WinCasa: Mieter behalten, alles andere auf 0 setzen

Dieses Thema im Forum "Sonstige Programme" wurde erstellt von T.Peck, 15.01.2014.

  1. T.Peck

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    Ein freundliches Hallo an alle Forumsmitglieder :verrueckt008:

    Meine erste frage hier dreht sich um WinCasa 2011...

    Nach einiger Eingewöhnungszeit komme ich eigentlich recht gut mit dem Programm zurecht und wollte nun noch einmal frisch von 0 anfangen, um etwaige Fehlbuchungen etc. aus dem Programm zu haben.

    Frage 1: Gibt es eine Möglichkeit, das Programm nochmal komplett auf 0 zu setzen, ohne es zu de/installieren?

    Frage 2: Gibt es eine Möglichkeit ALLEIN die Mieterdaten zuvor zu exportieren, um nur diese in die frische Installation zu übernehmen?


    Vielen Dank für jegliche Hilfe :)
     
  2. AdMan

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  3. #2 Martens, 16.01.2014
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    moin,

    WinCasa 2011 ist nicht mehr aktuell. Trotzdem gibt es eine hotline, kostenpflichtig natürlich.

    1. Man kann problemlos neu installieren, das dauert ja nicht lange. Ansonsten weiß ich nicht, was "auf Null setzen" bedeuten soll.

    2. Eins der großen Mankos von WinCasa ist die Möglichkeit, Datensicherung nur für die komplette Datenbank betreiben zu können. Kein Einzelobjekt, schon gar keine Einzeldaten, nur komplett...

    Christian Martens
     
  4. T.Peck

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    Hallo

    Mit "auf Null setzen" meinte ich, ob es im Programm selber die Möglichkeit gibt, alle Daten zurückzusetzen. Somit müsste ich nicht extra de/installieren.

    Ich habe aber noch einige weitere Fragen:

    - Durch Fehlbuchung haben einige Mieter nun ein falsches Saldo. Kann ich diese Salden manuell (ohne Kontenbewegung) angleichen, oder dies mit einer Stornobuchung ermöglichen? Wenn ja, wie?

    - Ich möchte einige Kontenschlüssel löschen, da sie für mich unnötig sind. Bei einigen ist dies nicht möglich, da auf ihnen schon einmal (fehlerhaft) gebucht wurde. Kann ich diese Buchungen löschen (wieder ohne Kontenbewegung) so das die Schlüssel wieder "löschbar" werden?

    Vielen Dank für jegliche Hilfe....

    LG :)
     
  5. Andres

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    Ich habe von WinCasa keine Ahnung, trotzdem kann ich dir sagen:

    Wenn das anders als durch eine Stornobuchung gehen würde, wäre das ein Verstoß gegen die GoB (Revisionssicherheit). Kann mir nicht vorstellen, dass das geht ...


    Gleicher Einwand wie oben, zusätzlich: Die Erstellung des Kontenrahmens ist eine derartig weitrechende Entscheidung, dass man von den mitgelieferten Standardrahmen nur abweichen sollte, wenn man wirklich weiß, was man da tut.

    Wenn das übliche Schema des Programms nicht zu den eigenen Methoden passen sollte, wäre auch ernsthaft zu überlegen, ob man nicht zu einer anderen Lösung greifen will.
     
  6. #5 Martens, 16.01.2014
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    Man kann in WinCasa Buchungen weitgehend editieren und man kann sie auch spurlos löschen. Alles andere wäre ziemlich praxisfremd...
    Man kann auch (nötigenfalls mehrfach) Anfangsbestandsbuchungen machen, wenn einem der Vortrag nicht "gefällt". :D
    Es gibt ja keine richtige Bedienungsanleitung zum Programm, aber den Schnelleinstieg sollte man ausdrucken und die Hilfeseiten ggfs. auch. Sind ja nur ca. 500 Seiten ;)

    Wie ist die "Revisionssicherheit" als Anforderung an die Buchhaltung eines WEG-Verwalters begründet?

    Man muß ja davon ausgehen, daß diese Buchhaltung von Laien verstanden werden muß, nämlich von Eigentümern und Anwälten / Richtern. Wenn man da mit zuviel storni und Korrekturbuchungen kommt... ist der Erklärungsaufwand zumindest enorm, vorsichtig ausgedrückt.

    Wird bei WinCasa ein Standardkontenrahmen mitgeliefert?
    Gibt es überhaupt einen Standardkontenrahmen in der Wohnungswirtschaft, der auch tatsächlich weitgehend Verwendung findet?

    Hausverwaltungsprogramme sollten so flexibel sein, daß sie sich den Anforderungen der Verwalter und auch der Wohnungseigentümer anpassen lassen. Alles andere wäre in der Praxis ziemlich - äh - hinderlich.
    WinCasa erfüllt auch in der Version 2011 diese Anforderungen zu einem guten Teil.

    Christian Martens
     
  7. Andres

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    Die GoB sind bekanntlich nicht vollständig kodifiziert, aber dieser hier ist in § 239 Abs. 3 HGB recht explizit geregelt. Dann gibt es noch die GoBS, wie in diesem Schreiben des Bundesfinanzministeriums bekanntgegeben (lesenswert - 1978 war man offensichtlich noch in der Lage, sich aus technischen Fragen weitgehend herauszuhalten und solche Normen ergebnisorientiert zu formulieren) und natürlich umfangreiche Kommentierung.

