Zisterne in MFH - wie umlegbar?

Dieses Thema im Forum "Kaltwasserversorgung" wurde erstellt von Quox, 29.04.2008.

  1. Quox

    Quox Neuer Benutzer

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    Hallo Zusammen,

    in einem (edlen) MFH ist eine Zisterne von 7m³. Alle Mietparteien "bewässern" mit diesem sogenannten Grauwasser ihre Toilette, die meisten ihre Waschmaschine. Der Garten welcher nur von einer Partei betreten wird, aber für alle eine tolle Aussicht vom Balkon bietet, wird ebenfalls im Bedarfsfall damit bewässert.

    Nun ist es so bei Zisternen, dass in relativen Trockenzeiten, das Regenwasser nicht immer ausreichen kann. Dann wird durch ein ausgeklügeltes System Frischwasser nachgefüllt und die Mieter verbrauchen, durch ihre eigenen Zähler ungezähltes Frischwasser...
    Der Strang welcher die Zisterne in Trockenzeiten nachfüllt hat keinen eigenen Wasserzähler :wand: Ist es überhaupt sinnvoll einen einzubauen?

    Die Besitzer, welche selbst im Haus wohnen, würden ja zu gerne ein klein wenig für den hohen finanziellen Aufwand der Zisterne und des entsprechend geringen Frischwasserverbrauchs bekommen... (man könnte natürlich auch sagen das wäre im Mietpreis am besten aufgehoben)

    Jetzt nehmen wir mal an
    Gesamtwasserverbrauch Haus = 300m³ Alle Wohnungszähler zusammen = 250m³ Dies ergäbe ja eine "Zisternenauffüllung" von 50m³
    Wie umlegen?
    Die komplette Menge (obwohl ja evtl. ein Teil für den Garten benutzt wurde) und dann pro Kopf?

    Im Thread hatte ich ja bereits gefragt nach Differenz Stadtwerke/eigene Zähler
    Verbrauch der Stadtwerke oder Verbrauch eigene Ablesung...

    Nun haben im Jahr 2007 (feuchter Sommer) erstmals die Stadtwerke weniger gezählt als die hausinternen Zähler...
    statt einer Zisternenumlage käme also eine Zisternengutschrift heraus, richtig?
    Die Abweichung des Stadtwerkepreises je m³ und des Hausinternen Kubikmeterpreises würde auch über 10% betragen...

    Gruß
    Quox
     
  2. AdMan

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  3. #2 Eddy Edwards, 01.05.2008
    Eddy Edwards

    Eddy Edwards Erfahrener Benutzer

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    Das kommt ganz darauf an. Wie bereits in dem anderen Beitrag erwähnt, kann der Hauptwasserzähler nicht zur Abrechnung herangezogen werden, wenn es einzelne Wasserzähler gibt. Somit wird das in diesem Fall in die Zisterne, an allen Wohnungszählern vorbei, fließende Wasser anteilig von den Mietern getragen. Denn wie gesagt, es werden nur die entstandenen Gesamt-Wasserkosten anteilig verteilt.

    Was für ein "hoher" finanzieller Aufwand besteht noch? Mir fällt nur Strom ein und der wird ja wohl über den Allgemeinstromzähler gehen, oder hat der auch keinen? Und mögliche Wartungskosten werden entsprechend der Wohnflächen aufgeteilt. Also ich sehe aus der Ferne keine Kosten, auf denen der Eigentümer sitzen bleibt.

    Du kannst hier nix annehmen! Die entstehenden Gesamtwasserkosten werden duch die einzelnen Wohnungzähler aufgeteilt. Die Zisternenauffüllung bereits inclusive! Alles andere wäre eine doppelte Abrechnung, wobei mir noch völlig unklar ist, welche Kosten Du ansetzen willst für die "50 m³"?

    Mit der Möglichkeit für die Frischwasserleitung zur Zisterne noch einen Zähler einzubauen ändert sich die Abrechnung nicht wirklich. Die Wasserkosten die für diesen Zähler entstehen sind dann wieder nach Wohnungsgröße umzulegen. Ist nur mit Arbeit verbunden.

    Dass sogar der Hauptwasserzähler weniger gezählt hat als die Summe der Wohnungszähler sollte doch jetzt klar sein, dass beide Typen nicht miteinander vergleichbar sind. Das ist wie mit Äpfel und Birnen, beide sind Obst!

    Ich würde es so lassen, da meines Erachtens keine Kosten irgendwo hängen bleiben und auch keiner sonderlich benachteiligt wird. Alternativer Vorschlag - wenn sich jemand beschwert - die gesamte Toilettenspülung auf Frischwasser umzustellen. Da werden sie sich das vielleicht nochmal überlegen.
     
  4. Heizer

    Heizer Erfahrener Benutzer

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    Investitionskosten gehören immer in die Kaltmiete. So auch die der Zysterne.

    Die Frischwasserzufuhr geht ja mit in den Kostenblock Frisch- und Abwasser des Hauses ein und werden sicher an Hand der Wohnungswasserzähler verteilt. Von daher sehe ich hier keinen Handlungsbedarf. Lediglich das Außenwasser sollte extra gezählt werden, da es ja nur von einem Mieter genutzt wird.

    Ein schöner Ausblick vom Balkon ist keine Gartennutzung.
     
  5. #4 lostcontrol, 02.05.2008
    lostcontrol

    lostcontrol Erfahrener Benutzer

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    gartenpflege darf aber auch dann auf die mieter umgelegt werden, wenn diese den garten nicht nutzen können oder dürfen... (nur mal so am rande erwähnt).
     
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