Zuschlag für möblierte Küche

Dieses Thema im Forum "MV - Allgemeine Fragen" wurde erstellt von Herr Dingens, 12.11.2011.

  1. #1 Herr Dingens, 12.11.2011
    Herr Dingens

    Herr Dingens Erfahrener Benutzer

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    Hallo,

    ich weiß nicht wohin mit dem Thema, bitte einfach verschieben, wenn es hier falsch sein sollte.

    Ich will erstmalig eine Einliegerwohnung vermieten, und weiß nicht, was ich für eine Einbauküche verlangen kann.

    Wenn ich 6,00 netto kalt/m² haben will, wie hoch kann dann ca. der Zuschlag dafür sein, dass die Küche mit neuem Mobiliar und Geräten ausgestattet ist? Falls das nötig ist: die Wohnung ist 53 m² groß und hat 2 Zimmer, Küche, Bad.

    Danke und ein schönes Wochenende!
     
  2. AdMan

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  3. Syker

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    Hallo

    Also erstmal Grundsätzlich:
    verlangen kannst du theoretisch so viel wie du willst.
    Allerdings gibt es im Mietrecht Einschänkungen.

    Jetzt zu deiner konkreten Frage:
    Wie hoch sind die Mieten im Umfeld?
    Liegt die Wohnung in einer Region wo eine EBK zur Standartaustattung gehört?
    Ist die Wohnung mal saniert worden? (hinsichtlich Bad, Wärmedämmung)

    Vg
    Syker
     
  4. #3 Herr Dingens, 12.11.2011
    Herr Dingens

    Herr Dingens Erfahrener Benutzer

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    Hm, schwer zu beantworten, deine Fragen.

    Umfeld gibt es sozusagen keines, da hier in der Umgebung nix vermietet ist. Das ist hier am Stadtrand, bzw. schon hinter dem Ortsende-Schild, es gibt hier nur Bauernhöfe, ehemalige Bauernhöfe, die von Eigentümern bewohnt werden und einen großen Reithof.
    Die Mieten in dem Stadtteil, der meinem Haus am nächsten liegt, können nicht als Anhaltspunkt genommen werden. Ich denke, dass 6,-- € pro m² netto kalt auf jeden Fall nicht zu viel ist.
    EBK gehört hier m.E. eher nicht zur Standardausstattung.
    Die Wohnung ist gerade saniert worden, Küche und Bad sind zum Beispiel neu gemacht, eine gut wärmedämmende Dreifach-Verglasung ist auch gerade gemacht worden.
    Nächstes oder übernächstes Jahr werde ich eine komplette 16 oder 18 cm-Außendämmung anbringen, dann entspricht das Haus quasi dem modernsten Stand der Technik an Wärmedämmung.
     
  5. #4 Kitzblitz, 12.11.2011
    Kitzblitz

    Kitzblitz Erfahrener Benutzer

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    Versuchs mit 1 % / Monat vom Küchenwert. Eine Einbauküche ist kein allgemeiner Standard in einer Mietwohnung.

    Gruß aus'm Ländle
    Ulrich
     
  6. #5 Herr Dingens, 12.11.2011
    Herr Dingens

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    *hust*
    aus'm Ländle. Merkt man. Du bist ja sparsam.
    1% vom Küchenwert?
    Kann es sein, dass du eine Null vergessen hast? :61:
     
  7. #6 Unregistriert, 12.11.2011
    Unregistriert

    Unregistriert Gast

    Bei einem angenommenen Küchenwert von 5.000 € entsprechen 1% 50 € im Monat.
    Du schlägst wirklich vor, pro Monat 10% zu nehmen? Also 500 € pro Monat für die Küche???
     
  8. Berny

    Berny Erfahrener Benutzer

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    Nöö, die hat er nicht vergessen.
    Prozentrechnung, Reparaturrisiko bzw. -Rücklage einmal beiseite gelassen: In 100 Monaten, also gut 8 Jahren, wäre die Küche bezahlt. Und anschliessend kämest Du in die "Gewinnzone".
    Naja, meinetwegen auch erst nach zehn Jahren, was soll's.
     
  9. Syker

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    Hallo zusammen,

    Ich verstehe nicht warum das nicht geht.


    das kommt auf die Region an.
    Bei uns sind 6-7,50 € im Zentrum einer Kleinstadt.
    In welcher Region soll denn vermietet werden?

