Wie berechne ich die Höhe des Hausgeldes?

Dieses Thema im Forum "WEG - Allgemeine Fragen" wurde erstellt von 19carpediem88, 13.06.2015.

  1. #1 19carpediem88, 13.06.2015
    19carpediem88

    19carpediem88 Neuer Benutzer

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    Hallo liebe Gemeinde,

    ich bin neu hier im Forum und höffe Ihr könnt mir weiterhelfen.

    Ich bin seit kurzem Eigentümer einer ETW in einem 3-Parteien Haus. Ich möchte die Aufgabe des Verwalters übernehmen und will nun einen Wirtschaftsplan erstellen. Außerdem muss ja auch die Höhe des Hausgeldes berechnet werden.
    Die aktuelle Situation gestaltet sich wie folgt:

    Es sind vom vorherigen Besitzer keine Verbrauchswerte bekannt, da die Immobilie ursprünglich ein !-Familienhaus war und nach einer Modernisierung in 3 ETW´geteilt wurde. Wie berechne ich nun ohne irgendwelche Hintergrund Info bezüglich der Verbräuche ein angemessenes Hausgeld, ohne das alle Parteien nach einem Jahr unmengen an Nachzahlungen erhalten??

    Ich hoffe hier kann mir jemand weiterhelfen!?

    MfG

    Sascha
     
  2. AdMan

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  3. #2 anitari, 13.06.2015
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    Haus & Grund hilft da sicher gern. Der Beitrag ist erschwinglich und die Mitgliedschaft, vor allem für Neulinge, nur zu empfehlen.
     
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  4. #3 PHinske, 13.06.2015
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    Dann mach doch die Ansätze einfach ein bisschen höher als du denkst.

    Ist in der Teilungserklärung der erste Verwalter nicht gleich bestellt worden?

    Oder fängt diese Neugemeinschaft tatsächlich ohne Verwalter an???

    MfG PHinske
     
  5. Andres

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    Für die Betriebskosten könnte man einen Durchschnittswert ansetzen, z.B. aus einem Betriebskostenspiegel einer möglichst vergleichbaren Stadt, die so etwas hat. Notfalls nimmt den den Bundesdurchschnitt. Großzügiges Aufrunden ist selbstverständlich. Bleibt der nicht umlagefähige Teil (der sollte nun wirklich vom Voreigentümer bekannt sein, plus deine Vergütung) und die Zuführung zur Instandhaltungsrücklage, über die die Eigentümer sowieso einen Beschluss fassen müssen.
     
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  6. #5 19carpediem88, 14.06.2015
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    Nein der Verwalter wurde in der Teilungserklärung nicht benannt. Die Gemeinschaft hat sich erst nach und nach Zusammengefunden. Da wir halt nur 3 Eigentümer sind wollen wir gemeinschaftlich versuchen die Selbstverwaltung umzusetzen.

    MfG
     
  7. #6 19carpediem88, 14.06.2015
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    Nein vom Voreigentümer ist leider nichts bekannt. Das Haus wurde vorher von einem älteren Herren bewohnt. Nachdem er verstorben ist, erbte die Enkeltochter das Haus. Sie hat es dann Umbauen und Modernisieren lassen und es nun verkauft. Ihr Opa hat es wohl nicht so genau genommen mit der Ordnung seiner Unterlagen. Und da das Haus nur von einer einzigen Person bewohnt wurde, wären die Werte wahrscheinlich eh nicht auf die Gemeinschaft übertragbar.
     
  8. Andres

    Andres
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    Ok, ohne irgendwelche Anhaltspunkte fängt man dann eben mal bei jährlich 1 % des Neuwerts für die Instandhaltung an. Die übrigen nicht umlagefähigen Kosten sind vor allem das Verwalterhonorar, Kosten der Versammlungen und Bankspesen, wobei wir jetzt schon bei Kleinbeträgen angekommen sind.
     
  9. #8 19carpediem88, 14.06.2015
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    QUOTE="Andres, post: 160869, member: 12957"]Ok, ohne irgendwelche Anhaltspunkte fängt man dann eben mal bei jährlich 1 % des Neuwerts für die Instandhaltung an. Die übrigen nicht umlagefähigen Kosten sind vor allem das Verwalterhonorar, Kosten der Versammlungen und Bankspesen, wobei wir jetzt schon bei Kleinbeträgen angekommen sind.[/QUOTE]

    Das verwalterhonorar entfällt da wir ja selbst verwalten.
    Wie rechne ich das am besten wegen Heizkosten? Haben eine ölheizung
     
  10. Andres

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    Für umsonst würde ich das frühestens machen, wenn die Hölle zufriert. Das absolute Minimum ist eine Pauschale für die Nutzung deiner Büroausstattung, außerdem der Ersatz tatsächlicher Kosten, z.B. für gefahrene Kilometer, Fachliteratur oder die dringend empfehlenswerte Vermögensschadenhaftpflicht. Und nachdem du erfasst hast, warum du so eine Versicherung brauchst, willst du die Verwaltung insgesamt nicht mehr für umsonst machen.


    Du googelst "Betriebskostenspiegel" und landest bei dieser Meldung des DMB. Dort liest du, dass 2012 die Höhe der gesamten Betriebskosten bei 3,19 € pro m² und Monat lagen. Das multiplizierst du mit der beheizten Wohnfläche jeder Wohnung und rundest auf, um auf eine geeignete Vorauszahlung zu kommen. Wenn es genauer werden soll, befolgst du meinen Rat von oben.
     
  11. #10 19carpediem88, 14.06.2015
    19carpediem88

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    Meine Auslagen bekomme ich auf jedenfall erstattet. Und das wegen der Vermögensschadenhaftpflicht werde ich auf jedenfall nochmal ansprechen. Danke hierfür schonmal!
    Hmm okay das ist ja schonmal ein Anhaltspunkt mit dem ich arbeiten kann. Ich werde mir das mal genau anschauen wegen dem Betriebskostenspiegel. Aber ist wird am Sinnvollsten sein diesen erstmal anzuwenden um dann nächstes Jahr anhand der realen Verbräuche genauere Angaben zu machen.

    Vielen Dank für deine / eure Tipps.
     
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