Zentrale Heizanlage - ständige Überheizung

Dieses Thema im Forum "NK - Ankündigungen!" wurde erstellt von Hekathe, 12.11.2013.

  1. #1 Hekathe, 12.11.2013
    Zuletzt bearbeitet: 12.11.2013
    Hekathe

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    Hallo Leute, bin neu hier und hoffe auf Hilfe, da einige Leute hier ja ganz gut informiert und pfiffig zu sein scheinen.
    Problem: 3-Parteienhaus, nur Mieter, Altbau von 1900, Zentrale Gasheizung, bei Einzug alter Kessel von 1984 -Steuerung kaputt- läuft rund um die Uhr und zwar Winter wie Sommer volle Pulle; dann Einbau Niedertemperaturanlage (Wandtherme), zunächst alles supi, nächster Winter wieder Heizung volle Pulle! Therme in Heizraum frei zugänglich, stellt sich raus Einstellung wurde verändert und zwar extrem nach oben - also höhere Heizleistung, lt. Display Vorgabe Raumtemperatur 30 Grad !
    2 Mieter von den dreien protestieren bei Vermieter, stellen Anlage auch selber wieder runter, Vermieter schreibt: böse Mieter dürfen an Anlage nicht rumstellen! Nach kurzer Zeit Werte wieder nach oben verstellt; eigentlich klar wer das ist! Um Therme wird Sicherungsbügel angebracht, damit keiner mehr drangehen kann; irgendwann ist Bügel runtergebrochen und Werte wieder noch oben gestellt; jetzt wird der Heizungsraum verschlossen, trotzdem wieder viel zu hohe Werte - heißt bei nur Stufe 2 Termostatventil bereits 20-21 Grad in Wohng., bei Stufe 3 (normal) 22 Grad usw; auch ja Nachtabsenkung wurde auch immer wieder ausgehebelt! Stellt sich heraus, dieser eine Mieter Wartungsfirma bestellt, weil seine Wohng angebl. nicht warm wird, obwohl seine die nächste an der Heizzentrale dran und Monteur immer lustig nach Wünschen des Mieters Heizkurve verändert. Jetzt informiert Vermieter Wartungsfirma nicht mehr auf Mieterwünsche eingehen, Einstellung wird nicht verändert. Was passiert - Wartungsmonteure - sind ja immer andere die rauskommen - machen das trotzdem.
    Letztes Jahr, ist kalt, hat besagter Mieter plötzlich völlig fremde Heizungsfirma in WE, die bei ihm HK erneuern o.ä., komplette Heizanlage wird entleert, logisch über mehrere Stunden keine Heizleistung, Anfrage Vermieter weiß von nichts, schickt aber auch niemand raus. Danach Heizung wieder zu hohe Werte, Nachtabsenkung funzt nicht - Hinweis Arbeiter Mieter an Heizanlage (in seiner WE) sagt Vermieter, das haben sie erzählt, aber ob das auch stimmt !?! Wartungsfirma kommt, sagt Heizkurve zu hoch, ändert sie, Display sagt Nachtabsenkung eingestellt, funzt tatsächlich aber nicht!? Wieder Beschwerde bei Vermieter, der kommt, guckt Display, sagt alles ok - du Mieter spinnst. Vermieter soll Messgerät in Wohnung aufstellen - nichts passiert, weiter viel zu viel Wärme und keine Nachtabsenkung. Mitte Mai 2013 fällt Heizg. plötzlich für 2 Tage aus, danach Nachtabsenkung funktioniert, Wärmelieferung auch ok, also nicht mehr zu viel! Alles klar, jetzt ist ja Sommer! Der Herbst beginnt, es wird kalt, es wird kälter, erst scheint alles ok! Seit Anfang Nov. ist es das aber nicht mehr - wieder viel zu viel Wärme - alles wie gehabt STufe 2 = 20,8 bis 21.6/Stufe 3 = 22 - 23 Grad, Versuch: Stufe 5 - Raumtemperatur in kurzer Zeit bis 24 Grad, schnell abgedreht, weil unerträglich warm! Nachtabsenkung? mal ab 23 Uhr, dann 0 Uhr, dann erst 1 Uhr und 1 x auch erst 1.30 Uhr! Jetzt die Feststellung: Nachtabsenkung endet nicht um 6 Uhr, wie es sein sollte, nein: um 4 Uhr sind alle HK schon volle Pulle heiß!
    Das Spiel geht jetzt schon im 6. Jahr nachdem die neue Anlage installiert wurde. Die 2. Mietpartei hat mittlerweile schon 3 x gewechselt, jetziger MIeter kaum da, Sandwichwohnung, interessiert nicht und wenn, würde er auch gerne auf Nachtabsenkung verzichten, weil hin und wieder auch mal vor 6 Uhr zum Flieger.