    Das ist schon mal Positiv für die Preisfindung.


    Nun das wäre je ein Grund für eine Mieterhöhung denke ich.
    Vieleicht kannst du ja mit deinem zukünftigen Mieter dahingehend etwas vereinbaren.
    z.B. jetzt schon eine etwas höhere Miete und dann auf eine Erhöhung nach der Wärmedammung zu verzichten.


    Das mag sein,
    aber wenn die meisten andere Wohnungen eine EBK bieten und in der zu vermietenden Wohnung keine EBK gibt ist das sicher ein Grund eine geringere Miete zu bezahlen.

    VG Syker
     
  10. #9 Gebäudeverwalter, 12.11.2011
    Gebäudeverwalter

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    Küche vermieten?

    Also, wenn du die Küche vermietest bist du auch für die Funktion der Küche verantwortlich, will heißen: wenn nach dem Maß der gebrauchsmäßigen Nutzung Defekte (Elektrogerät defekt, Küchentüre hängt, etc.) entstehen, musst du deise beheben (lassen).:unsicher034: ansonsten hätte dein Mieter anspruch auf Mietminderung.:erschreckt001:

    Anders ist, wenn du die Küche deimem Mieter verkaufst. Schon mal drüber nachgedacht? Der kann ja die Küche dann dem Nachmieter wieder verkaufen.:smile017:
     
  11. #10 Herr Dingens, 13.11.2011
    Herr Dingens

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    Syker,

    die Mieten des Stadtteils, der meinem Haus am nächsten liegt, können nicht als Vergleich genommen werden, weil dieser Stadtteil relativ runter gekommen ist. Als "Problemviertel" kann man ihn vielleicht nicht bezeichnen, aber etwas problematisch ist er schon.
    Das Grundstück, auf dem die Wohnung zu vermieten ist, liegt in einem großen, angelegten, abgeschlossenen Park, welcher aufgrund der Lage und aufgrund seiner Einmaligkeit eine Art Kleinod darstellt.
     
  12. #11 Kitzblitz, 13.11.2011
    Kitzblitz

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    Sorry, du fragst hier, was du an Mietzuschlag für die Küche nehmen kannst ! - Woher nimmst du nun das Wissen, eine Antwort - ob nun fundiert oder nicht ist egal - beurteilen zu können ?

    Also - 1 % des Küchenwertes pro Monat ist durchaus gebräuchlich. Wie Berny schon angemerkt hat, hast du den Anschaffungswert in 100 Monaten wieder heraus.

    Die Küche hat eine durchschnittliche Lebenserwartung von:

    25 Jahre - für die Möbel (Holzteile) - bei Billigmöbeln wohl auch weniger
    15 Jahre - für die E-Geräte - bei Markengeräten möglicherweise auch länger

    Du kannst nun noch Zinseszinseffekte einrechnen, weil du dem Mieter die Küche ja praktisch vorfinanzierst. Dann kommst du auf eine Amortisationsdauer von vielleicht 150 Monaten - das wären dann ca. 12,5 Jahre. Du kannst Glück haben, dass die E-Geräte länger als die durchschnittlichen 15 Jahre halten - du kannst natürlich auch Pech haben, dass vorher eines ersetzt oder repariert werden muss. Dafür hast du aber noch einen Einnahmepuffer von ca. 30 Monaten.
    Marken-E-Geräte erreichen auch locker Standzeiten von ca. 20 Jahren.

    Letztendlich musst du einen Mieter finden, der auch bereit ist, eine durch den Vermieter vorgegebene Küche akzeptieren zu wollen - vielleicht hast du aber auch die Möglichkeit, dass sich der Mieter die Küche mit dir gemeinsam aussucht und ihr den monatlichen Küchenzuschlag gemeinsam vereinbart. Mit der 1%-Regelung machst du dann eigentlich nichts verkehrt. Wenn der Mieter mehr akzeptiert, kannst du natürlich auch mehr verlangen - die 1%-Regelung ist ja nur ein erster Ansatz.

    Inwieweit die Wohnung überhaupt und zu welchem Preis vermietbar ist, kann hier sicherlich niemand vernünftig einschätzen. Ausprobieren macht da sicher schlauer.

    Gruß aus'm Ländle
    Ulrich

    P.S.: Ein Wohnsitz im Ländle ist nicht unbedingt ein Indiz für Sparsamkeit oder gar für die grundsätzliche Eigenschaft überhaupt als Schwabe auf die Welt gekommen zu sein !
     
