Zähler bei Übergabe oder zum Vertragsablauf ablesen?

Dieses Thema im Forum "Übergabe Ein- oder Auszug" wurde erstellt von Christian, 05.11.2009.

  1. #1 Christian, 05.11.2009
    Christian

    Christian Gesperrt

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    Hallo,

    mein Mieter hat zum Ende des Monats gekündigt, zieht aber schon Mitte des Monats aus und wird mir auch dann schon die Schlüssel übergeben. Bezahlt wurde die komplette Monatsmiete incl. NK-Vorauszahlung für den kompletten Monat (was auch so gewollt war - "Ich schenke dem Nachmieter die Miete für den halben Monat").
    Mit dem Nachmieter habe ich einen Vertrag ab dem 1. des Folgemonats.

    Anders (kürzer) formuliert: Vertrag bis Ende November, neuer Vertrag ab Anfang Dezember. Mieter zieht Mitte November aus.

    Wann soll/muss/darf/kann ich die Zählerstände ablesen? Bei der Übergabe oder zum Vertragsende?

    Ich vermute, daß das Vertragsende zählt - oder ist der Vertrag beendet, wenn ich die Schlüssel annehme? *grübel*

    Gruß,
    Christian
     
  2. AdMan

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  3. RMHV

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    Ohne abweichende Vereinbarung endet ein Mietverhältnis mit Ablauf der Kündigungsfrist und nicht mit der Rückgabe. Bis zum Ende des Mietverhältnisses hat der Mieter auch seine Verpflichtungen aus dem Mietvertrag vollständig zu erfüllen.
     
  4. #3 Christian, 05.11.2009
    Christian

    Christian Gesperrt

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    Danke, RMHV, für die Bestätigung meiner Vermutung.

    Obwohl ich mit dem Mieter echt gut auskomme, befürchte ich, daß bei der Übergabe dann das böse Erwachen kommt ("Neee, die Nebenkosten soll der Neue zahlen, wenn ich dem schon einen halben Monat Miete schenke" - oder so ähnlich).

    Der "Neue" wird verständlicherweise die NK erst ab Vertragsbeginn zahlen wollen (davon gehe ich jedenfalls aus).

    Ich weiß nicht, wer beim Auszug (also damit auch bei der Übergabge) dabei sein wird, aber ich denke, das wird Diskussionen geben, wenn dann die Zählerstände abgelesen werden sollen, und ich sage, daß das zum Verrtragsende geschehen muss.

    Ich möchte auch ungern vorschlagen, daß der Mieter dann halt nochmal zum Monatsende wiederkommen soll und mir dann erst die Schlüssel wiedergeben soll und wir dann gemeinsam die Zähler ablesen. Um das gemeinsame Ablesen der Zähler gehts eh nciht, das habe ich bisher immer alleine gemacht. Da sehe ich keine Probleme. Ich weiß auch genau, daß der Mieter nicht "mal eben" zum Monatsende nochmal vorbeikommt, um die Schlüssel abzugeben (zumal dem neuen Mieter ja schon vom alten versprochen wurde, vorher renovieren zu können).

    Ich würde mir gerne schon mal ein paar Argumente zurechtlegen, falls es wirklich zu der Diskussion kommen wird (auch wenn ich im Recht bin). Am liebsten wäre mir eine Lösung, mit der alle zufrieden sind *grübel*
    Mir ist es ieber, solchen Sachen von vorneherein den Wind aus den Segeln zu nehmen, als auf Konfrontationskurs zu gehen.
    Falls ihr Gedanken, Anregungen, Argumente dazu habt, würde ich mich darüber freuen :)

    Gruß,
    Christian
     
  5. #4 lostcontrol, 05.11.2009
    lostcontrol

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    also wir lesen die zählerstände immer bei der wohnungsübergabe ab, sie werden im übergabeprotokoll vermerkt und dieses wird vom mieter unterschrieben.