    Was tun?? Problem ständige Überheizung zu beweisen, geht eigentlich nur mit Aufzeichnung durch Messgerät, Vermieter weigert sich aber ? Display Heizzentrale zeigt normale Werte, Wartungsmonteure haben keine Ahnung von Anlage, bei div. Einsätzen haben die den Hersteller angerufen und gefragt? deswegen auch nicht so einfach von denen feststellbar, wenn Heizkurve wieder verändert wurde.
    Hat jemand einen Rat für mich??

    LG Hekathe
     
  2. AdMan

    Schau mal hier in diesem Ratgeber. Dort findet man viele Antworten!

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  3. Berny

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    Ausziehen - oder sich weiterhin verar***en lassen.:brille004:
     
  4. #3 Hekathe, 12.11.2013
    Hekathe

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    Hi Berny, umziehen

    das sagt sich so einfach. Der letzte Umzug hat mich ca. 5 TEuro gekostet; 3 Personenhaushalt, 100 qm Wohnfl., das kostet! Passende WE finden auch schwierig; Großstadt immer höhere Mieten, Umfeld sollte schon stimmen - nicht so einfach;

    aber - irgendwie muss man dem in Rede stehenden Mieter bzw. dem Vermieter doch beikommen, wozu gibt es Vorschriften?

    weiß jemand, ob man sich irgendwo so ein Langzeitmessgerät besorgen kann?

    ..aber vielen Dank für Deine Antwort Berny :unsicher021:
     
  5. Andres

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    Das scheint mir tatsächlich einer der besseren - weil langfristig stressärmsten - Tipps zu sein.

    An "Sofortmaßnahmen" wurde ja schon einiges beschrieben, aber an der Einstellung der anderen Partei und an der schnarchnasigen Einstellung des Vermieters wird man nichts ändern können.
     
  6. #5 Hekathe, 12.11.2013
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    also sorry Leute, Umzug ist zZ keine Option

    in ca. 2 Jahren werden meine Söhne mit Ausbildung fertig, dann werden die eh wo anders wohnen und dann brauch ich nur kleine Wohnung für mich, da zieh ich jetzt nicht noch mal in große WE in kurze Zeit später wieder um - wie gesagt kostet ja auch reichlich!

    Habt ihr wirklich keine andere Idee?

    :erschreckt012:
     
  7. Andres

    Andres
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    Vorschriften worüber? In deiner Wohnung wird es warm und - entsprechende Einstellung des Thermostats vorausgesetzt - auch nicht zu warm. Wo ist der Mangel?

    Es ist nicht verboten, dass der Vermieter Handwerker durch einen Mieter beauftragen lässt. Ein paar Stunden Ausfall der Heizung berechtigen im Regelfall noch nicht einmal zu einer Minderung. Wenn dir die Führung des Objekts nicht gefällt, ist das dein Problem. So hart das klingt.

    Dass wohl die meisten in diesem Forum dem Mieter schwer was husten würden, wenn solche Sachen passieren (und da auch einiges machbar wäre), ist eine andere Frage. Aber solange der Vermieter nichts tun will, ist das nicht relevant.
     