  13. Syker

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    Hallo

    OK, soweit verstanden.
    Ein direkter Vergleich fällt also weg, aber ein gewisser Anhaltspunkt kann dir dein "Problemstadtteil" schon bieten. Wenn dort z.B. die Mieten bei 2 €/m² sind währe deine Preisvorstellung von 6 €/m² meiner Meinung für eine Luxuswohnung. Wenn in deinem "Problemstadtteil" schon 6 €/m² gezahlt werden ligst du wahrscheinlich zu günstig.
    Es kommt ja auch auf die Nachfrage an.
    Gibt es also bei dir viel leerstehenden Wohnraum wirst du deine Preisvorstellung wesentlich schlechter durchsetzten können als wenn Wohnraum gesucht wird.
    Herrausfinden kannst du dass nur alleine.

    Sowie ich dass Verstehe ist die Wohnung ja schon da, also mal ein Angebot ins Internet, und sehen was passiert. Bei mir meldeten sich innerhalb 24h 6 ernst zunehmende Interssenten wohlgemerkt Kleinstadt im oberen Preisniveau.

    Viel Glück
    Syker
     
  14. #13 Herr Dingens, 14.11.2011
    Herr Dingens

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    @Kitzblitz:

    Danke für deine Ausführungen, das ist mir schon alles klar, 100 Monate, 150 Monate, ... .
    Das lehnt sich an die 11% p.a.-Regel an.
    Mein Ansatz war viel simpler: nackte Wohnung, ohne EBK = x €/m². Mit neuer EBK = x + y%.
    Aber scheinbar ist solche eine Denke etwas unkonventionell, sprich unüblich.


    @Syker:

    genau, Versuch macht kluch :61:.
    Die Wohnung ist da und fertig, also stelle ich sie mal ins Internet und schaue, was passiert.
    Immoscout 24, oder?
     
  15. Syker

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    Hallo Herr Dingens,

    Also ich bevorzuge das Portal mit dem Gelb/Schwarzen Logo.
    Hat ein gutes Preis/Leistungsverhältnis und gute Anbindung an örtliche Tageszeitungen.

    VG Syker
     
  16. #15 Herr Dingens, 14.11.2011
    Herr Dingens

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    Hm, kannst mir mal auf die Sprünge helfen? Wenn du nicht hier willst, vielleicht per PN?
     
  17. #16 BarneyGumble2, 15.11.2011
    BarneyGumble2

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    Warum sollte eine große Küche in einer kleinen Wohnung weniger Wert sein als eine genauso große Küche in einer großen Wohnung?
    Was ist daran simpler?

    Kitzblitz hat Dir als Ansatz 1% des Küchenwertes genannt.

    Oder für Dich:
    Kaltmiete (ohne Küche) + 1% des Küchenwertes = Gesamtkaltmiete (mit Küche)
     
  18. #17 Blakharaz, 06.12.2011
    Blakharaz

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    1% vom Küchenwert (bleiben wir bei den 5000€) sind aber auch ~15% mehr Miete.....(sofern ich mich nicht verrechnet habe)

    Dazu kommt ja noch, wie oben schon geschrieben: Mit vermietet, muss man sich auch drum kümmern!

    Ob das zum ende hin noch Wirtschaftlich ist?? muss wohl jeder selber wissen.
     
  19. #18 Herr Dingens, 06.12.2011
    Herr Dingens

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    Hast Recht, danke dir
     
  20. #19 Kitzblitz, 11.12.2011
    Kitzblitz

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    ... no risk - no fun !

    Gute Wohnungen in guten Wohnlagen lassen sich sicher auch ohne Küche vermieten. Doch wenn du eine Wohnung in nicht begehrter Lage vermieten möchtest, hast du zwangsläufig auch Mietinteressenten mit geringeren finanziellen Mitteln. Da kann es schon wichtig sein, dass die Wohnung mit einer EBK ausgestattet ist, damit sie überhaupt vermietet werden kann.

    Doch liegt dann das Risiko für den Vermieter nicht im vorzeitigen Ausfall eines Küchengerätes, sondern eher in der Bonität des Mieters selbst.

    Gruß aus'm Ländle
    Ulrich
     
Thema: Zuschlag für möblierte Küche
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