    da hat er ja auch recht.
    drum: zählerstände bei der übergabe ablesen und ins übergabeprotokoll schreiben - sowohl bei der vom alten mieter an dich als auch bei der von dir an den neuen mieter.
    gibt's HKVs etc.? dann evtl. auch da zwischenablesung bestellen.

    das ist ja auch quatsch.
    mal angenommen der mieter geht früher raus, und du willst die wohnung zwischendurch mal modernisieren/renovieren etc. dann verbrauchst ja du als vermieter (bzw. deine handwerker) da drin z.b. wasser, und das kannst du ja weder dem alten mieter noch dem neuen mieter aufhalsen.
    ist ja wohl verständlich dass der mieter dann seine zählerstände haben will und nicht die baustellen-zählerstände.

    das wäre doch auch nonsens, denn wie soll er da sicher sein, dass nicht jemand anderes den lieben langen tag unter der dusche stand oder ähnliches?

    aber sicher nicht auf seine wasser-, heiz- und stromkosten, oder?

    schau dass die mieter das mit dem stromvertrag vernünftig abklären, d.h. abmelde-termin von mieter a und anmeldetermin von mieter b zusammenpassen.
    sonst kündigt dein jetziger mieter den stromvertrag zum 15. des monats und der neue mieter hat keinen strom zum renovieren (geräte, licht etc.).
    oder - und das wäre der normalfall - du bekommst dann vom stromversorger eine rechnung über die zeit zwischen abmeldung von mieter a und anmeldung von mieter b. das würde ich an deiner stelle vermeiden wollen.
     
  6. #5 Christian, 05.11.2009
    Christian

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    Hallo Losti,

    um den Strom mache ich mir keine Gedanken, selbst wenn der halbe monat auf meine kappe gehen würde.

    Es kann doch nicht sein, daß der Mieter einen halben Monat vor Vertragsende die Wohnung zurückgibt, und dich dann für den halben Monat sowas wie Versicherung, Schornsteinfeger etc. anteilig zahle - ich hab doch offiziell noch vermietet!

    Dem neuen kann ich die Nebenkosten für die 2. Hälfte des Novembers doch auch nicht in der Abrechnung für 2009 "aufhalsen" - der hat erst ab 1. Dezember einen Mietvertrag mit mir.

    Und ich sehe nciht ein, einen halben Monat NK aus eigener Tasche zu zahlen, obwohl ich doch bis Ende des Monats vermietet habe.

    Am saubersten wäre es, der alte mieter würde die Wohnung bis Ene November leer stehen lassen, die Schlüssel bis dahin behalten und dann zum Vertragsende Ende November die Schlüssel abgeben und gleichzeitig mit mir die Zähler ablesen. Der altte Mieter ist aber schon Mitte November weg - so weit weg, daß es sich nciht lohnen würde, mal kurz vorbeizukommen.

    Und daß der alte Mieter dem neuen erlaubt, in der 2. Novemberhälfte bereits zu renovieren, ist wahrscheinlich einfach nur nett gemeint, aber ich vermute, daß da nicht an die Abrechnung der NK gedacht wurde. Bezahlt sind die NK ja für den November schon per NK-Abschlag Afang November. Aber bis wann mache ich die Abrechnung für den alten Mieter und ab wann für den neuen?

    Ich kann doch nciht eine Abrechnung für den neuen Mieter über einen Zeitraum erstellen, in dem die Wohnung laut Vertrag an den alten Mieter vermietet war (und dieser Miete und NK-Vorauszahlung bezahlt hat) :stupid
     
  7. #6 lostcontrol, 05.11.2009
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    christian, das ist doch garnicht der punkt.
    der punkt ist, dass du damit aufwand hast. wenn der mieter sich beim versorger abmeldet, dann musst du für die zwischenzeit ja wieder einen vertrag inkl. grundgebühr etc. abschliessen, diesen papierkrieg würd ich mir wegen 2 wochen nicht antun wollen, zumal ja die nachmieter ohnehin einen neuen vertrag machen müssen.

