Zuviel geleistete Hausgelder

Diskutiere Zuviel geleistete Hausgelder im Hausgeldabrechnung und Wirtschaftsplan Forum im Bereich Wohnungseigentum; Guten Morgen, vielleicht könnt ihr mir bei dem folgenden fiktiven Sachverhalt weiterhelfen. 12/2015 werden für die Jahre 2013 und 2014 die...

  1. #1 MSDetroit, 14.12.2018
    MSDetroit

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    Guten Morgen,

    vielleicht könnt ihr mir bei dem folgenden fiktiven Sachverhalt weiterhelfen.

    12/2015 werden für die Jahre 2013 und 2014 die Hausgeldabrechnungen beschlossen. In 12/2018 melden sich zwei Eigentümer und fordern noch die Auszahlung der zuviel geleisteten Hausgelder 2013 und 2014. Auf dem WEG-Konto ist nicht genug Geld vorhanden, um die Auszahlungem vorzunehmen. Die WEG muss daher wohl über Sonderzahlungen das WEG Konto entsprechend auffüllen. Zwischen 12/2015 und 12/2018 sind drei Wohnwinheiten (von 9) verkauft worden.
    Sind jetzt die "alten" 9 Eigentümer verpflichtet, die zuviel gezahlten Hausgelder zu zahlen oder nur die noch vorhandenen "alten" 6 Eigentümer?
     
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  3. Ferdl

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    Ich keine Ahnung von WEG habend, würde erst mal Prüfen ob die beiden Eigentümer nach drei Jahren überhaupt noch was zu bekommen haben.
     
  4. #3 Goldhamster, 14.12.2018
    Goldhamster

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    Hallo,

    das lässt sich auch verallgemeinern.

    Bsp:
    Verlorener Prozess einer WEG. Prozess ging über Jahre.
    Müssen die inzwischen neu eingestiegenen WEG-Eigentümer dort evt. mit ihrem ganzen Hab und Gut für Entscheidungen haften, die sie nie getroffen haben?

    (nach meiner Meinung haben sie aber die Entscheidung getroffen, in die Rechtsnachfolge der Alteigentümer - und damit der Entscheider -einzutreten)

    Wäre spannend zu wissen

    Immer alles wissen will
    GOLDHAMSTER
     
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  5. Andres

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    Keines von beidem. Der Auszahlungsanspruch richtet sich gegen die Gemeinschaft, nicht gegen einzelne Eigentümer.

    Die Nummer mit der Liquidität ist ein davon völlig unabhängiger Sachverhalt. Wenn die WEG eine Sonderumlage zur Wiederherstellung der Liquidität jetzt beschließt, zahlen dass alle aktuellen Eigentümer - also auch die, die noch ein Guthaben erwarten!


    Du meinst, dass die Abrechnungsguthaben schon längst mit anderen Zahlungen verrechnet wurden? Könnte man machen, es würde zu den hier geschilderten chaotischen Verhältnissen passen. Vor allem sollte man sich aber im Klaren darüber sein, dass die beiden Eigentümer wahrscheinlich demnächst in die Verjährung laufen. Verjährungsunterbrechende Maßnahmen sind oft mit Kosten für die WEG verbunden. Sofern es keine konkreten Anhaltspunkte gibt, dass diese Eigentümer gar keine Ansprüche mehr haben, ist zahlen wieder einmal eine der einfachsten Methoden, wenn man Ärger vermeiden möchte.
     
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  6. #5 MSDetroit, 14.12.2018
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    Eine Verrechnung mit anderen Hausgeldern hat es nicht gegeben. Die nachfolgenden Hausgeldabrechnungen müssen noch erstellt und beschlossen werden.

    Ich versuche gerade ein wenig Ordnung in das WEG-Chaos zu bekommen. Die letzten beiden Hausverwalter waren echt unterirdisch. Leider ziehen nicht alle Eigentümer mit, so dass man nicht mal den letzten Verwalter zur Rechenschaft ziehen kann.

    Danke @Andres für den Hinweis "Liquidität". Zum Thema Verjährung: Hat denn nicht allein die schriftliche Forderung auf Auszahlung einen unterbrechenden Charakter?
     
  7. #6 immobiliensammler, 14.12.2018
    immobiliensammler

    immobiliensammler Erfahrener Benutzer

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    Nein, sonst würde ja auch jede Mahnung bereits die Verjährung stoppen, tut sie aber leider nicht!
     
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