  8. Berny

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    Aus dem, was der TO schrieb, weiss ich noch nicht mal, ob die Heizungsanlage überhaupt abschliessbar ist... also wird wohl weiterhin herumgehampelt...:sauer034:
     
  9. #8 Pharao, 12.11.2013
    Zuletzt bearbeitet: 12.11.2013
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    Hi Hekathe,

    evtl versteh ich das Problem nicht so ganz, aber wenn`s auf Stufe 2 zu warm wird, dann dreh ich eben auf Stufe 1 und alles ist ok. Und wenn mir das selber rumgedrehe zu doof wird, dann gib`s doch auch noch die digitalen "Dreher" am Heizkörper. Und das kann ja jeder Mieter ggf. an jedem Heizkörper selber auch austauchen.
     
  10. #9 Hekathe, 13.11.2013
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    Mmh, habt ihr alle so viel Geld, dass es euch nicht interessiert, wie viel

    ihr für Heizung zahlen müsst? :unsicher005:
    Die Sache ist doch so: selbst wenn ich meine Heizkörper niedrig drehe (was ich ja tue, weils eben sonst viel zu warm ist) wird aber doch insgesamt zu viel Wärme produziert, entsprechend viel Gas geht durch die Uhr, das muss doch von allen anteilig bezahlt werden und wenn für 10 TEuro Gas durch die Uhr gegangen ist, ist das doch teuer, als wenn bei richtiger Einstellung nur 7 oder sogar 5 TEuro insgesamt entstehen. Auch über den Verteilerschlüssel zahle ich doch immer prozentual zum Gesamtverbrauch. Das ist doch einfache Rechnung oder nicht?:unsicher040:
    Das ist nur eine Seite, die andere Seite ist: zur Ausstattung der Wohnung gehört eine Zentralheizung; die EnVO sagt dazu: witterungsgeführte STeuerung mit Nachtabsenkung muss sein! Da ich ja entsprechend der Ausstattung Miete zahle, muss ich mich darauf verlassen können, dass die geltenden Vorschriften auch beachtet werden. Nur dann kann ich meine WE vertragsgemäß gem. Ausstattung nutzen! Ich verlasse mich also darauf, dass es eine Nachtabsenkung gibt, die dafür sorgt, dass nicht rund um die Uhr gleich viel Wärme (Auswirkung auf Kosten) geliefert wird, so dass ich auch die richtige Schlaftemperatur habe - bei der ein erholsamer Schlaf möglich ist! (schon mal in überheizten Räumen geschlafen?)
    Wenn ich das vermeiden will, weil die Nachtabsenkung eben nicht funzt obwohl sie das sollte, muss ich von Hand abends Ventile zudrehen, morgens von Hand aufdrehen!
    Zum Komfort einer Zentralheizg gehört aber eben auch, dass ich nicht morgens in einer kalten Wohnung aufwache und dann erst mal 1/2 bis Stunde warten muss, bis aufgeheizt ist. Außerdem wird das Aufheizen doch dann teurer, weil bei manuell abgestellten Ventilen die WE viel stärker auskühlt!!
    Durch Überheizung wird die Raumluft viel zu trocken, zu trockene Raumluft trocknet nicht nur die Schleimhäute beim Menschen aus, sondern auch Dinge!! z.B. Holzmöbel, hab hier noch alte Holztüren, die trocknen auch aus und verziehen sich, letztes Jahr hat deswegen meine WE-Tür unerträglich laut geknarrt, die Scharniere habe ich zig mal eingeschmiert! Eine Überheizung hat also viele Folgen.
    So einfach ist das nicht: ...deine WE wird doch warm, also was willst Du....!?