    na klar - aber das sind ja auch nicht die dinge, die man über zähler abrechnet, gell?

    nö, schorni, versicherungen & co. gehen natürlich für diesen monat noch auf kappe des alten mieters, ganz klar.

    strom schon (obwohl die handwerkeln wollen, womöglich mit schwerem gerät), aber den rest nicht? *ggg*
    hey, musste doch auch nicht. ich würd das auch nicht einsehen.

    kannst ja auch einen aufhebungs-vertrag machen und mit dem neuen mieter einen vertrag ab 15. - aber dafür ist es jetzt wohl zu spät.
    ich mach das ab und an so, manchmal passt das einfach, gerade weil sich der renovierungskram überschneidet etc. und mieter halt auch nur ungerne einen monat doppelt zahlen wollen. wenn's von beiden (mieter-)seiten klar geht, ist das eigentlich kein problem. halbe monate mach ich, aber auf tageweise lass ich mich nicht ein.

    genau das vermute ich auch.

    mach's doch einfach so, wie's tatsächlich ist, nämlich:
    ablesung der zählerstände bei wohnungsübergabe altmieter an dich. diese posten werden ja verbrauchsabhängig abgerechnet, also no prob. dasselbe mit den neuen mietern bei der wohnungsübergabe.
    die anderen (sozusagen "fixen") betriebskosten für den halben monat sollen die neuen mieter aus purer fairness dem alten mieter pauschal überweisen/zahlen - sicher hast du ja erfahrungswerte mit dem alten mieter.
    ich denke die neuen mieter werden dafür verständnis haben, wenn nicht, dann dürfen sie halt nicht früher rein und der alte mieter muss es zahlen.
    das risiko dabei ist minimal, du bist außen vor und musst keine sonderlichen hirnverrenkungen anstellen beim abrechnen.

    nur wie das bei dir mit den heizkosten läuft, das bleibt da noch die frage.
    gibt's da HKVs oder röhrchen oder sowas? dann wäre eine zwischenablesung der einzig richtige weg (und die könntest du ja auch am 15. machen lassen).
    oder rechnest du nach quadratmetern ab?

    bezüglich der "fixen" betriebskosten siehe oben.
    und bezüglich der zählerstände? da guckt doch keiner aufs datum.
    und wenn dir das sorgen macht, dann hast du doch gleich zwei übergabeprotokolle, in denen die zählerstände vermerkt sind. kannst ja sicherheitshalber noch 'n entsprechenden absatz reinschreiben, von wegen einverständnis dass damit abgerechnet wird blablabla...
     
  8. suri

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    Hallo,

    ich denke das Einfachste ist doch, die Zählerstände am 15.xx. abzulesen und mit dem Datum 30.xx einzutragen. Klar zahlt der ehemalige Mieter dann den Schornsteinfeger, Versicherungen etc bis Monatsende. Würde er aber auch, wenn der Nachmieter nicht früher renovieren könnte.

    Gruß
    suri
     
  9. #8 Thomas76, 05.11.2009
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    So ähnlich mache ich das auch immer.
     
  10. #9 Christian, 06.11.2009
    Christian

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    Moin,

    was mache ich denn dann, wenn der Endstand des Altmieters, der am 15. abgelesen wurde, nicht 100%ig zum Anfangsstand des Neumieters passt?

    Irgendwie widerstrebt es mir, das Datum zu "fälschen" ... das rächt sich bestimmt irgendwann, und sei es nur, daß ich selbst bei einer Kontrolle der Daten drüber stolpere ...

    ---

    Ein Mieter könnte ja im Extremfall fast 4 Monate Nebenkosten sparen (wenn er bei 3monatiger Kündigungsfrist die Schlüssel mit der Kündigung abgibt). Das kann doch nicht richtig sein? :gehtnicht

    Ich bin dem Altmieter bereits "entgegengekommen" und habe mit ihm einen Aufhebungsvertrag gemacht. Der Termin des Aufhebungsvertrags wurde einvernehmlich (Altmieter, Neumieter, ich als Vermieter) auf Ende November festgelegt. Ich habe den 15. November vorgeschlagen, aber das wollte der Altmieter nicht.

