Wohnung vermieten an Flüchtlinge und vorgehen beim Auszug

Dieses Thema im Forum "MV - Allgemeine Fragen" wurde erstellt von repo, 17.02.2016.

  1. repo

    repo Gast

    Hallo,

    ich habe einige Fragen zwecks Vermietung an Flüchtlinge.
    ich habe mehrere 1 Zimmer Wohnungen gekauft und selbst renoviert.
    Nach der Beendigung der Renovierungsarbeiten kam regelrecht eine Asylantenflut auf die Stadt zu.
    Was für ein Zufall, das ich gerade mehrere Wohnungen frei hatte.
    Also habe ich alle vermietet.
    Die Miete, die Nebenkosten, die Heizkosten und die Kaution bezahlt die Stadt.
    Nun kommt es aber vor, dass einige Mieter schon nach 1,2 Monaten einfach ausziehen.
    Obwohl im Vertrag steht, dass für den Zeitraum von einem Jahr auf das ordentliche Kündigungsrecht verzichtet wird.
    Aber selbst wenn dieser Paragraph nicht wäre ziehen einige einfach aus ohne zu Kündigen.
    Diese Personen gehen dann einfach zum Rathaus, geben an, nicht mehr in der Wohnung zu wohnen und prompt wird die Zahlung von der Stadt eingestellt.
    Laut Aussage der Stadt ist es mein Problem, ob die Kündigen oder nicht. Dies hätte mit denen nichts zu tun.
    Sie stellen nur die Zahlung sofort ein, wenn entsprechende Meldung kommt.
    Nun gut, ich habe ja noch die Kaution. Also behalte ich einfach die Kaution denke ich mir, sind ja genau 3 Nettokaltmieten.
    Nun fragt mich aber die Stadt, weshalb ich die Kautionen nicht ausbezahle in diesen Fällen bzw. ich kein Recht darauf hätte, die Kaution zu behalten.

    Meine Frage an die Experten hier:
    ich habe kein Übergabeprotokoll beim Auszug, da diese Personeneinfach den Schlüssel abgeben und verschwinden.
    Die Wohnungen werden teilweise im stark verschmutzten Zustand zurückgelassen, Wände und E-Geräte sind zum Teil Beschädigt.
    Dasalles in wenigen Monaten.
    Wenn es nicht das Problem der Stadt ist, wenn diese Leute einfach ohne irgendwelche Gesetzesgrundlagen ausziehen, weshalb mischt sich dann die Stadt bei der Angelegenheit mit der Kaution ein?
    Außerdem habe ich den Beamten bei der Stadtverwaltung gefragt, ob ich NK und HK Abrechnungen direkt dort abgeben kann.
    Auch in diesem Fall heißt es nein, ich darf der Stadt die Abrechnungen nicht geben. ich soll die Abrechnung den jeweiligen Mietern geben, und diese müssen die Abrechnungen der Stadt geben zwecks Nachzahlung.


    Kurz gefasst heißt es für mich als Vermieter, finanzielle Nachteile der Vermietung an Flüchtlinge sind mein Problem, interessiert die Stadt nicht.
    Bei finanziellen "Vorteilen" für mich mischt sich die Stadt aber ein, obwohl meiner Meinung nach der Anspruchsteller der Mieter sein müsste und dies nicht die Angelegenheit der Stadt ist.

    Wenn sich die Stadt jedoch einmischt darf, wieso sieht es bei den Abrechnungen nicht so aus?
    Bin ich im Recht, wenn ich die Kaution behalte?
    Ja ich könnte auch eine Aufzählung der Beschädigten Sachen machen und von der Kaution abziehen.
    Aber a) Wieso sollte man mir glauben, welche Beschädigungen hinterlassen wurde? ich könnte ja irgenwas erfinden, es gibt kein Protokoll und der ehemalige Mieter ist auch verschwunden.
    b) Wieso sollte ich der Stadt Rechenschaft ablegen, wenn fast alles nicht deren Problem ist. Es ist für mich eine Sache des Prinzips. Würden die kooperativ sein bei meinen Problemen, so würde ich auch kooperativ sein.

