Wohnwertmindernde Merkmale

Dieses Thema im Forum "Mietminderung" wurde erstellt von André, 06.03.2007.

  1. André

    André Gast

    Hallo,
    mir ist neulich eine Mieterhöhung reingeflattert. Die Erhöhung insgesamt wäre ca. 50€, doch kolanter weise erhöhen sie nur um 10€. Das versteh ich noch, da ich zum Einzug die Miete um 40€ runter handeln konnte, jedoch ist mir auch klar, dass sie im Laufe der nächsten Jahre die Miete um diese 50 möglichen € erhöhen werden. Meine Frage bezieht sich daher auf Wohnwertmindernde und -erhöhende Merkmale.
    Ich hab im Internet unter wewewe.berliner-mieterverein.de/magazin/online/mm1205/fragebogen-aktion-2005.pdf eine Übersicht mit beiden Merkmalen schön sortiert gefunden. Kann mir jemand sagen, ob diese relativ vollständig und allgemein nutzbar ist?
    Des Weiteren find ich bei erhöhenden Merkmalen keine "Türöffnungs- und Gegensprechanlage", aber der Vermieter gab dies an: kann ich das in einem 11-stöckigem Gebäude als Standard sehen?
    Beim Einzug war auch keine Küche in der Wohnung, nur die nötigen Anschlüsse (Elektro für Herd, Abwasser), d.h. wir haben alles selbst eingebaut. Aus der Übersicht lese ich heraus, das eine Küche quasi dazugehört, stimmt das? Kann ich sagen, ich hatte keine Spüle, Kochfeld...?
    Die Küche ist ca. 2,80x2m für eine 4-Raum-Wohnung: Kann ich sagen, es ist eine Art Kochnische, oder zählt das nur, wenn eine Kochnische fertig eingebaut ist? Und ist der Raum zu klein für eine Waschmaschine?
    Im Bad ist das selbe Spiel: etwa gleich groß, Klo, daneben Waschbecken, was z.T. über die Wanne ragt, die die Rückwand ausfüllt; gegenüber vom Klo ist die Heizung hinter der Tür und der Waschmaschinenanschluss ist über der Wanne NEBEN DEM WASCHBECKEN! D.h. ich müsste die Maschine unters Waschbecken, auf die Wanne stellen oder den Schlauch durchs Bad ziehen! Kann ich also allg. sagen, ich kann nirgens die Waschmaschine aufstellen?
    Die Küche ist wie das Bad ein gefangenes Zimmer, also ohne Fenster, nur mit einer "Zwangsbelüftung", ohne Ventilator. Derselbe belüftet auch das Bad und das in allen Wohnungen (also wie ein einfacher Kaminschacht, der näturlich die Luft hochsaugt. Als "Abluftanlage bei Küchen ohne Fenster" (aus Schreiben) würd ich aber wenigstens eine Abzughaube oder ein Ventilierten Abluftschacht betrachten! Kann ich das also verneinen?
    Außerdem sind alle Kabel, die Steckdosen, die Schalter, Heizungsrohre und das Kloabflussrohr (ungewöhnlich lang) Aufputz. Nur Lampenkabel sind direkt in der Decke verlegt (es ist ein Plattenbau). Kann ich sagen, dass Elektroinstallation großteils Aufputz ist? Und reichen die Heizungsrohre auch dafür aus, wenn sonstige Wasserleitungen in (einem) Schacht liegen (also kann ich sagen, Sanitär großteils Aufputz?)(Baujahr war 1974)
    Was zählt bei einer Wanne als Verblendung? Unsere stand nur in ihrem Styropor Körper da, ohne Fliesen (so wie der Rest des Bads). Fällt das zusammen mit "ungefliestes Bad" oder kann ich einen Fehlenden Nässeschutz trotzdem negativ werten? (das Bad hatten wir sammt Wanne selbst gefließt)
    Wann ist ein Balkon nicht nutzbar? Unserer ist zwar 4m lang, aber höchstens 1m breit, abzüglich Geländer! Da ist nix mit Balkonparty und selbst mit Wäscheständer wirds da eng.
    Im Anschreiben steht selbst: "Einfache Wohnlage". Kann ich daraus "Lage in stark vernachlässigter Umgebung in einfacher Wohnlage" machen? So schön ist die Gegend wirklich nich, außer der schönen Spielplatzanlage (is positiv) sind wir direkt neben einer 4-spurigen Straße, allg. hat die Gegend auch keinen guten Ruf.
    Ich weiß, dass sind viele Fragen, aber es geht auch um Geld. Ich hoffe einer oder mehrere können mir trotzdem viele gute Tipps, Hinweise und Lösungen geben; dafür schonmal vielen dank!!
    Gruß, André
     
  2. AdMan

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  3. #2 lostcontrol, 06.03.2007
    lostcontrol

    lostcontrol Erfahrener Benutzer

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    wenn die wohnung soviele mängel hat, warum hast du sie dann gemietet?
    sorry - aber dein ansinnen ist als retourkutsche viel zu leicht durchschaubar.

    genau dieses mieter-verhalten, das zwanghafte suchen nach möglichen mängeln, ist es, was einem das vermieten echt verleiden kann...

    im übrigen gilt:
    GEMIETET WIE GESEHEN.

    du wirst nicht jetzt wegen etwas die miete mindern können, das dir bei unterschrift des mietvertrags bekannt war. und das ist bei allen von dir genannten dingen der fall.
    du kanntest den grundriss, du wusstest dass es in bad und küche keine fenster gibt, du wusstes dass kabel und rohre aufputz verlegt sind usw. - ergo keine minderungsgründe.
    bezüglich küche: ein raum ist ein RAUM und keine NISCHE.
    und die wohnlage? dass die nicht so doll ist, hast du dir ja wohl selbst ausgesucht.

    such dir doch einfach 'ne wohnung in besserer lage, die all diese "mängel" nicht hat. dort wirst du dann aber sicherlich auch deutlich mehr miete bezahlen müssen.
     
