Wie verhalte ich mich vor dem Auszug bei folgender Sachlage...?

Diskutiere Wie verhalte ich mich vor dem Auszug bei folgender Sachlage...? im Wohnungsgröße Forum im Bereich Mietvertrag über Wohnraum; Antwort gleich im ersten Thread: Hallo, gut aufgepasst ist mir gänzlich entgangen, thank you :61: Gruß BHShuber

  1. #61 BHShuber, 11.01.2017
    BHShuber

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    Hallo,

    gut aufgepasst ist mir gänzlich entgangen, thank you :61:

    Gruß
    BHShuber
     
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  3. AJ1900

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    Egal was gefordert wird, die Frage ist doch, ist es begründbar? Von mir aus kann er ja versuchen sein Forderungen mittels des irgendwann in der Zukunft zu entscheidenden Prozesses der Nachbarn durchzusetzen, allein, das sehe ich nicht kommen.
    Mal ganz abgesehen davon das keiner weiss wann, was und ob überhaupt entschieden wird. Außerdem, was soll der Nachbar für ein Interesse haben ihm das Ergebniss in einigen Monaten oder Jahren überhaupt mitzuteilen, usw. usw.?
     
  4. #63 Papabär, 11.01.2017
    Papabär

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    Manchmal macht man sowas auch einfach nur, damit es zukünftig korrekt läuft. Ich sehe da nichts Verwerfliches dran. Und selbst wenn der TE irgendwelche Forderungen stellt, wird ein Richter ihm die ja nur dann zugestehen, wenn sie berechtigt sind - d.h. wenn der Vermieter zuvor in unzulässiger Weise zu viel abkassiert hat (um mal bei der Polemik zu bleiben).

    Man könnte fast meinen, dem TE wird hier der Versuch dessen vorgeworfen, was der Vermieter möglicherweise über einen längeren Zeitraum gemacht hat.
    Ich schätze, wosik wird dem Vermieter keinen Vorsatz unterstellen.
     
  5. wosik

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    Vorsatz war mit Sicherheit nicht im Spiel, dass die Wohnungen wahrscheinlich deutlich kleiner sind. Das hat was mit dem damaligen Architekten zu tun, der wohl nicht sehr genau gearbeitet hat und die Schrägen nicht vernünftig berücksichtigt hat. Mein Vermieter hat vor einigen Wochen auch schon nett auf meine freundlich geschriebene email geantwortet und versucht die Sachlage mit dem Architekten vorab zu klären. Ich hatte den Eindruck, dass mein Vermieter es auch nicht komplett abwegig findet, dass beide Wohnungen kleiner sind, als angegeben.

    Inwiefern diese beiden Gutachten meinen Vermieter dazu bringen, mir bei der Abnahme entgegenzukommen, wird sich zeigen. Müssen tut er momrntan gar nichts. Alles eine Frage der Verhandlungen, auch im Hinblick zu dem Verfahren bei meinem Nachbar, bei dem die 10% Grenze wohl gerichtlich entschieden wird. Auch wird die Mieterhöhung nochmal konkretisiert werden, da dort die 10% Regelung nicht mehr greift.

    Am Montag habe ich den Termin bei einem sehr erfahrenen Fachanwalt für Mietrecht....ich werde berichten...
     
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  6. AJ1900

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    Ich sehe da auch nichts verwerfliches drin, ich halte es nur für wenig erfolgsversprechend, wenn man nicht auch vor hat zu klagen, weil es ja offenbar nach der eigenen Rechnung keinen Grund gibt, und man am Monatsende eh auszieht.
    Aber bitte, Anwälte müssen ja auch leben.
     
  7. wosik

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    Der Sachverhalt ist ja etwas komplexer, da macht es aus meiner Sicht Sinn, einen geringen Betrag für ein Beratungsgespräch zu investieren. Es geht da ja auch um das geschickteste Verhalten in Bezug auf die Mieterhöhung und der Gesamtsituation. Würde ich jetzt nicht ausziehen, würde ich sicherlich zurückhaltender agieren und noch abwarten.
     
  8. AJ1900

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    Na ja, der eigentliche Punkt an der Sache ist, das man davon ausgehen kann, das die eigentliche Rechtsfindung in dem Fall so komplex und teuer wird, das man es am besten eh gleich sein lassen kann.
    Zumal unter dem Gesichtspunkt das du eh ausziehst. Wie gesagt, es bleibt dir ja unbenommen, erfahrungsgemäß sind aber an so etwas die einzigen die was von dem Streit haben die Anwälte.
     
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  9. #68 Pharao, 11.01.2017
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 11.01.2017
    Pharao

    Pharao Gast

    Hi,

    und was nützt dir das jetzt, das die beiden Wohungen vom Vermieter als "gleich" gesehen wurden :?

    Fakt ist aktuell nur: das die beiden Wohnungen nicht gleich groß sind (und anscheinend auch nicht der Größe laut MV entsprechen)! Oder sind die Vermesser hier zu einem gleichen Ergebnis gekommen :? Aktuell geht es hier also nur um die Frage: hat einer der Vermessser hier einen Fehler gemacht oder nicht (ja/nein)?

    Tut es nicht. Lediglich gibt das unterschiedliche Ergebnis jetzt Fragen auf, die man ggf. eben weiter abklären müsste. Und statt hier ständig auf nichts rumzureiten, hättest du deine Wohnung schon längst selber vermessen und würdest mal Fakten schafen.

    Verstehe den Ansagt nicht, warum die Nachbarwohnung oder das Gutachten vom Nachbar was mit deiner zu tun hat! DEIN Gutachten sagt eben aktuell was anderes aus und das zählt erstmal mehr als "der Vermieter meint, das beide Wohnungen exakt gleich größ wären"!