    Ich hoffe, ich konnte mich einigermaßen verständlich ausdrücken.
    Danke schonmal für eure Antworten.
     
  2. AdMan

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  3. Andres

    Andres
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    Eine berechtigte Frage. Die Antwort hängt davon ab, wie die Unterbringung genau geregelt ist. Nach deiner Schilderung liegt hier ein Fall vor, bei dem du in direkter Vertragsbeziehung mit den Flüchtlingen stehst. Da hat die Stadt (oder Gemeinde oder wer auch immer Leistungen zahlt) dann nichts mitzureden.


    Richtig. Deshalb muss man - entschuldige bitte die drastische Wortwahl - auch reichlich bekloppt sein, so eine Aktion mit frisch renovierten Wohnungen zu machen und gar noch auf Mindestwohnzeiten zu hoffen.
     
  4. #3 BHShuber, 18.02.2016
    BHShuber

    BHShuber Erfahrener Benutzer

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    Hallo,

    wenn denn die Geschichte überhaupt wahr ist, wäre vorab zu bedenken gewesen:

    Wer ist der Mieter Stadt/ Flüchtling?
    Wer kommt für Mietschäden auf?
    Welche Verträge müssen hier zur Anwendung kommen, regulärer Mietvertrag, Beherbergungsvertrag?

    Über all das hat man sich im Vorfeld keine Gedanken gemacht nun bekommt man die Rechnung auf den Tisch geklatscht, ganz offen, selber Schuld, da kenn ich kein Erbarmen, zumal man davon ausgehen kann, dass die Unterbringung fürstlich bezahlt wurde auf Steuerzahlers Kosten.

    Aber das ist meine Meinung, die darf ich haben und auch äußern.

    Gruß
    BHShuber
     
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  5. #4 lostcontrol, 18.02.2016
    lostcontrol

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    Mit dieser Meinung stehst Du nicht alleine da.

    Zumal das Thema ja nicht nur in diese Forum immer wieder breitgetreten wurde.

    Auch wenn keiner weiss wo die foreneigene Kristallkugel abgeblieben ist - das hätten wohl die meisten hier problemlos voraussagen können dass das so laufen wird.

    Aber gut dass mal jemand berichtet.

    Dass Du Die Kaution direkt zurückzahlen müsstest ist rein rechtlich schon mal nicht der Fall - und das müssten die auf der Stadt eigentlich auch wissen.
     
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  6. Pitty

    Pitty Erfahrener Benutzer

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    Wer stent bei Dir im Mietvertrag? Aus Datenschutzrechtlichen Gründen würde ich keine Auskunft erteilen. Ansprechpartner ist der Mieter, sofern es der Asylant ist.
     
  7. repo

    repo Gast

    Ich werde zu einigen Sachen nun Stellung nehmen.
    Zunächst einmal, selbstverständlich ist mein Text voller Ernst und nicht an den Haaren herangezogen.
    Ich habe keinen Grund hier irgendwelche Geschichten zu erzählen.

    Das die Mieten "fürstlich" sind, ist auch absoluter Quatsch.
    Ich bekomme pro Wohnung den regulären Hartz 4 Satz der Stadt, mehr nicht.

    Die Kaution bezahlt der Mieter selber. Das heißt, die Stadt überweist mir die Kaution komplett in einem Betrag, holt sich aber während dessen die Kaution auf monatlichen Raten von dem Flüchtling zurück.
    ich glaube es sind ca. 50 Euro, die dem Mieter vom Grundbedarf abgezogen werden monatlich.

    Der Mietvertrag ist ein regulärer Mietvertrag und wird direkt mit dem Flüchtling geschlossen.
    Für die Mietschäden sind auch die Mieter verantwortlich laut Stadtverwaltung.

