Zusätzliche Person "Pro forma" mit anmelden?

Dieses Thema im Forum "MV - Allgemeine Fragen" wurde erstellt von Larina, 13.02.2010.

  1. Larina

    Larina Benutzer

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    Hallo,

    habe die EG-Wohnung in meinem Zweifamilienhaus ab April neu vermietet.
    Meine Mieterin macht einen sehr gepflegten, anständigen Eindruck! Kopie des Persos und Kopie ihres Arbeitsvertrages hat sie von sich aus beim Mietvertrag gleich mit auf den Tisch gelegt.
    Sie fragte sehr höflich, ob sich ein lieber Freund (50 Jahre) auf meine Adresse mit anmelden darf, da er Job und Wohnung gekündigt hat, weil er nun für ca 1 Jahr durch Europa reisen möchte! Einfach auch um eine Postadresse zu haben!
    Ich bin ein hilfbereiter Mensch und sah keinen Grund "nein" zu sagen.
    Mietvertrag läuft nur auf sie!
    Mittlerweilen bin ich jedoch nicht mehr davon überzeugt.
    Habe nämlich durchs lesen hier im Forum u.a. erfahren, dass man z.B. bei einer Räumungsklage auch für jemanden einen Titel haben muss, der mit in dieser Wohnung gemeldet ist, auch wenn er dort nicht wirklich wohnt!?

    Meine Zusage möchte ich nun doch lieber rückgängig machen!
    Doch welche Argumente sprechen denn noch gegen eine solche "mit angemeldete Person"?

    Vielen Dank für eure Antworten.....
     
  2. AdMan

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  3. #2 lostcontrol, 13.02.2010
    lostcontrol

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    als postadresse würde genauso gut reichen wenn er "vorname nachname c/o mieterin" nehmen würde. oder er nimmt sich für die zeit ein postfach, das ist genauso legitim.
    ich wär da vorsichtig, ruckzuck haste 'ne briefkastenfirma an der backe.

    aber sicher hast du den.
    ich weiss ja nicht wie das bei euch mit den müllgebühren läuft - bei müssen die mieter die zwar direkt an den entsorger zahlen, aber jede/r der gemeldet ist bekommt den entsprechenden gebührenbescheid und es fallen grundgebühren an, die bezahlt werden müssen, auch wenn nicht geleert wird.

    das hilft nicht unbedingt, du könntest ja z.b. auch nicht die erlaubnis verweigern wenn ihr lebensgefährte bei ihr einziehen will und der muss dann nicht zwangsläufig im mietvertrag stehen, sich aber sehr wohl auf dem einwohnermeldeamt anmelden.

    siehe oben, z.b. müllgebühren.
    und dann soll's ja auch kommunen geben die gewisse gebühren nicht allein von der miethöhe oder den vorhandenen wohnungen abhängig machen sondern eben auch von der zahl der dort gemeldeten bewohner.
     
  4. #3 Thomas76, 13.02.2010
    Thomas76

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    Das stimmt, aber in diesem Fall kannst du ja z.B. auch eine Kopie des Ausweises der betreffenden Person verlangen.Sollte es tatsächlich zu eine Räumung kommen, hast du die Daten ja dann gleich griffbereit.

    Lostcontrol schrieb etwas zu dem Thema Müllgebühren.Wenn das bei euch allerdings anders geregelt wird, als bei Lostcontrol in der Gegend, spricht soweit ich weiß nichts dagegen, wenn sich eine weitere Person dort meldet.

    Allerdings erschließt sich mir der Sinn, warum der da gemeldet werden soll nicht wirklich.Wenn es nur um einen Briefkasten geht, kann die Mieterin ja einfach seinen Namen mit auf ihren Briefkasten kleben und gut ist.Dafür muß der ja da nicht gemeldet sein.Und sonst wüßte ich auch keine Grund.
     
  5. #4 armeFrau, 13.02.2010
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    Vielleicht bekommt er irgendwelche Gelder vom Staat und braucht dafür ne angemeldete Adresse.
     
  6. #5 lostcontrol, 13.02.2010
    lostcontrol

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    ich weiss nicht wie's bei euch geregelt wird, aber wenn's nicht wie bei uns direkt über die bewohner läuft, dann geht der müllbescheid doch an den vermieter soweit ich weiss? und bezieht sich dann eben doch auch auf die gemeldeten personen, oder nicht?
    in unserem nachbarkreis ist es jedenfalls so, dass für jeden gemeldeten bewohner müllgebühren bezahlt werden müssen, wenn nicht bezahlt wird gibt's mächtigen ärger.

    das wär ja neckisch wenn bewohner sich entschliessen einfach keinen müll zu bezahlen und ihren müll z.b. in städtischen mülltonnen zu entsorgen, da könnte man ja mächtig geld sparen, auch wenn's verboten ist...

    noch nicht mal das - es reicht völlig wenn da der name der mieterin auf dem brief steht mit einem "c/o" oder altmodisch "z. Zt. bei" oder ähnliches.
     
