Zustimmung zur Mieterhöhung einklagen

Dieses Thema im Forum "Mieterhöhung" wurde erstellt von sunnyflat, 06.07.2015.

  1. #1 sunnyflat, 06.07.2015
    sunnyflat

    sunnyflat Neuer Benutzer

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    Ich habe im Frühjahr eine vermietete Wohnung gekauft.
    Die Mieterin wohnt seit 10 Jahren in bester Wohnlage unseres Ortes bei unveränderter Miete, also habe ich ihr vor kurzem eine 20% ige Mieterhöhung unter Angabe von 3 Vergleichswohnungen zukommen lassen.
    Der hat sie erwartungsgemäß teil-widersprochen - sie wäre zu 7,5% Mieterhöhung bereit.

    Ich aber nicht, da die Miete auch nach der Mieterhöhung immer noch sehr akzeptabel ist (Stellplatz u Einbauküche inklusive).
    Ich möchte also die Zustimmung der Mieterin zu den restl. 12,5 % einklagen, da ich überzeugt bin im Recht zu sein.

    Brauche ich für die Klageerhebung beim Amtsgericht einen Anwalt?
     
  2. AdMan

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  3. #2 Glaskügelchen 2, 06.07.2015
    Glaskügelchen 2

    Glaskügelchen 2 Erfahrener Benutzer

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    Nein, aber Gegenfrage:
    Wenn du schon die Antwort auf eine solche Frage nicht weisst, wie kannst du dir das sicher sein, dass dein Mieterhöhungsbegehren korrekt ist, und du bei der Klage keine Fehler machst?
    Sorry, soll nicht beleidigend rüberkommen,
     
  4. #3 sunnyflat, 06.07.2015
    sunnyflat

    sunnyflat Neuer Benutzer

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    Du beleidigst mich nicht, aber hilfst mir auch nicht.
    Warum schreibst Du auf meine Anfrage, wenn Du die Antwort offensichtlich selber nicht weisst?

    Mein Mieterhöhungsbegehren habe ich anwaltlich absegnen lassen.
    Niemand weiss vorher, wie Richter heutzutage entscheiden - ich will es mal testen.
     
  5. #4 Glaskügelchen 2, 06.07.2015
    Glaskügelchen 2

    Glaskügelchen 2 Erfahrener Benutzer

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    Die weiss ich doch, oder was ist an dem ersten Wort "Nein" meiner Antwort missverständlich?
     
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  6. #5 alibaba, 06.07.2015
    alibaba

    alibaba Erfahrener Benutzer

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    wenn dein Berater dich gut bedient hat , und es rechtens ist ,dein begehren dann kannste noch eine Kerze zünden ,

    ersteinmal musst du die Frist deines begehren wahren ,danach kannst du klagen , ohne Anwalt würde ich das nicht waagen

    zu viele FallStricke auf lange Flure :D

    eins kann ich dir versichern der Richter richtet nach dem deutschen Gesetz und dem was eingereicht/vor/hin/getragen :D

    das mit dein "ich will es mal testen " ist doch nur eine schutzbehauptung zum eigenvorteil :D

    Gruss
    alibaba :D
     
  7. Pharao

    Pharao Erfahrener Benutzer

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    Wahrscheinlich hast du zuwenig mit gejammert ... :91:

    Sorry, aber auf solche User die gleich einen angehen, da hab ich schon garkeinen Bock zu helfen. @ sunnyflat, wenn du eh alles schon von deinem Anwalt absegnen lassen hast, dann kannst du denn auch dazu befragen.
     
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  8. #7 sunnyflat, 07.07.2015
    sunnyflat

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    Eigentlich nichts, wenn man es gelesen hätte - Dein Nein ist mir tatsächlich durchgegangen - sorry.
    Ich habe dem Anwalt nur das Mieterhöhungsschreiben gezeigt - nochmal möchte ich aber nicht zu ihm, da ich nicht so zufrieden mit ihm war.

    Zitat - alibaba: "ich will es mal testen " ist doch nur eine schutzbehauptung zum eigenvorteil"

    Was solche Aussagen bedeuten sollen, verstehe ich nicht. die Prozesskosten bei einer Zustimmungsklage sind kalkulierbar.
    Dazu las ich folgendes:
    Die Kosten des Prozesses trägt der Verlierer.
    Dies gilt auch anteilig, d.h. fordert der Vermieter zum Beispiel 50 Euro mehr Miete und werden vom Gericht nur 25 Euro gewährt,
    muss der Mieter zumeist die Hälfte der Prozesskosten tragen. Zitat Ende


    Das interessiert mich - denn es passt auf meinen Fall.

    Pharaos Beitrag war leider auch am Thema vorbei, um es mal nett zu sagen.
    Klar - wir können alle unsere Anwälte fragen - aber die sind teuer und ich hoffte auf eure ERfahrungen.


    Vlt sollten wir alle mal früher ins Bett gehen.;)
     
  9. dots

    dots Erfahrener Benutzer

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    Kannst du deine Überzeugung mit Beweisen oder Fakten untermauern oder beruht deine Überzeugung auf Bauchgefühl?