    Weshalb ich an diese Leute vermiete?
    1. Da die Miete, in der Regel, garantiert und pünktlich kommt.
    2, Die Wohnungen, die ich habe, nur für Sozialhilfeempfänger interessant wären aufgrund Lage, Zimmergröße etc. pp.
    3. Es ist ein sehr altes Gebäude. Wenn mal etwas nicht funktionieren sollte, so wird mir nicht gleich mit einem Mahnverfahren usw gedroht. Ich fahre hin, kontrolliere ein paar sachen. Wenn ich einen Mangel finde, behebe ich den selbst. Mir werden keine Fristen etc gesetzt, ich kann Mängel deshalb nach meiner Zeit und meinem Ermessen beheben.
    4. Ich habe das Risiko, dass die Leute einfach verschwinden, allerdings habe ich auch die Kaution. ich kann sofort Nachmieter für jeweilige Wohnungen finden, die Nachfrage ist da.

    Wenn ich aber direkt an einen anderen Flüchtling vermiete, so hätte ich ja keinen Mietausfall und somit wäre die Kaution fällig.
    Ich könnte ja einfach eine ellenlange Liste mit Mängeln erstellen. Es wäre ja sowieso niemand da, der mir das Gegenteil behaupten könnte.
    Ich behaupte mal ganz frech, ich würde dann einfach eine Rechnung erstellen, die sich mit der Kaution deckt.
    Dies ist vielleicht kein gesetzliches vorgehen von mir. Ich sage aber mal so, "wie du mir, so ich dir".

    Aber dann kommen wir wieder zur Ausgangslage. Ich bin der Stadtverwaltung keine Rechenschaft schuldig meiner Meinung nach. Mein Vertragspartner ist der Flüchtling und nicht die Stadt.
    Also weshalb mischt sich die Stadt dann ein, dies verstehe ich nicht.

    Für alle die denken, ich bereichere mich auf Kosten anderer bzw. der Flüchtlinge.
    Dies stimmt nicht.
    Ständig verschenke ich Möbel an die Mieter, fall sich was übrig habe.
    Bringe Lampen an, verkabele Fernseher und stelle ein.
    Kümmere mich um den Gang zur Stadtwerk usw.
    Dies waren nur 3 Beispiele von vielen.

    Ich biete der Stadt an das wir es gemeinsam klären. Das heißt die Stadt ist mein Ansprechpartner.
    Jegliche Angelegenheiten sollen direkt zwischen mir und der Stadt erledigt werden.
    Dies wird aber abgelehnt.
    Ich gehe fest davon aus, dass der Beamte, der jetzt neu im Dienst ist, mir indirekt vorwirft, dass ich mich auf Kosten der Flüchtlinge berreichere. Die Nachteile, die ich habe, scheinen nicht wichtig zu sein.
     
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  8. #7 BHShuber, 18.02.2016
    BHShuber

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    Hallo,

    das ist alles sehr löblich und ich wollte dir nicht zu nahe treten, allerdings sahnen hier gerade im münchener Umland so einige richtig ab, die haben aber keine Mietverträge mit Flüchtlingen sondern Beherbergungsverträge mit den Ämtern kassieren zwischen 25,00€ und 38,00€ pro Tag pro Person.

    Schäden werden von den Ämtern übernommen, ohne wenn und aber.

    Regulärer Mietvertrag heisst reguläres Mietverhältnis und wenn die sich nicht daran halten, dann zahlst du die Zeche, das würde ich in der Form niemals in Betracht ziehen!

    Gruß

    BHShuber
     
  9. Pitty

    Pitty Erfahrener Benutzer

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    Ich gehe fest davon aus, dass der Beamte, der jetzt neu im Dienst ist, mir indirekt vorwirft, dass ich mich auf Kosten der Flüchtlinge berreichere. Die Nachteile, die ich habe, scheinen nicht wichtig zu sein.

    Auskunft nur an den Mieter. Fristen den Mieter mitteilen und Kaution schön einbehalten.
     
  10. #9 ImmerPositiv, 18.02.2016
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    Ohjee...