    Daß der Altmieter eher auszieht, ist doch nicht mein Bier, und wenn der Altmieter doch bis Ende November Miete und NK-Abschläge gezahlt hat, muss ich doch auch für den Zeitraum abrechnen! Es macht doch keinen Sinn, daß ich Miete+NK-Abschlag bis Ende November kassiere, die Abrechnung aber nur bis Mitte November erstelle :stupid

    Im Grunde genommen sind das ja alles Peanuts, über die ich gar nicht diskutieren würde. Mit dem Altmieter komm' ich super aus, aber im Bekantenkreis des Altmieters gibt es jemanden, der meint, da vll. noch den einen oder anderen Euro rausholen zu können und sich entsprechend aufspielt ;) Und auf die Diskussionen mit dem möchte ich vorbereitet sein :D
     
  11. suri

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    Mach eben einen Termin mit beiden gleichzeitig aus und gebe direkt die Schlüssel an den Nachmieter.
    Aber weshalb sollte sich der Zählerstand nach Ablesung / Übergabe gravierend ändern, wenn niemand etwas verbraucht?
    Ich denke Du machst es Dir unnötig kompliziert. Dass der Nachmieter seinen Verbrauch selbst zahlen muss sollte doch klar sein und wird er wohl auch einsehen. Dass es abrechnungstechnisch am einfachsten ist den 30.xx zu nehmen sollte auch einleuchtend sein.


    Verstehe ich nicht. Dann bleibt Dir nur die Wohnung am 15.xx abzunehmen und am 30.xx erst an den Nachmieter zu geben, an beiden Tagen die Zählerstände ablesen und die minimale Änderung falls überhaupt (wie sollen die Zusande kommen?) selbst zu zahlen....

    Gruß
    suri
     
  12. #11 Christian, 06.11.2009
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    Hallo Suri,

    der Altmieter hat dem Nachmieter erlaubt, nach dem Auszug des Altmieters bereits zu renovieren (soll mir recht sein).

    Der "neue" hat einen Vertrag ab 1.12., ich kann ja schlecht eine NK-Abrechnung für den neuen ab 15.11. erstellen - da hat er die Wohnung doch noch gar nicht offiziell gemietet.

    Ich werde die Zählerstände wahrscheinlich zum 30.11./01.12. ablesen. Das wird dem Altmieter wahrscheinlich nicht gefallen, aber ich denke, damit bin ich auf der sicheren Seite. Schließlich läuft der alte Vertrag bis zum 30.11 und der neue ab 1.12.
     
  13. #12 Thomas76, 06.11.2009
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    Warum eigentlich nicht ? Der "neue" weiß doch, das er früher als eigentlich vertraglich vereinbart in die Wohnung kann und dort auch Energie&co. verbraucht während er renoviert, warum also sollte er nicht damit einverstanden sein ?

    Die ganz offizielle Variante ist halt Ablesung&Abrechnung zum 30.11., wenn du dich auf irgendwas dazwischen einläßt, wird es halt immer irgendwie auf einen Kompromis hinauslaufen :gehtnicht
     
  14. #13 Christian, 06.11.2009
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    Hallo Thomas,

    darf ich Nebenkosten für einen Zeitraum abrechnen, für den kein Mietvertrag mit demjenigen bestand und die NK-Vorauszahlung von jemand anderem bezahlt wurde?

    Es geht ja nicht nur um den Ablesetermin, sondern auch darum, bis wann/ab wann ich die Abrechnung Anfang nächsten Jahres erstellen werde ...
     