  4. Jerry

    Jerry Erfahrener Benutzer

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    Also sorry, da muss ich jetzt auch mal in die Kerbe hauen: Eine Wohnung schaut man sich normalerweise vor Vertragsunterzeichnung sehr gründlich an. Im Nachhinein derart offensichtliche Faktoren als Mängel und damit Mietminderungsgründe (oder zumindest Mieterhöhungsvermeidungsgründe) ansetzen zu wollen, hat schon einen faden Beigeschmack. Darüberhinaus schreibst Du selbst, Du konntest die Miete bei Einzug herunterhandeln - das wirst Du mit bestimmten Argumenten getan haben, die - nehme ich an - auf den Zustand der Bausubstanz Bezug genommen haben. Diese Argumente wären damit ausgereizt.

    Eine unbegründete Mieterhöhung nach kurzer Mietdauer geht sicherlich nicht, aber Du schreibst auch nicht konkret, wie lange Du da schon wohnst. Irgendwann ist eine Mietanpassung unter Berufung auf das Vergleichsmietniveau oder gelaufene Modernisierungsmaßnahmen unausweichlich und auch angemessen. Der Erhöhungsrahmen klingt zumindest ohne nähere Kenntnis der Sachlage auch nicht überzogen. 20 Jahre ohne Mieterhöhung in derselben Wohnung wohnen zu können ist nunmal eine Gegebenheit, die wirtschaftlich unmöglich ist. Das übrige Leben wird ja irgendwo auch teurer (und das schneller und heftiger).

    Generell entscheidet der Vermieter, was er als erwähnenswerte Merkmale der Wohnung in den Vertrag reinsetzt, und der Mieter entscheidet (mindestens ebenso selbständig) ob ihm das die dafür verlangte Summe Geldes wert ist. Mietzwang gibt's zum Glück auch keinen, und echte Wohnungsnot wenn man den Statistikern glauben will auch schon lange nicht mehr...

    Jerry
     
  5. André

    André Gast

    Hallo,
    danke für die schnelle Antwort. Vorweg will ich sagen, dass ich mit Vermietung auch Erfahrung habe, da meine Eltern selbst Vermieter sind (aber nur Zweifamilienhaus).
    Klar hat die Wohnung viele Mänge (die wir aber wie gesagt größtenteils selbst behoben haben), und als Student können wir uns nunmal nich viel mehr leisten und das geht ja so weiter mit Mieterhöhung, Zweitwohnsitzsteuer,... da will man sparen wo man kann!
    Aber du kannst nicht behaupten, dass alle meine Punkte vor dem Einzug so klar waren! Wenn der Vermieter die schönen Grünanlagen positiv nennt, müsste er dann nicht auch die 4-spurige Straße negativ erwähnen? Grünanlagen und Straße sind NICHT erst nach dem Einzug entstanden!
    Was sollen dann aber in der von mir genannten Übersicht solche Nennungen wie "keine Spüle", "Waschmaschine nicht aufstellbar"? Die Spüle der Eingebauten Küche verschwindet doch auch nich während ich da wohne, selbst wenn (evtl. Eigenbedarf des Mieters?!?) würde ich sie ersetzen, was is dann mit dem Mängel?? Und der "Platz" für die Waschmaschine verschwindet doch auch nich!?? Das sind alles Dinge, die ich vor dem Mieten weiß, aber sie haben genauso Einfluss als Mietminderung zur DURCHSCHNITTSMIETE! Ich glaub das ist der springende Punkt, den du vergisst. Die Wohnwertmindernden und -erhöhenden Merkmale können auch vor Bezug da gewesen sein, d.h. die Bezugsmiete sollte exakt von der Durchschnittsmiete der Region +/- Schwankung durch diese Merkmale sein. D.h. wenn ich an einer Schnellstraße einziehe, weiß ich das natürlich, aber trotzdem muss sie in der Miete berücksichtigt sein! Zieh ich also auf ein leeres Feld, so ist die Miete höher, baut dann einer ne Straße, könnt sie wieder sinken(?). Aber nur weil ich nen "Dummen" finde, der wissentlich in eine Bruchbude zieht die ich für 1000€ vermiete, heißt das noch lange nich, das die Miete gerechtfertigt is! Genau aus diesem Grund, haben wir auch vorher die Miete runtergehandelt, nur jetzt setzen die quasi mit alten Argumenten die Miete wieder rauf!!
    Bitte Berücksichtige das, denn ich hab wissentlich zu dem Preis gemietet, den die Wohnung wert ist (bzw vor MEINER Renovierung war) und will jetzt nich im Nachhinein die Miete drücken!!!
     
  6. André

    André Neuer Benutzer

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    Gut, unsere Antworten haben sich überschnitten.
    Ich wohn 1,5a da. Ich hab wie gesagt schon vor dem Bezug eine Senkung aus einigen genannten Gründen erstrebt. Jetzt fing es halt mit der Erhöhung wieder an, dass ich mich bisl intensiver mit der Sache auseinandersetzte. Die Zeit zwischen Mieterhöhungen ist erfüllt, aber es haben auch keinerlei Renovierungen, weder im Haus, bei uns oder den Grünanlagen stattgefunden! An der Umgebung zu Beginn des Mietverhältnisses bis heute hat sich rein GARNIX verändert! Daher erscheint mir eine Mieterhöhung völlig willkürlich! Begründung ist, weil sie unter dem Mietspiegel liegt, stimmt ja auch, aber wenn man an Wohnwertmindernden merkmalen o.g. abzieht, sind wir sogar über dem passenden Niveau.
    Mir kanns auch fast egal sein, da wir die Wohnung uns eh Teilen und ich sie nur 5a bewohnen muss, bis Studienende, aber es liegt nun mal in meiner Natur, nich einfach alles hinzunehmen, v.a. wenn es für sowas keinen richtigen Grund gibt (Oder etwa doch?)!
     