    Schade.......aber vielleicht kommt ja doch noch einer im Forum hier vorbei, der sich da besser auskennt! Trotzdem vielen Dank, ihr habt euch ja wenigstens bemüht!:muede007:
     
  11. Berny

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    Na und? Mein Posting #7 haste ja auch bis jetzt noch nicht behampeln, äh, beantworten können...:102:
     
  12. #11 Hekathe, 13.11.2013
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    Sorry Berny, hast Recht, hab ich

    im Frust völlig vergessen:064sonst:

    Also die Wandtherme befindet sich in einem Heizungskeller der sehr groß ist und einmal von besagtem Mieter als Abstellraum privater Gegenstände mitbenutzt wurde, danach dann von einem Mieter im OG, weil Waschküche zu klein und die beiden sich nicht über Nutzung einigen konnten. Der hat dann da die Wäsche getrocknet. Nachdem der ausgezogen war und der Sicherungsbügel um die Therme runtergebrochen war, ist dieser Heizungsraum (Feuerschutztür etc.) verschlossen worden, mit der Maßgabe, dass nur noch Wartungsdienst und Vermieter (übrigens Wohnungsgesellschaft) Zutritt haben. Dann ist besagter Mieter aber dazu übergegangen, ständig den Wartungsdienst rauszubestellen, die haben eigenen Schlüssel und haben die Einstellung der Therme dann immer nach den Wünschen dieses Mieters verändert (also auf mehr Wärmelieferung). Das hat der Vermieter dieser Wartungsfirma ja untersagt. Die Monteure machen das aber trotzdem. Außerdem haben im Laufe der Jahre immer wieder die Zuständigkeiten beim Vermieter gewechselt, auch neue Wartungsfirma seit Jan.2012! Ich fang immer wieder von vorne an! Übrigens: dieser Mieter hat eine Heizungsfirma auf eigene Kosten mit irgendwelchem Umbauten an den Heizkörpern oder Heizleitungen beauftragt, die zur zentralen Heizanlage gehören, aber sich eben innerhalb seiner Wohnung befinden! Der Vermieter wurde überhaupt nicht informiert! Das ist gesichert!! Der jetzt beim Vermieter zuständige Techniker hat keinen Bock da was zu machen. Wäre ich Vermieter, ich hätte diesem Mieter gehörig den A..... aufgerissen, wie er dazu kommt, an meiner Anlage rumzuschrauben - aber nichts, den Vermieter bzw. die zuständigen Mitarbeiter da interessiert das nicht, ist ja Arbeit, könnte ja auch kompliziert werden!!
    Nochmal zu den Kosten: Ich gebe ja zu, ich bin Ausnahme. Die meisten Mieter beschweren sich ja immer über zu kalte WE; aber genau so viele beschweren sich über hohe Heiz- u. Betriebskosten. Ja, wenn die Anlagen nicht richtig eingestellt sind und damit unwirtschaftlich arbeiten, dann entstehen viel zu hohe Kosten und dann zahlt eben auch der Mieter, der Wärme sparsam eingesetzt hat, bei einer Zentralheizung mehr als notwendig wäre, weil der Nachbar eben meint, dass er im Winter auch im TShirt in der WE sitzen muss! Die Wartungsfirmen machen das oft, dass sie die Heizanlagen eben einfach höher stellen, wenn von irgendwo eine Beschwerde über zu kalte WE kommt. Da wird nicht nach den Ursachen geforscht. Wird eh alles nur noch schnell, schnell erledigt. Ja nicht lange aufhalten.

    So, ich hoffe, Du kannst mit diesen Ausführungen was anfangen! und nochmal sorry:unsicher031:

    Hekathe
     
  13. #12 Aktionär, 13.11.2013
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    Auch bei funktionierender Nachtabsenkung dreht man die Heizkörper ab oder herunter, oder heizt du alle Räume durch bis die Nachtabsenkung um z.B. 23 Uhr einsetzt und morgens wieder aussetzt?
    Dann ist es kein Wunder, dass Deine Wohnung permanent überheizt ist.
     
  14. #13 Papabär, 13.11.2013
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    Das Problem sehe ich hier weniger in mangelnder Fachkenntnis, als mehr in fehlenden Verständnis für Antworten, die nicht gefallen.