  15. #14 lostcontrol, 06.11.2009
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    kapier ich nicht, warum sollte das nicht passen?
    weil du zwischen der wohnungsübergabe altmieter an dich und du an neumieter vielleicht nochmal dort aufs klo gehst oder was? tja nun, dann heisst's entweder beine zusammenklemmen oder halt die zehntel-cent selbst bezahlen (sofern man diesen verbrauch überhaupt ablesen kann, wahrscheinlich sieht man das nicht mal auf dem zähler tipp ich mal).

    musst du doch auch garnicht "fälschen".
    die verbrauchsabhängigen kosten rechnest du doch nach dem verbrauch und nicht nach dem datum ab. wenn du die neuen mieter schon am 15. in die wohnung lässt dann fangen die ab da auch an zu verbrauchen, ist doch klar.


    wir reden doch hier von den VERBRAUCHSABHÄNGIGEN betriebskosten! also die, die man an zählern ablesen kann! alle anderen werden selbstverständlich genau nach datum im mietvertrag abgerechnet!

    christian, ich glaub du stehst grad auf dem schlauch.
    teil mal in deinem kopf auf in:
    a) "fixe" betriebskosten wie schorni, versicherungen, grundgebühren etc. - DIE rechnest du selbstverständlich ganz normal auf ende november ab.
    b) VERBRAUCHSABHÄNGIGE betriebskosten, die du an den zählern ablesen kannst. DIE rechnest du wie sonst auch nach verbrauch ab!
    es ist nur logisch, dass der altmieter da nichts mehr verbrauchen wird, wenn er früher den schlüssel abgibt. da fallen dann weder für ihn noch für dich irgendwelche kosten an.
    ebenso logisch ist es, dass die neuen mieter schon ab monatsmitte verbrauchen werden, drum rechnest du auch mit ihnen die verbrauchsabhängigen betriebskosten nach zähler ab.

    es geht hier überhaupt nicht um geld, das du eventuell bezahlen müsstest.
    der altmieter bezahlt seine betriebskostenvorauszahlung ganz normal bis ende nov.
    und bei deiner betriebskostenabrechnung rechnest du den verbrauch nach zähler so ab, als hättest du den zählerstand erst ende nov abgelesen.

    es wär natürlich fairer, wenn du die neuen mieter die hälfte der betriebskostenvorauszahlung für nov an den alten mieter bezahlen lassen würdest, aber das ist definitiv nicht dein problem!

    @ suri:
    du schreibst:

    wieso bitte sollte es bei den VERBRAUCHSABHÄNGIGEN betriebskosten, die NACH ZÄHLERSTAND abgerechnet werden einfacher sein, den 30.xx zu nehmen bei der abrechnung? in wiefern hat denn das datum einfluss auf den zählerstand?
    das ist doch nonsens.
    wir reden hier von verbräuchen/zählerständen, und nicht vom datum.

    die anderen betriebskosten werden natürlich nach datum abgerechnet, aber die verbrauchsabhängigen nach ZÄHLERSTAND und nach nichts anderem!!!
     
  16. #15 Thomas76, 06.11.2009
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    Offiziell natürlich nicht bzw. machen kannst du alles, nur würde da der Mieter im Normalfall sicherlich Einspruch erheben.Inoffiziell würde in deinem Fall der neue Mieter das aber vermutlich einsehen.

    Tja, da geht das Gefummel dann wieder los.Deshalb ist die Variante : Zählerstände vom 15.XX mit Datum 30.XX vieleicht doch die beste.Ist doch auch für alle Beteiligten das gerechteste : Der Altmieter braucht nur bezahlen, was bis zur Rückgabe verbraucht wurde, der Nachmieter zahlt ab Zugang zur Wohnung.
     
  17. #16 Christian, 06.11.2009
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    Und das ist ja das Problem: Offiziell und inoffiziell.
    Mit dem Altmieter könnte ich über alles reden, da würde ich mir um solchen Pfennigskram keine gedanken machen und das auf meine Kappe nehmen.
    Doch dann macht sich nächstes Jahr der "Bekannte" des Altmieters über die Abrechnung her und findet da Unstimmigkeiten, und schon fängt der an rumzumosern ... daher möchte ich das alles "sauber" haben um jeden Stress mit dem "Bekanten" aus dem Weg zu gehen.