  7. Jerry

    Jerry Erfahrener Benutzer

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    Wohnwertmindernde Merkmale greifen nur dann, wenn sie in Bezug auf den zum Vergleich herangezogenen Qualitätsmaßstab ausschlaggebend sind. Generell sind gewisse Merkmale bei Plattenbau soweit ich das bislang mitbekommen habe offenbar Standard, folglich müsste im Mietspiegel eine entsprechende Klassifizierung vorhanden sein. Dann wird es allerdings auch kaum Wohnungen geben können, die dort massiv aus dem Rahmen fallen, und wenn dann höchstens (weil vollsaniert) positiv.

    Bei deutlicher Unterschreitung des Mietspiegelniveaus ist eine moderate Annäherung nach 1,5 Jahren (und 10 EUR finde ich ehrlich gesagt sehr moderat) durchaus nichts sträfliches - zumal sich der Vermieter damit ja wieder erst einmal für einen gewissen Zeitraum festlegt und weitere Erhöhungen frühestens danach aussprechen könnte. Je länger das Haus unverändert im Zustand X verbleibt, desto schlechter werden sich weitere Erhöhungen seitens des Vermieters verargumentieren lassen.

    Jedenfalls kannst Du - egal wie man es dreht - keine Mängel jetzt argumentativ ansetzen, die so immer schon Umfeldbedingt vorhanden waren (die 4spurige Straße wird auch in 50 Jahren noch da sein - kann höchstens sein, dass der Verkehr dann etwas anders aussieht). Die von Dir erwähnte "Küche" ist ein Raum, der die Installation einschlägiger Geräte und die Benutzung eben als Küche erlaubt - ansonsten hätte das nötige Inventar (z.B. Einbauküche, oder eben halt Spüle mit Unterschrank) erwähnt sein müssen. Ob Du das dann willst, sei dahingestellt - gern wird ja so eine Spüle dann mieterseitig "entsorgt" weil eben doch ein Einbau hin soll und zieht der Mieter dann mit seinen Möbeln wieder fort, kommt plötzlich die Frage "wo ist eigentlich der Schrank hin?"

    Auch die Badaustattung ist sicherlich größtenteils baulich bedingt und so bei Einzug gegeben gewesen. Nachträgliche Minderung oder Argumentation, dass dies nicht dem vergleichbaren Niveau entspreche (ich schätze mal, die anderen Wohnungen im selben Gebäude sehen ähnlich aus) wird da problematisch.

    Sieh's wie es ist - die Erhöhung ist nicht überzogen und auch wenn sich nichts nachhaltig verbessert hat, so hat sich zumindest auch nichts in einem Maße verschlechtert, das eine nachhaltige Mietminderung hergeben würde.

    Jerry
     
  8. André

    André Neuer Benutzer

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    Ja, sowas hab ich mir schon fast gedacht. Trotzdem Danke, das ihr euch ma damit beschäftigt habt. Klar, 10€ sind nich die Welt, aber da die den Spiegel für unsere Wohnung im Ende 9% über den Mietspiegel gelegt haben, kanns sein, in einem Jahr haben wir noch eine Erhöhung im Haus, und dann erst zu sagen, "warte ma, so hoch kannste doch garnich...", geht sicher nich, das hätt ich halt jetzt machen müssen.
    Aber ich lass es so.
    Aber noch eine Frage (nur so, ohne Nutzen, nur Info): Versteh ich das falsch, mir scheints so, als müsste jede Whg. ne Küche (also Schränke, Spüle, Herd) haben, wenn keine drin is, ist es Wertmindernd, wenn sie besonders gut is, ists Wertfördernd? Oder kommt das auf den Mietvertrag drauf an? Aber da sind wir ja am Streitpunkt, wenn es im Vertrag steht, da is aber keine drin, kann der Mieter sagen, hier fehlt was, aber auch Vermieter kann nach Mieterauszug sagen, das sie fehlt!??! Klar hätte da der Mieter schalten müssen, aber wie is das nun (v.a. die Frage oben)? Danke
     
  9. #8 lostcontrol, 06.03.2007
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    1.) hast du ja die miete beim einzug heruntergehandelt. und zwar um satte € 50,00. jetzt will der vermieter gerade mal vergleichsweise lächerliche € 10,00 erhöhen. das ist eigentlich garkeine mieterhöhung, der vermieter nähert sich nur der eigentlichen miete wieder an.

    2.) man will sparen wo man kann? dann frag ich dich mal, warum du zweitwohnsitzsteuer zahlen musst. du kannst dir zwei wohnsitze leisten???

    du hast die wohnung ja wohl nicht ungesehen gemietet, oder?

    dass keine waschmaschine aufstellbar ist, hast du gewusst, bevor du den mietvertrag unterschrieben hast. willst du denn eine aufstellen?
    in manchen wohnungen ist das aufstellen einer waschmaschine sogar ausdrücklich verboten - einen anspruch auf "platz für die waschmaschine" gibt es also nicht.

    och... du weisst garnicht was alles so aus wohnungen verschwindet während leute da wohnen... ist die spüle denn im mietvertrag bzw. in der wohnraumbeschreibung aufgeführt? falls nicht, dann müsste sie überhaupt nicht existieren.
    ich hab mittlerweile nachgeschaut - die vorgabe, dass für eine küche eine spüle zwingend vorhanden sein müsste ist prähistorisch. heutzutage gilt das nicht mehr, es reicht wenn die entsprechenden anschlüsse vorhanden sind.