    Die Behauptung, dass ...
    ... , ist m.E. in diesem Zusammenhang völlig wertlos, da es nur eine Behauptung ist.

    Weil das nicht "deine Anfrage", sondern ein öffentliches Forum ist. Im Forum darf jeder schreiben. Es gibt zwar die Forenregeln, aber dort habe ich folgenden Satz nicht gefunden:
    "Man darf nur das schreiben, was "sunnyflat" genehm ist."

    PS: Leute, die anderen den Mund verbieten (und dann auch noch mit einem m.E. arroganten Unterton) mag ich nicht.

    Bisher ist hier noch jedem, der ordentlich gefragt hat, ordentlich geholfen worden.
     
  10. #9 sunnyflat, 07.07.2015
    Zuletzt bearbeitet: 07.07.2015
    sunnyflat

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    Zitat dots:
    Weil das nicht "deine Anfrage", sondern ein öffentliches Forum ist. Im Forum darf jeder schreiben. Es gibt zwar die Forenregeln, aber dort habe ich folgenden Satz nicht gefunden:
    "Man darf nur das schreiben, was "sunnyflat" genehm ist."
    PS: Leute, die anderen den Mund verbieten (und dann auch noch mit einem m.E. arroganten Unterton) mag ich nicht. ZITAT Ende

    Natürlich ist das MEINE Anfrage in einem öffentlchem Forum, in dem jeder schreiben darf.
    Ich habe niemandem den Mund verboten - im Übrigen habe ich mich bei glaskügelchen entschuldigt, da ich tatsächlich etwas überlesen hatte.
    Wenn ich eine Mieterhöhung mit 3 Vergleichsmieten untermauere u die Formalien im Schriftstück juristisch checken lasse und die Tatsache besteht, dass die Mieterin seit 10 Jahren, also seit Anbeginn der Mietzeit keine Erhöhung hatte - ja, dann bin ich davon überzeugt im Recht zu sein .

    "Man darf nur das schreiben, was "sunnyflat" genehm ist."
    Das das nicht stimmt, sieht man ja an Deinem Beitrag. Ansonsten habe ich den Eindruck, dass du auc h nicht richtig gelesen hast.
    Aber egal, wir müssen uns nicht mögen.
    Es geht ja hier um Sachverhalte und nicht um Sympathien.
     
  11. Syker

    Syker Erfahrener Benutzer

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    Hallo sunnyflat,

    Um mal wieder zum Thema zurückzukommen ...
    Ich persönlich habe zwar keine Erfahrung im Einklagen einer Zustimmung, aber ich denke das deine Erhöhung doch etwas wackelig ist.
    Du schreibst das du 3 Vergleichsmieten angeführt hast. Dies ist genau die geforderte Anzahl lt. Gesetz. Ich habe hier im Forum aber des öfteren gelesen, das bei solchen Verfahen einzelne Vergleichsmieten nicht anerkannt werden, weil die Vergleichbarkeit evtl. doch nicht so gegeben ist.
    Bei dir braucht nur eine rauszufallen und deine Erhöhung ist nichts mehr ...

    VG Syker
     
  12. #11 sunnyflat, 07.07.2015
    sunnyflat

    sunnyflat Neuer Benutzer

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    Hallo Syker,
    ***das bei solchen Verfahen einzelne Vergleichsmieten nicht anerkannt werden, weil die Vergleichbarkeit evtl. doch nicht so gegeben ist.***

    Ja,ich weiss, das ist genau das Problem, die unbekannte Größe bei der Sache ist der Richter.

    Es hat mich ziemlich viel Zeit u lange Recherche gekostet, um überhaupt an die Vergleichsmieten zu kommen - hier gibt es keinen Mietspiegel.
    Wenn der Richter keinen Bock hat , findet er eine Klitzekleinigkeit, die nicht regelkonform ist und schon ist die ganze Sache vom Tisch. Das war es dann. Bei einem anderen Richter könnte man Erfolg haben.

    Das finde ich total xxx...:035sonst:

    Es wäre mal interessant zu erfahren, wie erfolgreich bzw nicht erfolgreich solche Zustimmungsklagen generell sind.
     
  13. Syker

    Syker Erfahrener Benutzer

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    Grundsätzlich denke ich schon das man recht gute Karten bei einer Klage hat, denn das ist ja im Gesetz so geregelt.


    Der Richter hat zu prüfen, ist das Erhöhungsverlangen frist und formgerecht. Sowie die Vergleichbarkeit der Vergleichswohnungen, und das ist wohl der häufigste Stolperstein.


    Hättest du nur zwei Wohnungen mehr angegeben, dann muss ein Richter schon drei Wohnungen die Vergleichbarkeit absprechen und man hätte auch deutlicher gezeigt, dass die gewünschte Miete angemessen ist.


    Das heisst natürlich nicht das du mit nur drei Vergleichsmieten keine Chance hättest, aber das Risiko und somit auch das Prozesskostenrisiko ist gegeben.

    Ich stand letztes Jahr übrigens vor einem ähnlichen Problem, konnte mich aber einvernehmlich mit meiner Mieterin einigen. Und musste glücklicherweise kein Mieterhöhung formulieren und keine Vergleichswohnungen suchen.

    VG Syker
     
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