  7. #6 Thomas76, 13.02.2010
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    Also bei uns ist das so, wie ich es eigentlich auch von vielerorts her kenne : Der Eigentümer des Grundstückes bekommt eine jährliche Rechnung, je nach größe des Müllbehälters.Dabei gibt es bestimmte Regeln, wie viele Kubikmeter für jeden Bewohner mindestens vorhanden sein müssen (was in der Praxis aber normalerweise nicht weiter überprüft wird).
    Keine Mülltonne zu haben geht übrigens (offiziell) nicht.

    Der Eigentümer brechnet in seiner Eigenschaft als Vermieter dann die Kosten seinen Mietern weiter.Den Umlageschlüssel kann er sich theoretisch selber ausdenken.Da es sich bei mir um drei Parteien handelt, die in diesen Mülleimer entsorgen, habe ich die Kosten bisher immer durch drei geteilt, egal wie viele Personen in den jeweiligen Wohnungen leben.Da ich penibel zur Mülltrennung anhalte, klappte das bisher immer ganz gut.

    Theoretisch richtig, in der Praxis ist es aber einfacher, wenn die Absender direkt den Empfänger anschreiben können.Dürfte gerade bei Geschäftsbriefen u.ä. etwas komisch wirken, wenn als Briefanschrift irgendwas mit c/o angegeben wird.
     
  8. #7 lostcontrol, 13.02.2010
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    siehste, also doch: die müllentsorgung geht nach der zahl der bewohner. wenn also jetzt im fraglichen fall ein grösserer müllbehälter gebraucht wird, weil ein bewohner mehr gemeldet ist, dann gibt's prompt ärger, es sei denn die mieterin zahlt für 2 leute.

    ich weiss. deutschlandweit. und man bekommt auch ärger wenn die vorhandene tonne nie geleert wird, weil die behörden dann davon ausgehen dass man seinen müll wild entsorgt...

    tja, dann soll der absender ihn halt im ausland anschreiben.

    wenn jemand seinen job gekündigt hat, wird er wohl nur wenig geschäftsbriefe bekommen. das c/o ist völlig legitim, warum auch nicht?
    ich würd mich eher fragen warum man da als meldeadresse nicht eltern oder sonstige verwandtschaft hernimmt.
    oder eben wie gesagt das postfach.

    ich würd mich darauf nicht einlassen, schon garnicht ohne diesen menschen zu kennen. da kann soviel dahinter stecken, durchaus auch böses oder kriminelles, das würde ich nicht wollen.
     
  9. #8 Thomas76, 13.02.2010
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    Jein.Die Anzahl der Personen ist ein theoretischer Wert, der zwar offziell zu berücksichtigen ist, aber nicht aktiv vom Entsorger überprüft wird.Es gibt auch im Regelfall keinen Abgleich o.ä. zwischen Entsorger und Einwohnermeldeamt oder ähnliches.Der Haus- bzw. Grundstücksbesitzer müße also theoretisch von sich aus aktiv werden.

    Wenn sich also weitere Personen an dieser Anschrift anmelden, kriegt der Versorger davon nichts mit, und er kümmert sich in der Regel auch nicht darum.Daher hat das melden weiterer Personen normalerweise nicht einen Schrieb vom Entsorger zur Folge.

    Darüber hinaus würde jeder Form von amtlichen Ärger sowieso über den Vermieter laufen, da die einzelnen Mieter niemals direkt Vertragspartner des Entsorgers sind ( es sei denn, ein ganzes Haus wird vermietet, dann könnte vermutlich auch der Mieter als direkter Vertragspartner laufen)

    Jo, nur wenn der Betreffende, warum auch immer, gerne eine Anschrift in D haben möchte, wird er sich sicherlich etwas dabei denken.

    Tja, wie gesagt, um das genauer beurteilen zu können fehlen mir auch weitere Details zu dem "warum" des ganzen.Wenn man genauer wüßte, was der Betreffende mit dieser Anschrift zu bezwecken hofft, könnte man evtl. auch bessere Ratschläge geben.

    Aber das ganz große Problempotential sehe ich da eh' nicht, der Vermieter ist ja nicht verantwortlich für das, was der Mieter von seiner Bude aus oder über seinen Briefkasten anstellt.Das einzige, was ich mir vorstellen könnte, wäre eben der Versuch der Mieterin sich durch das melden weiterer Personen besser vor einer evtl. Räumung zu schützen.
    Aber auch da will ich nichts unterstellen, vermutlich sind dir Gründe ganz lapidar.
     