    In der Praxis kenne ich es aus verschiedener Buchhaltungssoftware so, dass es Möglichkeiten gibt, eine Buchung "vorläufig" aufzunehmen (heißt dann Buchungsstapel, Eingangskorb, ...). Solche Buchungen tauchen nicht in den diversen Auswertungen auf und vor bestimmten Aktionen wird zumindest gewarnt (evtl. auch gesperrt), dass sich dort noch Buchungen befinden. Wenn die Buchung dann aber ins Journal eingetragen wird, ist das endgültig - von technischen Tricksereien außerhalb des dokumentierten Funktionsumfangs abgesehen.

    Das betrifft grundsätzlich jeden, der der Buchführungspflicht unterliegt, also u.a. jeden gewerblichen Verwalter. Für den TE mag das nicht zutreffen, für Teile des Nutzerkreises von WinCasa aber ganz sicher. Daher würde mich alles andere wie gesagt sehr wundern.


    Beworben wird ein "Musterkontenrahmen".


    Wäre mir nicht bekannt.


    Davon gehe ich aus. Nur hört sich die Fragestellung für mich ein bischen nach "Ich will das Ding komplett 'umbasteln'" an und das dürfte - bei aller Flexibilität - eine schlechte Idee sein.
     
  8. #7 Martens, 17.01.2014
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    Wir reden hier nicht von der Geschäftsbuchhaltung eines kommerziellen Hausverwalters, wir reden von der Buchhaltung der Wohnungseigentümergemeinschaft. Eine WEG ist aber weder ein Kaufmann noch ein Handelsunternehmen, somit frage ich mich, wo die Anwendung des HGB für WEGs verankert ist?
    Der zweite link bezieht sich auf "nach steuerlichen Vorschriften" zu führende Buchhaltung, auch hier kein Bezug zum WEG.

    Die erste Frage bei einem Gesetz oder einer Verordnung o.ä. ist doch immer: erstreckt sich der Gültigkeitsbereich bzw. die Anwendungsvorschrift auf den vorliegenden Fall?

    Verstehe mich richtig, eine WEG-Buchhaltung ist kein Kinderspielplatz und auch ich halte mich grundsätzlich an die GoB, damit das Ganze nachvollziehbar und erklärbar bleibt und ggfs. bei Gericht verstanden wird. Nur das mit der Revisionssicherheit... :)

    Genau, es ist "ein" Kontenrahmen hinterlegt, den muß ich aber nicht nehmen. Meist hat eine Hausverwaltung ja bereits vor WinCasa oder ähnlichen Programmen bereits Buchhaltung betrieben und verfügt über einen Kontenrahmen oder ein Gerüst dazu.

    Mir auch nicht, ich bin aber Quereinsteiger.
    Wenn es also keinen Standardkontenrahmen gibt, muß man sich selbst einen basteln, wie das geht, erfährt der Nutzer aus dem "Handbuch".

    Nö, da sitzt jemand vor seiner zu erledigenden Arbeit, hat WinCasa gekauft oder als Testversion geladen und einfach mal angefangen, wie sich seine Objekte da abbilden lassen und wie gebucht wird usw. Nun hat er ein paar Erfahrungen gemacht und würde gerne nochmal neu aufsetzen, aber eben nicht bei Null anfangen wollen, die Mieterstammdaten sollten erhalten werden.
    So lese ich das zumindest, ist aber auch nur Spekulatius.

    Christian Martens
     
  9. #8 chapi2305, 17.01.2014
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  10. #9 Martens, 17.01.2014
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    Nun ja, die Frage lautete aber:

    Ich kenne diesen Kontenrahmen, weiß aber nicht, ob er bei der Verwaltung von Mieterhäusern verbindlich vorgeschrieben oder überhaupt sinnvoll anwendbar ist.
    Der selbstverwaltende Hauseigentümer und die mittelständische Hausverwaltung werden jedenfalls einen Großteil der Konten dort nicht benötigen.
    Nur der Vollständigkeit halber: der in WinCasa vorgeschlagene Kontenrahmen ist wieder ein anderer...

    Christian Martens
     
  11. T.Peck

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    Genauso ist es. Ich habe nun einige Wochen mit WinCasa gearbeitet und möchte nun einfach einige Fehler wieder ausbügeln. Die Software soll ab nächstem Jahr "ernsthaft" zum Einsatz kommen, doch bis dahin möchte ich natürlich schon genauso buchen, wie es mit der alten Software noch getan wird.

    Sollte also ein Export der Mieterdaten nicht möglich sein, muss ich wohl alle Fehler händisch ausbügeln. Dies fängt bei etwaigen Stornobuchungen (ich habe die Möglichkeit dazu leider noch immer nicht gefunden) an; und hört bei Löschungen von Buchungen (am besten ohne den Kontostand zu beeinflussen) auf.

    Ein kompletter Neustart der Software wäre mir persönlich am liebsten, die Neueingabe aller Mieter (80 Parteien) aber überhaupt nicht.
     
  12. Andres

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    Nirgends. Meine Behauptung war lediglich, dass Teile des Nutzerkreises (das wären z.B. gewerbliche Vermieter, die die Umsatz- oder Gewinngrenze erreichen) diesen Bestimmungen unterliegen und dass ich daher davon ausgehe, dass WinCasa eine HGB-konforme Buchführung anbietet.

    Dass das für bestimmte Nutzer - ich vermute: die Mehrzahl - nicht weiter relevant ist, möchte ich gar nicht bestreiten.
     
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