wie kann eine neue Küche auf die Miete umngelegt werden?

Dieses Thema im Forum "Ausstattung" wurde erstellt von goerte, 10.08.2010.

  1. goerte

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    Hallo,

    wir sind kurz davor eine neue Wohnung zu mieten. Doch leider gibt es keine Einbauküche.
    Und eine selber kaufen wollen wir aus diversen Gründen nicht.

    Jetzt möchte ich dem künftigen Vermieter vorschlagen, dass er die Küche kauft und die Kosten auf die Miete umschlagen soll.

    Gibt es hier eine Faustformel wie man solch eine Amortisation errechnet?

    Wie errechnet man so etwas bei einem Küchenanschaffungspreis von ca. 2.000 Euro.?


    Bin um Rat und Hilfe sehr dankbar.


    Grüße oG
     
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  3. #2 lostcontrol, 10.08.2010
    lostcontrol

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    also wir rechnen unsere EBKs immer auf 10 jahre. das würde bei einer 2.000-euro-EBK dann monatlich 16,66 euro mehr kaltmiete machen.
    aber ich fürchte da könnt ihr eurem vermieter keine vorschriften machen, schon garnicht wenn er aus den bekannten gründen sich nicht drauf einlassen will.

    warum wollt ihr euch denn nicht selbst eine kaufen?
    es gibt doch mittlerweile sehr schöne aus modulen bestehende küchen die man ohne viel aufwand dann auch wieder woanders aufbauen kann.

    p.s.: mit dem anschaffungspreis ist es übrigens nicht getan: eingebaut werden soll das alles ja auch noch, EBK heisst ja nicht umsonst EINBAUküche. dann kommt ihr vermutlich auf minimum 20,00 euro monatlich mehr kaltmiete.
     
  4. goerte

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    Hallo und vielen Dank für die schnell Antwort,

    klar zur Not würden wir auch eine Küche kaufen. Aber praktisch finden wir so etwas nicht. Wir wollen nicht auf Ewigkeit zur Miete wohnen. Finde halt das eine Küche immer nur zur einer Wohnung passen kann, alles andere wird dann ein gefriemel.

    Aber könntest du mir bitte deinen Rechenschritt noch erklären, ich versteh nicht wie du auf die 83,33 kommst?
     
  5. #4 lostcontrol, 10.08.2010
    lostcontrol

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    das mag schon sein dass ihr dieser meinung seid, aber für einen vermieter ist es eigentlich sehr, sehr ungünstig EBKs einzubauen, wie ihr hier auch zahlreichen threads mit diesem thema entnehmen könnt.
    wir gehören zu den wenigen vermietern die das trotzdem machen, weil bei uns andere gründe dazukommen, warum es für uns sinnvoll ist. dafür bürden wir uns aber auch sein nicht zu unterschätzendes finanzielles risiko und so einiges an nachteilen auf.
    wie lange wollt ihr denn in dieser wohnung bleiben?
    wenn ihr jetzt schon ankündigt dass ihr nicht lange wohnen bleiben wollt, lohnt sich diese investition für den vermieter erst recht nicht. und sie verschlechtert seine situation in sachen mieterhöhung unter umständen beträchtlich, wenn die höhe der kaltmiete ohnehin schon nahe oder direkt am mietspiegel liegt.

    ich hatte ja bereits diese küchen-module erwähnt - die kann man wunderbar problemlos in jede andere wohnung mitnehmen. wie wär's denn mit sowas?

    sorry, hab's schon korrigiert, hatte mich vertippt.
     
  6. goerte

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    Interessant das mal aus der Sicht eines Vermieters zu hören.

    Also wir wissen natürlich nicht wie lange wir zur Miete bleiben wollen. Angedacht sind jetzt mal 5-10 Jahre.

    Ich bin halt der Meinung das man über alles sprechen kann und würde den Vermieter eben Vorschlagen die Küche zu kaufen und dann auf die Miete umzulegen. Das hätte für uns den Vorteil nicht noch zu den Umzugskosten auch noch eine Küche anschaffen zu müssen. Und der Vermieter hätte nach 10 Jahren eine abbezahlte Küche.

    Nicht das wir uns falsch verstehen, ich bin ja gewillt die Küche zu bezahlen in dem Sie auf die Miete umgelegt wird.