    @Losti:
    Ich habe den Altmieter gefragt, zu wann er denn gerne den Aufhebungsvertrag hätte (um das dann mit dem Neumieter als Vertragsbeginn-Datum abzustimmen). Da kam dann die Aussage:
    "Den einen Monat zahl ich noch, aber der neue kann dann ja schon rein wenn ich raus bin - ich schenke dem dann den halben Monat."
    Ich habe den 15. vorgeschlagen, aber dann kam das Argument "dann müsste ich den Dauerauftrag nochmal ändern, dehalb schenke ich dem neuen den halben Monat".

    Wen der Altmieter dem Neuen erlaubt, vorher reinzugehen (also zu einem Zeitpunkt, zu dem noch der alte Vertrag läuft) ist das doch strenggenommen nicht mein Bier. Ich habe ja erst einen Vertrag mit dem neuen ab 01.12. und kann den ja nicht im november in die Wohnung lassen, da die ja im november noch an den Alten vermietet ist.

    Die Heizkosten werden per Verdunstungsröhrchen über eine Abrechnungsfirma abgerechnet, denen gebe ich die Schornirechnung etc., den Ölverbrauch und das Datum des Mieterwechsels. Da die zweifache Ablesung/Messung innerhalb eines Monats (01.12 und zum Jahreswechsel, wegen mir auch zum 15.11 und dann zum Jahreswechsel) keine zuverlässigen Daten liefert, wird per Gradtagstabelle abgerechnet - zum Mieterwechsel werden die Verdunstungs-Heizkostenverteiler also nicht explizit abgelesen. Ich muss denen nur das Datum des Mieterwechsels mitteilen.

    Soll ich der Abrechnungsfirma sagen, daß die die verbarauchsabhängigen Kosten und die Fixkosten zu unterschiedlichen Terminen dem neuen Mieter zuordnen sollen? Das wäre doch unlogisch ...

    Ich kann doch auch nicht die NK-Vorauszahlung vom einen kassieren und dann diesen Betrag mit dem anderen abrechnen!

    Beim renovieren hat man vll. mal das Licht an, geht zwischendurch aufs Klo oder
    braucht Wasser, um den Tapetenkeister anzurühren.
    Der Altmieter ist damals in eine von mir frisch renovierte Wohnung eingezogen, weil die Wohnung noch einigermaßen ok ist, habe ich auf eine Endrenovierung verzichtet. Trotzdem werde ich wahrscheinlich Dübellöcher zuspachteln und die ein oder andere Wand überstreichen. (Ich weiß, daß das eigentlich nicht sinnvoll ist, aber unter den gegebenen Rahmenbedingungen ist das das beste Vorgehen ;))
    Der Verbrauch wird in der Zeit nicht die Menge sein und vermutlich fast oder gar keine Kosten verursachen, aber ich will auf der sicheren Seite sein, wegen dem erwähnten "Bekannten" des Altmieters, gleichzeitig aber auch nichtirgendwelche Kosten, die ich nicht selbst tragen MUSS, selbst tragen.

    Je mehr ich drüber nachdenke, desto sauberer und unaufwändiger ist es, die Ablesung und Abrechnung zum November-Dezember-Wechsel (also zum Vertragswechsel) zu machen.
    Zur Not mit dem Hinweis, daß der Altmieter die Schlüssel ja auch erst am 30.11. abgeben kann ;)
    Daß der Altmieter dem Neumieter versprochen hat, daß er schon im November renovieren kann, ist ja nicht mein Bier.
     