    wo soll da bitte ein mangel sein? wenn bei unterschrift des mietvertrags keine spüle vorhanden ist, dann kannst du das jetzt nicht bemängeln.

    du verwechselst da zwei grundlegende dinge.
    du musst zwischen MIETMINDERUNG und DURCHSCHNITTSMIETE deutlich unterscheiden.
    das eine, die MIETMINDERUNG: geht ohne begründung schon mal garnicht. dazu musst du einen mangel nachweisen, das kannst du aber nicht, weil keiner vorliegt. ein mangel, der zur mietminderung berechtigt, wären z.b. undichte fenster, schimmel, wenn wände durchfaulen oder ähnliches - aber keinesfalls dinge wie z.b. der grundriss der wohnung oder ähnliches, was bei vertragsunterzeichnung bekannt war.

    die DURCHSCHNITTSMIETE ist ein statistischer wert, der pi-mal-daumen per statistik erhoben wird. er wird meist in mietspiegeln veröffentlicht, wobei es hierbei qualifizierte und unqualifizierte mietspiegel gibt. ein anständiger qualifizierter mietspiegel unterteilt nach wohnungsgrössen, wohnlage, sanierungszustand, baujahr etc. was für einen führst du hier denn an?

    es gibt gesetze gegen mietwucher. eine überteuerte wohnung wird man heutzutage nicht mehr vermietet kriegen. so eng ist es auf dem wohnungsmarkt nicht mehr, dass jemand eine bruchbude überteuert anmietet.
    und was gerechtfertigt ist oder nicht, das solltest du tunlichst dem vermieter überlassen - er ist derjenige, der das kalkuliert und hat da die volle entscheidungsbefugnis, wie hoch er seine mieten ansetzt (abgesehen von der obergrenze mietwucher natürlich). wir leben in einer marktwirtschaft!

    das ist DEINE einschätzung, wieviel die wohnung wert ist. und du hast schon beim einzug die miete gedrückt.

    wir leben nach wie vor in einer inflation. schau dir mal das aktuelle BIP an. das hat mit willkür absolut nichts zu tun, sondern mit marktwirtschaftlichen aspekten.
    eine mieterhöhung kann auch dann vorgenommen werden, wenn keine renovierungen stattgefunden haben.
    die werden wohl kaum wegen dir die komplette umgebung umbauen. du hast dir diese wohnlage ausgesucht, da kannst du jetzt nicht meckern!

    eben drum ist die wohnung ja auch billig. das ist schon alles ganz richtig so. das ist marktwirtschaft. schlechte lage + schlechte ausstattung + ungünstiger grundriss = niedrige miete.

    wieso MUSST du die wohnung 5 jahre bewohnen? du kannst dir doch jederzeit was anderes suchen??? wie wär's denn im studentenwohnheim? das ist sicher billiger...
    wundert mich dass du diese grauenhafte höhle einfach so hinnimmst, wo du doch fürs gleiche geld 'ne luxusbude haben könntest (achtung, das war ironisch).
    die anpassung an den marktpreis IST ein richtiger grund. ob es dir nun gefällt oder nicht.

    also diese aussage versteh ich schon mal garnicht.
    vorhin schriebst du noch, dass die wohnung unter dem mietspiegel liegen würde.
    das widerspricht sich doch! an dieser aussage kann etwas nicht stimmen.
    klär das doch mal auf. vielleicht unter nennung des passenden mietspiegels und deiner tatsächlichen kaltmiete?

    völlig falsch. siehe oben: es reicht wenn die entsprechenden anschlüsse vorhanden sind (wasser, abwasser, starkstrom für den herd).


    wenn man vermieterseitig eine einbauküche eingebaut hat, dann ist es völlig berechtigt, die kaltmiete entsprechend zu erhöhen, weil dadurch die ausstattung der wohnung entschieden verbessert wird.
    üblicherweise rechnet man so 'ne EBK auf 10 jahre ab. was das dann bezüglich der miete ausmacht, kannst du dir mit hilfe eines küchenkatalogs + kostenvoranschlag eines handwerkers für den einbau (der einbau inkl. anschliessen von spüle und herd schlägt da immer ganz schön zu buche) ausrechnen.
    eine EBK steigert nicht den eigentlichen wert der wohnung (dafür braucht es deutlich mehr, z.b. neue fenster, parkettböden etc.), zumal sie relativ schnell abgenutzt wird.


    wenn im mietvertrag steht, dass eine einbauküche vorhanden sei, dann muss diese auch vorhanden sein. meist steht das dann aber auch nochmal sehr ausführlich in der wohnraumbeschreibung (teil des mietvertrags).
    spätestens im übergabeprotokoll MUSS das stehen, wenn sie nicht vorhanden sein sollte, obwohl sie im mietvertrag angegeben ist.
    wenn im mietvertrag steht, dass eine EBK vorhanden ist und im übergabeprotokoll nicht vermerkt ist, dass diese fehlt, dann kann der vermieter beim auszug tatsächlich ärger deswegen machen. er muss ja dann davon ausgehen, dass der mieter diese EBK ohne einverständnis des vermieters entfernt hat.
     
  10. André

    André Neuer Benutzer

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    Hey, mal immer mit der Ruhe. Schon dein erster Beitrag hat mich auf die Palme gebracht, aber es wird ja immer schlimmer! Ich versuchs kurz zusammenzufassen, denn sonst müsst ich dich komplett zitieren, um alle Fehler zu richten/erklären!

