Zur Miete wohnen und trotzdem vermieten?

Diskutiere Zur Miete wohnen und trotzdem vermieten? im Baufinanzierung Forum im Bereich Finanzen; Hallo alle zusammen. In sachen Immobilien bin ich ein Neuling, und daher habe ich auch eine Grundsätzliche Frage. Ich spiele mit dem Gedanken...

  1. jom

    jom Neuer Benutzer

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    Hallo alle zusammen.

    In sachen Immobilien bin ich ein Neuling, und daher habe ich auch eine Grundsätzliche Frage.
    Ich spiele mit dem Gedanken mir mittelfristig eine Eigentumswohnung zu kaufen, um diese dan zu vermieten. Ich selber wohne aber zu Miete! Ein Eigenheim in das ich einziehen will, will ich mir erst zulegen, wenn die erste Immobilie abgezahlt ist.

    Kann dies eine Sinnvolle Herangehensweise sein?

    Finanzieren würde ich das ganze zu 70-80% über einen Kredit.
    In wie weit könnte ich hierbei Steuern sparen? Ich zahle zur Zeit genau so viel Steuern wie Miete. Ungefär den gleichen Betrag könnte ich zusätzlich zur Seite legen oder zum Abbezahlen des Kredites benutzen (Mieteinnahmen nicht eingerechnet).

    Dadurch verspreche ich mir eine gewisse Flexibilität. Den ich weis jetzt noch nicht ob ich in 5 Jahren immer noch dort arbeiten werde wo ich jetzt arbeite, und eine vermietete Wohnung kann ich auch dann betreuen, wenn ich 80km weiter weg ziehe. Jeden Tag 80 km weit zur Arbeit fahren möchte ich aber nicht.

    Gruß
     
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  3. #2 marco78, 23.01.2012
    marco78

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    Eine eigene Immobilie zu besitzen (irgendwann einmal) ist immer sinnvoll.
    Nur aufpassen, dass man die Wohnung nicht zu teuer kauft. Sollte schon günstig sein. Und dann auch auf die Lage achten, z.B. sollte die Immobilie immer gut zu vermieten sein, usw.
    Eine eigene Wohnung bürgt auch immer ein gewisses Risiko, denn man sollte auch beachten, dass man auch schlechte Mieter, die nicht zahlen, bekommen kann. Daher immer sehr vorsichtig sein.
    Aber ich habe selbst vier Wohnungen und habe keine Probleme.
     
  4. #3 Pharao, 25.01.2012
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 25.01.2012
    Pharao

    Pharao Gast

    Hi,

    ich versteh den Sinn hier nicht ganz, sorry.

    Meinst du mit dem "Eigenheim in das du ziehen willst" diese Eigentumswohnung die du vermieten willst oder ist das eine dann ein neues Mietobjekt ?
    Bedenke das a) unerwartet Kosten immer auf dich zukommen können, sei es Mietausfall, Reparaturen, ect und b) das man auch mal seinen Job verlieren kann in der heutigen Zeit und es nicht gesagt ist, das man im neuen Job dann genauso viel verdient.

    Ich mein, hier schlecht oder zu knapp geplant oder zu wenig finanzienen Rückhalt kann extreme Folgen haben und Banken sind da sehr knadenlos ! Nur als Beispiel: Rate nicht bezahlt und schwupps ist der Kedit gekündigt. Hast du dann das Geld um die volle noch auszustehende Summe zu bedienen ? Bzw bekommst du dann in der Situation nochmal einen neuen Kredit zu guten Konditionen bei einer anderen Bank ?

    Auch bedenken solltest du, das bei Eigentumswohnung die Mehrheit manchmal entscheidet was gemacht wird und was nicht. Im Gegensatz zum eigenem Haus, wo du die Mehrheit bist.

    Nicht unerheblich ist natürlich auch die Lage des Mietobjekt`s, der Zustand, ect. Dir nützt die billigste Eigentumswohnung nix, wenn du keinen Mieter findest (gerade wenn du das als Geldanlage siehst) oder hier mit falschen Mieteinnahmen rechnest. Soll ja nach der Widervereinigung einige hart getroffen haben, die hier sich was aufschwatzen lassen haben mit tollen Zahlen & rechnereien a`la das finanziert sich ja von selbst.
    Und jetzt rate mal, wenn´s oft trifft wenn´s schief geht .......
     
  5. jom

    jom Neuer Benutzer

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    Vielleicht habe ich mich etwas undeutlich ausgedrückt.
    Ich meinte damit, dass ich erst später ein Haus/Wohnung für mich selbst kaufen will. Jetz will ich mich was den Ort angeht einfach noch nicht festlegen. Zum einen weil ich Berufsanfänger bin und dem entsprechend noch nicht abschätzen kann wo ich in drei oder fünf Jahren sein werde. Und zum anderen weil wir erst vor Kurzem in eine Mietwohnung eingezogen sind, die uns nach allen Kriterien zusagt. Der Kauf einer Immobilie zur selbstnutzung, dan also der zweiten Immobilie macht nach meiner Meinung erst dan richtig Sinn wenn die erste zu mindest im Wesentilichen abgezahlt ist.