    Daher: Fragen kostet nichts
     
  7. #6 lostcontrol, 10.08.2010
    lostcontrol

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    lest euch mal die entprechenden threads durch, damit ihr die gegen-argumente der vermieter kennt. sicher sehr interessant für euch.

    ihr wollt also kürzer als die lebenszeit der küche dort wohnen.

    da denkst du falsch. der vermieter hätte nach 10 jahren eine kaputte billig-küche (2.000 euro ist ja keine hochqualitative küche) inklusive kaputter geräte (falls die überhaupt so lange durchhalten bei dem preis).
    eure vorteile sind klar, keine frage.
    aber wenn ihr darin einen vorteil seht, warum kauft ihr dann nicht selbst die küche, lasst sie einbauen und verkauft sie an euren nachmieter?
    küchen kann man durchaus auch auf raten zahlen, das ist ja nicht das problem. und ob ihr eure küche nun per miete abstottert oder per raten dürfte für euch ja keinen unterschied machen.

    das mag ja sein, aber du vergisst dabei etwas:
    die geräte, die ja das wesentliche an einer küche sind, wollt ihr dann auch mitmieten. d.h. dass der vermieter für reparaturen bzw. austausch der geräte aufkommen muss. und genau das ist der haupt-knackpunkt warum vermieter das nicht gerne machen, denn wenn mal was kaputtgeht, muss der vermieter sich von einem tag auf den anderen um gleichwertigen ersatz für eben diese geräte kümmern, sonst kann die miete gemindert werden. um die möbel an sich geht's den meisten vermietern dabei garnicht, das wäre wohl eher nicht das problem, im gegenteil: wenn jeder mieter seine eigene küche einbaut, hast du früher oder später eine wand die aussieht wie schweizer käse, möglicherweise einen kaputten fliesenspiegel (das kann dann richtig teuer werden), jede menge macken im treppenhaus vom hoch- und runtertragen der arbeitsplatten etc. und ausserdem (wenn die mieter die küche selbst einbauen und keine ahnung von der materie haben) meistens auch noch ein mehr-oder-weniger grosses siff- und feuchtigkeitsproblem hinter den küchenunterschränken. da ist der einbau durch den vermieter sicherlich die bessere lösung.
    wenn da nicht die geräte wären...

    p.s.: nicht zu vergessen das problem mit mieterhöhungen/mietspiegel. wenn die küche in die kaltmiete einfliesst, kann sich das für den vermieter negativ auswirken.
     
  8. goerte

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    Ok, ich muss sagen nicht an so viele Nachteile für den Vermieter gedacht zu haben.

    Ich werde meine Haltung überdenken und eine Finanzierung über Ikea & Co in Betracht ziehen.

    Ich meinte es eig. nur Gut für beide Parteien, kann aber schon verstehen dass Sorgen in Richtung Mietminderung aufkommen - sollte es ein Problem mit defekten Geräten geben.

    Ich danke für diesen interessanten Eiblick am Abend.


    mfg oG
     
  9. #8 lostcontrol, 10.08.2010
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    auf die gefahr hin, dass ich jetzt ausgelacht werde und ohne schleichwerbung machen zu wollen:
    ikea-küchen sind ok. hab ich bisher nur gute erfahrungen gemacht, bei immerhin 6 stück. bisher so gut wie keine probleme, einen dunstabzug, bei dem eine von zwei lampen kaputt war hat bauknecht (whirlpool für ikea = bauknecht) widerspruchslos auf garantie vor ort repariert. eine unterschrank-tür vom billigsten fronten-modell ist aufgequollen, das lag aber an feuchtigkeit, die da auch nicht hingehört hätte. vom billigsten fronten-modell würde ich aber eh abraten.
    ansonsten ist das aber alles im vergleich zu baumarkt-billigstware absolut ok. (hersteller übrigens "leicht" soweit mir bekannt ist), beschläge etc. einwandfrei, minimaler aufpreis für dämpfer...

    vielleicht lässt sich der vermieter ja zum kücheneinbau überreden, wenn ihr die geräte selbst kauft? soweit ich die situation bei der hier immer wieder beliebten EBK-diskussion überblicke wäre damit den meisten vermietern gedient.
    einbau-geräte sind ja genormt, die lassen sich doch auch in die nächste küche mitnehmen, und 'ne spüle stiftet der vermieter dann schon auch.

    (edit wg. fipptehlern)
     
  10. #9 nobrett, 12.08.2010
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    Diese Marke und die Faktum Serie kann ich auch nur empfehlen. Durch den modularen Aufbau kann man die auch gut beim Umziehen mitnehmen und ggf. ergänzen oder wenn man die alten nicht mehr mag neue Fronten dranmachen. Sonderangebot aus dem Möbelhaus inkl. Aufbau ist aber oftmals preiswerter.

    Ich sehe das auch so: Finanziert die Küche und wenn Ihr auszieht und sie nicht mitnehmen wollt, bietet sie zu einem fairen Kurs dem Nachmieter oder dem Vermieter an. Die obenganannten Küchen lassen sich aufgrund ihrer Variabilität aber auch so ganz gut verkaufen / versteigern, sofern sie nicht total verranzt sind.
     