    Das hört sich so an wie bei einigen Hartz4lern die eine Wohnung anmieten die über das Amt gezahlt wird, Vertragspartner mit dem VM ist und bleibt der Mieter. ( auf Deutsch, zieht der Mieter aus und dann legt beim Amt einen MV über eine neue Wohnung vor, bekommt der ehemalige VM sofort kein Geld mehr und darf auch die Kaution zurückzahlen. Mit der NK Abrechnung die dann entsprechend wie immer erstellt wird vom VM und es dort eine Nachzahlung für den *Ex- getürmten Mieter* gibt bekommt man vom Amt auch das Geld nicht, weil der Mieter ja nicht mehr in der Wohnung lebt (so haben es VM bei uns hier in der Stadt erlebt)

    Kurzum Vertrag besteht zwischen VM und Mieter und wenn muss sich der VM an den Mieter wenden da dieser Vertragspartner war oder ist

    Ist blöd wenn man in einer solchen Situation als VM sitzt ...

    LG
     
  11. #10 lostcontrol, 18.02.2016
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    Der lag bei uns vor ein paar Jahren noch bei 8,55€/m² und somit überm Mietspiegel - ich nehme aber an dass er mittlerweile gestiegen ist. Und ich rede hier von 2-Zimmer-Wohnungen und nicht von 1-Zimmer-Wohnungen. Wie ist denn bei Dir das Verhältnis von Mietspiegel zu Hartz4-KdU?

    Wenn der Mieter über alle Berge ist und sich längst woanders angemeldet hat dürfte das nicht allzu einfach werden - damit hat man ja schon in normalen Mietverhältnissen Probleme.

    Was bedeutet dass Du Dich entsprechend auch an die Flüchtlinge direkt wenden musst - wenn die über alle Berge sind: Siehe oben.

    Dass das nicht der Fall ist merkst Du aber doch gerade selbst?

    Da Du das vorher gewusst hast, war es Deine freie Entscheidung Dich darauf einzulassen. "Sozialhilfeempfänger" sind aber leichter auffindbar, die müssen ja offiziell irgendwo angemeldet sein (was nicht bedeutet dass Du deshalb an Dein Geld kämst).

    Das ist nicht nur 'ne miese Grundeinstellung sondern rechtlich auch nicht korrekt.

    Das hast Du bei allen Mietern.

    Blöd nur dass Du nicht einfach so mal eben an jemand anderen vermieten darfst wenn Du laufende Verträge hast (die Du bei Kündigungsausschluss auch nicht mal eben so kündigen kannst - sowieso nicht wenn Du die Kündigung garnicht zustellen kannst mangels Adresse).

    Du hast theoretisch und rein rechtlich Mietausfall für die restlichen 10,5 Monate wenn Deine Mieter nach 1,5 Monaten einfach verschwinden und keine Miete mehr fliesst.

    Du wirst diese Mängel belegen müssen.

    Kannst Du denn die Rechnungen dazu vorlegen?

    Sag das mal zu einem Richter.
    Erst recht bei einem so heiklen Thema wie der Flüchtlingsproblematik.

    Vermutlich weil die ihre Kaution wiedersehen wollen.

    Völlig zu Recht. Die Stadt ist ja nicht Dein Vertragspartner.
    Hättest Du das gewollt, hättest Du an die Stadt vermieten müssen - was übrigens in solchen Fällen durchaus gängige Praxis ist.

    Die Nachteile, die man durch Vermietung hat, sind unternehmerisches Risiko. Das interessiert die Stadt nicht.
     
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  12. repo

    repo Gast

    Wenn ich die Kaution nicht hätte, so würde ich mich auch gar nicht darauf einlassen.

    So wie ich das verstehe kann ich der Stadt sagen, ihr seit nicht mein Vertragspartner, also habt ihr auch keinerlei Recht von mir Auskunft zu erhalten egal in welchen fällen.
    Der Anspruchsteller muss der Mieter sein.
     
