Wirtschaftskrise Verkaufszwang

Dieses Thema im Forum "Kündigung" wurde erstellt von trudel, 29.05.2009.

  1. trudel

    trudel Neuer Benutzer

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    Hallo zusammen.
    Durch die allgemeine wirtschaftliche Lage bin ich gezwungen ein Mietshaus (Einfamilienhaus) zu verkaufen.
    Nun habe ich folgendes Problem und wollte eure fundierte Meinung hören.
    Der Mieter, mit welchem ich sehr gut auskomme, bewohnt das Haus schon seit ca. 30 Jahren.
    Wie bekomme ich Ihn am besten höflich / oder wenns nicht anders geht auch unhöflich raus. Was sind die Bedingungen? Was sind ersten Handlungen? Auf was muss ich achten?

    Wenn ich das Haus jedoch mit Mieter verkaufen würde, so sagte mir der Markler, dann hat das Haus einen erheblich niedrigeren Wert, da dann anahnd der Miete der Verkaufswert berechnet wird und die Miete ist leider viel zu gering um auf den eigentlichen Wert des Hauses zu kommen:(

    Also bleibt mir nichts anderes übrig wie den Mieter rauszubekommen...

    Danke für eure Ideen und Ratschläge
     
  2. AdMan

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  3. #2 lostcontrol, 29.05.2009
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    du bekommst ihn ohne kündigungsgrund garnicht raus.
    mit dem problem bist du allerdings nicht alleine, findest du hier häufig.
    nur: die antwort bleibt die gleiche, ohne kündigungsgrund keine chance...

    du könntest ihm natürlich geld anbieten, wenn er freiwillig auszieht.
    kannst ihn ja höflich darauf aufmerksam machen, dass du käufer hast, die selbst reinziehen wollen und die ihm ja dann ohnehin auf eigenbedarf kündigen würden (und dagegen hat er halt herzlich wenig chancen) und dass er somit besser fährt, wenn er sich von dir auszahlen lässt, denn von den käufern wird er nichts bekommen...
     
  4. #3 F-14 Tomcat, 29.05.2009
    F-14 Tomcat

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    die Kündigungsgründe findest du im § 573 BGB

    ein Kündigunggrund könnte für dich besonders interessant sein § 573 Abs. 2 Satz 3
    auch wenn hier die Preisunterschiede ziemlich groß sein müssen könnte es dennoch die Möglichkeit sein und vieleicht wäre eine Mieterhöhung eine Entscheidungshilfe
     
  5. #4 lostcontrol, 29.05.2009
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    tomcat - das haben wir jetzt schon so oft gelesen, aber kennst du auch nur einen einzigen fall, bei dem das in diesem zusammenhang (also verkaufswunsch) funktioniert hätte?
    ich würd mir da keine hoffnung machen...
     
  6. trudel

    trudel Neuer Benutzer

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    hm das ist ja nicht gerade erbaulich.
    es bleibt also einem nur die wahl, jetzt schon einen käufer zu suchen, und im schlimmsten fall ein angebot anzunehmen, wo der käufer sagt "ok da ist ja jdm drin also sehe ich das als renditeobjekt, ergo zahle ich Miete mal faktor x"

    besser wäre schon, wenn ich den mieter rauskriege, damit ich das haus dann leer zu einem weitaus besseren preis verkaufen könnte.

    aber wenn eine finanzielle schieflage des eigentümmers nicht rechtlich abgesichert ist um dem mieter kündigen zu können finde ich das schon recht seltsam. Es ist doch in Gesetzen in DT. sonst auch alles geregelt.
    Haben denn nur die Mieter Rechte???:(
     
  7. #6 lostcontrol, 30.05.2009
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    man könnte manchmal den eindruck gewinnen...

    dagegen grundgesetz:
    "eigentum verpflichtet".
     
  8. #7 F-14 Tomcat, 30.05.2009
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    in Dubai kann mann auch gut leben
     
  9. #8 lostcontrol, 30.05.2009
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    frau weniger...
     
  10. #9 Christian, 02.06.2009
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    Hallo,

    der Wert einer Sache ist genau der Betrag, für den er verkauft wird - nicht mehr und nicht weniger, sonst wäre die Sache nicht verkauft worden. So gesehen kann man den Wert nicht vorher "festlegen" oder berechnen. Ist der Wunsch-Preis zu hoch, wird man das Haus nicht los, also ist es den Wunschpreis nicht wert. Legt der Makler den Preis zu niedrig fest, verkauft der Verkäufer nicht, weil der Wunschpreis nicht dem Wert entspricht.

    Was nützt es, wenn in 99,9% der Fälle ein Haus ohne Mieter besser "an den Mann gebracht" werden kann, du aber jemanden findest, der ein haus MIT Mietern sucht und dafür richtig Geld bezahlen will? Dann können dir die 99,9% egal sein ...
     
  11. #10 lostcontrol, 02.06.2009
    lostcontrol

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    das ist genau die argumentation, warum die gerichte das mit der "wirtschaftlichen verwertung" als kündigungsgrund in fast allen fällen nicht gelten lassen...
     
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