Wieviel % Rendite erzielt man im Schnitt als Vermieter im Jahr?

Dieses Thema im Forum "Immobilienmarkt /Investments" wurde erstellt von Asterix, 08.08.2014.

  1. #1 Asterix, 08.08.2014
    Asterix

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    Servus

    da mir google keine sinnvolle antwort liefert frage ich mal hier nach.
    Mir ist bewusst dass es natürlich regionale Unterschiede gibt.
    Aber mit wieviel % Rendite kann ich als Vermieter rechnen?

    Vielen Dank


    Gruß
     
  2. AdMan

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  3. GSR600

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    Wo ist die Glaskugel?

    Naja irgendwas zwischen -100 und +100 ist möglich. Es gehen bestimmt auch andere Zahlen.
     
  4. #3 Asterix, 08.08.2014
    Asterix

    Asterix Neuer Benutzer

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    Was soll der Quatsch?
    Wird hier wohl ein paar Vermieter geben, die kein Problem damit haben darüber zu sprechen.
    Bei den Niedrigzinsen schaut man sich nach alternativen um.
    Ich habe aber schon oft gelesen, dass viele damit wenig bzw keinen allzu grossen Gewinn einfahren.
     
  5. GSR600

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    Naja aber das kann man nie pauschal sagen, wo liegt das Objekt, wie ist die Vermietbarkeit, der bauliche Zustand, wie hoch ist die gefahr für Mietausfälle oder Leerstände usw. usf.
     
  6. #5 Asterix, 08.08.2014
    Asterix

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    deswegen habe ich ja oben geschrieben man kann es nicht genau sagen, aber ca werte wären schön.
    Sind es eher 2-3% oder 4-5% würde für mich schon einen großen Unterschied machen.
     
  7. Syker

    Syker Erfahrener Benutzer

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    Hallo Asterix,

    Es gibt zu große Unterschiede um dir eine realistische Antwort zu geben. Eines meiner Objekte liegt aktuell bei 4,7% solange keine außerplanmäßigen Reparaturen anfallen. Ein anderes bei 6%. Hätte ich beim ersten Objekt einen heute marktüblichen Preis gezahlt würde die Rendite bei ca. 3% liegen.

    In anderen Regionen kann es ganz anders aussehen, sowohl besser als auch wesentlich schlechter.

    VG Syker.

    Solltest du ernsthaft Interesse an einer Geldanlage zwischen 5% und 8% könnte ich dir da evtl. einen Tipp geben...
     
  8. Andres

    Andres
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    Das ist doch mal eine Aussage! Wenn das für dich einen Unterschied macht, sind Immobilien die falsche Anlage.


    Überleg' dir mal, warum man das nicht genau sagen kann. Und damit meine ich noch nicht einmal, dass darüber keine ausreichend neutralen und repräsentativen Statistiken geführt werden.

    Wie möchtest du denn deine Rendite ermitteln? Vor allem: Wie möchtest du mit dem Kaufpreis umgehen? Setzt du laufend einen marktüblichen Verkaufspreis an und vergleichst die Differenz? Nimmst du einfach an, dass der Kaufpreis in 10/2030 Jahren bei Betrag X/Y/Z angekommen sein wird? Oder möchtest du Kauf- und Verkaufspreis außen vor lassen und nur den Einnahmenüberschuss im Vergleich zum eingesetzten Kapital betrachten? (Alle Verfahren sind unter bestimmten Voraussetzungen sinnvoll.)

    Soll die eigene Arbeitszeit in die Rechnung einfließen? (Grundsätzlich sinnvoll - aber woher weiß ich, wie lange du für bestimmte Aufgaben brauchst und welcher Satz für dich angemessen wäre?)

    Folgendes Beispiel: Du kaufst ein Objekt in Vollfinanzierung, d.h. du leihst dir wirklich alles von der Bank und steckst kein Eigenkapital hinein. Nach zehn Jahren verkaufst du das Objekt wieder. Danach stellst du alle Einnahmen, die du jemals aus der Immobilie hattest, allen Ausgaben gegenüber und kommst auf einen Überschuss von 1 Cent.
    Frage: Wieviel Prozent Rendite hast du gemacht? (Den Zeitraum darfst du dir aussuchen.)


    Ich will gar nicht, dass du alle diese Fragen beantwortest. Es geht um etwas anderes: Auf eine Immobilie einen Renditebegriff wie bei einem Sparbuch anzuwenden, ist völliger Unsinn. Das heißt nicht, dass man die Rentabilität nicht im Blick haben muss - es gibt genügend Vermieter, die das offensichtlich nicht tun, weil sie sonst schon längst verkauft hätten.

    Das untere Ende ist der Verlust des gesamten Privatvermögens, das obere Ende ist eine erfolgreiche Spekulation auf einen steigenden Wiederverkaufswert - beides kennt (fast) keine Grenzen. Die Spanne ist aber zu weit, als dass ein mittlerer oder durchschnittlicher Wert irgendeine Aussagekraft hätte.
     
  9. #8 immodream, 08.08.2014
    immodream

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    Hallo Asterix,
    nach fast 30 Jahren als Vermieter habe ich eine durchschnittliche Nettorendite von ca. 5 % erzielt.
    Das funktioniert bei mir aber nur, weil ich viele handwerkliche Tätigkeiten selbst erledige und auch die Vermietung und Verwaltung selbst betreibe.
    Vor ca. 20 Jahren , wo man für sein Erspartes teilweise über 8 % erhielt, haben mich viele Bekannte ausgelacht wie man so dämlich sein kann, sein Geld in ein Mehrfamilienhaus zu investieren.
    Heute, wo die Banken davon sprechen, dir für dein Geld am Besten noch eine Verwahrgebühr abzunehmen und die Inflation das Angesparte langsam auffrist , lache ich .
    Grüße
    Immodream
     
  10. #9 Nero, 09.08.2014
    Zuletzt bearbeitet: 09.08.2014
    Nero

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    Ich kann mich hier @mmodream nur anschließen. Vermietung ist angesichts der aktuellen Zinsstuation ein gewinnbringendes Geschäft, sofern die Grundvoraussetzungen vorhanden sind.