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  13. repo

    repo Gast

    Sorry, die meine Antwort hat sich mit euren Überschnitten
     
  14. Syker

    Syker Erfahrener Benutzer

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    Hallo zusammen,

    Das mit dem kündigen ist noch das einfachste. Ein Kündigungsausschluss wird in der Regel für ordentliche Kündigungen vereinbart.
    Für außerordentliche Kündigungen halte ich einen Ausschluss zumindest für die M Seite für unwirksam, und wenn ein VM das Recht der außerordentlichen Kündigung ausschließt ist er selber Schuld!
    ...
    Auch die Zustellung selber ist noch nicht das ganz grosse Problem. Ein VM wird die Adresse vom Mietobjekt kennen. (@losti hast deinen Bürschl doch sicher auch ab die gemietete Adresse zugestellt oder?)
    ...
    Das problematische ist die eigenmächtige Räumung ohne Räumungstitel.

    VG Syker
     
  15. repo

    repo Gast

    4,95 €/m² für Sozialhilfempfänger.
    Die Wohnungen sind 25-35 qm groß.
    Mietspiegel ist bei ca 6,50 €/m².
    Also bekomme ich schonmal deutlich unter dem Mietspiegel.

    Wenn ich die Wohnung direkt weitervermiete, schon.

    Ich denke nicht, das es ne miese Grundeinstellung ist. Wir reden hier von mängeln wie zum Beispiel, die Außentür lässt sich nicht schliessen. Also Kleinigkeiten.


    Wo kein Kläger, dort kein Richter.


    Kann ich machen.

    Nicht bei allem, bei einigen Sachen schon.


    Darauf lässt sich de Stadt ja nicht ein. Von mir aus liebend gerne.


    Also zusammengefasst, sagt ihr, entweder soll ich es lassen an diese Leute zu vermieten oder ich muss mit den KOnsequenzen klarkommen.
     
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  16. Pitty

    Pitty Erfahrener Benutzer

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    Ich nehme an die Wohnungen waren leergeräumt. Umzug ohne den Vermieter bescheid zu geben.
     
  17. repo

    repo Gast

    Richtig, ich habe ein Kündigungsausschluß für ordentliche Kündigung.
    Für außerordentliche Natürlich nicht.

    Der Mietvertrag wird ja seitens Mieter eigenmächtig beendigt. Muss ich deshalb einen Räumungstitel erlangen?
     
  18. repo

    repo Gast

    Genau
     
  19. #18 immobiliensammler, 18.02.2016
    immobiliensammler

    immobiliensammler Erfahrener Benutzer

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    Hat der Mieter eine Kündigung ausgesprochen - dann nein. Wenn nicht, dann bist Du an den Mietvertrag gebunden und brauchst einen Räumungstitel

    Stefan
     
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  20. repo

    repo Gast

    Ja, ausgesprochen wird es.
    Jetzt werden sich einige fragen, weshalb ich das einfach toleriere.
    Weil die Person so oder so gehen wird. Ich sage den Leuten immer, Leute ihr müsst euch an die gesetze halten und kündigen etc pp.
    Das juckt die meisten aber gar nicht, weil die sowas aus der Heimat nicht kennen.
     
  21. Nanne

    Nanne Erfahrener Benutzer

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    Maßgebend ist Dein Vertragspartner. Hat der M. den MV unterschrieben hast Du eigentlich nur mit dem zu tun und nicht mit der Stadt. So gesehen gehört Dir auch die Kaution. Sichere Dir Zeugen für den jetzigen Zustand der Wohnung und ziehe die Instandsetzungs-Rechnungen von der Kaution ab. Ich wüßte nicht, was hier anderes gelten sollte als bei regulären Vermietungen. Eigenleistung kannst Du übrigens auch berechnen, ohne MWSt.

    So ist es, und das ist dazu noch korrekt. Halte Dich an Deinen Mieter, den es offensichtlich gar nicht mehr gibt, weil verschwunden. haha. und keiner weiß wohin. Risiko!
     
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