    Dann vergleiche doch jetzt einfach mal das Gutachten von deinem Nachbar und das von deiner Architektin. Und was stellst du da fest bezüglich der Wohnungsgrößen :?

    Ach nee, sag blos .... :91:


    Den Rest lese ich mir jetzt auch garnicht mehr durch, weil ich eigentlich hier schon weg bin.

     
  10. wosik

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    Da wir uns hier im Kreis drehen und es auch eher langweilig wird, nur noch ein Satz dazu:

    Dieser Fall ist eine Kombination zwischen Recht, ungeklärten Dingen und Moral. Und wir haben einen Vermieter, der das laut email Antwort ähnlich empfindet. Was daran abwegig ist, sich diesbezüglich beraten zu lassen erschließt sich mir nicht und das geht ja nicht nur mir so hier.

    Also, abwarten...
     
  11. AJ1900

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    Daran ist erst mal gar nichts abwegig. Nach einer gewissen Anzahl von Prozessen erkennst du aber, das es vor dem Zivilgericht selten darum geht dir zu deinem Recht zu verhelfen, sondern um die Aktenlage und darum wer die Kosten trägt. Und je komplexer der Fall ist, desto schlimmer.
    Kurz gesagt die Kosten zu deinem vermeindlichen Recht zu kommen, sind meistens so hoch, das das Unrecht nicht in 8qm mehr oder weniger liegt, sondern darin das du erst mal hinz und kunz bezahlen darfst um das festzustellen, oder auch nicht, und es am Ende eh in einem Vergleich endet.
    Zumindest kann man das so sehen.
    Noch mal ganz von den Stunden die du über nervigen Schriftsätzen deiner oder der Gegenseite verbringst. Im Grunde lohnen sich die meisten dieser Art von Prozesse weder finanziell noch in sonstiger Hinsicht, nur wenn man das erkannt hat, sind sie meist schon so teuer, das es schwer fällt auszusteigen.
     
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  12. #71 wosik, 12.01.2017
    Zuletzt bearbeitet: 12.01.2017
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    Die Wahrscheinlichkeit, dass ich klagen werde, ist absolut unwahrscheinlich bis ausgeschlossen. Das hatte ich hier eigentlich auch erwähnt, Es geht viel mehr darum, die verschiedenen Aspekte die in diesem Fall eine Rolle spielen anwaltlich einmal durchzuspielen. Nicht mehr und nicht weniger...
     
  13. AJ1900

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    Ist doch auch in Ordnung. Schaden kann es ja nicht.
     
  14. #73 BHShuber, 12.01.2017
    BHShuber

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    Hallo,

    und hoffentlich informierst du uns dann was der Anwalt der was kann halt, dann für eine Meinung dazu hatte, bitte?

    Gruß
    BHShuber
     
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  15. wosik

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    Und wie jemand schon schrieb, werde ich zusätzlich das erwartete Verfahren bei meinem Nachbarn mit einer Chipstüte verfolgen ( Kontakt habe ich mit ihm). Wenn dann herauskommen sollte, dass die 10% Grenze geknackt wurde, muss endgültig geklärt werden, ob unsere Wohnungen tatsächlich gleich groß sind. Dieses kann sogar im Interesse des Vermieters sein, der momentan davon ausgeht.

    Vieleicht wird jetzt deutlich, dass die Wohnung von meinem Nachbar noch sehr relevant werden KANN aber nicht muss.
     
  16. AJ1900

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    Nö, was das mit dir zu tun hat, ist einfach nicht nachvollziehbar? Den ganzen Schmutz den dein Nachbar da nun durchzieht, sollte es zum Erfolg führen, wirst du ähnlich durchziehen müssen, dann nur wohl einige Jahre Später, und ohne Zugang zu Wohnung.
    Und ob und was ein anderer Richter da dann urteilt, selbst bei einer angenommenen gleichen Sachlage, ist noch eine ganz andere Frage.
    Davon abgesehen muss deine Chipstüte ganz schön groß sein, denn solche Prozesse ziehen sich normalerweise ganz schön hin. Und was in 1-2 Jahren ist, wer weiß das schon, das hast du vieleicht schon ganz andere Probleme?
    Aber gern kannst du uns natürlich informiert halten.:15:
     
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    Verliert mein Nachbar das Verfahren, ist das Thema durch und ich werde mich zumindest nachträglich nicht mehr um meine Wohnung kümmern. Gewinnt er das Verfahren, kann es gut sein, dass meine Wohnung wieder eine Rolle spielen wird. In welcher Form, wird man sehen. Zumindest wird es wieder interessant herauszubekommen, ob die Wohnungen wie von meinem Vermieter vermutet, gleichgross sind.

    Jetzt klar, warum das Ergebnis des Nachbarn eben doch relevant ist ? :-)
     
  18. AJ1900

    AJ1900 Erfahrener Benutzer

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    An welche Form, ausser einem Prozess, denkst du denn?

    Und wie soll das praktisch von statten gehen, wenn du da schon lange nicht mehr wohnst?
     
  19. wosik

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    Genau diese Dinge wollte ich am Montag mit dem Anwalt besprechen...:-)
     
  20. #79 immobiliensammler, 12.01.2017
    immobiliensammler

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    Dann frag ihn auch nach dem Stichwort Verjährung, es ist schließlich nicht auszuschließen, dass der Prozess Deines Nachbarn mit Gutachten etc. länger als drei Jahre dauert!
     
  21. wosik

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    Laut Anwalt vom Nachbarn geht es deutlich schneller und der führt seit 20 Jahren diese Prozesse...;-)
     
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Wie verhalte ich mich vor dem Auszug bei folgender Sachlage...?

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