Wie hoch sollte man die Nebenkosten ansetzen?

Dieses Thema im Forum "Hausgeldabrechnung und Wirtschaftsplan" wurde erstellt von Malina123, 06.12.2013.

  1. #1 Malina123, 06.12.2013
    Malina123

    Malina123 Neuer Benutzer

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    hallo zusammen,

    ich habe mich hier angemeldet, da für mich als Vermieterin nun eine neue Situation auf mich zukommt.

    Nach einem Brand in unserem Haus, wird dieses nun Kernsaniert. Momentan ist das Haus noch in der Wiederaufbauphase.

    Daher wird auch eine neue Heizung einziehen (Gas-Brennwerttherme) mit Flüssiggas (Tank ist gekauft). Zuvor hatten wir Nachtspeicheröfen, die die Mieter mit dem Versorger selbst ausgeglichen haben.

    Der Flüssiggaspreis liegt so ca. bei 0,55 Cent plus einmal jährlich Anlieferungskosten für die Betankung und die Wartung der Gastherme (da weiß ich noch nicht was es kosten wird, warte hier noch auf Angebote).
    Die Wartung des Flüssiggastankes ist zu vernachlässigen: 85.- Euro alle 2 Jahre.

    Ich hatte nun schon Anfragen für die 120 qm Wohnung und weiß nicht, was ich als ungefähre Nebenkostenhöhe angeben soll aufgrund der Heizung (die anderen Betriebskosten kenne ich ja).

    Was sollte man für eine neue Gasbrennwerttherme (Flüssiggas) bei den Heizkosten ansetzen bei 120qm und einer kleineren Wohnung von 37qm?

    Danke schon mal für eure Antworten!
     
  2. AdMan

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  3. Andres

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    Wenn du keine genaueren Angaben machen kannst (z.B. aussagekräftigen Energieausweis, Verbrauchswerte, ...) wird die Schätzung wohl über Durchschnittswerte erfolgen müssen. Dazu kann man einen Heizspiegel verwenden, z.B. den des DMB (deutschlandweit, auch für einzelne Städte verfügbar). Dort werden Durchschnittswerte basierend auf Heizungsart und Gebäudegröße aufgelistet.

    Beispiel: Abrechnungsjahr 2011, Gebäudefläche 251-500 m² (stimmt das?), Gas, in € pro m² und Jahr
    niedrig: < 6,70
    mittel: 6,70 - 10,80
    erhöht: 10,81 - 16,00
    zu hoch: > 16,00

    Grobe Auswahl der richtigen Klasse anhand der geschätzten Dämmung, anschließend aufrunden. Erstens haben wir nicht mehr 2011, zweitens sind Beschwerden über Rückzahlungen seltener. Nach der ersten Abrechnung passt du die Vorauszahlung dann natürlich an die tatsächlichen Verhältnisse an.

    Außerdem würde ich gegenüber Interessenten klar kommunizieren, dass die Heizkosten evtl. von der vereinbarten Vorauszahlung deutlich abweichen können - in beide Richtungen.
     
  4. #3 Malina123, 06.12.2013
    Malina123

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    Danke für Deine Antwort!

    Ich werde dann wohl wirklich einen Durchschnittswert nehmen müssen und wie du schon schreibst, dies auch schriftlich festhalten, dass es zu Abweichungen kommen kann.

    Das Haus ist von 1906 und wird nun kernsaniert.......sowas wie Energiepass oder Werte auf die ich zurückgreifen kann, habe ich nícht.
    Es kommen ja auch neue Fenster und neue Dämmung.
    Aber wie der Verbrauch dann wirklich aussieht, kann ich jetzt nicht sagen.

    Kann man dann ja 2015 anpassen (Fertigstellung ist sowieso erst ca. 03/2014).

    Da ich aber im wahrsten Sinne des Wortes ein "gebrandtmarktes Kind" bin, werde ich das alles schriftlich festhalten.
     
  5. Andres

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    Wie gesagt: Der beste Tipp ist, bei der Vorauszahlung großzügig aufzurunden. Wenn es schon jetzt mehrere Interessenten gibt, dürfte es sich ja um eine gefragtere Lage handeln. Dann wird sich schon jemand finden, der das zahlen will/kann. Erstattungen geben wirklich selten Ärger.
     
  6. #5 Malina123, 06.12.2013
    Zuletzt bearbeitet: 06.12.2013
    Malina123

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    :zwinkernd001:.....gefragte Lage?

    es ist ein Landschaftsschutzgebiet an der Stadtgrenze von HH, wo es nur ein paar alte Gehöfe gibt - ich bin so ziemlich die einzige die dort vermietet. Natur pur......

    Für die einen ist es Schrecklich....für die anderen der Traum (wie man es halt mag).

    Ich rufe die Tage mal meinen Interessenten an und rede mit ihm.
    Werde aber höher ansetzen und dann merk ich ja, ob noch Interesse besteht.

    Bonitätsprüfung bei Interesse muss ja dann sowieso noch erfolgen!


    Ich wünsche mir nur noch nach meinen ganzen "Horrotrips" jetzt einen solventen, vertrauenswürdigen und dauerhaften Mieter, der auch wirklich Interesse an der Lage und dem alten Haus hat!
     
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