    Diese ergeben sich aus grunsätzlich, wie bereits erwähnt, aus dem Standort, einer soliden Mietsubstanz gehobener Qualiät und hieraus resultierenden stetigen Mieteinnahmen im oberen Segment.
    Eine sich hieraus ergebende einfache Bilanz aus Ausgaben (Rep. Mod, Schäd.) und Einnahmen (M.) fiel bei mir bisher vor diesem Hintergrund immer positiv aus.
    Ich habe mir seit 1998 noch nicht einmal die Mühe gemacht - den Gewinn in % zu berechnen.
    Die Häuser finanzieren sich selbst und unter dem Bilanzstrich bleibt mehr als genug für Rücklagen und sonstiges übrig.
     
  11. #10 immodream, 09.08.2014
    immodream

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    Hallo Nero,
    wie will man denn die Rendite wirklich errechnen?
    Man hätte dann vom Eigenkapital das Objekt komplett bezahlen müssen und alle handwerklichen Leistungen, Abrechnungen und Vermietungen von Profis gegen Rechnung machen lassen müssen.
    In Wirklichkeit haben die meisten von uns einen gewissen Eigenkapitalanteil eingesetzt und die Mieter zahlen das Objekt ab . Das die Zinsen und Tilgung wesentlich höher als der tatsachliche Kaufpreis sind verfälscht die Renditerechnung.
    Und die hunderte oder tausende von Stunden Eigenleistung, Verwaltung und Vermietung sind sowieso nicht berücksichtigt worden.
    Bei meiner Renditeberechnung habe ich nur den Kaufpreis berücksichtig, die groben Sanierungskosten / Wohnung und die derzeitigen durchschnittlichen Mieteinnahmen.
    Die Zeiten in denen die Bank mehr von meinem Konto abgebucht hat, als meine Mieter an Miete bezahlt haben ( Leerstand , Mietnomaden , vorsätzliche Verwüstungen der Wohnungen ) hab ich ganz verdrängt und bei den sogenannten Renditeberechnungen nicht berücksichtigt.
    Ich hab gottseidank die letzten 25 Jahre finanziell überlebt und das am Anfang manchmal hat am Abgrund.
    Deswegen kann ich immer nur den Kopf schütteln, wenn irgendwelche Hauskäufer mit dem spitzen Bleistift alles genau berechnen wollen.
    Grüße
    Immodream
     
  12. Nero

    Nero Erfahrener Benutzer

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    Hallo immodream,
    ich habe weder eine kaufmännische noch betriebswirtschaftliche Ausbildung. Die Frage der Rendite habe ich mir nie gestellt, ich wäre auch gar nicht in der Lage sie zu berechnen. Mathe stand eh noch nie in meiner Gunst.

    Die Häuser habe ich geeerbt (daher keinerlei Verpflichtungen gegenüber Banken) und, da geringer Sanierungs-/Instandsetzungsbedarf, eine gute Ausgangslage hinsichtlich weiterem Finanzierungsbedarf.(nämlich keinem)

    Mein Bleistift war/ist eher grob: Es hat mir im Sinne einer einfachen Bilanzierung genügt, einen Überblick über Aus- und Einnahmen zu erhalten. Sofern aufgrund vorgenannter Voraussetzungen das Ergebnis stets positiv (+/-Gewinn) ausfiel, kann ich zufrieden sein.

    Entscheidend ist - wie Du sagst - mit welchen finanziellen Voraussetzungen man in die Sache einsteigt und ob sich das Mietverhältnis grundsätzlich positiv (v.a. keinen Mitausfall, keine Schäden) entwickelt.
    L.G.
     
  13. #12 Pharao, 15.08.2014
    Zuletzt bearbeitet: 15.08.2014
    Pharao

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    Hi Asterix,

    natürlich können wir dir sagen, was bei uns so durchschnittlich rauskommt bei den einzelnen Immobilien, aber ob dir das was nützt ???

    Ich mein, neben der Lage, dem Zustand oder der Vermietbarkeit einer Immobilie sind soviele weitere Dinge da mitentscheidend, das eine pauschale Aussage oder Werte von anderen Immobilienbesitzern dir m.E. garnix nutzen wird, denn je nach dem was du dir zulegen willst, kann das einfach wirklich völlig anders aussehen.

    Wenn du als vorhast dir eine Immobilie zu zulegen a`la Geldanlage, dann wirst du wohl oder übel nicht darum kommen, dir für jede einzelne Immobilie die in Betracht kommen kann, dir das selber auszurechen bzw. abzuschätzen was am Ende wirklich übrig bleibt.
     
  14. #13 rechner, 26.08.2014
    rechner

    rechner Gast

    Liegenschaftszins

    Wenn ich den Zeitwert meiner Immobilien zugrunde lege, komme ich stets auf Verzinsungen von 3-4% (nach Hausgeld und Großreparaturen und Mietausfall). Wenn ich den Einkaufswert zugrunde lege, komme ich im Osten auf eine Verzinsung von etwa 2%, aufstrebender Lage im Westen von etwa 6%. Rechne ich die Wertveränderung in die Rendite ein, so komme ich im Osten auf eine leicht negative Verzinsung, im Westen auf eine noch bessere Verzinsung als 6%. Entscheidend für die Verzinsung ist die Kaufentscheidung.
     
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