    1. Ich hab bereits gesagt, dass ich mich mit der Miete wohl abfinden werde.

    2. Danke das wir den Punkt mit der Küche geklärt haben

    3. Weißt du eigentlich, wie man Mieten berechnet? Mir kommt das hier nicht so vor, denn wenn du nich gemerkt hast, das ich den Unterschied zwischen Durchschnittsmiete und Mietminderung kenne (nochmal, falls einer denkt, er hat sich verlesen: ...den Unterschied zwischen Durchschnittsmiete und Mietminderung...), dann solltest du echt nochmal die Schulbank drücken (Ich glaub wer den Unterschied nich schon von den Worten ablesen kann, der kann nich studieren!)!
    Du hast IMMERNOCH nicht kapiert, das ich kein Feind der Vermieter bin, nur weil ich Mieter bin (nich das es dir nochmal passier: das trifft sicher auch für 90% der anderen Mieter zu!). Ich will hier nich 5000 Gründe um die Miete zu drücken; es war rein informativ, weil grad das Schreiben kam!
    Mal meine Geschichte, vieleicht kannst dus dann besser nachvollziehn:
    Ich habe die Miete schon am Mietbeginn runtergehandelt, aus einem Teil der besagten Gründe (unrenovierte Wohnung, ungefliestes Bad, Straße u.a.), NICHT weil ich geizig bin, ein armer Schlucker oder gar dem Vermieter eins reinwürgen will!
    So, jetzt, 1,5 Jahre später, kommt die Mieterhöhung, die die Miete wieder auf das alte Niveau bringt und 9% oben drauf (ja, mit "am Ende" meinte ich am Ende der möglichen Mieterhöhung ist die Miete dann 9% über der DURCHSCHNITTSMIETE [da weißt du ja, was es is]). Das kommt zustande, weil der Vermieter 5 erhöhende und nur 4 erniedrigende Merkmale angibt, á 9% macht das 5*9%-4*9%=9% über Durchschnitt. Gut, der Vermieter ist kolant und sagt, wir schlagen (erstmal) nur 10€ drauf, ich freu mich und zahle? Ich bin doch nich blöd, den nächstes Jahr dasselbe Spiel, dann zahl ich schon 20€ mehr usw.. Aber wenn ich jetzt die Schnauze halte, werd ich sie nächstes Jahr nich aufreißen könn, also lieber eher intervenieren, auch wenn 10€ (erstmal) nicht viel sind, anstatt später den kürzeren zu ziehen! So bin ich auf die Suche gegangen und hier gelandet.

    4. Wir sollten hier nich über Themen streiten, die noch nich ganz klar sind: Ich zahl KEINE Zweitwohnsitzsteuer, hab aber den Bescheid bekomm. Ich bin Student und kann mir KEINEN zweiten Wohnsitz leisten, und einige Gerichtsbeschlüsse bekräftigen meinen Sachverhalt, dass wenn ich bei meinen Eltern MIETFREI ein Zimmer bewohnen darf, das nicht als Erstwohnung gilt. Ich werd wie viele Beschwerde einlegen und mit großer Wahrscheinlichkeit (hoffentlich) Recht bekommen.

    5. Paar Korrekturen: Ich hab die Wohnung gesehen, und schon gesagt, dass die Miete aber (wie ich es gemacht habe) an ihre Situation (Ausstattung, Lage) anpassen ließ [Bitte ließ was ich geschrieben hab, schalte nich auf Durchzug und sieh nich gleich Rot; und bitte, BITTE denk dir nich die extremsten Gegenteiligen Bedeutungen zu meinen Aussagen aus, ums dir so zu drehen, wie dus brauchst!].
    Ok, im Mietvertrag und Hausordnung steht nix von Waschmaschinenverbot, und selbst wenn, für was brauch ich dann den (o.g.) Waschmaschinenanschluss im Bad, der wie beschrieben saublöd liegt?

    6. Natürlich muss ich die Wohnung nich 5 Jahre bewohnen, aber ich hab genug Probleme mit dem Studium und dem Mist darum (wie das hier), da will ich nich, sobald mir ne Wohnung missfällt auch noch nen großen Umzug machen, was bei einer WG sowieso nich so gut möglich is, wie wenn man allein mit nem Kleiderschrank wohnt! Und das Studentenwohnheim wäre (noch) nich Billiger, da wir wie gesagt durch die WG eine gute Einzelmiete haben.

    Und NOCHMAL zu, wie du es bezeichnes, MEINER Einschätzung der Miete, mir scheint du siehst hier garnich klar:
    ICH schätze die Miete NICHT ab, so nach dem Motto: "Aha, blöder Grundriss, da zahl ich nur 100€".
    ICH gehe vor wie JEDER VERMIETER: ICH sage: der Mietspiegel liegt zw. 4,07-4,73€/m², also im Mittel 4,37€/m². Ich hab gesagt (beim Einzug): aber was ist mit: großer Straße, ungefliestem Bad, nicht renovierte Wohnung u.a. Mängeln, das sind WERTMINDERNDE MERKMALE, könne wir da nicht etwas an der Miete machen. Antwort: "Ok, wir lassen mit uns reden, wie wärs mit 3,77€/m²?" Ich sag zu und zieh ein (hier hab ich selbst nie Nachgerechnet, der Vorschlag kam vom Vermieter!) Also wohn ich hier, ohne Veränderung, Mängel hab ICH behoben, also kann Vermieter nix verlangen. Nun sagt er aber, das die Miete unter dem Mietspiegel liegt, und er will auf diesen erhöhen, lässt aber genannte MINDERNDE MERKMALE weg! Also wollt ich NICHT zustimmen!
    Was würdest du jetzt als MIETER machen?

    Deine Aussagen sind teilweise total übertrieben, ich überlass GERECHTIGKEIT doch nich dem Vermieter, denn auch da gibts Abzocker, wie es auch bei MIETERN Abzocker gibt!
    So wie du dich ausdrückst, meinst du:Eine Bruchbude (das Beispiel war übrigens stark übertrieben von mir) von 50m² hat die selbe Miete wie ein Luxusappartment von 50m², da sie in der gleichen Stadt den gleichen Mietspiegel zugrunde liegen haben (hier geh ich davon aus, dass sie in den gleichen WOHNUNGSTYP fallen, also im Echtfall wären Bruchbude und Luxusappartment das wohl nicht, es sind NUR ÜBERTRIEBENE VERANSCHAULICHUNGEN!). Und diese Aussage trifft von der simpelsten Logik her nie und nimmer zu!

