Zwangsversteigerung: Sicherheitsleistung per Verrechnungsscheck - Wer weiß wie?

Dieses Thema im Forum "Versteigerung" wurde erstellt von franka_p, 22.01.2014.

  1. #1 franka_p, 22.01.2014
    franka_p

    franka_p Erfahrener Benutzer

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    Liebe Forumsmitglieder,

    bei Zwangsversteigerungen wird ja eine Sicherheitsleistung von 10% vom Verkehrswert verlangt. Die Amtsgerichte schreiben:

    "Die Sicherheitsleistung kann durch Bankbürgschaft, Bundesbankscheck oder Verrechnungsscheck eines im Inland zum Betreiben von Bankgeschäften berechtigten Kreditinstituts (Achtung: kein Privatscheck; der Scheck darf frühestens am 3. Werktag vor dem Versteigerungstermin ausgestellt worden sein!)"

    Wenn man nun einen Verrechnungsscheck präsentiert, bei dem man selbst die Summe einträgt, dann sagt einem das Amtsgericht: "Der Scheck muss von der Bank ausgestellt sein."
    Und damit meinen die glaube ich, dass keine gewöhnlichen Verrechnungsschecks gehen, sondern dass man einen auf die Bank ausgestellten Scheck brauche. Die Berliner Bank hat mir erklärt, dass sie das bis 2009 auch für Ihre Kunden gratis gemacht hat, indem Sie den Betrag vom Konto blockiert haben, und dann den "von der Bank bestätigten Scheck" ausgestellt haben.

    Welche Bank stellt so einen gratis Scheck von aus?
    Alle sprechen nur von LZB-Schecks oder bestätigten Bundesbankschecks, die kosten allerdings mindestens 25 Euro. Das Amtsgericht hat mir zudem noch gesagt, dass die Schecks von der Bundesbank nicht mehr bestätigt sein müssen. Wer soll da noch durchblicken?


    Danke für Eure Antworten!!
     
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  3. #2 Aktionär, 22.01.2014
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    Hallo!
    Ich kenne nur den Weg über den (kostenpflichtigen) bestätigten LZB-Scheck bzw. Bundesbankscheck.
    Kläre doch mit dem zuständigen Gericht, ob Du nicht vorab bei Gericht die Summe hinterlegen kannst (vorab Überweisung an die Gerichtskasse). Dann musst Du nicht mit Bargeld losziehen, was auch eine Möglichkeit wäre.
     
  4. Syker

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    Hallo franka_p

    Ich gab mich bisher nur am Rande mit diesem Thema beschäftigt, und es kann/wird Unterschiede zwischen den einzelnen Bundesländern/Gerichtsbezirken geben.

    Es gibt wie du schon erkannt hast mehrere Möglichkeiten, bei uns zusätzlich noch die normale Überweisung.

    Hierbei muss das Geld rechtzeitig beim Gericht eingegangen sein. Die Gerichte scheinen da etwas langsamer zu sein bei uns sagt man mindesten eine Woche vor Versteigerungstermin. Und die Überweisung muss auf ein bestimmtes Aktenzeichen laufen kann also nicht für mehrere Versteigerungen verwendet werden.
    Bei einem herkömmlichen Verrechnungsscheck sieht das sicher ähnlich aus, aber diesen meinen die Gerichte wohl nicht.
    Am einfachsten allerdings mit Gebühren dürfte die Bankburgschaft sein die man ggf. auch fur mehrere Versteigerungen nutzen kann

    VG Syker
     
  5. Andres

    Andres
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    In Kenntnis der Preise einiger Banken und Sparkassen für Bankschecks und Bundesbankschecks, kann ich mir nicht vorstellen, dass es so etwas gibt.

    LZB-Schecks gibt es mangels LZBen nicht mehr - es war sowieso nur eine Bezeichnung, für bestätigte Bundesbankschecks. Und die sind nach wie vor bestätigt, was ja gerade der Witz an der Sache ist.

    Ich würde es mit einer Bankbürgschaft versuchen. Die gibt es vielleicht auch nicht kostenlos, aber billiger, vor allem gelten sie länger und sind damit für den Besuch mehrerer ZV besser. Der fragliche Betrag wird bei der Bank aber je nach Bonität zu hinterlegen sein und es ist gut denkbar, dass die Bank die Leistung nur für Bestandskunden anbietet.

    Ansonsten: Wenn dich die der Verlust von 25 € bei einer ZV stört, ist das nichts für dich.
     
  6. #5 franka_p, 22.01.2014
    franka_p

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    Danke für die Antworten.

    Das geht nicht mehr, hat mir das Amtsgericht gesagt.

    Wenn man mehrere Auktionen zeitnah besuchen möchte fällt per Überweisung auch flach.

    Jetzt fragt sich nur, welche Bank stellt noch Bankbürgschaften aus. Habe schon mehrere gefragt, die machen das nicht mehr. Wer kennt eine? Und wie hoch wären die Kosten? Und vor allem: wie lange ist so eine Bürgschaft dann gültig? Ist vielleicht der wesentlich praktikablere Weg.

    Danke Euch!
     
  7. Duncan

    Duncan
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    Auf persönliche Nachfrage bei den Rechtspflegeln war die "Umbuchung" noch nicht verwendeter Sicherheiten aus abgeschlossenen Versteigerungsterminen möglich. Also im Zweifel beim jeweiligen Gericht sich den bearbeitenden Rechtspfleger greifen und einfach mal fragen. Reden bringt die Leut zusammen. Und die sind immer froh, wenn sie schnell und einfach eine Akte vom Tisch schubsen können. Die Rückbuchung nicht benötigter Sicherheitsleistungen ging innerhalb weniger Tage.

    Ich habe bisher immer vorab mit einer Woche Luft die Sicherheitsleistung überwiesen, bei Bedarf Überweisungsbeleg mit eingesteckt, manchmal findet sich dann auf der anderen Seite der Geldeingang schneller. Holter die Polter sollte man eh nicht zum Termin gehen, außer um einfach nur den Ablauf zu erkunden. Du kaufst die Immobilie da quasi fast so schnell und einfach wie Brötchen beim Bäcker - da solltest dir vorher alles ganz genau ansehen. Man sollte die betreffende Immobilie sich schon sehr genau ansehen, das kann sonst eine ganz böse (und teure) Überraschung werden.
    Wobei ich auch schon nur um der Stimmrechte willen Flächen gekauft habe....
     
  8. #7 ManuelZ, 29.01.2014
    ManuelZ

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    Ich würde die 25 Euro investieren in der Bundesbank, ist ja nicht die Welt. Und dann hast du frieden :)
     
  9. Pitty

    Pitty Erfahrener Benutzer

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    Ich kenne es, dass man 10 Tage vorher das Geld auf ein Konto vom Gericht einzahlen muss. Soltest man den Zuschlag nicht erhalten hat man das Geld 2 Tage später wieder gut geschrieben. Zumindest war es bei uns so.:)
     
  10. #9 Aktionär, 29.01.2014
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    Eine Bügschaft hat solange Gültigkeit bis sie zurück gegeben wird. Dafür zahlst Du dann laufend eine Gebühr. Eine Ausnahme wäre eine Gewährleistungsbürgschaft.

    Du solltest Dich mit Deiner Hausbank, die ggf. auch die Erwerbsfinanzierung bereitstellt, in Verbindung setzen.
     
Thema: Zwangsversteigerung: Sicherheitsleistung per Verrechnungsscheck - Wer weiß wie?
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