  18. #17 lostcontrol, 06.11.2009
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    darf ich diese aussage so verstehen, dass deine komplette betriebskostenabrechnung von einer abrechnungsfirma gemacht wird?
    dann versteh ich beim besten willen nicht, warum du dir dann 'n kopf machst.
    ruf die an und frag sie, wie sie's haben wollen. und danach richtest du dich.

    warum solltest du das? ich komm da nicht mit.
    mieter alt hat 2009 sagen wir 1.100 € (11 monate) betriebskostenvorauszahlung geleistet. abzurechnen wären z.b. 1.000 €, er kriegt 100 € raus.
    mieter neu zahlt 2009 sagen wir 100 € (1 monat) betriebskostenvorauszahlung. abzurechnen sind z.b. 80 €, er kriegt 20 € raus.
    es ist doch im endeffekt völlig wurschd wieviel vorausbezahlt wurde, du musst es so oder so abrechnen.

    und vielleicht lässt man dabei auch die heizung laufen, braucht man auch ein schleifgerät für die böden, duscht mal eben nach getaner arbeit, lässt den kühlschrank laufen für die bauarbeiter-pulle, schmeisst den ofen an für die tk-pizza zwischendurch...

    deine sache. aber um so wichtiger ist es dann, dass du die zählerstände entsprechend festhälst, also ZWEIMAL.

    genau. bevor du dich jetzt völlig kirre machst, ist das sicher besser.
     
  19. #18 Christian, 06.11.2009
    Christian

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    *lach*

    Daß das völlig kirre rüberkommt, mag sein, das gebe ich gerne zu.
    Eigentlich steht meine Meinung ja schon fest, aber ich möchte gerne die Alternativen ausloten, um vll. noch was in der Hinterhand zu haben, um den Mietern (wie auch immer) ggf. entgegenzukommen zu können und um die ganze Sache zu verstehen. Schließlich mache ich das ganze auch an "Spaß an der Sache".

    Die Abrechnungsfirma rechnet nur die Heizkosten ab, den Rest mach' ich selber.
    Aber in die Heizkosten fließen ja sowohl verbrauchsabhängige als auch fixe Kosten (Schorni, Heizungswartung) mit rein.


    Jepp, jetzt, wo du es sagst, leuchtet es mir auch ein ;)
    Trotzdem macht das keinen guten Eindruck, wenn ich für einen zeitraum x NK-Vorauszahlungen erhalten habe, diese Vorauszahlungen aber über eineZeitraum y abrechne.
    Egal ob das für den Mieter ein Vor- oder Nachteil sein könnte: Der "Bekannte" des Altmieters wird vll. sagen "Die Abrechnung ist so nicht gültig". Dem möchte ich aus dem Weg gehen.
    Und im Moment sehe ich keine andere Möglichkeit, als die Zähler zum 30.11/1.12. abzulesen und die Abrechnung entsprechend der Verträge zu machen.
    Alles andere wäre von der einen oder anderen Seite angreifbar oder würde mir Kosten und/oder Aufwand aufhalsen, den ich nicht tragen muss
     
  20. #19 Thomas76, 06.11.2009
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    Völlig richtig.Wenn du den absolut korrekten, wasserdichten Weg haben möchtest, mußt du zum 30.11. ablesen.Alles andere ist, ich sagte es schon, irgendeine Form von hingeschusterei, die auf eine gewisse Nachsicht von Mieter/Ex-Mieter setzt.

    Wenn du schon damit rechnest, das dein Ex-Mieter, evtl. über den Umweg seines Bekannten, die Abrechnung mal anzweifeln wird, würde ich es auch genau so machen.

    Ansonsten mußt du halt im Vorfeld mit deinem Noch-Mieter ganz genau abklären, wie er sich das mit den Nebenkosten für diesen Monat vorstellt, und hoffen, das er sich dann bei der Nebenkostenabrechnung auch noch daran erinnern kann ;)
     
  21. #20 Christian, 06.11.2009
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    Danke, Thomas - genau DAS sind meine Gedanken zu der ganzen Sache.
     
Thema: Zähler bei Übergabe oder zum Vertragsablauf ablesen?
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