    Das mit der Inflation als Erklärung für Mieterhöhung SEHE ICH EIN. Aber da müsste rein logisch meine Miete nicht auf DURCHSCHNITT erhöht werden, sondern DER DURCHSCHNITT SELBST, da alle erhöhten Kosten für alle Wohnungen gelten müssten!!

    Ich bin gern zur Diskussion bereit, aber bitte, Bitte, BITTE:
    LIEß ALLES, ERKENNE ZUSAMMENHÄNGE ZWISCHEN SÄTZEN UND LIEß AUCH DAS, WAS ALS BEMERKUNG STEHT. VERSUCHE NIX FALSCHES REIN ZU INTERPRETIEREN, DENN ICH HABE KEINE BÖSEN ABSICHTEN! Noch so einen Beitrag und das Thema ist für mich gegessen!

    Ich hoffe, ich kann dir VIELMALS RECHT HERZLICH DANKEN (hoffentlich)


    PS:
    Blöde, verdrehte Aussagen sind wie die folgende:
    ----------
    Zitat:
    Original von André
    Begründung ist, weil sie unter dem Mietspiegel liegt, stimmt ja auch, ...
    ----------
    eben drum ist die wohnung ja auch billig. das ist schon alles ganz richtig so. das ist marktwirtschaft. schlechte lage + schlechte ausstattung + ungünstiger grundriss = niedrige miete.

    Mein Zitat ist vollkommen aus dem richtigen Zusammenhang gerissen wurden und hat auch keine bekräftigende Wirkung zu deine Aussage!
     
  11. Jerry

    Jerry Erfahrener Benutzer

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    Moin,

    die sinnverdrehenden oder -verkennenden Anmerkungen, die Du ansprichst, vermag ich jetzt nicht zu entdecken. Im übrigen entgleitet mir mehr und mehr Dein ursprüngliches Ansinnen, denn wenn Du sogar noch schreibst:

    dann geht also die Mietanpassung durch mehrere und fällt damit erst recht extrem gering (und folglich umso eher angemessen) aus.

    Stichwort Zweitwohnsitzsteuer: Wenn Du einen Bescheid bekommst, hast Du Dich offensichtlich am Studienort nur mit Nebenwohnsitz angemeldet. Wenn Du nach Deiner Schilderung Dein Zimmer bei den Eltern nicht als Erstwohnung betrachtest, solltest Du das auch bei der Anmeldung im Einwohnermeldeamt so eintragen - dann gibt's auch keinen Bescheid und folglich kein Problem.

    Im übrigen (SCNR) scheint mitunter Deine Caps Lock Taste zu klemmen ;)

    Jerry
     
  12. André

    André Neuer Benutzer

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    Naja, ich weiß nich.
    Hab das Thema mal anderen gezeigt, keiner hat soviel missverstanden wie Lostcontrol (auf ihn bezog sich mein letzter Beitrag v.a.!)

    Meinst du bei Zweitwohnsitzsteuer, ich hätt mich als Hauptwohnsitz hier melden sollen? Das hätte man, nur würde dan das Recht auf Baukindergeld und evtl. sogar Kindergeld für meine Eltern wegfallen, was ein wesentlich höherer Verlust wäre, als die Steuer zu zahlen. Manche behaupten das Gegenteil, aber bei der Bürokratie machen die doch alles, um an Geld zu kommen.

    Und das es durch 3 geht hat ich nich erwähnt: ich mein ja schon, 10€ sind nich viel, also für mich nur 3,33€ im Monat mehr, aber meint ihr nich, wenn die sagen, sie könnten die Miete um 50€ erhöhen, das die das im Laufe der Zeit machen? Dann sind das schon 200€ im Jahr, die nur ich mehr zahle, das is quasi mein Sommerurlaub.

    Aber ich denk einfach nich drüber nach, geh eben mehr arbeiten und förder somit die Wirtschaft doppelt ;-) Da könnt sich mancher ein Beispiel nehm :D
     
  13. #12 lostcontrol, 07.03.2007
    lostcontrol

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    das ist schlicht falsch, dass JEDER VERMIETER das so macht.
    so wie du das rechnest, machen das die allerwenigsten.
    du nimmst wahllos eine von mehreren möglichkeiten heraus (berechnung allein vom mietspiegel her) - und zwar die, die für dich am einfachsten ist. und dann behauptest du gleich mal, dass alle vermieter das so machen. das ist quatsch.

    die meisten vermieter überlegen zuerst, wieviel sie noch abzahlen müssen und in welcher zeit, dann was alles an renovierungen / sanierungen / modernisierungen in nächster zeit ansteht und wieviele rücklagen sie hierfür bilden müssen, und DANN ERST schauen sie auf den mietspiegel.
    du unterschlägst in deiner berechnung also die - für die meisten privaten vermieter - wichtigsten punkte in der kalkulation.

    wo gibt er die denn an? im mietvertrag?

    zum thema zweitwohnsteuer:
    ich wurde während meiner studienzeit dazu verdackelt, meinen studienwohnort als erstwohnsitz eintragen zu lassen, weil ich (logischerweise) mehr als 183 tage im jahr dort gewohnt habe. mag sein die rechtsprechung hat sich diesbezüglich geändert, aber damals galt das nun mal. meines wissens hat sich das auch nicht geändert, deshalb gehe ich davon aus, dass auch du früher oder später eine aufforderung vom amt bekommen wirst, dich umzumelden.
    die städte haben (verständlicherweise) ein sehr grosses interesse daran, dass menschen, die tatsächlich vor ort wohnen auch vor ort mit ihrem hauptwohnsitz gemeldet sind. selbstverständlich versuchen sie dies durchzusetzen.
    für dich hätte das übrigens auch diverse vorteile, wenn du vor ort mit hauptwohnsitz gemeldet wärst - das merkst du spätestens, wenn du mal papiere vom rathaus brauchst.