  10. #9 lostcontrol, 14.02.2010
    lostcontrol

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    ist bei uns komplett anders.
    der vermieter ist da bei uns überhaupt nicht integriert, die ganze müllgeschichte läuft direkt über den mieter, d.h. nach der anmeldung beim einwohnermeldeamt bekommt er seinen müllbescheid vom versorger.

    auch bei WEGs läuft das bei uns so.

    und genau das würde ich als vermieter dann schon wissen wollen, wenn ich die erlaubnis gebe dass sich jemand bei mir als wohnhaft anmeldet.

    da wär ich mir nicht so sicher...
     
  11. Larina

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    Hallo und DANKE an euch....

    werde meine unüberlegte Zustimmung jedenfalls wieder zurücknehmen.
    Warum sollte ich für eine mir völlig fremde Person solche Zugeständnisse überhaupt machen?
    Ist auch nicht mein Problem wohin dieser "Bekannte" seine Post senden lässt!
    Ihr habt Recht, da gäbe es ja evt. noch Eltern, Geschwister oder einfach Postfächer!
    Ich kann ja nicht vor lauter Hilfsbereitschaft für jeden den Kopf hinhalten.

    Wünsche euch einen angenehmen Sonntag und keinen Stress ....
     
  12. RMHV

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    Nur weil hier im Forum jemand unter Verfolgungswahn leidet, muss irgendeine Entscheidung noch lange nicht unüberlegt sein. Man sollte ein Prinzip nicht aus den Augen verlieren: selbst denken macht schlau. :wink

    Nun habe ich diesen Thread nicht vollständig durchgelesen. Einige Dinge sind aber aufgefallen. Es fängt damit an, dass niemand aus einer Wohnsitzanmeldung beim Einwohnermeldeamt irgendwelche Ansprüche gegen einen Dritten, hier also gegen den Vermieter, ableiten kann.

    Abhängig von der Gebührensatzung mögen vielleicht Müllgebühren anfallen. Dies sollte man vielleicht nicht per se als Grund für eine Verweigerung vorschieben. Man könnte auch daran denken, sich mit dem Mieter zu verständigen. Wenn - aus welchem Grund auch immer - beim Mieter ein Interesse an der Wohnsitzmeldung besteht, wird er die Kosten vielleicht übernehmen. Wenn nicht wäre immer noch Zeit für die Ablehnung.

    Was die Räumungstitel angeht ist es wesentlich einfacher einen Titel gegen eine nicht in der Wohnung lebende, trotzdem aber bekannte, Person zu erwirken als einen Titel gegen einen unbekannten und unerlaubten Bewohner. Das liegt ganz einfach daran, dass man im ersten Fall keinen Titel benötigt, da gegen eine nicht in der Wohnung lebende Person auch nicht geräumt werden muss.


    Vielleicht weil es einfach niemanden stört? Bzw. weil man entstehende (Gebühren-)Probleme regeln kann und keinen Grund hat, einem Mieter den Wunsch abzuschlagen?

    Die Entscheidung muss jeder für sich selbst treffen und eine negative Entscheidung ist selbstverständlich auch nicht zu beanstanden.
     
  13. #12 lostcontrol, 14.02.2010
    lostcontrol

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    hi larina,
    halte ich auch für besser.

    mag sein ich hab schon zuviel mist erlebt, aber bei mir kommen da immer so vorstellungen auf wie:
    gerichtsvollzieher steht vor der türe, weil gemeldeter mensch mächtig schulden gemacht hat und auf entsprechende anschreiben nicht reagiert (wie auch, wenn er auf reisen bzw. "auf der flucht" ist). gerichtsvollzieher dürfen in gewissen fällen sogar die türe aufbrechen (kosten für den vermieter, die er nicht reinholen kann bei besagter person die "auf reisen" ist).
    oder:
    polizei steht vor der türe, weil gemeldeter mensch gesucht wird.
    oder:
    ex-vermieter hat die neue adresse des menschen herausbekommen (einwohnermeldeamt) und steht vor der tür.
    usw.

    neneeee - ich würd das nicht erlauben.

    mal abgesehen davon, was macht besagter mensch eigentlich wenn er von seiner "reise" wieder zurückkommt? naheliegend wäre ja, dass er dort einzieht wo er auch gemeldet ist. und womöglich seine sachen eingelagert hat...
     
