Winterdienstpauschale

Dieses Thema im Forum "Reinigung" wurde erstellt von köln50667, 12.01.2016.

  1. #1 köln50667, 12.01.2016
    köln50667

    köln50667 Neuer Benutzer

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    haben eine Winterdienstpauschale mit einem Unternehmen vereinbart. Jetzt hat es nicht geschneit kann ich trotzdem umlegen?
    Ich sehe es wie bei einer Versicherungsprämie, die ja auch gezahlt wird, auch wenn nichts passiert ist
     
  2. AdMan

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  3. dots

    dots Erfahrener Benutzer

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    Wen willst du umlegen? Den Unternehmer?
    Das magst du vielleicht können, darfst es aber trotzdem nicht.

    Alles andere kommt auf den Mietvertrag an.
    Was ist dort vereinbart?
     
  4. #3 koeln50667, 12.01.2016
    koeln50667

    koeln50667 Gast

    Im Mietvertrag gilt als umlagefähig : die Kosten der Winterwartung, des Winterdienstes
     
  5. Nanne

    Nanne Erfahrener Benutzer

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    Nicht vergleichbar mit Versicherungen. Vergleiche es aber mal mit Treppenhaus-Reinigung. Angenommen, das Treppenhaus ist komplett sauber, braucht also keine Reinigung, den Reinigungsdienst wirst Du aber bezahlen müssen, weil Pauschale vereinbart wurde. Ob man das so vergleichen kann?
    Umlage auf M. müsste im MV vereinbart sein.
     
  6. #5 koeln50667, 12.01.2016
    koeln50667

    koeln50667 Gast

    die Kosten des Unternehmens, welches mir die Pauschale / die Kosten in Rechnung gestellt hat, möchte ich so dann unter die Abrechnungsposition Winterdienst /Winterwartung in die Abrechnung der Mieter einfließen lassen, auch wenn es nicht geschneit hat oder glatt war.
     
  7. #6 koeln50667, 12.01.2016
    koeln50667

    koeln50667 Gast

    Vielen Dank
     
  8. Pharao

    Pharao Erfahrener Benutzer

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    Hi Nanne,

    in gewisser Hinsicht m.E. schon. Denn eine Hausversicherung rechnet man auch mit den Mietern ab, wenn kein Schadensfall eingetreten ist.

    Naja, meiner Meinung nicht ganz vergleichbar, weil das Treppenhaus i.d.R. auch vom Reinigungsunternehmen geputzt, wenn es Sauber ist. Der Winterdienst dagegen kommt i.d.R. nur, wenn es auch was zu tun gibt.
     
  9. Jobo45

    Jobo45 Erfahrener Benutzer

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    Aber es war ja Winter und da ist eben mit Schneefall und Glätte zu rechnen und um Deiner Verkehrssicherungspflicht im Schneefall nachkommen zu können, brauchst Du eben einen Winterdienst. Ich sehe da kein Problem diese Kosten auf die Mieter (wenn die Verträge das hergeben) zu verteilen. Natürlich müssen sich diese Kosten wie auch alle anderen Kosten, auch wirtschaftlich vertreten lassen.
     
  10. Nanne

    Nanne Erfahrener Benutzer

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    Ich meine, eine Versicherung ist eine Solidargemeinschaft, demnach nicht vergleichen mit Winterdienst. Es wird wohl bezügl.des Winterdienstes auf die Vereinbarung der Parteien ankommen. Mit dem Vergleich "Kehrwoche" möchte ich mich auch nicht festlegen.
     
  11. #10 ImmerPositiv, 13.01.2016
    ImmerPositiv

    ImmerPositiv Erfahrener Benutzer

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    Hallo,

    Diese wird bei uns immer umgelegt, bezahlen müssen wir sie ja auch, ob es jetzt schneit oder nicht.

    Bei uns ist das ein Pokerspiel, man kann die Winterdienst so bestellen dass er nur berechnet wenn es schneit und er den WD ausübt (Also Betrag X pro Einsatz) oder man nimmt die WD Pauschale ... Die letzten Jahre hat der Unternehmer verdient weil. Er kaum bis gar ich hier raus musste, hätten wir nach Std. Gewählt wären kaum Kosten für den WDR entstanden, dann hatten wir einen schlimmen Winter und da hatte das Unternehmen die Popo Karte.

    Aber gut ...Ja, man kann dir Kosten umlegen wenn sie im MV vereinbart sind, auch wenn es keinen Schnee gegeben hat, die Stadt kassiert hier auch Winterdienst für die Straße und die muss auch gezahlt werden egal ob gestreut und Geräusche t werden musste oder nicht.

    Was wir aber jetzt vereinbart haben mit dem Unternehmen dass sie wenigstens regelmäßig den Bürgersteig reinigen und das Unkraut was ab und an mal durchkommt auf dem Bürgersteig vor den Häusern wenn es keinen Schnee gab ;-)

    LG
    ImmerPositiv
     
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