    wenn du argumentierst, dass deinen eltern geld verloren ginge (recht auf baukindergeld, kindergeld), wenn du deine studentenwohnung als erstwohnsitz anmeldest, dann solltest du das mal durchrechnen
    das kindergeld geht deinen eltern nicht verloren, wenn du deinen erstwohnsitz bei deinen eltern abmeldest, solange du in der ausbildung bist.
    und die option auf baukindergeld halte ich sowieso nicht für etwas, womit man tatsächlich rechnen könnte.
    aber gut - es ist ja deine sache, wo du bzw. deine eltern sparen wollen.

    meine waschmaschine hat einen 2m-schlauch. du musst die waschmaschine nicht genau dahin stellen, wo sich der anschluss befindet.

    ich hätte die wohnung, so wie du sie beschreibst, vermutlich garnicht erst gemietet.
    und ich hätte auch nicht die zeit und schon garnicht das geld für grossartige renovierungen gehabt - ich war viel zu beschäftigt mit studieren und nebenher arbeiten (ich hab mir mein studium auch per nebenbeschäftigung finanziert).

    für gerechtigkeit sind vermieter auch garnicht zuständig.
    dafür gibt es - zumindest theoretisch - gesetze.

    schön dass du das selbst zugibst, dass DU deutlich übertrieben hast.
    meine äusserungen waren zwar auch polemisierend, aber bei weitem nicht auf deinem niveau.

    aus diesem grund wird der mietspiegel ja auch jedes jahr neu berechnet.

    was bitte ist daran "blöde" und "verdreht"?

    es ist immer die frage, WEM du das gezeigt hast.
    jerry z.b. hatte offensichtlich auch keine probleme mit meiner antwort.
    vielleicht hättest du es auch ein paar vermietern zeigen sollen?

    du hast doch deinen vermieter schon um € 50,00 runtergehandelt. hast also in dem einen jahr schon ganze € 600,00 gespart.
    künftig wirst du dann "nur" noch € 480,00 sparen.
    bzw. eben durch drei geteilt.

    wieso glaubst du dass du die wirtschaft doppelt förderst in dem du zur miete wohnst?
    das ist ein trugschluss.
    und zusätzlich monatlich € 3,33 dazuverdienen ist ja nicht allzu schwer.
    schon garnicht als student, wo doch so einiges an lästiger steuer einfach wegfällt.

    dazu nur am rande: kulant schreibt man mit U.
     
  14. André

    André Neuer Benutzer

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    @lostcontrol: Danke, danke, für Alles: die Rechtschreibkorrektur (ich war nie ein Deutschass ;-), der freundliche Ton und die Tipps! (Das mein ich Ernst)

    Zu den Vermietern: ich hätt erwähnen sollen, das ich nich bei einem privaten Vermieter bin, sonden bei der städtischen WOBA. Die machen die Rechnung so, und ich hab wohl fälschlicher Weise daraus geschlossen, das das allgemein üblich ist (zumindestens bei Gesellschaften und Genossenschaften). Ich muss auch ehrlich zugeben, das meine Eltern das auch nicht so berechnet haben, sondern nach deiner Erklärung, da es auch privat ist.

    Zweitwohnsitzsteuer hab ich so erklärt: 2 Semester im Jahr, 15 Wochen pro Semester (Vorlesungszeit), 5 Tage die Woche macht 150 Tage, die ich hier bin, also weniger als die Hälfte. Ich glaub kaum, das die mir da die Ummeldung aufzwingen, denn wer kann beweisen, das ich hier öfter bin?

    Die erhöhenden und senkenden Merkmale gibt er in der Mieterhöhung an, quasi zur Festsetzung der Miete, die wir tatsächlich zahlen müssten.

    Mit dem Baukindergeld bin ich fast deiner Meinung, da ich allgemein auch denke, dass der Staat zuviel Geld "verschenkt", aber in unserer Situation (die wirklich schwer zu erklären ist), können meine Eltern das Geld gut gebrauchen. (das Thema ist echt zu weitläufig, daher will ichs nich unbedingt diskutieren)

    aber im ersten Beitrag:
    Das mein ich mit blöden Aussagen, weil du dir ständig selbst wiedersprichst.

    Und ich glaube die Wirtschaft doppelt zu fördern, da ich mit meiner Arbeit etwas produziere (Produkt was Geld bringt) und gleichzeitig Geld bekomme, das ich wieder ausgebe, z.B. der WOBA (also Kaufkraft). (Wie gesagt, GLAUBE ich das nur, bin kein Wirtschaftler)
     
  15. #14 lostcontrol, 07.03.2007
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    ich seh da keinen widerspruch (wider ohne E im sinne von "gegen" übrigens).
    gerechtigkeit hat mit gerechtfertigt oder mit rechtfertigen nur vom wortstamm her zu tun aber nicht von der bedeutung.

    dass du nicht wirtschaftswissenschaften studierst merkt man deutlich.
    wenn das mit dem "wirtschaft fördern" so funktionieren würde, dann gäbe es keine wirtschaft, nur einen kreislauf ohne mehrwert.
    genaugenommen sind nebentätigkeiten von studenten sogar wirtschaftsbremsend, weil sie ja grösstenteils steuerbefreit sind. aber das ist ein anderes thema über das ich ganz bestimmt nicht streiten will, weil ich ja selbst einige jahre lang während meines studiums diese steuerfreiheiten genossen habe (da war das geldverdienen deutlich einfacher als jetzt).
    zudem gibt es in studentenstädten häufig das problem, dass jobs an zwei "billige" studenten gegeben werden, die sonst eine volle stelle wären.

    wenn dein vermieter eine wohnbaugesellschaft ist, dann sieht das alles natürlich ganz anders aus. dann wundert es mich aber auch, dass die sich haben runterhandeln lassen.
     
