnung allerdings als verfehlten Ansatz. Die wichtigste Denkkategorie sollte nicht Fairness sein, sondern die rechtliche Unangreifbarkeit der Abrechnung. Mit Gerechtigkeitserwägungen lässt sich nahezu alles begründen und auch das genaue Gegenteil.
     
  6. #5 Bolanger, 16.01.2009
    Bolanger

    Bolanger Neuer Benutzer

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    es wird schwer wenn sich der Gebührensatz ändert

    Hallo,

    hier das Beispiel mit dem Abwasserbescheid, der auf dem Vorjahresverbrauch beruht:

    - Mieter hat in 2006 50 cbm verbraucht
    -----------------------------------------------
    - Abwasser für 2007 wird nach Vorjahresverbrauch x Gebührensatz berechnet, z.B. 50 cbm x 1,50 EUR/cbm = 75 EUR Abwassergebühren in 2007
    - Mieter hat in 2007 70 cbm verbraucht
    -----------------------------------------------
    - Abwasser für 2008: 70 cbm x geändertem Gebührensatz von 1,6 EUR/cbm = 112 EUR
    - Mieter hat in 2008 30 cbm verbraucht
    -----------------------------------------------
    - Abwasser für 2009: 30 cbm x geändertem Gebührensatz von 1,7 EUR/cbm = 51 EUR

    Hier ist nun das Problem:
    - wenn ich das Abflussprinzip verwende, dann würde der Mieter in 2008 mehr fürs Abwasser zahlen als in 2007, obwohl er weniger Wasser verbraucht hat. Das mag zwar rechtlich einwandfrei sein, ist aber unfair. Nebenbei führt das zu einer echt unfairen Behandlung bei einem Mieterwechsel, da der Nachmieter vom knappen Verbrauch des Vormieters profitieren würde oder die Zeche für den verschwenderischen Umgang des Vormieters zahlen dürfte
    - Wenn ich den tatsächlichen Verbrauch in 2007 ansetze mit dem dazu gehörigen Gebührensatz aus 2007, dann spiegelt das nicht die mir tatsächlich entstandenen Kosten wieder. Dann würde ich nämlich 70 cbm x 1,5 EUR = 105 EUR abrechnen, obwohl ich 2008 aufgrund des geänderten Gebührensatzes 112 EUR fürs Abwasser zahlen werde.
    - wenn ich den Verbrauch aus 2007 nehme und den mit dem Gebührensatz aus 2008 verrechne, dann spiegelt das zwar exakt die mir entstandenen Kosten wieder, stellt aber eigentlich nicht die Realität dar. Denn das Abwasser in 2007 hat noch 1,50 EUR/cbm gekostet und nicht 1,60 EUR/cbm wie es in 2008 abgerechnet wurde. Nebenbei würde ich so bei meiner Steuererklärung niemals auf einen Ausgleich von tatsächlich entstandenen Betriebskosten und abgerechneten betriebskosten kommen, da es beim Abwasser eben den zeitlichen Versatz gibt.

    Was ist nun die passenste Lösung?

    Gruß,

    Bolanger
     
  7. #6 lostcontrol, 16.01.2009
    lostcontrol

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    aaaaaaaaaaaaaaaaaaaah - jetzt kapier ich das!
    danke für die aufklärung RMHV - ich sass da auf dem völlig falschen dampfer!
    danke :-)

    trotzdem erstaunt mich das.
    bei uns gibt's sowas nicht. da gibt's nur klarwasser, grundgebühr und abwasser.
    die grundgebühr wird pro haus festgelegt und ist überall die gleiche (was bedeutet das einfamilienhaus-bewohner teurer wegkommen, aber da die grundgebühr grad mal derzeit 21,70 € oder sowas beträgt, ist das zu verkraften).
    bei genügend sickerfläche sinkt diese grundgebühr - ob's nun logisch ist oder nicht. mir leuchtet das ja nicht ein, aber wenn die auf unserem rathäusle das so beschliessen...

    das hab ich ja hier auch erst lernen müssen. leider.
    es gibt 'ne menge dinge, die ich den mietern zuliebe "gerechter" würde gestalten wollen. aber damit setz ich mich selbst in die nesseln, drum lass ich das lieber.
    ob die betriesbkostenverordnung nun gerecht ist oder nicht - es ist eine verordnung, und zuwiderhandlung könnte bestraft werden.
     
  8. moomba

    moomba Gast

    Hallo zusammen,

    das Problem wurde hier leider nicht gelöst und ich stelle vor der selben Frage. Im Vergleich zu Bolanger treibt es unsere Stadt aber noch ein bisschen weiter auf die Spitze, denn die Abwassergebühren 2014 beruhen auf den Verbräuchen aus 2012!

