Zimmer an Studenten vermieten? Erfahrungen?

Dieses Thema im Forum "MV - Allgemeine Fragen" wurde erstellt von moppy, 15.03.2016.

  1. moppy

    moppy Neuer Benutzer

    Dabei seit:
    15.03.2016
    Beiträge:
    29
    Zustimmungen:
    2
    Hallo,

    haben Sie Erfahrung mit Vermietung an Studenten? Ich habe ein Objekt in Uni Nähe und würde gerne Zimmerweise vermieten. Ich weiß wie viel Arbeit es ist. Mir geht es nur um die Umsetzung.

    a) Macht man einen Vertrag für die Wohnung insgesamt mit einem Vertragspartner und die WG's finden sich zusammen? Oder - macht man pro Zimmer einen Vertrag mit demjenigen der einzieht? Was ist der Standard?

    b) Sollte eine Küche inkl. Mobiliar bereitgestellt werden?

    c) Gibt es gesonderte "Gesetze" o. ä.? (Ich weiß, dass es bei Vermietung möblierter Wohnungen diverse Kündigungserleichterungen gibt)

    d) Was sind Ihre Erfahrungen? Kommt die Miete pünktlich? Haben Sie schlechte Erfahrungen damit gemacht?

    e) Was muss insgesamt beachtet werden?

    Besten Dank für zahlreiche HInweise.
     
  2. AdMan

    Schau mal hier in diesem Ratgeber. Dort findet man viele Antworten!

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. Andres

    Andres
    Super-Moderator

    Dabei seit:
    04.09.2013
    Beiträge:
    6.704
    Zustimmungen:
    1.246
    Ja, und andere User hier auch. Ach ja: Wir sind hier weitgehend per Du, falls das in Ordnung ist.


    Beides hat Vor- und Nachteile. Vermietet man an einen (oder wenige) Vertragspartner mit der Erlaubnis zur Untervermietung, hat man recht wenig Kontrolle darüber, wer vor Ort wohnt. Das muss nicht schlimm sein, aber manche Vermieter haben da gerne den Finger drauf. Andererseits hat man in dieser Form wenig bis keinen Aufwand mit der fast unvermeidlichen Fluktuation an Bewohnern - die WG klärt das intern. Sollte sich die WG auflösen, kündigt der Hauptmieter und man bekommt auf einen Schlag die ganze Wohnung zurück. Das Zahlungsausfallrisiko liegt stärker beim Hauptmieter. Wenn der die Untermieten versäuft, Zimmer nicht vermietet werden können oder er sonst in Schieflage gerät, trifft dich das.

    Bei der Vermietung einzelner Zimmer ist es jeweils umgekehrt.


    Eine gewisse Grundausstattung für die Gemeinschaftsräume ist sinnvoll. Welche WG, die sich gerade erst gefunden hat, kauft schon eine Küche? Andererseits sollte man es auch nicht übertreiben, denn die Instandhaltung von allem, was mitvermietet ist, zahlt der Vermieter. Letztendlich ist das eine große Rechenaufgabe.


    Nein, nur wenn du selbst dort wohnst. Wenn das so wäre, könnte man sich tatsächlich über eine weitreichende Möblierung Gedanken machen.


    Natürlich habe ich damit schon schlechte Erfahrungen gemacht. Gute auch.


    Ist die Wohnung WG-tauglich? Ist die Hausgemeinschaft WG-tauglich? Gibt es bessere Zielgruppen, die auch an dieser Wohnung interessiert sein könnten? Ansonsten ist das weitgehend ein ganz gewöhnlicher Mietvertrag.
     
    anitari gefällt das.
  4. moppy

    moppy Neuer Benutzer

    Dabei seit:
    15.03.2016
    Beiträge:
    29
    Zustimmungen:
    2
    Danke Dir für die schnelle Antwort.

    Was genau meinst Du mit weitreichender Möblierung? Kann dadurch einfacher gekündigt werden?

    Ich hatte da an eine Küche gedacht. Gar nicht mal ein Wohnzimmer. 3 Zimmer plus Küche.
     
  5. Andres

    Andres
    Super-Moderator

    Dabei seit:
    04.09.2013
    Beiträge:
    6.704
    Zustimmungen:
    1.246
    § 549 Abs. 2 Nr. 2 BGB. Diese Erleichterung greift nur, wenn du selbst in dieser Wohnung wohnst und Teile davon untervermietest. Dann greift der übliche Kündigungsschutz nicht und die Kündigungsfrist verkürzt sich auf ca. zwei Wochen zum Monatsende. Da du aber nicht in der WG wohnen wirst, ist eine Möblierung zumindest aus diesem Grund nicht sinnvoll.


    Vielleicht noch einen Küchentisch und 4-6 Stühle, aber grundsätzlich so wenig wie möglich. Was nicht da ist, kann nicht kaputt gehen.
     