  11. #10 lostcontrol, 12.08.2010
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    genau, das geht prima und ist wirklich günstig, denn man braucht ja wirklich nur die "bretter" neu, die beschläge kann man weiterverwenden. hab ich auch schon gemacht und hatte ruckzuck für 'n starken hunni 'ne optisch komplett neue küche.
     
  12. #11 Toblerone2010, 26.08.2010
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    Hallo Lostcontrol,

    Im Prinzip verstehe ich Deine Bemerkung ja. Wenn die EBK nicht in die Grundmiete eingerechnet ist, wird der Mietzins intransparent und bei einer eventuell anstehenden Mieterhöhung kann man kaum noch mit dem Mietspiegel argumentieren weil dort keine Küche eingerechnet ist...

    Habe ich das richtig verstanden?

    Aber wie setze ich das praktisch um? Soll man für die EBK einen separaten Vertrag abschließen - so wie für Garagen?
    Dann hätte mein Mieter nun 3 Mietverträge; das kommt mir recht übertrieben vor. Warum sollte ich dann nicht die Mietzinserrechnung nach Mietspiegel ebenfalls transparent gestalten und die EBK unter "Besonderheiten" als Preiskomponente der Grundmiete angeben?

    Grüße

    Toblerone
     
  13. #12 lostcontrol, 26.08.2010
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    jein. ein qualifizierter mietspiegel bezieht sich ja durchaus auch auf die ausstattung (und damit sind auch böden, badezimmer, küche etc. gemeint).
    ist nur die frage ob's bei dir so 'nen mietspiegel gibt.
    wir vermieten im grossraum stuttgart - für stuttgart selbst gibt's natürlich einen qualifizierten mietspiegel, für die städte im umland eher nicht. noch nicht mal die nächstgelegene kreisstadt (!) hat sowas bisher. unser kleinstädtchen (16.000 einwohner) verweist bei nachfrage auf den mietspiegel der kreisstadt abzüglich ca. 10%, und zwar bezogen auf den "normalen" mietspiegel, einen qualifizierten gibt's ja bisher dort auch nicht.

    wenn du dich bei mieterhöhungen am mietspiegel orientieren willst, wär's halt in dem zusammenhang sinnvoll sich den vorher mal anzugucken. wenn da 'ne EBK als kriterium aufgeführt ist ist ja alles ok. wenn nicht, dann musst du nachdenken, nachrechnen, überlegen, das können wir dir hier nicht abnehmen.
    wie du vielleicht zwischenzeitlich nachgelesen hast gehör ich zu den wenigen, die pro EBK bei kleinen wohnungen mit hoher fluktuation plädieren.

    grundsätzlich bleib ich dabei: es kommt auf die wohnung an.
    wenn wir hier von einer wohnung reden, die längerfristig vermietet wird (also 10 jahre oder mehr), dann werden die mieter sicher gerne selbst ihre küche einbauen. bei wohnungen, in denen die fluktuation naturgemäss höher ist würde ICH den einbau einer EBK empfehlen (bei hoher fluktuation hast du ja auch das problem mit der mieterhöhung nicht, da du ja beim mieterwechsel einfach erhöhen kannst ohne dich rechtfertigen zu müssen).
    mit hoher fluktuation meine ich mieterwechsel alle 3-5 jahre, d.h. so 'ne küche auf 10 jahre gerechnet erlebt ca. 3 verschiedene mieter.

    nö, darauf würd ich mich nicht einlassen. entweder du vermietest die EBK mit oder du lässt es bleiben. die ist ja in der wohnung drin. ein extra-mietvertrag bringt dir garnichts, denn dann bleibst du verantwortlich für die geräte.

    hast du mal über meinen vorschlag nachgedacht, nur die küchenmöbel einzubauen, aber die geräte eben nicht? je länger ich drüber nachgedacht hab zwischenzeitlich, desto sinnvoller fand ich den eigentlich. ich würde mich als mieter auf sowas einlassen, ganz einfach weil ich mir dann meine lieblings-luxus-geräte holen kann und einfach nur in die fertig eingebaute küche reinsetzen muss...
    ja ok - kochfeld und spüle muss halt mit eingebaut werden wegen der arbeitsplatte - aber DAS ist das kleinste problem.
     
  14. #13 nobrett, 26.08.2010
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    Sorry, aber was für ein Quatsch ist das denn?

    Wer ne Wohnung mit EBK sucht, der hat absolut keinen Bock, sich separat Einbaugeräte zu besorgen. Eine Küche ohne Geräte ist in meinen Augen (und vermutlich in denen der meisten Interessenten) unbrauchbar mit Tendenz zu Sperrmüll.

