Wohnungsabnahme

Dieses Thema im Forum "Übergabe Ein- oder Auszug" wurde erstellt von Superfee, 05.01.2015.

  1. #1 Superfee, 05.01.2015
    Superfee

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    Hallo zusammen

    Folgendes Problem:

    Das Haus wurde zum 31.12.2014 gekündigt. Postnachsendeauftrag ab 15.12.2014.
    Schreiben des Vermieters als Einwurfeinschreiben vom 23.12.2014 (Poststempel) irrtümlich an alter Anschrift eingeworfen.

    Schreiben wurde dort erst am 31.12.2014 im Briefkasten gefunden. Dort stand folgendes:

    - Vermieter kann Wohnungsabnahme erst am 10.01.2015 machen.
    - bis dahin sollen alle notwendigen Renovierung arbeiten erledigt sein
    - das Gartenhaus entfernt werden
    - das Gartentor entfernt werden
    - der Steinofengrill entfernt werden

    Haus wurde unter Zeugen in Augenschein genommen und mit Fotos dokumentiert, Schlüssel unter Zeugen beim Vermieter eingeworfen.

    Kann der Vermieter die Entfernung der o.g. Sachen verlangen?

    Müsste der Vermieter nicht eine Entschädigung für erbrachte Eigenleistung des Mieters zahlen? (Streichen der Hausfassade und der Holzfenster von innen und außen sowie der Klappläden, Verlegung von Laminat - Teppich war durch vorherigen Mieter verschliessen...)

    LG
    Superfee


    PS: Dieses Thema hat nur eines mit meinen anderen Themen zu tun - die Mieterin hier ist meine Mutter und hat dieses Problem nur, weil sie in unseren Bungalow eingezogen ist.
     
  2. AdMan

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  3. Andres

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    Häuser kann man nicht kündigen.


    Worin genau bestand dieser Irrtum? War dem Vermieter die neue Anschrift bekannt? Wie auch immer: Das Schreiben ist offensichtlich in den Einflussbereich des Mieters gelangt und damit zugestellt.


    Wann der Mieter seine Post liest, ist seine Sache.


    Klar. Das sind alles bauliche Veränderungen, die bei Rückgabe der Mietsache wieder zurückzubauen sind. Das gilt unabhängig davon, ob der Vermieter der Verändeung zugestimmt hat, falls er es denn überhaupt musste.


    Für die o.g. Veränderungen nur, falls er das Wegnahmerecht des Mieters abwenden will. Will er Gartenhaus, Steinofengrill und Co. nicht behalten, muss er auch nichts zahlen.


    Wie kam es denn dazu, dass diese Leistungen erbracht wurden? Der Innenanstrich der Fenster wäre z.B. eine Schönheitsreparatur. Das Laminat kann auch in die Kategorie "Wegnahmerecht" fallen.
     
  4. #3 Superfee, 07.01.2015
    Superfee

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    Gemeint war das Mietverhältnis.

    Der Irrtum bestand darin, dass die Post trotz Nachsendeauftrag den Brief an die alte Adresse gesendet (eingeworfen) hat.

    Es geht hier nicht darum, wann der Mieter seine Post liest, sondern darum wann der Mieter diesen Brief erhalten hat.

    Bei einem Nachsendeauftrag kann es doch nicht ernsthaft die Verpflichtung des Mieters sein täglich seine Post die an die alte Adresse geht dort zu kontrollieren. Dafür wird ja ein Nachsendeantrag bei der Post gestellt.

    Der Holzanstrich blätterte ab, da er bereits bei Einzug alt war. Klar der Innenanstrich fällt eindeutig unter Schönheitsreparatur. Der Aussenanstrich fällt jedoch in die Verpflichtung des Vermieters.

    Die Verlegung der gesprungenen Terrassenplatten fällt auch in die Verpflichtung des Vermieter. Diese Arbeiten hat jedoch der Mieter fachgerecht erledigt.

    Warum der Vermieter die genannten Veränderungen jetzt entfernen will, ist nicht wirklich nachvollziehbar, da dadurch das Objekt aufgewertet wird.

    LG Superfee
     
  5. #4 Aktionär, 07.01.2015
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    Vielleicht sieht der Vermieter darin keine Aufwetung und wünscht daher die Entfernung / den Rückbau?
    Kann Dir auch egal sein. Wenn er es nicht will muss es weg. Oder habt ihr schriftlich irgendetwas darüber vereinbart? Verbleib? Abstandszahlung bei Auszug?
     
  6. dots

    dots Erfahrener Benutzer

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    Bei uns gibt es diverse Briefzustelldienste, die in Konkurrenz zur allseits bekannten gelben Post arbeiten.
    Ob die sich davon beeindrucken lassen, wenn die gelbe Konkurrenz einen Auftrag zur Nachsendung bekommen hat?
     
  7. #6 PHinske, 07.01.2015
    PHinske

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    Natürlich nicht.

    Allein mit dem kostenpflichtigen Nachsendeauftrag bei der gelben Post ist es heute nicht mehr getan.

    Will man es gut machen, muss man auch die anderen ausliefernden Dienste benachrichtigen.

    MfG PHinske
     
  8. Andres

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    In diesem Fall war mir das klar - in anderen Fällen nicht. Vielleicht kannst du den Hinweis einfach als Aufforderung verstehen, dich präziser auszudrücken. Das würde sich in der Qualität der Antwort bemerkbar machen ...


    Das ist dann kaum die Schuld des Vermieters. Der hat an eine Adresse zugestellt, von der er ausgehen musste, dass das Schreiben dort deine Mutter erreicht. Der Rest ist eine Sache zwischen ihr und der Post.


    Auch das ist ihr zuzurechnen. Wie sie es organisiert, nach ihrer Post zu sehen, ist ihre Sache. Im einfachsten Fall hätte man dem Vermieter mitgeteilt, unter welcher Anschrift man zukünftig zu erreichen sein wird.

    Davon abgesehen ist selbst die Frist vom 31.12. bis zum 10.1. zwar knapp aber zumindest nicht eindeutig zu kurz, um Mängel zu beseitigen. Allgemein sind so etwa 2 Wochen üblich.


    Damit hat der Vermieter nichts zu tun. Ansprüche aus der Nicht- oder Schlechterfüllung des Auftrags bestehen höchstens zwischen deiner Mutter und der Post.


    Schön, aber warum hat der Mieter diese Arbeiten erledigt? Hat sich der Vermieter geweigert? Bestand gar eine Vereinbarung darüber?


    Es muss nicht nachvollziehbar sein. Geschuldet wird die vertragsgemäß vereinbarte Rückgabe und das heißt: ohne bauliche Veränderungen. Vielleicht gefällt es dem Vermieter einfach nicht - das ist seine Sache.
     
Thema: Wohnungsabnahme
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