  6. moppy

    moppy Neuer Benutzer

    Dabei seit:
    15.03.2016
    Beiträge:
    29
    Zustimmungen:
    2
    guter Punkt. Danke nochmal
     
  7. Duncan

    Duncan
    Super-Moderator

    Dabei seit:
    19.01.2014
    Beiträge:
    4.371
    Zustimmungen:
    1.410
    Ort:
    Mark Brandenburg
    Mein Gedanke ging eher in Richtung Waschmaschine, die so mit eine der Hauptsorgen studentischen Wohnens darstellen kann. Wenn es in dem Haus mehrere Studenten-WG's gibt lohnt gar die Stellung eines Waschautomaten wie man ihn aus Waschsalons kennt. Man kann auch normale Waschmaschinen entsprechend einbinden.
    Wenn gegenüber natürlich ein Waschsalon ist hat sich das Thema erledigt.
     
    moppy gefällt das.
  8. moppy

    moppy Neuer Benutzer

    Dabei seit:
    15.03.2016
    Beiträge:
    29
    Zustimmungen:
    2
    Wie viel NK setze ich am besten an? -> ich lese überall bei Zimmervermietung pauschale Mieten....Habt ihr Erfahrung?

    Wo kriege ich Erfahrungswerte für Strom her?
     
  9. #8 immodream, 03.06.2016
    immodream

    immodream Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    05.05.2011
    Beiträge:
    2.206
    Zustimmungen:
    458
    Hallo moppy,
    ich hab meine Wohnungen in der Nähe von FH oder Uni 's. Ich hab in den letzten Jahren immer wieder komplette Wohnungen an je 2 Studenten vermietet. Also nicht möbliert oder einzelne Zimmer an Studenten.
    Ich hab nur gute Erfahrungen gemacht, die Eltern haben meistens die Miete direkt an mich bezahlt.
    Grüße
    Immodream
     
  10. moppy

    moppy Neuer Benutzer

    Dabei seit:
    15.03.2016
    Beiträge:
    29
    Zustimmungen:
    2
    wie rechnest Du denn die Nebenkosten ab?
     
  11. ilka

    ilka Neuer Benutzer

    Dabei seit:
    22.12.2015
    Beiträge:
    16
    Zustimmungen:
    10
    Aus der Praxis: Wir listen die Pauschalen (Betriebskosten, Strom, Heizung) für die Nebenkosten im Mietvertrag auf. Diese werden dann neben der Grundmiete von allen Mietern gezahlt. Bisher gab es noch nie Beschwerden.

    Wir rechnen mit den 3500kwh für eine 3-Zimmer-Wohnung, 5000kwh für eine 4-Zimmer-Wohnung und z. B. 6500kwh für eine 7-Zimmer-Wohnung.
    In der einzelnen Wohngemeinschaften schwankt der Verbrauch stark aufgrund von Mietern und Einbauten (Durchlauferhitzer, Spül-/Waschmaschine usw.). Im Schnitt, über alle Wohnungen, verbrauchen sie ca. 80% des Planwertes. Wir kalkulieren immer mit 25€/p. P./Monat und am Ende kommen wir mit ca. 15€ hin (wechseln jedes Jahr den Anbieter).
     
Thema:

Zimmer an Studenten vermieten? Erfahrungen?

Die Seite wird geladen...

Zimmer an Studenten vermieten? Erfahrungen? - Ähnliche Themen

  1. Mietvertrag nach Tod des Vermieters beendbar?

    Mietvertrag nach Tod des Vermieters beendbar?: Hallo zusammen, ich bin neu hier und habe eine Frage zur Ausgestaltung eines Mietvertrages. Folgende Situation: Der Eigentümer eines ZFHs lebt...
  2. Vermieter darf Gas Anbieter wechseln?

    Vermieter darf Gas Anbieter wechseln?: Guten Abend, ich bin Vermieter und habe das Gewerbe vom vor Besitzer übernommen. Der vor Besitzer hat Gas Vertrag von den Stadtwerke. Und Gewerbe...
  3. Wer hat Erfahrung mit Alu Haustüren?

    Wer hat Erfahrung mit Alu Haustüren?: Hallo Leute, Ich möchte mir eine neue Haustür kaufen und meine erste Wahl ist momentan die Aluminium Haustür, obwohl ich persönlich noch keine...
  4. Feuchte Wohnung vermieten

    Feuchte Wohnung vermieten: Hallo, ich habe eine Wohnung, die schon immer ein Problem mit aufsteigender Feuchtigkeit in den Wänden hatte. Vor 2 Jahren habe ich diese etwas...
  5. Zu blöd zum vermieten?

    Zu blöd zum vermieten?: Hi, ich war gerade mal wieder auf Wohnungsbörse-Seiten, weil ich eine Mietwohnung für meine Mutter suche (sie hat kein Internet) und da ist mir...