    Das heißt bei uns wird erst Anfang 2014 die fällige Gebühr für 2012 bekanntgegeben.

    Die liebe Frau Bürgermeisterin erklärt sogar in ihrem Anschreiben, dass die Preisgestaltung auf den Gegebenheiten aus dem Jahr 2012 beruht.

    Da bin ich für jede Betriebskostenabrechnung zu spät und ich kann doch keinem Mieter erklären, dass sie zwar als Rentnerehepaar nur 30cbm Wasser verbraucht haben, aber die Abwassergebühren für die 4 köpfige Familie bezahlen müssen, die vor zwei Jahren da gewohnt hat.

    Wie macht ihr das?
     
  9. Jobo45

    Jobo45 Erfahrener Benutzer

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    Bei uns wird die Menge des Abwassers aus dem Verbrauch an Frischwasser -10 % Wasser das nicht eingeleitet wird, errechnet. Diese Menge wird mit dem Kostensatz der für das Abrechnungsjahr gegolten hat verrechnet. Die Abrechnung wird seitens der Stadt im ersten halbjahr nach dem Verbrauch in Rechnung gestellt.

    Der Kostensatz selbst wird an die tatsächlichen Kosten die das Wasserwerk hat angepaßt. Dies geschieht dann gemäß Entwässerungsabgabensatzung durch einen Bescheid über Schmutzwassergebühren.
    Das heißt das sich der aktuelle Kostensatz prinzipiell immer an den Vorjahrekosten und Erträge orientiert. Aber natürlich auch einen Nachlauf hat.
     
  10. Jobo45

    Jobo45 Erfahrener Benutzer

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    Demnach gibt es ja eine Gebührenordnung, an was die sich orientiert ist zunächst sekundär. Wichtig ist doch das es für das Jahr 2014 eine gibt.

    Wie werden denn die Verbäuche ermittelt?

    Normalerweise wird doch die Frischwassermenge als Verbrauch abgerechnet?

    Dann hat man ja den zeitlichen und verbrauchsabhängigen Bezug.
     
  11. GSR600

    GSR600
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    Nein Du bist nicht zu spät, da Du die Umstände der Verspätung nicht zu vertreten hast, Du kannst wenn Dir die Kosten 2012 in 2014 vorliegen die Abrechnung 2012 korrigieren und evtl zukünftig die Mieter darüber informieren, das es aus diesem Grund immer zu einer späteren Nachberechnung des Abwassers kommt.
     
  12. #11 sara, 10.02.2014
    Zuletzt bearbeitet: 10.02.2014
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    Das ist wirklich übelst...
    Vor allem die 4 köpfige Familie hat ja wohl eine gültige Abrechnung erhalten und da sehe ich nun auch nicht, dass man diese rückwirkend noch korrigieren könnte. :unsicher001:

    das hieße die Abwasserabrechnung wird immer zwei Jahre später nochmal korrigiert ? Das kann doch auch nicht das gelbe vom Ei sein... :unsicher001:

    Da würde mich nun wirklich interessieren was der Gesetzgeber dazu sagt?

    Bei einer Bekannten von mir ist das auch so, dass die Stadt auf die Frischwasser Bezüge 1 Jahr zuvor, für die aktuelle Abwasserberechnung zugreift.

    Ich muss gestehen, dass ich die Abwasser-Rechnung für das Jahr der Betriebskostenabrechnung als Verbrauch auch für dieses Jahr nehme. Denn dieser Betrag ist in diesem Jahr abgeflossen.
    Die Verteilung des Abwassers erfolgt nach dem Frischwasserbezug des Jahres der Betriebskostenabrechnung.

    Alles andere ist für mich irgendwie nicht praktikabel. Lass mich aber gerne eines Besseren belehren... :smile041:

    Bei der obigen Fragestellung natürlich höchst ungerecht. Allerdings hatte ich solch einen Fall noch nicht. Es handelt sich auch nicht um eine Eigentumswohnung sondern ein Mehrfamilienhaus für das ich die Abrechnung mache.
     