    (Nebenbei noch´n bissel an fehlenden Absätzen ... zumindest ich habe mich mit der Tapete etwas schwer getan).

    Wenn Dir die Wohnung zu warm ist, solltest Du Deine Thermostate entsprechend runter regeln. Dann brauchst Du Dir auch keine Sorgen um zu trockene Luft zu machen (wobei ich auch noch nie gehört habe, dass sich eine Tür durch zu trockene Luft verzieht ... eher andersherum).

    Klar, ein Teil der Kosten wird nach Wohnfläche verteilt - ist also von allen Mietern zu tragen, was hier auch für Dich zu erhöhten Kosten führt. Die Frage ist daher halt auch, welcher Prozentsatz bei Euch nach Verbrauch - und welcher nach Fläche umgelegt wird.

    Je weniger Verbrauchseinheiten Dir anzurechnen sind, desto höher sind die anteiligen Kosten, die die anderen Mieter zu tragen haben. Und wenn die zweite Partei dies ebenfalls so händelt, dann wird der Dritte (frierende) Mieter ordentlich zu löhnen haben und sich evtl. Spärenzkens an der Heizanlage zweimal überlegen.

    Allerdings wäre auch ich vorsichtig, hier automatisch den Mieter als Auftraggeber für die verschiedenen Heizungsmonteure zu verdächtigen. Denn auch den Monteur muss derjenige bezahlen, der ihn bestellt.
     
  15. Andres

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    Nein, wir haben nicht alle zu viel Geld. Dann wäre der Rat schließlich gewesen: "Was interessieren dich die paar Kröten?"

    Aha, also sind Antworten, die nicht deiner Erwartung entsprechen, falsch? Entschuldigung, das wusste ich nicht. :guru

    Mit dieser Haltung wärst du vielleicht beim örtlichen Mieterverein besser aufgehoben. Da bekommst du bestimmt eine Meinung, die dir voll zustimmt.


    Es gibt dann noch die Kleinigkeit des Energieerhaltungssatzes. Irgendwo muss diese ganze Wärme ja auch hin. Unter der Annahme, dass alle Mieter ihre Thermostate so einstellen, dass ihre persönliche "Wohlfühltemperatur" erreicht wird, liegt der einzige Unterschied in den Leitungsverlusten. Und selbst die heizen mittelbar deine Wohnung mit.

    Wenn die Leitungen nicht gerade in den Außenwänden liegen, geht dir Wärme damit höchstens als Abwärme über die Wohnräume nach draußen. In jedem Fall zahlen die Bewohner für die Wärme, mit der die Wohnung beheizt wird. Der einzige echte Schaden ist der vermutlich geringere Gesamtwirkungsgrad - und dieser Schaden wäre erst einmal im Detail nachzuweisen.


    Wenn die Nachbarn ihre Wohnung auf Saunatemperatur bringen, profitierst du davon kostenlos in Form ihrer Abwärme. Das ist also eher ein Vorteil für dich.


    § 14 EnEV ist eine reine Ausstattungsvorschrift. Die Technik muss vorhanden sein, sie muss aber nicht eingesetzt werden. Und wenn sie eingesetzt wird, gibt es keine Vorschrift, wie das passieren muss - mit Ausnahme von Rechtssprechung, welche Temperaturen trotz Nachtabsenkung zu bestimmten Zeiten noch erreichbar sein müssen.

    Dafür wurde dir bereits ein praktikabler Vorschlag von Pharao gemacht. Die effektive Energieeinsparung dieser Maßnahme ist übrigens eher umstritten, vor allem in Altbauten.

    Sorry, aber: nein.

    Stimmt, so einfach ist es nicht. Aber das ist eigentlich der einzige Ansatzpunkt, über den man einigermaßen wirksam Ansprüche durchsetzen könnte.
     
