Wie Wohnung vermieten? (warm oder kalt)

Dieses Thema im Forum "Abrechnungs-/Umlagmaßstab" wurde erstellt von hubidu, 13.12.2007.

  1. hubidu

    hubidu Neuer Benutzer

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    Hallo, ich bin neu hier :wink

    Mein Problem ist folgendes:

    1.) Ich hab 2006 ein Haus gebaut. 2 Wohnungen (1 Wohnung ca. 80 m² Dachgeschoß vermietet (1 Person), die zweite Wohnung selbst bewohnt EG u. 1.OG ca. 200 qm, bewohnt durch 4 Personen) Die zweite Wohnung soll später dann (ca. 20 Jahren ) in zwei seperate Wohnungen aufgeteilt werden. (Rente ?!)

    2.) Ich hab eine Öl-Zentralheizung mit Unterstützung durch Sonnenkollektoren und einen Kachelofen mit Wassereinsatz zur Warmwasseraufbereitung.

    3.) Eine reine Abrechnung nach Wärmemengenzähler bringt daher keine realen Zahlen, da ja den ganzen Sommer und auch im Winter ein Teil über regenerative Energien die Wärme bereitgestellt wird.

    Da es ja momentan ein Haus mit nur 2 Wohnungen ist, muss ich ja nicht nach der Heizkostenverordnung abrechnen.

    Wie würdet Ihr die Wohnung abrechnen?


    Grüße
     
  2. AdMan

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  3. Capo

    Capo Erfahrener Benutzer

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    Um Probleme zu umgehen, würde ich EHKVs wählen. Dazu dann WW und KW zähler installieren (zur Miete).

    Wenn du eine Warmmiete vereinbarst, wirst du drauf zahlen, weil die Verschwendung trotzdem überhand nimmt.
    Bei einer Pauschalen sieht es ähnlich aus.

    Nur so um das zu klären:
    du hast folgende Situation:
    EG bewohnst du (mit/ ohne Familie)
    1.OG vermietet 4 Pers
    DG eine Person.
    Ich zähle da 3 Wohneinheiten. :?
     
  4. RMHV

    RMHV Erfahrener Benutzer

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    Die Wertung ist zweifellos zutreffend.
    Die Frage der Verschwendung dürfte sich allerdings zumindest hinsichtlich der Heiz- und Warmwasserkosten eigentlich nicht stellen, da die Vereinbarung einer Warmmiete unwirksam ist. Heiz- und Warmwasserkosten müssen zwingend nach Heizkostenverordnung abgerechnet werden (BGH, Urteil vom 19. Juli 2006 - VIII ZR 212/05).
     
  5. hubidu

    hubidu Neuer Benutzer

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    Danke erstmal für die Antworten!

    Ich habe mich wahrscheinlich falsch ausgedrückt. Momentan sind es zwei Wohneinheiten. ( EG u 1 OG. bewohnt von meiner Familie - insgesamt 4 Personen) Das 2 OG= DG bewohnt von einer Mieterin.

    Es sind Zähler für Strom, Wasser (warm u. kalt) und Wärmemengenzähler vorhanden.

    Es stört mich nur ein bisschen, dass die Abrechnung wie im Mietvertrag angegeben - 30% Wohnfläche und 70 % Verbrauch nicht viel bringt.

    In der Abrechnung für 2006 belaufen sich die monatlichen Nebenkosten der Mietwohnung auf ca 50 € (Wasser, Heizung, Müll, Grundsteuer, Versicherungen)

    Ich will ja nicht unverschämt sein, aber die Abrechnung mit den WMZ macht viel Arbeit, und es kommt nichts raus; bzw. die Zuheizung durch Solaranlage und dem Kachelofen erfolgt für Sie komplett umsonst.


    Könnte man nicht einfach eine pauschale evtl nach qm z.B. 1 € oder 1,2 € machen, oder ist das nicht gesetzlich? Natürlich mit Absprache mit Mieter

    Ich will ja keinen Unfrieden schaffen, aber vielleicht wisst Ihr ja eine Alternative?

    Gruß

    hubidu
     
  6. BJAs

    BJAs Neuer Benutzer

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    hallo, ich bin gerade auf deine frage gestoßen weil wir uns derzeit in der gleichen situation befinden.
    mich würde jetzt interessieren wie du das "problem" gelöst hast. Hast du dich für eine pauschale entschieden?
     
  7. Heizer

    Heizer Erfahrener Benutzer

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    Die Energie die von der Sonne kann nicht umgelegt werden, da dafür keine Rechnung vorliegt. Die Investitionskosten für die Salaranlage muss mit in der Kaltmiete einkalkuliert sein, wenn man nicht auf den Kosten sitzen bleiben möchte.

    Daher können nur Kosten zur Verteilung herangezogen werden, die tatsächlich angefallen sind und nach Heizkostenverordnung umlagefähig sind.

    In einem selbstbewohnten Zweifamilienhaus muss nicht verbrauchsabhängig abgerechnet werden. Hier käme eine Abrechnung nach m² in Frage oder eine Heizkostenpauschale.

    Selbst wenn es später ein Dreifamilienhaus werden sollte gillt das, da die Solaranlage, zumindest bei der heutigen Gesetzeslage, von der Verbrauchserfassung befreit.


    Im übrigen ist die Abrechnung mit Wärmemengenzählern ein Kinderspiel. Dazu gibt es hier im Downloadbereich eine Exceltabelle die das erledigt.
     
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