Wie erarbeite ich Lösungen?

Diskutiere Wie erarbeite ich Lösungen? im Was nicht passt - der Small-Talk Forum im Bereich Off-Topic; Ich weiß, das Thema ist für ein Forum dieser Art unüblich. Dennoch schreibe ich das hier, weil ich den Eindruck habe, es mit kompetenten Menschen...

  1. #1 Nicholas Bonk, 15.07.2017
    Nicholas Bonk

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    Ich weiß, das Thema ist für ein Forum dieser Art unüblich. Dennoch schreibe ich das hier, weil ich den Eindruck habe, es mit kompetenten Menschen zu tun zu haben, die ich sonst nicht erreichen könnte.

    Und zwar geht um einen gefühlten oder tatsächlichen Mangel an Einflußmöglichkeit. Seitdem ich selbstständig bin, muß ich ein Vielfaches des vorherigen Krankenkassensatzes zahlen. Die Krankenkasse nimmt bei jedem Selbständigen an, daß er durch seine Selbstständigkeit automatisch ein Mindesteinkommen habe und basiert darauf seinen Satz. Mein Einkommen reicht daran bei weitem nicht heran.

    Jetzt war es bislang so, daß ich es schaffen konnte durch die Vermietung mein Vermögen trotz stetiger Ausgaben wie Grundsteuer, Lebensmittel und Miete durch Sparsamkeit langsamen zu steigern. Aufgrund der Erhöhung sinkt mein Vermögen jeden Monat.

    Ich habe mein Konto analysiert und festgestellt, daß die Hauptgründe dafür die Miete, Steuern, d.h. Einkommensteuer und sonstige Steuern als auch Krankenkassenbeiträge und die Rundfunkgebühr sind.

    Nachdem - bis auf die Miete - dies alles Abgaben sind, die sich der Staat holt, sehe ich mich als hilflos demgegenüber an. Aber mir gefällt diese Hilflosigkeit nicht. Ich möchte etwas dagegen tun, ich möchte mich nicht nur beschweren und dann nichts tun.

    Mir fehlt es allerdings an Kompetenz, was ich tun kann. Ich weiß nicht, wo ich Lösungen nachschlagen könnte bzw. an einer Lösungsfindung arbeiten könnte.

    Und darum geht es hier: wie entwickle ich Lösungen, die mir dabei helfen, etwas gegen die Maßnahmen des Staates tun zu können - realistisch gesehen? Ich hoffe auf gute Antworten, die nicht auf das Niveau eines "die richtige Partei wählen und warten" herabsinken.
     
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  3. #2 immobiliensammler, 15.07.2017
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    Auswandern, dann versteuerst Du in Deutschland nur noch Deine Immobilien-Einnahmen, GEZ, Krankenkasse etc. fallen weg! Dafür kommen dann natürlich - abhängig vom Land in das es Dich zieht wieder neue Steuern/(Zwangs-)Abgaben hinzu!
     
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  4. #3 immodream, 15.07.2017
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    Hallo Nicholas Bonk,
    ich weis nicht was dein Problem ist.
    Mein Sohn ist Selbständiger mit einem Oldtimerrestaurationsbetrieb. Der zahlt im Monat ca. 80 € an Krankenkassenbeitrag und ein Paar Euro für die Pflegeversicherung.
    Da er als Selbständiger nicht krank werden darf, erhält er jedes Jahr eine Rückerstattung von 500 €.
    Das ist alles nur ein Bruchteil der Kosten , die ich als Angestellter zahlen muß.
    Irgendetwas machst du falsch.
    Grüße
    Immodream
     
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  5. #4 Nicholas Bonk, 15.07.2017
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    Kannst du mir einige Details geben über sein Alter, seine Krankenkasse, ist er Student?
     
  6. #5 immobiliensammler, 15.07.2017
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    Dann ist Dein Sohn zur PKV gewechselt als er noch relativ jung war. Für mich (ich hätte erstmals mit rund 40 Jahren wechseln können) hat sich das nicht mehr gerechnet. Ich bin weiter freiwillig in der GKV, aufgrund des relativ geringen zu versteuernden Einkommens zahle ich den Mindestbeitrag (aktuell rund 180 Euro monatlich inkl. Pflegeversicherung)
     
  7. #6 Nicholas Bonk, 15.07.2017
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    Das beantwortet viele meiner Fragen nicht. Ich möchte systematisch meine Möglichkeiten erarbeiten und suche dafür Hilfe. Du scheinst nicht viel weiter zu sein als ich. Weglaufen mag eine Möglichkeit sein, doch ich will die anderen Möglichkeiten erkunden. Ich will selbst auf Möglichkeiten kommen. Was du sagst macht mich ein wenig wütend, weil ich das immer und immer wieder heruntergebetet bekomme und es immer von Menschen kommt, die scheinbar mit ihrem Nichtwissen zufrieden sind.
     
  8. #7 Nicholas Bonk, 15.07.2017
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    Genau da war ich vorher und jetzt zahle ich mehr als doppelt so viel. Kann ich Waren verkaufen ohne selbstständig zu sein?
     
  9. #8 immobiliensammler, 15.07.2017
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    Du müsstest mal die Regelung der GKV genau lesen, es kommt darauf an, wieviel Zeit Du wofur verwendest (drauf kommen musst Du schon selbst...)
     