  16. #15 Hekathe, 13.11.2013
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    Vielen Dank, dass ihr euch mit meinem Problem

    beschäftigt; :50:

    das mit den Absätzen stimmt, ist mir nachher auch aufgefallen, versuche ich zu ändern!

    Sicher gefällt mir das nicht, ich fühle mich nicht verstanden!

    Es handelt sich um einen Altbau; die Steigeleitungen verlaufen ungedämmt in der Wand an mehreren Stellen (alte Schwerkraftanlage) In meiner Wohnung gibt es ausserdem noch eine längere Verbindungsleitung durch 2 Räume zu einem nachträglich in einem großen Raum (früher mal Abstellraum) installierten Heizkörper, die auf der Wand verläuft und nur durch die üblichen Kunststoff-Fußleisten für Heizkörperrohre abgedeckt ist, da ist auch keine Dämmung drin.

    Also selbst wenn ich meine Heizkörper über die Ventile auf eine niedrige Stufe stelle, damit ich im Raum eben keine 24 Grad, sondern nur 19 - 20 Grad habe, bekomme über die Abstrahlung noch zusätzlich Wärme (wie übrigens die anderen MIeter auch, deswegen heizt der Mieter in der Mitte ja kaum noch).

    Da die Heizzentrale jetzt also heißeres Wasser in die Steigeleitungen schickt (durch Veränderung der Heizkurve - höhere Kesseltemperatur ) sind die Steigeleitungen in den Wänden meiner Wohnung heißer, als die Heizkörper selber, weil ich ja so viel Wärme gar nicht brauch und will. Da in der Wand ungedämmt, sind diese Wandbereiche entsprechend warm und geben ihre Wärme zusätzlich in den Raum ab.

    Zum einen führt das oft zu Fließgeräuschen, die mich dann nachts auch oft nicht einschlafen lassen und an einem Heizkörper habe ich oft einen durchgehenden, lauten Brummton, der weggeht, wenn ich das Ventil drehe. Dazu sagte mir der Monteur vom Wartungsdienst, ich müsste das Ventil weiter offen drehen. Das heiße Wasser, das von mir nicht abgenommen wird, würde von innen aufs Ventil drücken und dann müsste ich Ventil eben auf machen, damit die Spannung abgebaut wird. Und so ist es auch, wenn der Brummton anfängt, bin ich gezwungen, das Ventil weiter zu öffnen und damit mehr Wärme abzunehmen (weil die steht ja an, sagt der Monteur1). Alles weil die Zentrale mehr Wärme produziert, als gebraucht wird.

    Wenn die Anlage richtig funzt - und das hat sie ja nach Einbau zunächst getan - dann werden die HK bei Einsetzen der Nachtabsenkung von alleine allmählich kalt. Dauert ungefähr 1/2 Stunde. Vor 23 Uhr gehe ich auch selten zu Bett. Das passt also.

    Problem ist: ich weiß ja vorher nicht, wann der besagte Mieter mal wieder zugeschlagen hat. Ich krieg das doch nicht mit, wenn irgendwann der Wartungsdienst da war und die Nachtabsenkung wieder durch Anheben der Heizkurve ausgehebelt ist.

    Zwei Möglichkeiten: Entweder ich bin länger wach und merke, mh Nachtabsenkung geht nicht, ist ja schon 0 Uhr, ok, dann drehe ich Ventile manuell zu oder runter. Bedeutet aber, morgens ist WE kalt, muss ich Ventile erst wieder manuell aufdrehen, dauert also bis WE wieder warm. Wird viel mehr Energie verbraucht.

    2.Möglichkeit: Ich bin schon schlafen gegangen, dann keine Nachtabsenkung, dann ganze Nacht durchgeheizt und entweder wache ich gegen Morgen auf, weil Mund und Nase trocken und kein Schlaf mehr möglich - oder ich bin morgens total erschlagen, weil Schlaf in überheizter WE eben nicht erholsam. Daneben Ärger wegen unnötiger Kosten.