  14. RMHV

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    Das ist es, was ich mit Verfolgungswahn meine... Warum um alles in der Welt sollte der Gerichtsvollzieher eine Tür aufbrechen? Dass er dies keineswegs nach eigenem Ermessen darf, sei nur am Rande erwähnt. Gerichtsvollziehr sind keine Idioten, die einfach Türen eintreten. Selbst wenn ein Gerichtsbeschluss zur Türöffnung vorliegt, wird der Gerichtsvollzieher einen Schlüsseldienst mitbringen und anschließend einen neuen Zylinder einbauen. Die Schlüssel wird er dem Eigentümer übergeben. Kostenfür den Eigentümer: kein. Schaden für den Eigentümer: keiner.


    Losti, Ermittlungen der Polizei mögen vielleicht bei dir in der Region zu lebenslanger Verbannung des Vermieters führen. Im Rest der Republik ist das allerdings nicht ehrenrührig. Im übrigen könntest du auch einen Ex-Vermieter problemlos auf einen Kaffee einladen. Er nicht dann mehr dumm vor der Tür stehen. :wink

    Auch wenn ich mich wiederholen muss: die Meldung beim Einwohnermeldeamt schaftt keinen Anspruch gegen den Vermieter. Was immer irgendwann passieren könnte wird passieren und zwar völlig unabhängig davon, ob nun vorher eine Wohnsitzanmeldung erfolgt ist. Wer um alles in der Welt sagt dir denn, dass ein Mieter einen mehr oder weniger gut Bekannten nur weil er ihm zu einen inländischen Wohnsitz verholfen hat auch gleich bei sich in der Wohnung aufnehmen will? Im Übrigen hat der Vermieter - ganz unabhängig von der hier in Rede stehenden Vorgeschichte - keine tatsächliche Kontrolle darüber, ob ein Mieter einen Dritten in die Wohnung aufnimmt oder nicht. Er kann allenfalls nachträglich gegen rechtwidirges Mieterverhalten vorgehen.
     
  15. #14 lostcontrol, 14.02.2010
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    RMHV - ich leide sicher nicht unter verfolgungswahn. aber wenn man mal hier im forum so querliest, dann merkt man doch wie häufig sowas tatsächlich passiert. und dass die vermieter das eben nicht so gerne haben, ob nun ehrenrührig oder nicht.
    wie oft wird hier der GV oder die polizei als kündigungsgrund erwähnt (obwohl natürlich tatsächlich kein kündigungsgrund)? wie oft wird davon gesprochen dass mieter ausziehen wollen, weil sowas bei anderen mietern vorkommt?

    ich sage ja auch nur das MIR das nicht gefallen würde und ich mich darauf NICHT einlassen würde. dass ich's leider nicht verhindern kann ist mir dabei auch klar.
    aber wenn ich schon gefragt werde, dann sage ich ganz klar NEIN.
     
  16. #15 armeFrau, 14.02.2010
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    Ich wollte es auch nicht, zumal es gegen das Meldegesetz verstößt wenn derjenige dort gar nicht wohnt.
     
  17. #16 Michael_62, 14.02.2010
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    Lostcontrol denke immer an das RechsBerG.

    Zitat:

    Grundsätzlich kann der Vermieter aus einem Räumungstitel gegen den Hauptmieter nicht gegen Mitbesitzer bzw. Untermieter der Mietsache die Räumungsvollstreckung betreiben. Hierfür benötigt er besondere Räumungstitel gegen die Mitbesitzer. Das gilt nicht gegenüber Mitbesitzern, deren Untermietverhältnis dem Vermieter verschwiegen wurde oder für die keine Zustimmung zur Untervermietung vorliegt. (OLG Hamburg, Az. 6 W 49/92)
     
  18. #17 lostcontrol, 14.02.2010
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    und wäre die erlaubnis, dass sich jemand auf eine wohnung meldet, dann eine zustimmung zur untervermietung?
     
  19. #18 Michael_62, 14.02.2010
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    Da man an einer Meldeadresse seinen Hauptwohnsitz hat, m.E. nach ja.

    :vertrag
     
  20. #19 lostcontrol, 14.02.2010
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    irgendwie kann ich mir das nicht vorstellen.
    dann wär's ja ganz einfach sich eine wohnung zu "erschleichen": man meldet sich einfach auf besagte wohnung an (früher musste man hierfür ja den mietvertrag vorlegen, ist wohl heute nimmer so) und - schwupps - schon ist man mieter oder wie?
     
  21. #20 armeFrau, 14.02.2010
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    Stimmt...Du kannst Dich heute anmelden wo Du willst, ohne jeglichen Nachweis..kein Mietvertrag...nix!
    Das neue Melderecht dient der "Bürgerfreundlichkeit" wurde mir auf dem Einwohnermeldeamt gesagt.
     
Thema: Zusätzliche Person "Pro forma" mit anmelden?
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