  16. André

    André Neuer Benutzer

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    Nich zum Thema :o)
    Soweit ich aus Wirtschaftskunde noch weiß, ist Arbeiten UND Geld ausgeben fördernd, daher geben auch Experten immer zu bedenken, wenn die Deutschen zu viel sparen, da die Nachfrage sinkt, weniger produziert wird, Lohn gekürzt, mehr gespart usw..
    Zu meinem Job: da kann ich dich beruhigen, ich bin an einem Institut, da mach ich quasi die Arbeit, für die die richtigen Angestellten zu gut bezahlt werden, dafür würde sich also keine Stelle (außer Billiglohn, wie Student) lohnen, aber man muss vom Studiengang her Vorwissen mitbringen.

    Hätt ich geahnt, das es da noch unterschiede gibt, hät ichs gleich gesagt. Runterhandeln würd ich behaupten, aus den genannten Gründen, oder?
    Und was sieht denn da konkret anders aus?
     
  17. #16 lostcontrol, 07.03.2007
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    na ein privater vermieter hätte wohl eher einfach 'n anderen mieter genommen.
    aber ich glaub private vermieter würden auch ohnehin eher selbst richtig renovieren bzw. sanieren.
     
  18. Jerry

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    Kommt aber auch immer auf die Situation an - wir hatten hier im Forum auch schon private Vermieter, die den Euro so oft umdrehen müssen, dass es für einfachste Instandsetzungen nicht reicht und die lieber die Miete senken. Auch kann man sich je nach Standort die Mieter nicht mehr unbedingt aussuchen, und hat dann die Wahl zwischen einem - sagen wir mal - "diskussionsintensiven" Mieter und einem Leerstand.

    Wohnungsbaugesellschaften haben zwar i.d.R. mit Erhaltungsaufwand weniger Probleme, aber gerade den städtischen fehlt auch schonmal gern was in der Kasse, und Nichtinvestition in Altbestände kann auch ein Zeichen von Veräußerungsplänen sein... generell find ich die Verhandlungsbereitschaft beim Mietzins allerdings auch überraschend - der wird normalerweise nach wirtschaftlichen Kritierien ermittelt und ist nicht wirklich Verhandlungsmasse. Da geht fast eher das Aushandeln bestimmter Reparaturen vor Einzug.

    Als privater Vermieter würde ich im übrigen wirklich darauf achten, dass die Mietsache in einem für den allgemeinen Gebrauch angemessenen Zustand ist - und dann aber auch den Preis verlangen, den sie wert ist. Ein Mieter, der merkt, dass der Vermieter sich kümmert (und der darüberhinaus auch den festen Willen zu vertragsgemäßem Verhalten mitbringt) wird das zu schätzen wissen und sich (hoffen wir doch) wohlfühlen. Reden kann man über alles, und lösen kann man die allermeisten Probleme eben auch. Das ist der Vorteil der Flexibilität bei den "Kleinen" am Markt. Die "Großen" haben ihre starren Prozesse und was da nicht reinpasst führt dann zu mehr oder weniger viel Stress.

    Und was die Wirtschafts-Lektion betrifft: Zumindest im privaten Sektor will ich doch hoffen, dass ich nicht der Einzige bin, der Mietzahlungen als Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung sieht. Klar, ich zahle damit auch die Hütte ab und Zinsen an die Bank (die davon u.a. Gehälter bezahlt, die dann wieder hoffentlich zu Konsum führen) - aber ich nutze die Mieterträge auch für Investitionen, tue also was für's örtliche Handwerk (und wegen des Altbaus nicht gerade wenig). Gut, irgendwann wird hoffentlich der Tag kommen, wo ich wirklich mal was dran verdiene, aber bis dahin ist das schon eine ganz nette kleine Wirtschaftskurbel... das gilt im übrigen auch für Mieterhöhungen (wenn ich mich mal durchringe, eine durchzuführen): Die würden dann im Normalfall im Zusammenhang mit einer Modernisierung stehen. Allerdings brauche ich auch nicht unter Berufung auf den Mietspiegel zu erhöhen, weil wir da gut drin liegen.

    Ob Mieterträge bei den großen Gesellschaften nicht möglicherweise eher bei Aktionären oder Gesellschaftern versanden, möchte ich allerdings auch nicht sooo genau hinterfragen ;)

    Was die ursprünglich dieses Thema mal auslösenden wertmindernden Faktoren angeht: Es gibt die Möglichkeit, darauf in Form von Mietpreissenkungen zu reagieren - oder man stellt die Faktoren ab (soweit das geht). Alles eine Frage des Ehrgeizes - aber zum Ehrgeiz bedarf es einer natürlichen, nicht einer juristischen Person... Kreis geschlossen ;)

    Jerry
     
  19. #18 lostcontrol, 14.03.2007
    lostcontrol

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    weil ich in der zwischenzeit zufällig darauf gestossen bin:
    baukindergeld gibt's nicht mehr. und da deine eltern ja ohnehin schon gebaut haben, hätten sie das sowieso nicht mehr bekommen.

    kindergeld gibt's wie gehabt bis zu einem gewissen alter, solange die kinder in der ausbildung sind - und zwar egal, wo diese kinder ihren erstwohnsitz haben.

    trotzdem weiss ich immernoch nicht, was mit "zweitwohnungssteuer" gemeint ist.
    dürfte sich aber ja auch erledigt haben...
     
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