    Kann ich mich verständlich machen?:73:
     
  17. #16 Hekathe, 13.11.2013
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    möchte folgendes anmerken:

    1) Vermieter ist Wohnungsgesellschaft;
    die beschäftigen per Pauschalvertrag Heizungsbauer mit Wartung für alle Heizanlagen in ihrem Bestand an diesem Ort;
    Mieter muss da anrufen, wenn er irgendwelche Probs mit Heizung hat;
    dann kommt jemand raus, spricht mit Mieter der angerufen hat und macht dann, was er so denkt;
    in den Fällen, wo Mieter meckert wegen kalter WE wird eben einfach die Anlage so eingestellt, dass sie mehr Wärme liefert! Punkt!
    Bezahlen tut erstmal Auftraggeber, also Vermieter, Kosten werden dann aber über die Heizkostenabrechnung auf Mieter umgelegt!

    LG:wink003:
     
  18. #17 Papabär, 13.11.2013
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    Wie jetzt?
    Ist das sicher, oder vermutest Du das nur?
     
  19. #18 Hekathe, 13.11.2013
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    2) seit der Gesetzesänderung 2009 werden die HK 30/70 abgerechnet;
    ich habe die flächenmäßig größte WE mit ca. 100 qm; 3 WE gibts; Ges.qm ca. 280qm,
    letzte Abr. hatten wir Ges.Verbrauchseinheiten von ca. 140 , meine waren ca. 40 !
    folgende Beispielrechnung:
    a) Ges. Kosten 8 000 Euro
    30% 2400 Euro Grundkosten : 280 qm x 100 qm = 857,14 Euro meine GK!
    70% 5600 Euro Verbrauch : 140 Einh x 40 Einh= 1600,00 Euro meine Verbrauchskosten = 2.457,14 Euro meine Gesamtkosten!!

    b) Ges. Kosten 5 000 Euro (wg. weniger Gasverbrauch bei wirtschaftlicher Nutzung)
    30% 1500 Euro Grundkosten : 280 qm x 100 qm = 535,71 Euro meine GK!
    70% 3500 Euro Verbrauch : 140 Einh x 40 Einh. =1000,00 Euro meine Verbrauchskosten = 1.535,71 Euro Gesamtkosten (bei wirtschaftlichem Betrieb der Anlage)
    Ersparniss 921,43 Euro für mich!

    Und jetzt sag nochmal, dass es mich nicht interessieren muss, wie viel die anderen an Wärme in Anspruch nehmen, ich kann meine HK ja runterdrehen, so wie ichs brauch!??

    Natürlich hat der in Rede stehende Mieter die höchsten Heizkosten. Das stört ihn aber nicht, er kann es sich leisten!! - Ich kann es mir nicht leisten!!

    Sorry - aber die mir diesbezügliche hier mitgeteilten Ansichten kann ich echt nicht teilen!

    LG Hekathe:confused:
     
  20. #19 Hekathe, 13.11.2013
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    Hi Papabär,

    ja, das ist sicher!!

    Die Kosten der reinen Wartung der Heizung sind Teil der Gesamtkostenposition Heizungskosten! Das ist sicher und steht auch so in den Abrechnungen. Habe ja schon etliche in meinem Leben bekommen. Das ist auch so rechtens. Nur Reparaturen dürfen natürlich nicht drin sein.
    Für die Wartung der Anlage bekommen die Heizungsbauer einen pauschalen Jahresbetrag - ähnlich den Wartungsverträgen für Aufzüge!

    LG Hekathe:smile024:
     
  21. #20 Berny, 13.11.2013
    Zuletzt bearbeitet: 13.11.2013
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    Tipp: Eine Stunde vor dem Zubettgehen die Thermostaten auf 2 oder 2 1/4 stellen, morgens als allererstes dann auf 3.

    PS: Wenn die Thermostaten nicht richtig regeln, Kopf abschrauben und an den Metallpin einen Tropfen Öl und ihn paar mal reindrücken.
     
Thema: Zentrale Heizanlage - ständige Überheizung
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