  10. #9 Immofan, 16.07.2017
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    Meine Güte, werd erwachsen. Wenn Du es als Selbständiger auf Dauer nicht schaffst über die Runden zu kommen, dann bist Du eben nicht dafür geeignet. Und anstatt die Schuld nun wieder bei anderen bzw. beim Staat zu suchen versuch lieber herauszufinden was Du selbst bisher falsch gemachst hast.
     
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  11. Berny

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    Hallo Nicholas Bonk,
    dies ist ein Mieter- und Vermieter-Forum. Besser wärest Du aufgehoben in einem Lebenshilfe-Forum. Vielleicht könnte Dir die Caritas oder die Kirche oder die politische Opposition weiterhelfen...:019sonst:
     
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  12. #11 Nicholas Bonk, 16.07.2017
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    Nein, es kommt darauf an, wieviel Geld du verdienst. Anschließend wirst du in hauptberuflich oder nb ss eingestuft.
     
  13. #12 Nicholas Bonk, 16.07.2017
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    War ich schon mal. War blöd!
     
  14. #13 immobiliensammler, 16.07.2017
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    Das ist definitv falsch!

    Nur wenn Du nebenberuflich mehr als den Mindestbeitrag für hauptberuflich Selbständige verdienst dann ist ja auch wieder egal .... oder?
     
  15. #14 immobiliensammler, 16.07.2017
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    Hallo Immodream,

    wenn ich Dich richtig verstanden habe, dann vergiss meinen Post #5 ganz schnell wieder, dann habe ich es denke ich kapiert. Gesetzlich versichert, generelles Einkommen ist egal und trotzdem nur rund 80 Euro Beitrag monatlich. Werde ich mal im Hinterkopf behalten ...
     
  16. #15 Nicholas Bonk, 16.07.2017
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    Nein, das stimmt so.
     
  17. #16 immobiliensammler, 16.07.2017
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  18. #17 Nicholas Bonk, 16.07.2017
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    Ja, ganz sicher.
     
  19. #18 immobiliensammler, 16.07.2017
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    Na dann lies den verlinkten Gesetzesparagraphen mal und verstehe ihn am besten auch. Darin ist die Beitragsberechnung gesetzlich geregelt - und da steht etwas anderes als das was Du stur behauptest. Wenn Du es nicht selbst kapierst geh zu einem Fach-Anwalt für Sozialrecht. Der erklärt es Dir dann genau, kostet halt allerdings wieder...
     
  20. #19 Nicholas Bonk, 16.07.2017
    Nicholas Bonk

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    Ich kenne die Gesetzesparagraphen, und die sagen genau das, was ich sage.
     
  21. #20 Ich-bin-es, 16.07.2017
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    Hallo Nicholas,

    zunächst schau Dir Deinen Selbständigkeitsstatus an. Haupt- oder Nebenberuflich? Wie hoch ist Dein Einkommen? Im ungünstigsten Fall bist Du hauptberuflich selbständig und verdienst Deinen Lebensunterhalt damit. Dann bleibt Dir wirklich nur PKV (was sehr gut überlegt sein will) oder Auswandern.

    Bei hauptberufliche Selbständigen werden zur Beitragsrechnung sämtliche Einnahmen herangezogen, während bei Angestellten nur das Gehalt verbeitragt wird. Gerade bei Vermietung ist dies ein wichtiger Punkt und daher finde ich schon, dass es in ein Vermieterforum gehört. Du wirst nämlich im Unterschied zu den Angestellten auch Deine Einnahmen aus Vermietung verbeitragen müssen. Ebenso in meinem Fall die Ablaufleistung einer Lebensversicherung. Für Angestellte beitragsfrei, bei Selbständigen wird die Summe über 10 Jahre verteilt und es zählt zu Deinem monatlichen Einkommen. Und nicht nur den Gewinn, sondern die gesamte Ablaufleistung. Sowieso klar ist, dass Du den Arbeitgeberanteil selbst bezahlst.

    Bist Du also hauptberuflich selbständig und verdienst normal, kannst Du gar nichts machen. Höchstens, wenn Dein Einkommen sehr gering ist, kannst Du bei der Krankenkasse einen Antrag auf Reduktion stellen. Es wird ja bei Selbständigen IMMER von einem fiktiven Mindesteinkommen ausgegangen, auch wenn die Krankenkasse Deine Einkommenssteuerbescheide hat, wird sie nicht von selbst aktiv. Wenn Du also drunter bleibst, Antrag stellen.

    Wenn Du nebenberuflich selbständig bist, dann hast Du gewisse Gestaltungsspielräume. Dann mußt Du aber schauen, dass Dein Gehalt immer höher ist als die Nebeneinnahmen, was bei wirklich ernsthafter Selbständigkeit kaum gehen wird.

    Klar, es gibt auch Leute, die sich fiktiv irgendwo anstellen lassen und dem Unternehmer den Arbeitgeberanteil der Krankenkasse erstatten.

    Grundsätzlich, wenn man ernsthaft seinen Lebensunterhalt als Selbständiger verdient, dann gibt es keine Möglichkeiten. Tricksen ist nur bei sehr niedrigen Einkommen möglich und sehr beschränkt. Und die Krankenkassen sind bzgl. Prüfung hier schlimmer als das Finanzamt.

    Und letztlich ist es wirklich eine politische Sache, auch wenn Du das nicht hören magst. Diese Richtlinien hat der Spitzenverband der GKV festgelegt, es hat viele, viele Urteile gegeben, nützt alles nichts. Kleine Unternehmer sind in dem Verband nicht gut vertreten, wenn man sich die Zusammensetzung anschaut.

    Grüße
    Cantor
     
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