    Das ist mir klar.
    Ich kann jetzt ohne Anstrengungen 600-700 € jeden Monat z.B in eine Immobilie investieren. Wenn man die Pobacken zusammenkneift auch etwas mehr. Daher hoffe ich auch eine leer stehende Wohnung finanzieren zu können. Sollte alle Stricke reißen, würde wir selbst in die Wohnung einziehen.

    Wie kann ein gesundes Puffer abschätzt werden? x mal Katmiete?? x=?

    Dies war mir z.B. nicht bewust. Aber ist das eher schlecht oder gut zu bewerten? Ich meine Ist das vor einem Wohnungskauf ein positiv oder negativ zu bewertender Punkt? So fern man selbst liquide ist, ist das doch wahrscheinlich eher gut?? Da kann sich vor Notwendigen Arbeiten keiner Quer stellen. Oder?


    Dies ist mir bewust. Ich würde die besseren Gegenden anstreben, uns so kalkulieren, dass ich einen mehrmonatigen Leerstand problemlos wegstecken kann. Vorausgesetzt, an meinem Einkommen gibt es keine plötzlichen Anpassungen :-D.
    Wer nicht wagt der nicht gewinnt. :-)

    Worum es mir bei dieser Frage im wesentlichen geht.
    Kann mein Model finanziel sinnvoll sein??

    Wenn ich eine Mietwohnung finanziere, habe ich steuerliche Vorteile, bei einem Eigenheim nicht. Ist es vielleicht doch rein finanziell gesehen besser erst sein eigenheim abzubezahlen und anschließend ein Mietobjekt zu finanzieren (Entlastung durch wegfahlende Mietkosten)?

    Ich hoffe ihr hilft mir auf die Sprünge.
    Gruß
     
  6. #5 Pharao, 25.01.2012
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 25.01.2012
    Pharao

    Pharao Gast

    Hi,

    also meiner Meinung nach solltest du trotzdem über ein gewisses finanzielles Polster verfügen und damit meine ich jetzt nicht dein aktuelles Gehalt. Denn das kann dir unerwartet wegbrechen und dann ?

    Klar, hier kann man mit Versicherungen, ect etwas Absichern, aber auf dauer ist das keine Lösung. Hier empfehle ich dir einfach mal, gehe zu einer Bank und lasse dich da mal Beraten a`la Kredit zum Hauskauf. Nur lass dich hier nicht voll-labern, sondern achte auf das wesendliche.

    Dann musst du natürlich selber entscheiden, ob du so einen doch großen Schritt machen willst. Ansicht ist das ja eine gute Sache, aber so ein Kredit zahlst du sicherlich nicht in ein paar Wochen wieder ab !

    Wie teurer darf`s denn sein ? Nehmen wir doch einfach nur mal 125.000 €, alleine nur wenn du jetzt deine 600€ ansparen würdest, benötigst du dazu fast 17 Jahre (ohne Gebühren, ect. OK, normal hättest du ja noch ggf Mieteinnahmen, aber ich will`s jetzt nicht so kompliziert machen - dient also jetzt nur mal zur Verdeutlichung !).

    Aber ich will dir hier nicht reinreden, letztlich musst DU entscheiden.
    Du musst selber dich erkundigen wo du einen Kredit zu guten Konditionen bekommen könntest. Vorteil jetzt: kein Zeitdruck, kein "ich muss"
    Das hast du falsch Verstanden. Es geht nicht um die Leerstände in dem Sinn, sondern wie groß ist die Nachfrage nach deiner Wohnung zu dem Mietpreis was dort übliche wäre, schliesslich ist es ja eine Geldanlage bei dir.

    Nehmen wir mal als Beispiel München. Da sind (noramle Wohngegend) 50 Bewerber an einem Tag für eine völlig überteuerte & schäbige ausgestattete Wohnung keine Seltenheit. Gehst du nun nach Hinterdupfing und bietest dort eine komplett renovierte Wohnung zu einem günstigen Preis an, da musst du schon froh sein, wenn in einem Monat 1 Interessent etvl, möglicherweise, vielleicht interesse zeigt.

    Wenn du das als Geldanlage planst (dann behaupte ich mal), dann sind andere Faktoren entscheidend als wenn du selber die Wohnung bewohnen willst.
    Das kann ich dir nicht sagen, wo man mehr steuerliche Vorteile hätte. Allerdings nur deswegen würde ich keine Entscheidung davon abhängig machen !
     
Thema: Zur Miete wohnen und trotzdem vermieten?
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