  13. #12 immodream, 10.02.2014
    immodream

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    Hallo,
    in den für mich maßgebenden Städten wird für das Abwasser im Grundbesitzabgabenbescheid 2014 nach der Frischwassermenge aus 2013 abgerechnet.
    Da ich nach Wohnungswasseruhren abrechne , zahlt der Mieter für das Abrechnungsjahr 2013 für Frisch- und Abwasser die Preise aus den Bescheiden 2013.
    Wie soll ich einem Mieter, der so schon kaum die Abrechnung versteht, erklären, das ich für das Abwasser den Bescheid aus 2014 zu Grunde lege.
    Grüße
    Immodream
     
  14. #13 sara, 11.02.2014
    Zuletzt bearbeitet: 11.02.2014
    sara

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    das ist bei uns genauso!
    Aber leider nicht in allen Städten, so wie bei meiner Bekannten.
    Da greift die Gemeinde auf den Frischwasserverbrauch von einem Jahr vorher zu, für die Erstellung der Abwassergebühren für 2013, auf den Frischwasserverbrauch von 2012, dieser Abwasserbescheid für das Jahr 2013 (1.1. -31.12.13) wird im Januar/Feb. 2014 zugestellt. :91:
     
  15. #14 CCgwain, 22.04.2015
    CCgwain

    CCgwain Gast

    Wie Abwasser fair abrechnen

    Hallo zusammen,

    ich bin leider (als Mieter) in der gleichen Situation. Obwohl der laufende Wasserverbrauch gesunken ist, wird 100% mehr Abwasser abgerechnet als im Vorjahr, da der Gebührenbescheid der Stadt Köln auch auf dem Vorjahr beruht. Das wäre unproblematisch, wenn ich von Anfang an in dem Haus gewohnt hätte. Da ich allerdings erst kürzlich eingezogen bin, habe ich jetzt anscheinend das Nachsehen.

    Und leider gab es beim Wasserverbrauch größere Verwerfungen, insbesondere da auch die Fassade neu gemacht worden ist und der Putz muss nun mal mit Wasser angerührt werden. Da der Gebührenbescheid auf dem Verbrauch des Vorjahres aufsetzt muss ich nun anscheinend höhere Gebühren bezahlen...

    Hat jemand denn dieses Thema schon einmal Rechtlich geprüft? Muss man die im laufenden Jahr entstandenen Abwassergebühren bezahlen oder die im laufenden Jahr festgesetzen Gebühren bezahlen?!?
     
  16. #15 alibaba, 22.04.2015
    alibaba

    alibaba Erfahrener Benutzer

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    wie an der Tankstelle auch ,du bezahlst nur das was du eintankst , oder bezahlst du die Rechnung vom VorGänger mit an der Tanke :verrueckt006::124::31:

    wenn ja ,treffen vereinbaren an der DieselTanke 25Uhr auf der HolzWiesen :smile028:

    Gruss
    alibaba :D
    PS: 1 x FrischWasserUhr = AbwasserEinLeitung :smile017:
     
  17. Andres

    Andres
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    Ja, der BGH (VIII ZR 49/07). Außerhalb von Heizung und Warmwasser ist die Abrechnung nach Abflussprinzip zulässig, falls sich der Vermieter nicht vertraglich zum Leistungsprinzip verpflichtet hat.

    Zum Rest deines Beitrags: Wie viel Wasser wurde denn deiner Meinung nach grob überschlägig verbaucht? Angabe gerne auch in Klospülungen oder Badewannen ...
     
  18. Pitty

    Pitty Erfahrener Benutzer

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    Wohnst Du in einemEinfamilienhaus oder Mehrfamilienhaus?
    Hast Du Keine Wasseruhr die Deinen Verbrauch zählt oder wird das über m2 umgelegt?
    Wenn die Baufirma sich an Deinem Wasser bedient, muss dieser Wasserverbrauch aus der Gesamtabrechnung herausgezogen werden. Das ist Eigentümersache.
     
  19. #18 Nero, 25.04.2015
    Zuletzt bearbeitet: 25.04.2015
    Nero

    Nero Erfahrener Benutzer

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    Staune nochmal - aber nicht, um irgendwie klug zu scheißen. Was aber auch nichts an der Antwort auf die Frage ändern würde.
    Vielleicht nur, dass es vielerorts sehr kompliziert zugeht, obwohl es einfach ist.

    Es wurde bereits an dieser/anderer Stelle schon gesagt.

    Am einfachsten/nachvollziehbarsten ist es, wenn der Energieversorger über einen Hauptzähler jährlich den Gesamtverbauch erfasst.
    In der Jahresabrechnung wird der Frischwasserverbrauch in der Menge = Abwasserverbrauch gesetzt - aber nur unterschiedlich! berechnet.

    Konkrete Verbrauchsdaten gebe ich entsprechend dieser Gesamtrechnung gemäß Zwischenzähler/individuellen Verbrauchsdaten dann an die einzelnen Mieter weiter.

    Das finde ich fair/korrekt. Aber damit meine ich nicht mich, sondern die TWL.
     
Thema: Wie Abwasser fair abrechnen?
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