    Dann holst Du Dir als Mieter Deine "Lieblings-Luxus-Geräte" und kombinierst die mit einer Baumarktspüle und einem Billigkochfeld vom Vermieter. Und wenn Du wieder ausziehst verlangst Du vom Nachmieter Abstand "nur für die Geräte, weil die Küche an sich gehört dem Vermieter". Oder nimmst Deine Geräte mit. (Wohin?) Wer sich als Mieter auf so schräge Konstrukte einlässt ist entweder total mit der Muffe gepufft oder hat es sehr nötig. Nicht die ideale Klientel!

    Und bei einer Küche mit Geräten kannst Du dich auf den Kopf stellen, 300 Verträge schliessen, Du bleibst als Vermieter immer verantwortlich für das Funktionieren der Geräte. Was ist daran aber eigentlich so schlimm?
     
  15. #14 lostcontrol, 26.08.2010
    lostcontrol

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    also erstmal: ich war garnimmer so recht in diesem thread drin und hab mit dem TE geantwortet wie ich einem VERMIETER antworten würde - dabei ist er ja mieter.
    im prinzip egal, ändert nichts an meiner meinung dazu.

    nun ja - in diesem fall will der mieter ja, dass der vermieter ihm die EBK einbaut.
    drum hatte ich ihm ja erklärt, dass der vermieter dadurch massive nachteile hat.

    ok ok - ich versteh deine denke.
    davon bin ich vermieterseits weit entfernt. was wir da einbauen ist markenware und kein billigschrott. zwar nicht high-level (würde auch nicht zu den wohnungen passen, von denen ich grad rede), aber eben doch qualität. ich red von bauknecht, AEG, bosch, hansgrohe, vaillant, buderus etc. und nicht von baumarkt-billigst-ware.

    hast recht. er sollte sich selbst 'ne EBK kaufen und nicht den vermieter damit nerven.

    für mich ist das ja ok - bei den wohnungen, in denen wir uns dafür entschlossen haben. und das sind eben diejenigen, die eine vergleichsweise hohe fluktuation haben. in den "grossen" wohnungen die wir vermieten bauen wir keine EBKs ein. da haben wir aber auch 'ne klientel, die sich längerfristig niederlässt und die ohnehin ihre eigene küche haben will.
     
  16. #15 Christian, 27.08.2010
    Christian

    Christian Gesperrt

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    Hallo,

    was sagt denn der Vermieter dazu?

    Vielleicht ist der ja trotz aller hier vorgetragenen Bedenken dazu bereit, eine Küche gegen höhere Miete einbauen zu lassen?

    Gruß,
    Christian
     
  17. Wanda1

    Wanda1 Neuer Benutzer

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    Hi,

    wir haben die Situation, dass bei uns eine Einbauküche drinnen ist, unser potentieller Mieter aber seine eigene mitbringen will. Das sei ihm ja gestattet. Allerdings hält sich der Herr für ein Handwerksgenie und da gehe ich lieber auf Nummer Sicher.

    Frage also: Kann ich ihm vorschreiben, dass die Wasserinstallationen nur von einem Fachmann vorgenommen werden? Kann ich das im Mietvertrag festlegen? Ich habe nämlich keine Lust auf tröpfchenweise Dauernässe, die dann munter die Wände hochzieht und so putzige Schimmelfelder fabriziert. Das Endresultat wäre dann nämlich eine absehbarer Streit zwischen Mieter und Vermieter, der für mich nur mit Ärger, Stress und Kosten verbunden wäre. Ich habe weder Lust, ihm eine neue Küche für seine eigenes Versagen zu blechen noch die Wand schimmelsanieren zu lassen. Bei einem Profi könnte ich ordentliche Arbeit und Versicherungsschutz voraussetzen.
    Ich würde mich sogar an der Hälfte der Kosten beteiligen.

    Vielen Dank schon einmal für Euere Antworten!

    LG

    Wanda
     
  18. #17 nobrett, 03.10.2010
    nobrett

    nobrett Erfahrener Benutzer

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    Und wenn er auszieht lässt er Euch seine drin? Oder baut die alte wieder ein?
     
  19. #18 lostcontrol, 03.10.2010
    lostcontrol

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    ja kannst du. musst du sogar, da das versicherungsrechtlich relevant ist.
    wenn wegen unfachmännischer installationen schäden entstehen wird deine gebäudeversicherung sonst nämlich nicht zahlen.

    aber warum nimmst du nicht einfach 'nen anderen mieter?
     
  20. kummer

    kummer Erfahrener Benutzer

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    Ich mache es so, die Küche wird als Pauschale monatlich mit 20 Euro gezahlt. E-Geräte sind, sofern Reperaturen nötig, vom Mieter getragen.
    Fotos beim Übergabeprotokoll machen und unterschreiben lassen. Damit fahre ich über Jahre gut und ohne Probleme.
     
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